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letzter Beitrag von Beorn am

Bestimmungshilfe erbeten

  • Liebe Foristi,


    heute brauch ich mal Hilfe bei der Bestimmung!



    Coprinopsis picacea kenne ich natürlich. Aber was ist das daneben?


    Die Spechtis sind diese Jahr im EG zu Aberhunderten unterwegs. Hat da jemand scgon mal Kostversuche unternommen?

    Im Münchner Raum, wie schon erwähnt wirklich ein Jahrhundertpilzjahr






    Grüßle

    RudiS

  • Gaukler

    Hat den Titel des Themas von „Bestimmungsgilfe erbeteb“ zu „Bestimmungshilfe erbeten“ geändert.
  • Hej.


    Nun sollten wir aber nicht die loriot'sche Diskussion führen, ob es nun Hundnase oder Hundenase heißt. :gzwinkern:


    Bei Kostversuchen auf jeden Fall das Oktoberfest großzügig meiden, soll heißen: Drei Tage vor und nach der Mahlzeit keinen Alkohol einnehmen.

    Wenn ich mich nicht irre, gehört der auch zu den Antialkoholiker - Tintlingen.



    Lg; Pablo.

  • Hallo Pablo,


    ums Oktoberfest mach ich seit Jahren einen sähr grossen Bogen.


    Ums Bier narürlich nicht. Falls ich tatsächlich mal so grausam sein sollte diese Schönheiten zu verspeisen, werde ich das natürlich nüchtern tun. ==Gnolm14


    Beli,

    ich denke auch an eine ungezogene taube verfressene Missbildung!


    Grüßle

    RudiS

  • Hallo !


    Ich habe ein Bild aus Mediterranraum von C. picacea Missbildung ausprobiert aus meinen Alben rauszuziehen aber leider in diese Moment noch nicht gefunden - egal .


    Habe etwas an dein Fund ähnlich zwischen C. picacea kleine Gruppe gesehen , nicht so stark Fein Harig und grausig wie dein aber ganz schwarz schuppig ganze Hut schwarz (grobe Schuppen ) mit viel etwas an Tinten tropfen ähnlich


    LG beli !

  • Guten Abend alle zusammen,


    ich bin etwas verwundert, dass hier der Hinweis gegeben wird zu diesem Tintling kein Alkohol zu trinken. Der Spechttintling ist überhaupt ungenießbar, schon wegen des unangenehmen Geruchs. Wer isst denn solche Pilze?

    Viele Grüße
    Veronika Weisheit - Pilzberaterin Landkreis Rostock
    Auch Pilzberater können irren, erst recht in einem Forum, deshalb gibt es keine Freigabe von mir, Pilze zu verzehren, auch, wenn diese essbar sind.

  • Hallo, Veronika!


    Keine Ahnung. Ich kam noch nie auf die Idee, den essen zu wollen. g:-)
    Bei der Giftigkeit mit Alkohol bin ich bei dem auch nicht sicher, und müsste nachschlagen, ob der tatsächlich zu den Coprin enthaltenden arten gehört. Im zweifel aber immer: Vorsicht.



    LG, Pablo.

  • Hallo Veronika,


    ich wollte den erstmal auch nicht essen. Die Babies gibt es halt gerade in Massen. Die Zwerge riechen für meine Nase nicht unangenehm.


    Anyhow, es gibt ja immer wieder Selbstversuchler, die wollte ich einfach anfragen, ob es da Erfahrungen gibt. Weil auch bei vielen als ungeniessbar geltenden Pilzen nicht die Nacht auf dem Klo entscheidend ist, sondern der Geschmack. Und Geschmack ist Geschmackssache.


    In keinem Fall will ich jemanden auffordern ungeniessbare Pilze zu essen.


    Grüßle

    RudiS

  • Hallo RudiS,


    meine Antwort richtete sich nicht gegen dich, sondern war nur eine Reaktion aus Pablos Sätze.

    Viele Grüße
    Veronika Weisheit - Pilzberaterin Landkreis Rostock
    Auch Pilzberater können irren, erst recht in einem Forum, deshalb gibt es keine Freigabe von mir, Pilze zu verzehren, auch, wenn diese essbar sind.

  • Hallo !


    Coprinus und Alkohol ?


    Es gibt Menschen welche nach Coprinus Pilze mit Alkohol Probleme haben aber es gibt auch Menschen welche keine Problemen haben , je nach Körper Immunität . Es gibt auch Menschen welche nach spät Nacht Steinpilze gegessen Probleme haben .


    LG beli !

  • Hallo, Leute!


    Also, ich habe tatsächlich noch mal ein wenig rumgeguckt, finde aber keine Hinweise, daß Coprinopsis picacea Coprin enthält. Sorry wegen der Verwirrung.

    Vorsichtig wäre ich dennoch, bei diesen Tintlingen weiß man ja nie...

    Coprinus ist allerdings klar, die Gattung enthält in Europa ja nur zwei oder drei Arten oder so, und als Speisepilz in Frage kommt da wohl nur der Schopftintling, Coprinus comatus, der aber definitiv kein Coprin enthält. Die Coprinhaltigen Kandidaten bei Coprinellus und Coprinopsis wären da etwas zahlreicher.


    FunFact am Rande: Es gibt keine Immunität gegen den "Giftstoff" Coprin. Ebensowenig wie gegen diverse andere Pilzgifte.
    Verspeist man einen coprinhaltigen Pilz Faltentintling, Glimmertintlinge, Keulenfuß - trichterling, Ochsenröhrling), und hat gleichzeitig Coprin und Alkohol im Körper, ist Autschzeit. Und zwar ohne wenn und aber, niemand ist dagegen immun.

    Alkohol wird im Körper in verschiedenen Stufen abgebaut, einnes dieser Abbauprodukte (= eine der Zerfallsstufen von Alkohol) ist Acetaldehyd. Und das Zeug ist ziemlich fies, also giftig. Das gute dabei: Acetaldehyd ist im menschlichen Körper extrem instabil und wird sofort weiter zersetzt / verstoffwechselt, so daß es kaum Schaden anrichten kann (kaum: Auch ein fieser Kater ist teilweise auf eben diesen Stoff zurückzuführen). Das Schlechte dabei: Coprin verhindert den Abbau von Acetaldehyd. Heißt also: Man hat keine Coprinvergiftung, sondern eine Acetaldehydvergiftung, gegen die ein menschlicher Organismus gar keine Möglichkeit einer Immunität hat.



    LG; Pablo.

  • Man hat keine Coprinvergiftung, sondern eine Acetaldehydvergiftung, gegen die ein menschlicher Organismus gar keine Möglichkeit einer Immunität hat.


    Aha, so ist das also. Egal, wie viel Pilzs, es gibt einfach Menschen die mehr unter einem Kater leiden als andere.

    Lieben Gruß


    Claudia


    ...leben und leben lassen... ;)


    Hier im Forum gibt es grundsätzlich keine Verzehrfreigaben.

  • Hallo,


    Die DGfM führt den Spechttintling als coprinhaltig (Vergiftungssyndrome - Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.).


    Ich hatte mal beim FA Tox. nachgefragt (auch weil ich dachte, den isst doch niemand). Ist genau so beabsichtigt, weil a) nachweislich Coprin enthalten und b) Vergiftungsfälle dokumentiert.


    LG, Craterelle

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