Aufsatz auf 3tes Okular

Es gibt 14 Antworten in diesem Thema, welches 413 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Peter.

  • Guten Morgen,

    ich kann nun ein recht gutes Bresser mein eigen nennen. Es ist auch schon etwas älter, aber noch Top und ich bin voll zufrieden.

    Wäre da nicht der dritte Tube auf dem ein Bresser USB Okular steckt, dessen Idee eigentlich die Übertragung an einen Computer ist.

    Warum eigentlich? Die Treiber dafür sind veraltet und wurden von Bresser nie weiterentwickelt und benötigen daher ein 32bit System.

    Das ist doch doof.

    Nun kann ich mir ne virtuelle Box auf mein Windows 11 installieren lassen und dort ein 32bit System reintun, aber das kostet bei ITler hier um die Ecke auch nen Fuffi.

    Die Idee daher ist - gleich ein neues USB Okular zu kaufen oder evtl einen Handyaufsatz,

    Und nun meine Frage:

    Kennt ihr Euch damit aus? Könnt ihr was empfehlen? (Bresser USB Okulare haben bei Amazon nicht unbedingt die besten Bewertungen...)

    Was nutzt ihr selbst?


    Danke und beste Grüße

    Dominik

    Etwaige Bestimmungen meinerseits sind mit keiner "Verzehrfreigabe" verbunden. Bitte sucht hierfür einen Sachverständigen auf, der sich die Pilze vor Ort genau ansehen und sie hinsichtlich Verzehr viel besser bestimmen bzw. ihren Zustand bewerten kann.


    100-10(APR2024)+3(APR2024)=93

  • Hallo Dominik,


    ohne genaue Kenntnis deines Mikroskops und der Kamera ist keine vernünftige Hilfe möglich. Bresser hat einfach zu viele Modelle und Variationen vetrieben.


    Mache doch deine ersten Fotoversuche mit dem Handy durch ein Okular. Dann siehst du zumindest, wie gut das möglich ist, bevor du irgendwo investierst.


    Gruß

    Peter

  • Hallo ihr beiden,


    Ich habe mich mit dem Thema Handy-durchs-Okular-fotografieren auch bissl gedanklich beschäftigt. Es ist tatsächlich schwierig, eine vernünftige Halterung zu finden, mit deren Hilfe man das Handy auch ordentlich befestigt bekommt. Die meisten sind aus Plastik und schwierig einzustellen. Aber: es gibt für ein paar Euro mehr auch sowas:

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    Das werde ich mir mal holen. Fürs Mikroskop habe ich zwar Kamera an Bord, aber für die Stereo-Lupen nicht. Und vielleicht möchte man ja auch da mal ein Bild machen.


    VG corne

  • Das Teil hat übrigens auch eine BlueTooth Fernbedienung zur Auslösung :gzwinkern:

  • Lieber Corne,

    Das werde ich mir mal holen. Fürs Mikroskop habe ich zwar Kamera an Bord, aber für die Stereo-Lupen nicht.

    So geht's mir auch, und das Teil sieht gut aus, finde ich. Wenn du Erfahrung gesammelt hast, sag' gerne mal Bescheid.


    Ich kriege die Fotos am Bino zwar jetzt nach ein paarmal Üben schon ein kleines bisschen besser hin, aber da ist noch deutlich Luft nach oben...


    Beste Grüße

    Sabine

    100 Startguthaben minus APR-Gebühr 2024 = 90 + 3 (drittschnellstes Jokerverballern 2024) = 93 + 10 (dritter Platz APR 2024) = 103 minus 15 für APR 2025 = 88 + 2 (Nannettes Zwischenrätsel als 11. gelöst) = 90 + 6 (6. Platz Platzierungswette APR 2025) = 96

  • Hallo,


    das Thema Mikroskopkamera ist ein weitläufiges. Ich habe mich intensiv damit beschäftigt.


    durnik Wende Dich doch mal an Hr. Linkenheld. HIER Der hat viel Erfahrung und ich weiß, dass es alle möglichen und unmöglichen Adapter gibt, um eine Mikrospkop-Kamera anzubringen.


    Warum eine echte Mikroskop-Kamera? Weil man damit z. B. hervorragende Software nutzen kann, welche direkt mit der Kamera agiert. Live-Stackng etc. sind möglich und und und.


    Viele Grüße,

    Steffen

  • Hallo,


    wir hatten auf der Arbeit mal eine Euromex-Mikroskopkamera, die schon recht okay war. Die Software dazu fand ich ziemlich brauchbar.

    https://www.euromex.com/en/pro…utions-life-science/cmex/

    Im Vergleich zum Handy ist das wesentlich angenehmer. Fotografieren mit dem Handy durchs Okular geht zwar auch, aber eine Okularkamera ist doch irgendwie angenehmer zu wechseln. Und vor allem bei der Verarbeitung hilft die Software der Okularkamera sehr, wie Steffen auch schon sagte: beim Mergen für Übersichtsbilder oder für Focus stacking. Oder auch Vermessen.

    Bei der Software gibt es sicherlich Unterschiede zwischen den Herstellern. Zu der Bresser-Software (oder anderen) kann ich aber wenig sagen, ebensowenig zur aktuellen Euromex-Software.

    Grüße

    Oliver

  • Hallo zusammen,


    ich würde von Okularkameras mit entsprechender Software dringend abraten. Dominik schreibt in seinem Eingangspost ja sehr schön wo da das Problem liegt: Nach einigen Jahren hat man einen neuen Rechner mit neuem Betriebssystem, es gibt keine Treiber für die Kamera, die Software läuft nicht mehr und man muß sich nach etwas Neuem umsehen oder rumfrickeln.


    Und gerade was die Sporenmessung angeht, gibt es ja mittlerweile gute Open Source Tools.


    Björn

  • Hallo,

    vorbildlich in puncto Softwarekompatibilität mit neuen Betriebssystemen sind die Videokameras von The Imaging Source. Selbst meine ca. 15 Jahre ale DFK72 läuft jetzt mit Windows 11. Dort stattet man auch die uralten Modelle mit neuen Treibern aus, damit sie noch benutzt werden können.

    Es ist zwar auch möglich, mit Videokameras schöne Bilder zu machen, einfacher ist das aber in der Regel mit Kompakt- und Spiegelreflexkameras. Die Software dieser Kameras ist narrensicher. Selbst meine 20 Jahre als Olympus C-5050 konnte das schon perfekt. Während man bei Videokameras nie so recht weiß, was auf einen zukommt.

    Grüße

    Tom

  • Gibt es von denen Okularkameras fürs Mikroskop Tomate?

    Etwaige Bestimmungen meinerseits sind mit keiner "Verzehrfreigabe" verbunden. Bitte sucht hierfür einen Sachverständigen auf, der sich die Pilze vor Ort genau ansehen und sie hinsichtlich Verzehr viel besser bestimmen bzw. ihren Zustand bewerten kann.


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  • Hallo Dominik.


    um es mal vorweg zu nehmen: Jede(!) Kamera lässt sich an ein Mikroskop adaptieren. Nur der Aufwand für die mechanische und optische Adaption ist unterschiedlich. Und da liegt der Hase im Pfeffer. Eine Adaption kann Null bis weit über 1000 Euro kosten.


    Ohne genaue Kenntnis deines Mikroskops kann man dir keine konkrete Empfehlung geben. Was nützt es dir, wenn du eine tolle Kamera erwirbst und die Adaption kostet dann das dreifache?

    Diese Firma hat sich auf Adaptionen spezialisiert: https://www.lmscope.com/de/produkte.html Falls du die Preise findest, wird es dich umhauen.


    Zeige doch mal ein Foto deines Mikroskops und vor allem des Trinokulars. Dann kann man dir gezielt was empfehlen.


    Gruß

    Peter


    PS: Die Imaging Source Kameras sind wirklich gut. Sie sind eigentlich für industrielle Anwendungen gedacht. Da musst du dann jemanden finden, der sie dir adaptieren kann.

  • Hallo Dominik.


    ...

    Zeige doch mal ein Foto deines Mikroskops und vor allem des Trinokulars. Dann kann man dir gezielt was empfehlen.


    Hallo Peter,


    ich hab ein Bresser Science TRM 301:

    BRESSER Science TRM 301 Mikroskop | 5760100
    Kaufen Sie BRESSER Science TRM 301 Mikroskop direkt vom Hersteller!
    www.bresser.de


    auf dem Trinokular steckt ne alte (noch die weiße Runde) MikroCam von Bresser.

    ... nur diese läuft halt nur noch auf alten Win32bit Systemen wie Win2000.


    Danke

    Etwaige Bestimmungen meinerseits sind mit keiner "Verzehrfreigabe" verbunden. Bitte sucht hierfür einen Sachverständigen auf, der sich die Pilze vor Ort genau ansehen und sie hinsichtlich Verzehr viel besser bestimmen bzw. ihren Zustand bewerten kann.


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    Einmal editiert, zuletzt von durnik ()

  • Ich muss mal für Dummies fragen. Ich hab ja nun so ne "olle" Bresser MicroCam. Ist die deswegen schlecht? Wenn ich nen alten Laptop mit Win2000 für 30 Euro bei Ebay hol, dann wär das ja eine Option und ich muss keine >200 Euro investieren. Ich kann mir aber denken, dass es mittlerweile wesentlich bessere Cams gibt. Nur was macht die Besser? Farbe? Auflösung? Kontrast? Ich bin leider kein Kamera Spezi. Eigentlich will ich nur das, wass ich durch die normalen Okulare sehe, auch auf dem Laptop sehen können. Eher aus Bequemlichkeit und zum Speichern. Oder sehen die "besseren" mehr als das bloße Auge und man kann noch mehr reinzoomen und auf dem Laptop Details wesentlich klarer erkennen? Entschuldigt die Noob-Fragen ...

    Etwaige Bestimmungen meinerseits sind mit keiner "Verzehrfreigabe" verbunden. Bitte sucht hierfür einen Sachverständigen auf, der sich die Pilze vor Ort genau ansehen und sie hinsichtlich Verzehr viel besser bestimmen bzw. ihren Zustand bewerten kann.


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  • Hallo Dominik,


    du hast die einfachste Lösung selbst gefunden. :)

    Diese 1,3 MP wären für erste Fotoversuche am Mikroskop beim 40x und 100x Objektiv ausreichend. Viel mehr an Auflösung kommt durch mehr Megapixel sowieso nicht zustande. Alles was über 3 MP rausgeht ist für unsere Zwecke sinnfrei.

    Bezüglich Auflösung, Farbreinheit, Bedienungskomfort, intuitive Software, etc. wirst du bei der einfachen Kamera ein paar Abstriche machen müssen. Den Umgang mit der Software kannst du dann erlernen. Das Geld für einen alten Laptop ist da trotzdem gut investiert. Und wenn du feststellst, dass dir irgendwann die Qualität nicht mehr reichen sollte, wirst du auf was Neues umsteigen wollen.


    Für aussagekräftige Mikrobilder braucht es in erster Linie ein gutes Präparat! Dann noch Erfahrung im Umgang mit einer Bildbearbeitung. Die Kamera ist da fast schon Nebensache.


    Gruß

    Peter


    PS: Bresser bietet auf der Homepage viel spezifisches Zubehör an. Aber da bist du gleich mit einigen hundert Euro dabei.


    PS2:

    Oder sehen die "besseren" mehr als das bloße Auge und man kann noch mehr reinzoomen und auf dem Laptop Details wesentlich klarer erkennen?

    Die "besseren" sehen nicht mehr als das bloße Auge. Noch mehr reinzoomen bringt meist leere Vergrößerung und fast keine zusätzlichen Details. Das ändert sich erst (etwas), wenn man deutlich in bessere (teurere) Objektive investiert.