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letzter Beitrag von Andreas am

Nadelholzröhrling

  • Hallo zusammen,


    Mein schönster Pilzfund in dieser Saison war der Nadelholzröhrling (Buchwaldoboletus lignicola). Zum ersten Mal und nach gezielter Suche konnte ich diesen recht seltenen Röhrling mit insgesamt 7 Fruchtkörpern im Verlauf der Saison und in Verbindung mit dem Kiefernbraunporling (Phaleolus schweinitzii), an einem Nadelholzstubben finden.




    Schöne Grüße,

    Andreas

  • Hi,


    sehr schön, der fehlt mir bisher auch noch.


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo, Andreas!


    Sieben Fruchtkörper von einem Mycel? Das ist beachtlich. Die Art ist in meiner Ecke nicht allzu selten, aber bisher fand ich fast immer nur Einzelfruchtkörper. Höchstens mal zwei - jedenfalls noch nie so eine schöne Kollektion auch von so gut entwickelten fruchtkörpern wie deine. :thumbup:
    Top - Fund, danke für die tollen Ansichten!



    LG; Pablo.

  • Hallo Stefan, hallo Pablo


    Ja, lange habe ich auch danach gesucht und wurde dann endlich fündig. In meiner näheren Umgebung sind nur saure bzw. sandige Wälder. Gefunden habe ich sie dort noch nie und laut Literatur soll diese Art eher kalkreiche Nadelwälder bevorzugen. Also bin ich gezielt in solche Biotope in der Heide unterwegs gewesen. Der Standort war grasig, kein Gestrüpp oder Nadelstreu am Boden. Dort standen Fichten, Tannen, Kiefern und Douglasien. Aber Buchen waren auch mit eingestreut. Im Waldesinnern konnte ich an alten Stubben nichts finden aber direkt am Rand war dieser mächtige Stubben der mal abgesägt wurde. Zuerst fand ich den Kiefernbraunporling und direkt daneben (etwa 30 cm) standen zwei ausgewachsene Exemplare vom Nadelholzröhrling. Bin im regelmäßigen Rhythmus hin und insgesamt waren es ganze 7 Stück. Manche Highlights vergisst man sein Leben lang nicht, wie damals bei mir Boletus aereus oder Rubroboletus satanas und dieser Fund reiht sich definitiv mit ein :) Hoffe das im nächsten Jahr noch was kommt an dieser Stelle, wenn das Substrat einmal verbraucht ist, war es das bekanntlich und die Suche geht vom neuen los.


    Schöne Grüße,

    Andreas

  • Hallo, Andreas!


    Oder er taucht dann irgendwo in der Umgebung wieder auf. g:-)

    In meiner gegend gibt sich die Art übrigens relativ bodenvag, erscheint einerseits auf sauren, sandigen Böden, aber auch auf Löß und Lößlehm, teils auf Löß über Muschelkalk, von basisch bis oberflächlich sauer.



    LG; Pablo.

  • Hi Pablo,


    Seltsam, ich weiß das die allermeisten Funde in Mecklenburg auf kalkreichen und lehmigen Böden gemacht wurde. Aber auch egal, hier noch ein Bild von den ersten beiden Fruchtkörpern, der Braunporling war da noch klein:



    Schönes Restwochenende wünscht,

    Andreas

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