Hallo, Besucher der Thread wurde 328 aufgerufen und enthält 7 Antworten

letzter Beitrag von Beorn am

Porling an Fagus

  • Hallo Maren, gut dokumentiert, aber die Profis sind vermutlich gerade alle zu beschäftigt um dir zu helfen. Schade.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • hallo maren!

    Bin hier auch absolut kein spezialist, habe makroskopisch was ähnliches an fichte gefunden dass sich dann als oligoporus undosus herausgestellt hat. Kannst vlt mal vergleichen/aber da kommen schon noch ideen dazu.

    Lg joe

  • Hallo, Maren!


    Makroskopisch wäre die Idee von Joe schon ganz gut, aber Postia undosa hätte keine Zystiden und die Sporen sehen anders aus.

    Eine Antrodia dürfte das nicht sein, denn da wüsste ich keine Art mit solchen Zystiden.

    Die Zystiden erinnern mich an Abortiporus biennis (der kann selten auch mal an Nadelholz vorkommen). Das makroskopische Aussehen würde zu der Art passen (Fruchtkörper können da sehr unteschiedlich geformt sein!), ebenso das beschriebene Röten. Die Art bildet auch skeletoide Hyphen, an denen es manchmal schwer fällt, die Septen zu finden (es gibt aber welche, darum wird Abortiporus biennis als monomitisch geführt). Die Sporen sind in den Maßen eher an der unteren Grenze für A. biennis, aber bei jungen fruchtkörpern sollte das schon so passieren können.



    LG; Pablo.

  • Hallo zusammen,

    die skeletoiden Hyphen haben tatsächlich erkennbare Septen. Das habe ich nicht als monomitisch berücksichtigt und bin beim Schlüsseln mit einem dimitischen Hyphensystem nicht weitergekommen.

    Vielen Dank, Pablo für den Hinweis, ich wusste außerdem nicht, dass A. biennis auch am Holz wachsen kann. Die Merkmale sprechen also für Abortiporus biennis.

    VG Maren

  • Hallo, Maren!


    In dem Fall sekundäre Septen - also ohne Schnallen. Abortiporus biennis wächst immer an Holz, aber eben sehr oft an vergrabenem. Muss aber nicht, hier und da hatte ich schon ganze offen liegende Stämme (auch noch voll berindete und gar nicht arg morsche), die mit fruchtkörpern der Art bepflastert waren.
    Die Formen der Fruchtkörper sind dann immer erst mal gewöhnungsbedürftig, weil sie ja nicht durch eine Erdschicht müssen und oft auch keinen Stiel etc. benötigen.


    Weil ich das oben wohl verbaselt hatte, hier eine kollektion an einem Rosskastanienstamm, mit allerdings deutlich älteren (und darum ganz geröteten) Fruchtkörpern:







    LG; Pablo.

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