Beiträge von Wilfried3

    Hallo Werner,

    habe diesen Kommentar erst nach dem Absenden meines letzten Kommentares gelesen.

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Werner,

    sorry ...wahrscheinlich liegt das an mir ... habe ich natürlich gemacht und dann sehe ich dies hier. Wo kann ich denn da die von dir erwähnten Namen und die Ausschlüsselung finden?

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Thorben,

    diesen Schlüssel habe ich ja auch wie erwähnt benutzt und zunächst Melzer verwendet; dann in Lugol wiederholt und nur dieses Foto gepostet. Das hatte ich versäumt zu erwähnen. Damit wir über das Gleiche reden, habe ich den Schlüssel nochmals verlinkt. Damit kommt man auch ohne die Sporengröße auf N. chestersii; deshalb bin ich nicht weiter darauf eingegangen. Nach dem Schlüssel in Nordic Macromycetes sogar ohne die amyloide Ascusreaktion. Danach scheint N. chestersii die einzige Nemania mit längsgestreiften Sporen zu sein. Gleichwohl habe ich Sporen vermessen, aber nur eine auf ein Foto bekommen; die Länge betrug 16-20µm.

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Werner,

    vielen Dank für deinen Kommentar, aber jetzt bin ich etwas verwirrt: Diesen Schlüssel habe ich auch benutzt; finde da aber nur Nemania chestersii aufgeführt; weder N. thorersii, noch N. brustersii. Auch Index Fungorum kennt diese Artbezeichnungen nicht.

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo zusammen,

    ich möchte dieses Portrait dazu nutzen, wie schon an dieser Stelle, auf einen Fund an unbestimmtem Laubholz hinzuweisen, den ich makroskopisch sofort als Nemania serpens angesprochen hatte:


    Allerdings zeigte sich in Lugol keine rötliche Verfärbung der Ascusspitze, sondern eine amyloide Reaktion:


    Dann fiel mir auf, das die Sporen längliche Streifen zeigen, die man auf dem Foto allenfalls erahnen kann, unter dem Mikroskop aber deutlich zu erkennen waren (x1000, in Wasser):


    Nach den mir zur Verfügung stehenden Schlüsseln (Ascofrance; Nordic Macromycetes Vol.1) komme ich auf Nemania chestersii. Da dies für mich ein Erstfund bedeuten würde und diese Art offensichtlich generell selten ist (nur 1 Datensatz in PD für NRW), würde ich mich über Kommentare darüber freuen, ob ich diesen Fund so dokumentieren kann. Wenn sich diese Bestimmung bestätigen sollte, so wäre eigentlich jeder Fund von N. serpens zu mikroskopieren, denn ich habe keinen Hinweis dafür gefunden, wie diese Art makroskopisch von N. chestersii unterschieden werden könnte.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Thorben,

    vergleiche mal mit Nemania chestersii. Ich hatte in diesem Jahr einen ähnlichen Fund, den ich makroskopisch sofort als N. serpens angesprochen hatte. Glücklicherweise habe ich dann doch mikroskopiert und eben auch zu meiner Überraschung eine amyloide Ascusreaktion gefunden, die N. serpens ausschließen ließ. Dann habe ich nach Ascofrance und Nordic Macromyecetes Vol. 1 geschlüsselt und kam beides mal auf N. chestersii. Allerdings müsstest du dann auch eine längliche Streifung der Sporen erkennen können. Das kann man auf den Fotos nicht unbedingt erkennen; allerdings auf meinen Fotos auch nicht. Unter dem Mikroskop waren diese bei mir aber eindeutig zu erkennen.

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo,

    also der aktuellste Schlüssel, den ich kenne (Simmel, Fischer 2018), enthält folgende Unterteilung und Bezeichnungen:

    Phellinus igniarius s. str. (=P. trivialis): an Weide

    Phellinus alni: häufig an Erle, Apfel und anderen Laubhölzern, aber nicht Weide!

    (Phellinus cinereus: an Birke)


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo,

    das ist nicht E. glandulosa; sondern E. pithya, wie Werner schon bemerkt hat. Das Substrat ist eindeutig Nadelholz, was für letztere Art spricht. E. glandulosa findet sich praktisch nur an Laubholz; v.a. Eiche.

    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo,

    das könnten auch Exemplare des häufigeren Austern-Seitlings (Pleurotus ostreatus) sein. Beide Arten sind schwierig zu differenzieren; siehe auch diesen Beitrag. Eindeutig scheint die Reaktion mit Sulfovanillin in der Huttrama zu sein, die beim Austern-Seitling weinrot und beim Lungen-Seitling negativ ausfällt.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo und guten Abend,

    ganz herzlichen Dank für den Input! Ich denke, den werde ich in der Tat, entgegen dem ursprünglichen Vorhaben, als C. radicans ablegen müssen. Geschlüsselt hatte ich hier nach FAN7 (Noordeloos et al.), die angeben, dass C. radicans einige Rottöne im unteren Teil des Stiels haben kann, aber nie als ausgeprägten Ring, was hier definitiv der Fall ist. Dies ließ mich B. fechtneri vermuten. Dagegen fehlen völlig die Rottöne im Schnitt des jungen FK und der Geschmack des Fleisches ist doch eher sehr unangenehm.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo zusammen,

    in einer Parkanlage bei Buche wurde ich auf eine größere Ansammlung eines Röhrlings aufmerksam gemacht, bei dem es sich nach m.E. nur um einen der o.a. Arten handeln kann, die sich sich ja sehr ähneln. Zunächst zum Geschmack des Fleisches: da finde ich Angaben für fechtneri von mild, nussig bis unangenehm. Ich würde ihn als unangenehm, aber weder als stark bitter noch mild bezeichnen.


    Für fechtneri spricht für mich die markante rote Ringzone; hier relativ breit bei einem älteren Exemplar im oberen Teil des Stiels ...:


    ... und hier relativ schmal in der Stielmitte eines jüngeren Pilzes:


    Die Verfärbung der jeweiligen Trama im Schnitt wird als Merkmal herangezogen, wobei ich die Angaben dazu nicht einheitlich finde und älteres und jüngeres Exemplar verhalten sich auch recht unterschiedlich:

    Beide zeigen ein vergängliches (10-15 min.) Blauen im Hutfleisch; das ältere Exemplar zeigt zudem eine Rotfärbung im Stiel ...:


    ... und das jüngere +/- keine bis bräunliche Verfärbung im Stielfleisch:


    Über eure Unterstützung bei dieser Fragestellung würde ich mich sehr freuen!


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Maria,

    also Ludwig beschreibt Amanita argentea (= A. mairei) mit silber- bis perlgrauen Hutfarben und Amanita lactea mit bräunlichen Verfärbungen der Volva. Das trifft auf deinen Fund nicht zu. Außerdem sieht mir der Hut etwas gebuckelt aus. Das alles spricht sehr für Amanita vaginata var. alba.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Norbert,

    laut Ludwig kann die Art bis 7 cm (vereinzelt bis 10 cm) groß werden; meist werden aber 3,5 cm kaum überschritten. Also die Größe ist schon etwas ungewöhnlich; aber die Kombination aus Habitus der FK sowie Sporengröße und -form passt nach m.E. nur auf Crepidotus applanatus.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo zusammen,

    mit "Riesentrichterling" wird ja wohl die "buckelfreie" Varietät von Clitocybe geotropa (= var. maxima) gemeint sein, oder? Wenn ja, da passt schon die Hutfarbe nicht; diese sollte creme bis hellocker sein.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo,

    L. occidentalis und L. willkommii sind makroskopisch schwierig bis nicht zu unterscheiden. Entscheidend ist hier die IKI-positive Reaktion der Ascusspitze, die man auf Bild 6 gut erkennen kann und für L. occidentalis spricht.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo,

    wenn denn wirklich kein Milchsaft zu beobachten war, würde ich das für den Riesen-Krempenritterling (Leucopaxillus giganteus) halten.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Angelika,

    aber die Struktur der Hutoberfläche und die sehr engen Poren sind schon sehr typisch. Lentinus substrictus heißt der wohl aktuell.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo,

    nicht das ich ein Experte zu dem Thema wäre; aber trotzdem traue ich mir mal einen Hinweis auf Inocybe dulcamara und warte mit Spannung auf die Reaktionen dazu!


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Romana,

    im Ascomiceti d`Italia gibt es einen Schlüssel zu Vibrissea. Die sitzenden Arten können danach nach der Sporenlänge unterschieden werden: filisporia var. filisporia (120-130µm), filisporia var. fiscella (180-190µm), fiscella var. submersa (210-220µm), decolorans (270-280µm).


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Maria,

    dieses Phänomen wurde letztes Jahr im Tintling thematisiert; "Der Tintling 1 (2018) Seite 17". Es handelt sich um einen Schleim-Flux, der nach mikroskopischer und molekulargenetischer Untersuchung aus neun Pilz- und zwei Bakterienarten bestehen kann.


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Felli,

    Danke für Antwort! Die Sporenmaße (12 Messungen) lauten 7,6-9,2 x 1,7-2,1 µm; im Mittel 8,5 x 1,9 µm; das passt doch eher zu L. virgineum, oder? Die von L. subvirgineum können doch bis 12,6µm lang sein?!


    Die Paraphysen sind 60-70µm lang und ohne Inhalt; auch in IKI wird kein Inhalt sichtbar. Hier einige Aufnahmen:


    x400, in Kongorot


    x1000, in Kongorot


    x1000, in IKI


    Das spricht doch wiederum eher für L. subvirgineum, da L. virgineum hier gut sichtbare Tropfen zeigen sollte!?


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo zusammen,

    bei unserer Exkursion am letzten Wochenende des MAB (Mykologischer Arbeitskreis Bergisches Land) fanden wir, wie so häufig, kleine weiße Becherchen auf Buchenfruchtschalen:


    Scheint alles klar zu sein: Lachnum virgineum. Nun, während der Exkursion kam schon der Hinweis auf die sehr ähnliche L. subvirgineum, worauf ich mir das genauer angesehen habe. Im Schlüssel von SUKOVA wird als Unterschied neben der Länge der Haare die Form der Haarspitzen geschlüsselt. Die Haare von L. subvirgineum sind deutlich kopfig, die von L. virgineum zylindrisch bis annähernd keulig ("subclavate"): Hier die Aufnahmen der Stielhaare:


    x400, in Wasser


    x1000, in Wasser


    Für mich sind die deutlich kopfig. Ingo beschreibt die Sporen von L. subvirgineum auf seiner Website in IKI als "diffus-guttulat" sind. Hier die Aufnahmen:


    x1000, in Lugol


    x1000, in Baral


    Ich denke doch, dass da eindeutig Tröpfchen zu erkennen sind. Hat L. virgineum die nicht und kann ich Lachnum subvirgineum in die Fundliste schreiben lassen?


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!


    Viele Grüße,

    Wilfried

    Hallo Pablo,

    bei der Angabe des bevorzugten Substrates für Crepidotus autochthonus habe ich mich an die Literaturangaben gehalten: Ludwig ("meist auf dem Erdboden") und GPBW ("Saprobiont auf Erdboden, seltener auch an morschem Holz").


    Viele Grüße,

    Wilfried