Servus Achim,
Spongipellis spumeus glaube ich nicht - der hat eine abstehend haarige Hutpberseite (oder hat er die - kann ich auf dem Foto nicht klar erkennen). Climacocystis kann man völlig ausschließen (Substrat und Makroskopie). Generell: Pilzbestimmung ist schwierig bis unmöglich ohne Detailinformationen. Oben (Beitrag #15) der Lamellenpilz (schon eingetrocknet) nur von oben fotografiert. Null Info zu Lamellenanwuchs, Lamellenfarbe etc. Du nennst sogar einen Artnamen (Entoloma vernum), hast also die Lamellen-/Sporenpulverfarbe geprüft und dich eingehend mit Rötlingen im Frühjahr beschäftigt? Oder hast du schnell eine KI gefragt, was das sein könnte? Aber egal auf welchem Weg du zu dem Namen gekommen bist, ohne uns Details zu nennen, kann man kaum helfen (oft selbst dann nicht).
Der Birkenporling (auch #15) ist eine Ausnahme, der ist so markant, dass er auch auf dem Foto oben als alter Schlappen klar erkennbar ist. Der Rotrandporling sowieso. Dein aktueller Porling aber – man erkennt die äußere Form und das sehr helle Poren hat. Sind die Poren kreisrund, eckig, labyrinthisch? Nur eine Röhrenschicht oder mehrere geschichtet? Ist der FK eher weich oder zäh? Schmeckt er mild oder bitter? Ist das Holz unter dem Fruchtkörper braun- oder weißfaul? Hutoberseite glatt, filzig oder abstehend haarig?
Liebe Grüße,
Christoph
