Verschiedene unbestimmte Pilze, bitte um etwas Hilfe

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema, welches 2.420 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Syntaxys.

  • Servus Achim,


    Spongipellis spumeus glaube ich nicht - der hat eine abstehend haarige Hutpberseite (oder hat er die - kann ich auf dem Foto nicht klar erkennen). Climacocystis kann man völlig ausschließen (Substrat und Makroskopie). Generell: Pilzbestimmung ist schwierig bis unmöglich ohne Detailinformationen. Oben (Beitrag #15) der Lamellenpilz (schon eingetrocknet) nur von oben fotografiert. Null Info zu Lamellenanwuchs, Lamellenfarbe etc. Du nennst sogar einen Artnamen (Entoloma vernum), hast also die Lamellen-/Sporenpulverfarbe geprüft und dich eingehend mit Rötlingen im Frühjahr beschäftigt? Oder hast du schnell eine KI gefragt, was das sein könnte? Aber egal auf welchem Weg du zu dem Namen gekommen bist, ohne uns Details zu nennen, kann man kaum helfen (oft selbst dann nicht).

    Der Birkenporling (auch #15) ist eine Ausnahme, der ist so markant, dass er auch auf dem Foto oben als alter Schlappen klar erkennbar ist. Der Rotrandporling sowieso. Dein aktueller Porling aber – man erkennt die äußere Form und das sehr helle Poren hat. Sind die Poren kreisrund, eckig, labyrinthisch? Nur eine Röhrenschicht oder mehrere geschichtet? Ist der FK eher weich oder zäh? Schmeckt er mild oder bitter? Ist das Holz unter dem Fruchtkörper braun- oder weißfaul? Hutoberseite glatt, filzig oder abstehend haarig?


    Liebe Grüße,

    Christoph

  • Hallo Christoph,
    herzlichen Dank für Dein Feedback! Ich weiß schon, bei manchen meiner Bilder fehlen elementare Informationen dazu. Inzwischen versuche ich möglichst viel zu erfassen und mitzuteilen, was für die Bestimmung nützlich wäre. Geschmacksproben mache ich in der Regel nicht, getreu dem Motto "Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht". Manche Bilder sind aus der meiner Anfangszeit mit dem Thema Makrofotografie und ich sehe alles eher mit dem fotografischen Auge, als mit dem mykologischen 😅

    Normalerweise frage ich zuerst mal Google und zweifle das grundsätzlich an, heißt also ich recherchiere weiter so gut es geht. Wenn ich den Pilz nicht identfizieren kann, zumindest hinsichtlich der Gattung, dann versuche ich hier Hilfe zu finden. In erster Line geht's mir darum, nicht alle Bilder in der Kategorie „Unidentified fungi of Rhineland-Palatinate“ bei Commons einsortieren zu müssen. Mikroskopische Aufnahmen kann ich weder erstellen, noch interpretieren. Den Porling werde ich versuchen wieder zu finden, ich meine mich an die Stelle erinnern zu können. Dann kann ich bessere Aufnahmen machen und mehr Eigenschaften ermitteln.

    LG
    Achim

  • Guten Morgen zusammen,

    schade daß die schönen Tage zumindest hier in der Südpfalz gerade eine Pause eingelegt haben. Ich kümmere mich daher mal wieder um das Bildarchiv und die Funde, bei denen ich nicht weiter kam:


    #7 aus dem letzten November, meine makroskopische Recherche hat mich in Richtung Galerina geführt:



    Er Pilz stand einzeln in einer Ecke mit vielen Douglasien auf einem komplett bemoosten Baumstumpf, ich konnte keine anderen ähnliche Exemplare finden. Durchmesser der Kappe ca. 4-5 cm, Farbe rostbraun, Höhe 7-8 cm, Stiel leicht faseriges Muster, Geruch war normal/pilzig.


    Was meint Ihr? Vielen Dank für Eure Hilfe!

    LG
    Achim

  • #8: Ein weiterer Fund im letzten November, dessen Bilder ich noch nicht bearbeitet habe und den ich jedoch selbst auf Basis der Merkmale dem Pluteus cervinus agg. zuordnen würde. Bei der Recherche wurde mir weiter noch der Butter-Rübling von Google genannt, begründet mit der Häufigkeit des Vorkommens:


    Lässt sich dieser Pilz anhand der Merkmale identfizieren? Fundort im Mischwald (überwiegend Buche und Kiefer, vereinzelt Birke und Douglasie) in der Südpfalz an einer hellen größeren Fläche (gerodet) im November, einzelnes Exemplar am Waldboden, Durchmesser der Kappe ca. 10-12 cm, mittelbraun, Lamellen weiß in unterschiedlicher Höhe dicht stehend, Höhe des Pilzes etwa 15 cm

    Was meint Ihr? Vielen Dank für Eure Tipps!
    LG/A

  • Bei der Recherche wurde mir weiter noch der Butter-Rübling von Google genannt, begründet mit der Häufigkeit des Vorkommens:

    Hallo Syntaxys,

    Rüblinge und Dachpilze lassen sich u.a. am Lamellenansatz unterscheiden. Bevor Du mit jeder Frage die Community bemühst, könntest Du Dir auch ein minimales Gattungsverständnis aneignen. Das Merkmal ist auf dem liegenden Fruchtkörper perfekt erkennbar.


    Gruß,


    Wolfgang

  • Hallo Achim,

    du bist da schon auf einem guten Weg, lass dich nicht entmutigen- Neugierde und drann bleiben ist das Wichtigste und Fehlbestimmung gehört dazu. Du brauchst gerade einfach nur ein besseres Konzept fürs Lernen, damit du eine Übersicht bekommst.

    Ich stimme Wolfgang zu, es macht wahrscheinlich sehr viel mehr Sinn, wenn du erstmal nur Gattungen bestimmt und Artebene vernächlässigst. Wenn du das eine Weile machst, wird alles schnell klarer. Einfach nur 2-4 Leitmerkmale der Gattungen lernen.


    ZB. zum groben Unterschied von Dachpilzen und Rüblingen:


    Dachpilze (Pluteus):

    Lamellen frei (nicht am Stiel angewachsen, mit Sollbruchstelle, Hut bricht leicht vom Stiel)

    Sporenpulver rosa

    Wachstum auf Holz (Stämme, Äste, Holzreste)

    Fleisch meist weich, nicht zäh


    Rüblinge (verschiedene Gattungen):

    Lamellen meist angewachsen (nicht frei, Hut bricht nicht so gut vom Stiel ab)

    Sporenpulver weiß

    Wachstum meist auf Boden oder Pflanzenresten (nicht zwingend Holz)

    Fleisch und Stiel oft zäh-elastisch


    Wenn du das beherrscht, dann ist es gut dir einfache Gattungen bzw. Familien herauszusuchen und auf Artebene bestimmen zu lernen. Da lernst du dann später die Ausnahmen und die kleinen Unterschiede.

    Liebe Grüße

    Ria

  • Ich kann den Text wegen der Länge leider nicht in meinem Profil ablegen:


    Hallo zusammen,

    als Hobbyfotograf engagiere ich mich in der Wiki und produziere qualitativ höherwertige Aufnahmen mit pädagogischem Wert in den Themenbereichen Natur, Umwelt, Denkmäler, etc.

    Ich beschäftige mich auch gerne mit Close-Ups und Makros i. B. z. botanischen Themen, meine Bilder zum Thema „Fungi“ sind hier zu finden:

    Category:Syntaxys/Natur/Pilze - Wikimedia Commons


    Meine Kenntnisse zu Pilzen sind aktuell eher noch als gering einzustufen, aber ich bin neugierig und lerne sehr gerne. Ich kann etwa 2-3 Dutzend Arten problemlos bestimmen und etwa 5 davon esse ich gerne mal: Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Champignons und die Krause Glucke. Ich bräuchte daher gelegentlich Hilfe bei der Taxonomie von den Objekten, die ich fotografiere aber nicht kenne und in der Wikimedia zur Verfügung stellen möchte. Dass die Bestimmung anhand von Bildern schwierig bis unmöglich ist, dessen bin ich mir bewusst. Ich versuche daher möglichst viele Informationen zu geben, die man in den Bildern nicht sehen kann. Falls die Art eines Objekts gar nicht ermittelbar ist, reicht mir auf alle Fälle mal die Gattung.


    Ich kann Euch also als Gegenleistung eher gute Tipps für die Fotografie bieten, da ich mich seit über 33 Jahren damit beschäftige.


    Die Mykologie wird nicht mein Hobby werden, obwohl ich das Thema interessant finde. Ich bin leidenschaftlicher Fotograf, der nicht alles kennt, was er fotografiert und daher gerne an den richtigen Stellen die richtigen Fragen dazu stellt. Wenn mir jemand diese Fragen trotz besseren Wissens nicht beantworten möchte, ist das ok für mich. Ich erwarte auch keine ausführlichen Erklärungen, mir reicht es, wenn mir jemand meine eigene Recherche bestätigt oder mich kurz korrigiert. Herzlichen Dank dafür!


    Ich mache mir übrigens die ganze Arbeit und investiere Geld in Ausrüstung, um das freie Wissen zu unterstützen und möchte Falschinformation natürlich vermeiden. Ich hoffe, daß das verständlich ist.

  • Liebe Ria,
    vielen Dank für's Feedback. Ein bisschen hab ich ja schon dazu gelernt und Pluteus auch ohne Google vermutet. Mir ging's nur um die Bestätigung.


    LG
    Achim

  • Hallo Harald,
    zu meiner Anfrage Pilz #7 (Beitrag 28): Ich habe mal bzgl. Deinem Tipp Tubaria weiter recherchiert, das scheint mir auch plausibel zu sein. Der Lamellenansatz und fehlende Kragen würde für meinen Laienblick eher z. B. zu Tubaria furfuracea passen, als zu Galerina marginata. Ich verbuche die Fotos jetzt einfach mal bei der Art "LBM", sortiere sie bei "Unidentified Agaricales" ein und mache in der Beschreibung entsprechende Bemerkungen.
    Das ist zumindest nicht falsch und ich kann das vorerst mal zu Ende bringen. Wenn die Fotos mal öffentlich sind, können sie zu einem späteren Zeitpunkt immer noch taxonomisch präzisiert werden, egal mit welcher Technik oder welchem Wissen das in vielleicht 100 Jahren auch immer sein wird …


    Vielen Dank für die Hilfe!
    LG/A

  • Sorry, ich wußte nicht, daß hier nur Mykologen sich äußern dürfen.

    Servus Achim,


    ich bin zwar hier nicht angesprochen, möchte aber einen Erklärungsversuch abgeben.

    Natürlich dürfen und sollen sich hier auch "Nichtmykologen" äußern. Gewöhnlich ist es aber so, dass diejenigen, die hier Fotos zeigen und eine Bestimmung erhoffen, eben genau hier etwas dazulernen wollen: Artenkenntnis, Gattungskenntnis oder ähnliches. Das Problem bei der Pilzbestimmung ist die große Artenvielfalt und damit einhergehend eine große Zahl sich sehr ähnlicher Arten, die per Foto gar nicht bestimmt werden können.

    Sprich: man braucht weitergehende Informationen zusätzlich zum Foto. Und normalerweise versucht man, wenn man etwas dazulernen will, selber, die Gattung oder Art zu bestimmen. Und bei dem Versuch stolpert man sofort über verschiedene Morphotypen (Pilze mit freien Lamellen vs. Pilze mit herablaufenden Lamellen etc.). Gut, ich muss da direkt Wolfgang widersprechen, denn auch bei Rüblingen gibt es freie Lamellen. Der Begriff "Freiblättler" ist eh sehr unglücklich, denn darunter werden Lamellenpilze mit Sollbruchstelle an der Verbindungsstelle Stiel/Hut gemeint, egal, wie die Lamellen angewachsen sind (bei Amanita gibt es z.B. auch breit angewachsene Lamellen, die Gattung wird dennoch immer wieder durch "Lamellen frei" definiert, was fachlich einfach falsch ist). Und da haben Rüblinge keine Sollbruchstelle, im Gegenteil, das Fleisch ist gummiartig-elastisch, bei Dachpilzen (Lamellen deutlich frei) gibt es die Sollbruchstelle.


    Worauf will ich hinaus?

    Man ist gewöhnt, dass Foristi hier versuchen, aktiv zu bestimmen und Experten helfen gern dabei. Werden nur Fotos gezeigt ohne Hintergrundinfos, dann sind Bestimmungsversuche meist mehr geraten als sicher oder schlicht unmöglich. In dem Fall wird aber meist keine Artbestimmung in den Raum geworfen, sondern halt gefragt, was das sein könnte (eben von Fotografen, die gern das Foto beschriften wollen). Man hilft ja gerne, aber was soll dann die Benennung bringen, wenn der Rezipient so nur einen Namen hat, der eh unsicher ist und zukünftig genauso wenig selber weiß? Das kanns chnell so wirken, dass da jemand zu "faul" ist, sich selbst einzuarbeiten und für sein eigenes Vergnügen Expertenwissen abgreifen möchte. Die Folge: Experten hören meist auf, hier aktiv zu antworten.


    Wolfgang kann natürlich für sich antworten, aber ich würde ihm hier kein Verbot in den Mund legen wollen, das er dir gegenüber ausspricht. Ich lese es eher als einen deutlichen Tipp, dich mit den Grundsatzmerkmalen von Morphotypen zu befassen und mit dem Mehr an Wissen besser vorzuarbeiten. Dann würdest du mehr dazulernen und als Experte wird es einfacher zu helfen, da du dann selber weißt, welche Details du per Foto rausarbeiten müsstest, um eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Fotobestimmung zu bekommen. Wie soll man denn wissen, dass du gar keine Bestimmungsmerkmale erlernen willst (so lese ich es aus deinem Erklärungsposting, kann mich da aber auch irren - Fehlinterpretationen sind schnell möglich).


    Fotos für Wiki – super! Ich bin selbst bei Wikipedia aktiv (im Moment zeitbedingt wenig, manchmal mehr, aktuell meist im Bereich Astronomie). Das ist super. Aber gerade hier sind siche rbestimmte Fotos bei Wikimedia wichtig. Sehr viele Fotos von "banalen" Arten sind fehlbestimmt. Das ist ganz normal. Wenn du also wirklich inhaltlich und nicht nur ästhetisch (Foto wunderschön. Art aber unbekannt) ehrenamtlich beitragen willst, ist es hier m.E. fast unumgänglich, dass du dich zumindest in die Grobmerkmale einarbeitest.


    Bei deinem Foto des Dachpilzes wäre es egal gewesen, ob du das Google/KI-Ergebnis angibst oder nicht. Dass es ein Dachpilz ist, hätte dir sofort jeder Experte gesagt. Pluteuis cervinus ist hier eine mögliche Art von doch sehr vielen. Und selbst wenn ich Pluteus cervinus in der Hand halte, kann ich ihn nicht auf Artebene bestimmen, auch nicht per Mikroskop (drei extrem ähnliche Arten: Pl. cervinus, Pl. hongoi, Pl. rangifer). Und das nur in Beztug auf Pluteus cervinus s.l.! Fasst man das Aggregat weiter gefasst auf, also Pluteus puzariabus s.l. etc., dann werden es einige Arten. Dein Dachpilz ist einer der sehr vielen "Rehbraunen" Dachpilze. Mehr als Pluteus spec. würde ich da nicht schreiben.


    Du siehst, du hast einen Pilz aus einem sehr komplexen Aggregat abgebildet und suchst Bestimmungshilfe. Die Alternative, das könne auch ein Rübling sein, ist ein KI/Google- Fehler auf basalstem Einsteigerniveau. Das triggert einfach, den Tipp zu geben, das basalste Einmaleins zu lernen und dann erst ernsthaft Bestimmungshilfe zu suchen (ohne die Basis bringen Erklärungen meist nichts oder wenig).


    Ich hoffe, du verstehst, was ich meine. Wenn dein Primärhobby Fotografie ist, dann stört es ja nicht, wenn deine Fotos keinen Namen tragen (außer "Lamellenpilz"). Wenn du für andere Projekte Namen benötigst (z. B. Wikipedia), wirst du um Basiswissen nicht herumkommen, denn du musst ja zumindest wissen, welche Merkmale auf deinen Foto zu erkennen sein müssen. Und dann helfen Experten auch gerne. Immerhin kostet es sie ja auch Zeit, in der sie ihre eigenen Fotos und Funde bearbeiten können.


    Liebe Grüße,

    Christoph


    Wie du hier sleber merkst, sind KIs keine gute Bestimmungsquelle. Da kommt oft Unsinn raus.

  • Hallo Achim,

    Der Lamellenansatz und fehlende Kragen würde für meinen Laienblick eher z. B. zu Tubaria furfuracea passen, als zu Galerina marginata.

    Das stimmt, G. marginata hätte einen Ring, den ich bei deinem Exemplar nicht sehe.


    Aber selbst 123pilze spuckt etwa 10 Galerinas auf Holz ohne Ring aus. So kleine braune Pilze sind oft einfach schwer bis unmöglich nur anhand von Fotos zu bestimmen (und zumindest ich kenne mich zu wenig damit aus um sagen zu können, ob diese Exemplare zufälligerweise anhand eines charakteristischen Merkmals eine Ausnahme bilden).


    Beste Grüße

    Sabine

    100 Startguthaben minus APR-Gebühr 2024 = 90 + 3 (drittschnellstes Jokerverballern 2024) = 93 + 10 (dritter Platz APR 2024) = 103 minus 15 für APR 2025 = 88 + 2 (Nannettes Zwischenrätsel als 11. gelöst) = 90 + 6 (6. Platz Platzierungswette APR 2025) = 96

  • Lieber Christoph,

    vielen Dank für Deine Nachricht und ich verstehe sehr gut, was Du meinst. Natürlich wäre es besser, ich hätte mehr Wissen in diesem Thema. Ich bin mir auch darüber bewußt, daß ich die Zeit anderer beanspruche, wenn mir das Wissen fehlt. Besonders Du hast mir immer sehr ausführlich geantwortet, das weiß ich zu schätzen. Es liegt nicht daran, daß ich zu faul wäre, mir das Wissen anzueignen. Es ist eher so, daß ich die Zeit, die mir noch bleibt, lieber für das einsetze, was ich gut kann. Das ist nun mal die Fotografie und technisch gute Bilder zu produzieren macht alleine schon viel Arbeit. Insbesondere die Makroaufnahmen sind nicht mit einem Klick erledigt. Mir fehlt oft einfach die Zeit, mich auch noch in das Thema einzuarbeiten, das ich da gerade fotografiert habe. Es sind ja nicht nur Pilze, sondern auch andere Organismen, so wie Architektur und Denkmäler, usw.


    Ich engagiere mich in der Wikimedia auch stark in der Qualitätssicherung, z. B. bei COM:FP und COM:QI, bringe dort mein Fachwissen ein und habe im Prinzip ähnliche Probleme damit, Laien zu erklären, daß es besser wäre, z. B. den Zusammenhang zwischen Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert zu kennen, um bessere Bilder zu produzieren. Oder was eine Bildsprache ist, oder der Goldene Schnitt, oder die Hyperfokaldistanz, usw.


    Natürlich ist es bequemer, die KI zu fragen, aber ich verlasse mich generell nicht darauf, da doch wirklich viel Mist herbei halluziniert wird. Vielleicht kam das missverständlich rüber, aber ich frage die KI zwar auch an und gebe deren Vermutungen dann bei meinen Anfragen hier weiter, jedoch hinterfrage ich das grundsätzlich. Ich bemühe mich auch, die Erfahrungen und Kenntnisse aus meinen bisherigen Anfragen in Erinnerung zu behalten. Durch die Arbeit in dem Thema kann ich deutlich mehr Pilze im Wald identifizieren, aber ich bin weit von der Expertise entfernt, die Du und andere hier bieten können. Zwar bin ich neugierig und interessiert an dem Thema, aber ich bin nun mal ein Fotograf. Ich hoffe, Ihr nehmt mir das nicht übel und Eure Unterstützung kommt ja auch dem freien Wissen zugute.

    Ich wollte auch keinen Streit oder Ärger provozieren und schaue, daß ich künftig etwas mehr Vorarbeit leiste für meine Anfragen. Und wie ich es auch immer erwähne, erwarte ich keine genaue Artidentifikation. Mir reicht, sofern das möglich ist, auch die Vermutung zur Gattung. Es darf auch kurz und schmerzlos sein, ich recherchiere das dann weiter und zur Not heißt das Bild dann "agaricales-sp.jpg", nur "Pilz-im-Wald.jpg" finde ich dann wirklich einen faulen Kompromiss 😁

    LG
    Achim