Beiträge von durnik

    Meine 10 Cents zum Thema - also dem eigentlichen Thema:

    "Maisbrand - sieht kacke aus, aber schmeckt echt gut und hat den Vorteil, dass er auch dann wächst, wenn im Wald sonst nix los ist. Wenn die Zeit ran ist, hab ich in einer halben Stunde einen Korb voll und eine ohne viel Aufwand eine leckere Mahlzeit."

    Hi,

    wenn ich deinen Angaben folge und den Kibby nehm, dann komm ich auch auf deine Bestimmung. Soll recht selten sein die Art. Hmm, aber wer weiss wie oft die Champis fehlbestimmt werden und die Aussagen daher nur "Scheinseltenheiten" sind.

    Agaricus litoralis wär übrigens laut Kibby Schäffer positiv.

    So .. und wer erfindet nun den Duftomat2000? Sowas fehlt doch.


    Mir war der Thread bisher nie aufgefallen und umso mehr hab ich mich - mit den gleichen Problemen, wie ihr bestückt - neugierig vorangelesen. Geholfen hat es nicht .. so viel. Manche Vergleiche finde ich nachvollziehbar, ander so gar nicht. An vielen hat man noch nie gerochen und bei einigen fehlt mir die Phantasie.

    Dumm unsere Nasen. Oder Dumm, dass wir als Zivilisationstiere, diesen Sinn haben verkümmern lassen.


    Irgendwie riecht man viel deutlicher, wenn man gleichzeitig eine assoziative Vorgabe hat. Ich hab jahrelang den Violetten Rötelritterling gesammelt und hatte tatsächlich keine Beschreibung für den Geruch und erst als jemand "Multivitaminsaft" sagte - schwups - STIMMT!

    Oder halt anders herum, ich riech am Maipilz, riech am Mehlräsling und speicher das als MEHLIG. Sag es auch jeden. Kann das dann im Vergleich auch wieder abrufen. Nur finde ich, dass Mehl nicht (oder anders) riecht - auch wenn ich es nass machen und stehen lasse.

    Na und was passiert, wenn ich mit ner Schulklasse durch den Wald gehe, Pilze erkläre und den Geruch eines Risspilzes beschreiben will ... ihr wisst Bescheid.


    Kartoffelkeller kann ich nachvollziehen. Raubtier bei nem ollen Knolli auch. Zedernholz, yo. Diese Weidenbohrerraupe ... nie gesehen. Und der Schwefelritterling? Ja - der stinkt, aber hab ich schonmal an Schwefel gerochen? Nicht das ich wüsste. Dafür an faulen Eiern - das sind die Schwefelgase wohl drin. Knoblauchschwindling - für mich eindeutig, aber geb ihn beim Pilzspaziergang in die Teilnehmerrunde, sagen 80% ... "Ja,ja kenn ich, nur was ist es?" Same same mit Rettich usw usw ....


    Was wollt ich eigentlich sagen?

    Achso - den Duftomat2000. Ich würde mich am Growdfounding beteiligen ;)

    Man könnte sich das ja wie eine große beschriftete Sammlung an (Räucher)Duftstäbchen vorstellen. Hmm ... Moment ...das wär es doch eigentlich! .o(ich werd reich!)


    PS: "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen". Na woher?

    Hi,

    würde mich auch mal interessieren, wer sein Hobby zum Beruf gemacht hat und davon leben kann.


    Ich glaub ja, dass hier 99% der User Hobby Mykologen sind und damit - wenn überhaupt - höchstens nen schmalen (eher ehrenamtlichen) Taler machen.

    Vielleicht macht der eine über sozial Media etwas Geld, oder über geführte Pilzwanderungen und -kurse. Ein anderer züchtet Pilze. Ich glaub es gibt auch welche die kartographieren das Vorkommen von Arten in bestimmten Gebieten. Der eine hat ein Buch veröffentlicht, der andere betreibt einen Pilzshop. Und dann wirds schon dünne, oder?


    Kann man mit seinem Pilz-Know-How Geld machen? Das ist vermutlich nicht der Grund, warum man in die Pilze einsteigt.

    Und wenn man das Know-How schon mal hat - kann man damit Geld machen? .. keine Ahnung, bin gespannt, ob jemand die Hand hebt.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt wöllte - also aus ein Spass-Hobby eine Ernst-Arbeit machen ....

    VG

    ... bei uns wurden mächtige Eichen abgeschlachtet und liegen schon seit Monaten am Boden ohne, daß sie verkauft werden.


    Das kommt bei uns auch vor. Da liegen Baumstämme und keiner holt sie ab. Hat dann der Besitzer auf Verdacht und ohne Käufer gefällt und dann niemanden gefunden? Oder hat die Stämme jemand gekauft und holt sie (warum auch immer) nur nicht ab. Beides für mich unverständlich.

    Und wenn es letztendlich keiner will, warum gibt man sie dann nicht frei bzw verkauft sie günstig an Kaminofenbesitzer u.ä?

    Ich versteh in Deinen Erklärungen deine Differenzierung von einer Liste "Bestimmter" Arten vs einer Liste von "Essbarer" Arten. Ich kann mir nun auch gut vorstellen, dass das der Knackpunkt der Frage gewesen sein könnte. Allerdings ist die Korbfreigabe der "guten" bestimmten (und auf der Liste bestätigter) Arten ja selbst auch eine direkte Essensfreigabe, oder?

    Ok, es fehlen halt die Nebensätze, wie dein Perlpilzbeispiel oder dass er/sie die Pilze zeitnah zubereiten sollte und ausreichend gebraten und Schmierröhrlinge sind evtl nicht bekömmlich und wenn man Allergien hat ... und und... da hast Du schon recht.

    Hallo zusammen,



    heute keine Artbestimmung anhand von Beschreibungen und Fotos, sondern eine Frage zur theoretischen DGfM Prüfung.

    Ich "spiel" gern nebenher mit der KI "DGfM Prüfung" und lasse mir typische DGfM Fragen geben und meine Antworten bewerten. Das macht die KI eigentlich sehr gut, soweit ich es beurteilen kann. Auch wenn ich sonst nicht viel von KI beim Thema Pilze halte. Nun hat sie mir nach langen Spiel eine Frage gestellt, die ich "falsch" beantwortet habe. (Sowas aber auch ;) )

    Da ich verwundert bin, wollt ich Euch mal um Rat bitte. Hier nun die Frage:


    Nach einer erfolgten Bestimmung (alles Speisepilzarten) und Korbfreigabe fragt der Ratsuchende

    „Können Sie mir bitte schriftlich bestätigen, dass diese Pilze essbar sind? Nur für den Fall, dass doch etwas passiert.“

    Ist das so ok?


    Meine Antwort:

    Ich erstellen ein Prüfprotokoll mit einer Auflistung der geprüften Arten und mit dem schriftlichen Hinweis, dass der Ratsuchende ALLE gesammelten Pilze zur Bestimmung vorgelegt hat (und nicht noch welche im Auto oder anderswo hat). Dieses Protokoll unerschreibt der Pilzsammler und der Sachverständige. Ich verantworte damit nur die gesehenen und freigegebenen Pilze. Organisatorisch ist der zertifizierte Sachverständige über die Vereinigung (DGfM) geprüft wurden und als Mitglied dort versichert.

    Diese Antwort wurde mir angekreidet mit dem Vermerk:

    Nach DGfM‑Grundsätzen gilt klar:

    Ein PSV darf keine schriftliche Bestätigung über „Essbarkeit“ oder „Freigabe zum Verzehr“ ausstellen.


    Dass man als DGfM PSV Mitglied dort über die Beiträge versichert ist, war er von mir vermutet. Ist das so? Ich bin ja kein DGfM Sachverständiger.
    Aber darum geht es mir bei der Antwort ja gar nicht, sondern um den Grundsatz "keine schriftliche Bestätigung". Huch - ist das echt so? Oder erzählt die KI hier Quark?

    Wozu geht man als Sammler zum PSV, wenn der nur mündlich freigibt und damit keinerlei nachweisbare Verantwortung übernimmt? Das wundert mich schon.



    .

    Ich muss mal für Dummies fragen. Ich hab ja nun so ne "olle" Bresser MicroCam. Ist die deswegen schlecht? Wenn ich nen alten Laptop mit Win2000 für 30 Euro bei Ebay hol, dann wär das ja eine Option und ich muss keine >200 Euro investieren. Ich kann mir aber denken, dass es mittlerweile wesentlich bessere Cams gibt. Nur was macht die Besser? Farbe? Auflösung? Kontrast? Ich bin leider kein Kamera Spezi. Eigentlich will ich nur das, wass ich durch die normalen Okulare sehe, auch auf dem Laptop sehen können. Eher aus Bequemlichkeit und zum Speichern. Oder sehen die "besseren" mehr als das bloße Auge und man kann noch mehr reinzoomen und auf dem Laptop Details wesentlich klarer erkennen? Entschuldigt die Noob-Fragen ...

    Hallo Dominik.


    ...

    Zeige doch mal ein Foto deines Mikroskops und vor allem des Trinokulars. Dann kann man dir gezielt was empfehlen.


    Hallo Peter,


    ich hab ein Bresser Science TRM 301:

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    www.bresser.de


    auf dem Trinokular steckt ne alte (noch die weiße Runde) MikroCam von Bresser.

    ... nur diese läuft halt nur noch auf alten Win32bit Systemen wie Win2000.


    Danke

    Guten Morgen,

    ich kann nun ein recht gutes Bresser mein eigen nennen. Es ist auch schon etwas älter, aber noch Top und ich bin voll zufrieden.

    Wäre da nicht der dritte Tube auf dem ein Bresser USB Okular steckt, dessen Idee eigentlich die Übertragung an einen Computer ist.

    Warum eigentlich? Die Treiber dafür sind veraltet und wurden von Bresser nie weiterentwickelt und benötigen daher ein 32bit System.

    Das ist doch doof.

    Nun kann ich mir ne virtuelle Box auf mein Windows 11 installieren lassen und dort ein 32bit System reintun, aber das kostet bei ITler hier um die Ecke auch nen Fuffi.

    Die Idee daher ist - gleich ein neues USB Okular zu kaufen oder evtl einen Handyaufsatz,

    Und nun meine Frage:

    Kennt ihr Euch damit aus? Könnt ihr was empfehlen? (Bresser USB Okulare haben bei Amazon nicht unbedingt die besten Bewertungen...)

    Was nutzt ihr selbst?


    Danke und beste Grüße

    Dominik

    Ich denk mal das sind Spitzmorcheln.

    Morcheln sind sehr lecker und durchaus etwas Besonderes.

    Sie sind aber roh giftig. Also gut durchbraten. Oder besser noch Trocknen und dann was draus machen. z.B. Morchel-Sahne-Sosse. Das Trocknen hat zudem den Vorteil, dass es die Wahrscheinlichkeit des Morchella Syndroms senken soll. (eine Unverträglichkeitsreaktion bei größeren Mengen frischer Morcheln)

    Moin zusammen,


    "Eure Tipps bei der Bestimmungshilfe" mein ich diesmal im Wahrsten Sinne des Wortes. Mir geht es hier um die LUPE für den Wald, um vor Ort kleinere Merkmale abzuchecken.

    Ich hab selbst 2 kleine Juwelierslupen (so ne 2cm Ausklappteile) mit beworbener 10fach Vergrößerung und so ne dicke LED Leselupe (ich denk mal 3fach) vom Vatern.

    Letzter ist mir zu groß (man will sie ja mit in den Wald schleppen) und hat wenig Vergrößerung.

    Erster sind mir zu klein und ich bekomme immer nur sehr schwer den Fokus rein, hab tränende Augen und nur ein minimales Sichtfeld. Ich glaub auch nicht (gefühlt), dass das 10x ist ...


    Wie auch immer - so ein Mittelding mit guter Optik wär klasse. Leicht verstaubar, am besten mit LEDs.

    Hab jetzt ge-"amazoned" und nix Gescheites gefunden. Naja, es gibt größere Juwelierslupen, aber das sind dann meist Aufsatz-Lupen und ich denk mal, dass ist eher unpraktisch.


    Ihr seid meine letzte Rettung ;)

    Könnt ihr was empfehlen?


    Beste Grüße

    Dominik

    Ich weiss Steffen, ich weiss ja.

    Statts einen Gänseblümchenweg gibt es dann halt einen breiten Schotterweg. Als Pilzsammler in der sauren Dübener Heide die einzige Chance auch mal was basisches zu finden ;)

    Hatte aber trotzdem einen Kloß im Hals. Ich hoffe sie gehen da halbwegs "sauber" rein und machen nicht zuviel Colateralschäden.

    Juchu juchu der Frühling ist da.

    Und man kämpft sich nicht mehr durch das Buchendickicht auf der Suche nach abgestorbenen Bäumen und Austern etc, sonder schlendert die Waldwege lang.

    Es grünt und man geniesst die Natur und die Sonnenstrahlen.

    Warum "schrecklich" fragt ihr? Weil ich immer im Frühling bange, ob der Wald noch so ist, wie er es noch im Herbst war.


    Bei uns sind immer viele Forstfahrzeuge zugange und ich glaube die haben irgendwo einen Spitzel, dessen Hauptaufgabe es ist, meine Lieblingsstellen herauszufinden und dort ... ihr ahnt es sicher, wird dann Kahlschlag betrieben oder zumindest der Harvester rein geschickt, auf dass nichts mehr ist wie vorher.


    Ich hab einen wunderschönen Weg. Leicht abschüssig, links kleine Eichen, rechts wunderschöne Birken, dann ein herrlich bemoostest Kiefernstück. Der Weg selbst ist nicht breit, läuft sich angenehm und schlängelt sich durch dieses Idyll in denen zahlreiche Arten gerade am Wegrand wachsen und das Pilzherz erfreuen und nun ... ich schreibe den Artikel, weil ich eben von weitem gesehen habe, dass da die Forst rein ist. Zumindest der Weganfang ist aufgerissen, auf das Doppelte verbreitert und mit groben Schotter belegt worden. Und selbst der Schotter hat Spurrrillen vom schweren Gerät, was da rein ist ...


    Und nun ... ich trau mich gar nicht hin. Könnt echt heulen.

    Danke für die Infos.


    Neee - kann ich nicht lesen. Durnik war mein Underdog Held in Jugendzeiten. In einer Buchreihe voller Zauberer, war er der Schmied - und mir trotzdem am sympathischsten ;) Seither nutz ich ihn als Nick. Dass er slawisch ist und soviel wie "Dummkopf" heisst, hatte ich erst später mitbekommen. Gefällt mir trotzdem und ähnelt meinem eigentlichen Namen: Dominik


    Ich habs bös mit dem Rücken und da ist das leichte Vorgebeugen beim Mikroskopieren immer etwas schmerzhaft. Daher hab ich auf nem Monokular ein USB Okular sitzen und schau mal alles mit geradem Rücken auf dem Bildschirm an.

    Ich finde es halt so krass, wie die Preise auseinander gehen.

    Für mich als Anfänger klingt das Gminder Mikroskop genauso wie das hier bei Amazon: Amazon Beispiel


    Wenn die Ausstattung erst einmal gleich klingt, liegt der Unterschied dann alleinig in der Qualität? Trabbi vs. Mercedes?

    Wenn da bei beiden z.B. ein 100x Objektiv NA 1,25 drin ist, dann ist das eine soviel besser als das andere? Und wie äussert sich das? Das Bild ist klarer, fokussierter? Linsen haben weniger Fehler? Weil - die Auflösung selbst sollte ja eigentlich die Gleiche sein..


    Man selbst hat daheim halt keine 20 Mikroskope, um überall mal durchzusehen und einen AHA Effekt bei den Unterschieden zu bekommen.

    Was suchst du? Nur etwas günstiges oder ist es auch die geringe Größe?

    Naja, ich möcht halt Pilze mikroskopieren und wollt nicht unbedingt einen 4stelligen Betrag ausgeben. Aber vermutlich kommt man nicht drum herum.

    Was haltet ihr von dem Gminder Angebot?

    Mikroskop HPM D3, trinokular, 4x/10x/40x/100x, LED, Messokular inkl. - Andreas Gminder
    Forschungs-Mikroskop für Pilzmikroskopie Trinokularer Tubus mit Adaptionsmöglichkeit für Kameras Weitfeld-Okulare 10x/22 (!), mit Dioptrienausgleich - mit…
    www.myko-service.de

    Moin zusammen,


    kennt jemand die russischen Biolam Lomo Mikroskope? Die werden ja nicht mehr gebaut und bei Ebay gibt es die teilweise für ein Appel und ein Ei (<200 Euro). Ich frag mich, warum sie so günstig sind. Nur weil sie "alt" sind? Das Lomo hat 4 gefederte Objektive. Das beste vergrößert 90fach und hat ein 1,25 NA. Es ist nur ein Monokular, aber hat ein Full HD Okulur für den Stream auf den PC. Das klingt doch alles nicht verkehrt, oder? Kennt ihr diese Baureihe und wisst, was ggf dageben spricht? Für mich klingt es, als würde man damit die Sporen gut genug erkennen und im Preis/Leistungsverhalten sehr gut abschneiden.


    Beste Grüße

    Dominik

    Dübener Heide dieses Jahr:

    Zecken gab es zum Sommeranfang, dann gar keine mehr

    Hirschlausfliegen sind ne Plage.


    Allerdings wurde ich (Holzgeklopft) von Letzteren noch nie gebissen.

    Die springen/fliegen mich nur an und da sie recht groß sind und viel krabbeln - merkt man das ja fix und kann sie ablesen.


    Ist aber echt von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wenn ich mit meiner Mutter und ihren Lebensgefährten in die Pilze gehe, ist ER der Zeckenmagnet, ich bin der Hirschlausfliegen-Magnet und meine Mutter hat gar nix. Egal welche Klamotten wir tragen ...