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letzter Beitrag von Beorn am

Porling vermutlich auf Eiche

  • Hallo Forum,


    Gestern im Laubwald auf einem stark bemoosten Stubben (Baumstumpf),

    Hartholz. Für mich ist der Geruch frisch etwas moderig, nach einem Tag

    herumliegen dann gar nicht mehr vorhanden.








    Sporen [n=83]: (4,4-) 5,1 (-6,0) x (3,4-) 3,8 (-4,4 {-4,7}) µm; Q= 1,20-1,45-1,56






    Ich bin gespannt auf Eure Antworten,

    viele Grüße!

    Matthias

  • Hi,


    so rein makroskopisch: Ganoderma applanatum wäre mein erster Verdacht. Leider habe ich die nie mikroskopiert...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Versuch Nr. 2; Zunder?


    Falls das wieder ausgeschlossen werden kann tuts mir sehr leid und ich bin auch wieder still und beantworte ab sofort nur noch Anfragen zu Pilzen, von denen ich Ahnung habe.


    Stell doch mal nen Crepidotus ein, wenns denn unbedingt ein Holzbewohner sein muss. *Spaßmodus aus*


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hallo Lycogala,


    kannst du mal mit Melzer testen ob da etwas dextrinoid ist, also nicht nur die Sporen sondern auch andere Teile des Pilzes.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Das wäre mich mich eine positive Reaktion, oder? Ich würde in Richtung Heterobasidion schauen, bist du sicher das es sich nicht um Nadelholz handelt? Heterobasidion annosum kann zwar auch Laubhölzer befallen ist aber selten der Fall.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Hi,


    Oha das ist echt eine Überraschung. Den hatte ich eigentlich wegen der Zonierung ausgeschlossen. Tja so kann man sich täuschen...


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Hi Mathias,


    ja den hatte ich schon häufiger auf Laubholz; so ist das nicht; allerdings noch nicht so gezont. ;)


    Übrigens wegen weiter oben; gut gekontert. :daumen:


    l.g.

    Stefan

    Risspilz: hui; Rissklettern: bisher pfui; ab nun: na ja mal sehen...


    Derzeit so pilzgeschädigt, das geht auf keine Huthaut. :D


    Meine Antworten hier stellen nur Bestimmungsvorschläge dar. Verzehrsfreigaben gibts nur vom PSV vor Ort.

  • Salut zusammen!


    Heterobasidion annosum ist ziemlich variabel im Aussehen. Etwas anderes kommt hier meiner Ansicht nach aber nicht in Frage, und daß der an laubholz wohnt, darf als Glücksfall betrachtet werden, denn dann kann man davon ausgehen, daß es auch Heterobasidium annosum s.str. ist. Die beiden anderen Arten sind an Nadelholz zu finden (Tanne und Kiefer, glaube ich, was beides auch von H. annusum s.str. besiedelt werden kann) und die Trennmerkmale sind so dermaßen diffus, daß ich die Artunterscheidung noch nie morphologisch nachvollziehen konnte. Insofern gut, daß das Substrat hier Laubholz ist.
    Und Glückwunsch zu den Sporen, bisher hatte ich nur sterile Kollektionen unter dem Mikro, bzw. Fruchtkörper weit außerhalb ihrer Sporulationsperiode.



    LG, Pablo.

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