Tricholoma squarrulosum ( atrosquamosum ) Bresadola - Stielschuppiger Ritterling Mediterranraum

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  • Hallo


    Tricholoma squarrulosum ( atrosquamosum ) Bresadola - Schuppenstieliger Ritterling


    Fundort Mediterranraum Kroatien Mischwald , dominiert Steineiche . Es war 4 Exemplaren ein von andern ca bis halbes Meter . In Deutschland nur ein paar Fundmeldungen ( DGfM )


    Frk Besonderheit = Stiel



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    Koh 20% Stielbasis


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    LG

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Beli!


    Ui, toller Fund! Habe ich bisher nur einmal am Bodensee gesehen, und drei ziemlich ramponierte Fruchtkörper, die Alex neulich zum Verein mitgebracht hat.




    Lg; Pablo.

  • Ja, aber manchmal kribbelts schon in der Nase, Werner!


    LG Rudi

    aktuell vor dem APR21: 8 Punkte... Eintritt: 8-5= 3 Punkte - inzwischen durch Stummmalus 3-5= -2 Punkte

    Platz12 : +4P, Segmentwette: +4P, Pltzierungswette: +10P= 16 Chips

    wp.markones.de

  • Hallo

    Danke für Antwort . Ich habe Geruch als leicht Mehlig ( nach stück Hut Zerquetschung ) gefunden auch Geschmack etwas Mehlig aber : Geschmack leicht Mehlig aber nach lange kauen eine leichte scharfe Note , komisch scharf . Werner hat über Geruch eine Pfeffer Geruch einfügen . Kann bei Geschmack ( meine leicht komisch scharf ) Pfeffer scharf sein ?

    LG

    PS Bilder nicht besonderes schön , Rennen gegen zeit , aus Hand ohne Stativ Fotografiert . Spät Nachmittag Höhere Lage - Ziegenweg ( noch Schlimmer ) bis Straße ca 30 Minuten Nacht Klopft .

    • Offizieller Beitrag

    Hallo, Beli!


    Ich habe in den ehrlich gesagt noch nie reingebissen.

    Das klingt ja so ähnlich wie bei Tricholoma sciodes, oder auch album und lascivum (die ich mittlerweile auch mal probiert habe): Der scharfe Geschmack kommt erst spät, aber dann stark und hält sich auch noch lange nach dem Ausspucken?



    LG, Pablo.

  • Ich habe Geruch als leicht Mehlig ( nach stück Hut Zerquetschung ) gefunden auch Geschmack etwas Mehlig aber : Geschmack leicht Mehlig aber nach lange kauen eine leichte scharfe Note , komisch scharf .

    Hallo Beli,


    den staubigen Pfeffergeruch (nicht frisch gemahlen sonder aus dem Pfefferstreuer) kann man nur bei UNVERLETZTEM Fruchtkörper riechen. Zerquetscht riechen die Erdritterlinge (fast) alle nach Mehl. Einen scharfen Geschmack habe ich bei meinen Funden nie wahrgenommen.


    Übrigens ist T. squarrulosum keine seltene Art. In den Kalkbuchenwäldern der Umgebung ist er regelrecht häufig (neben T. orirubens/ T. atrosquamosum).

    • Offizieller Beitrag

    MoinMoin!


    Und noch ein kleiner Hinweis zu Tricholoma atrosquamosum: Das ist schon eine eigene Art, und keineswegs ein Synonym von Tricholoma squarrulosum.

    Tricholoma atrosquamosum sieht schon deutlich anders aus (Hutrand nicht wollig, Stiel nicht wollig-schuppig sondern höchstens schwarz punktiert) und gehört in Mitteleuropa in bergige Gegenden, bevorzugt bei Weißtanne und Fichte (ähnlich also wie Tricholoma pardinum s.str.).

    Tricholoma atrosquamosum ist das hier:





    LG, Pablo.

    • Offizieller Beitrag

    Moin!

    Tricholoma atrosquamosum ist das hier:

    [..]

    Hast Du auch vorschriftsmäßig die Farbe des Basidmycels notiert, um Deine Funde von T. orirubens abzugrenzen? 😉

    Basismycel - Fäden: Weiß. Ohne ocker, creme oder sonstige Farbnuancen.

    Tatsächlich kann man Tricholoma orirubens auch mal im Bergnadelwald (auf +/- basischem Boden) vorfinden. Also so wie die gezeigte Kollektion von Tricholoma atrosquamosum (Norschwarzwald bei Weißtannen, Fichten und Kiefern an Kalkschotterbeeinflusstem Wegrand).

    Tricholoma orirubens fand ich neulich so im Übergang zwischen Ostschwarzwald und Schwäbischer Alb auf Kalkboden bei Fichten, Weißtannen und eingestreuten Birken, konnte ich allerdings nicht fotografieren, leider. Da sieht aber die Hutschuppung schon noch mal anders aus, und schwarze Pünktchen an den Stielen bildet orirubens auch nicht. Bei dem Nadelwaldfund neulich von orirubens war glücklicherweise das Basismycel wirklich gelb, was halt nicht immer so ist.
    Schau dir mal möglichst üppige Kollektionen von "typischen" orirubens aus Kalklaubwäldern an, und beobachte mal die Basismycelfarbe von mehreren Fruchtkörpern: Das geht nämlich tatsächlich von gelb über blassgelb bis allenfalls creme oder sogar weißlich.

    Da mir das schon ein paar Mal so bei orirubens begegnet ist, würde ich die Farbe des BAsismycels eher nicht als das sicherste Untescheidungsmerkmal bewerten wollen.



    LG; Pablo.