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letzter Beitrag von Tuppie am

Diverse Kleinigkeiten

  • Moin,

    etwas Zeugs von heute ganz aus der Nähe

    1) die ersten frischen Erdsterne des Jahres, G. striatum an bekannter Stelle neben vorjährigen

    2) das würde ich als C. gibba ansprechen, bisher noch keine größeren vorhanden

    3) ein grelloranger Schleimi an Fichtenstumpf

    4) gleich neben dem schon oft gezeigten Plectania melastoma, der immer noch in Form ist, diese Becher, die wie Humaria hemisphaerica aussehen. Einige in weiß, was sich möglicherweise mit dem in der Wikipedia genannten Hypomyces stephanomatis in Verbindung bringen lässt.

    und schließlich

    5) Thelephora caryophyllea, an manchen Stellen auf Weg und Magerwiese regelmäßig und recht häufig anzutreffen

    LG, Bernd

  • Moin, bei der Nummer 3 habe ich mich wohl geirrt mit der Annahme, dass das ein Schleimi sei, Fotos von heute deuten eher auf Pycnoporellus fulgens, wobei sich das sicher in den nächsten Tagen und Wochen noch deutlich zeigen oder nach erneuter Revision verlangen wird.

    3a)

    2a) ist kaum gewachsen, nur die Lamellen sind jetzt wellig, Arbeitstitel unverändert aber C/I gibba

    1a) hier sieht man jetzt bei Geastrum striatum sehr schön, wie die Gnubbel vor dem Aufplatzen aussehen

    LG, Bernd

  • MoinMoin!


    Infundibulicybe gibba hat ja oft (nicht immer) einen kleinen Knubbel in der Hutmitte, ebenso wie geotropa (der auch ohne diesen Buckel vorkommen kann).

    Geotropa ist halt viel größer und kräftiger und startet generell mit der Fruchtkörperbildung viel später im Jahr - also Mönchskopf würde ich bei Bernds Fund jetzt eher nicht erkennen.


    Bei dem gelben Porling könnte man mal abwarten, ob das nicht nochwas Ausgefalleneres ist. Antrodiella citrinella vielleicht - wobei da die Poren eigentlich doch zu grob sind.

    Pycnoporellus fulgens kenne ich normalerweise bei so jungen fruchtkörpern kräftiger orange, teils fast orangerot und nicht so gelb.



    LG; Pablo.

  • Hallo, also an dem Kandidat für gibba sehe ich keinen Buckel. Der ist auch ziemlich klein, wobei der als Einzelstück schwer zu beurteilen ist.

    Bei dem orangen Porling habe ich jetzt ein Vergleichsbild mit weiß und postgelb gemacht. Bei voller Sonne gibt es unter dem Blätterdach immer einen Grünstich und bisher habe ich noch keine Einstellung beim Weißabgleich gefunden, die das gut korrigiert. Die Poren sind schon ziemlich groß, das wird wohl bei P. fulgens enden.

    LG, Bernd

  • Hallo, Bernd!


    Mit Weißabgleichsgedöns habe ich auch schon rumprobiert, auch ein weißes Stück Papier ins Bild legen bringt nicht immer den gewünschten Erfolg.
    Wenn ich Pilze mit Heim nehme, und dann "Studioaufnahmen" mache, dann geht's ziemlich gut.
    Also ich denke, du wirst schon recht behalten mit dem Pycnoporellus, auch weil bei der Antrodiella ja auch mehr die Poren gelb sind, und nicht die Ränder. g:-)



    LG; Pablo.

  • Hallo allerseits,

    1) Geastrum striatum mittlerweile zahlreich und fast als Hexenring

    2) Nach dem Regen sieht der wieder frisch und gesund aus, ist das nicht komisch, dass ein Lamellenpilz so langlebig ist, zumal bei 30°C?

    3) mir sollte es recht sein, wenn es nicht Pycnoporellus wird, wäre dann für mich eine neue Art.

    4) die Humaria kaum noch erkennbar, wenn man nicht wüßte, wo man suchen muss


    LG, Bernd

  • Moin!


    Die Poren wirken mittlerweile allerdings so grob, auf den älteren Hutoberseiten bildet sich nun ein deutlich haariger, orangener Filz aus...

    Ob das nicht doch auf Pycnoporelluls fulgens hinausläuft?



    LG, Pablo.

  • Hallo, Bernd!


    Aye, dem schließe ich mich an.
    Es ist wirklich bemerkenswert, eine Kollektion von fruchtkörpern so durch alle Entwicklungsstadien gezeigt zu bekommen. :thumbup:



    Lg; Pablo.

  • Hallo Bernd!


    Zitat von Kruenta

    1) Geastrum striatum mittlerweile zahlreich und fast als Hexenring

    Das ist ein wunderschöner Anblick, ein Traum! <3:gnicken:

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