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letzter Beitrag von Alexander am

Stinkmorcheln am Waldweg

  • Ich war vorhin auf dem Weg zum Supermarkt und habe dabei die Abkürzung durch den Wald genommen, dabei hatte ich mich schon gefragt was hier so komisch riecht... Auf dem Rückweg mit anderem Blickwinkel bin ich dann auf eine ganze Reihe Stinkmorcheln gestoßen.


    Leider nur Handy Qualität und dementsprechend unscharf da schlechte Lichtverhältnisse, jetzt ist aber nach dem Regen die Sonne raus und ich wollte eh noch einmal auf die Pilzjagd gehen, da nehme ich mal meine Kamera mit und schaue was sich ergibt.



    Jetzt habe ich mich davor noch einmal schlau gemacht über stinkmorcheln und habe gelesen das die Gallertmasse des Hexeneis anscheinend die Haut weich machen soll bzw. das Innere sogar essbar ist. Auch hier im Forum habe ich dazu schon ein paar beiträge gesehen. Werde mal probehalber eines mitnehmen und Aufschneiden um das innere zu sehen... ein bisschen neugierig bin ich ja schon... Essen ist aber eine andere frage... bei 123Pilze de stand zwar es soll eine delikatesse sein aber nun gut. Gibt es noch ein paar Erfahrungsberichte hinsichtlich eines Nutzwertes von Stinkmorcheln / Hexeneiern?

  • Hallo!


    Die einen sagen so, die anderen so.


    Irgendjemand hatte das auch getestet hier, glaube ich.
    Schätze, man muss sich da erst mal überwinden mit dem Essen, wenn man weiß, was aus dem Hexenei für ein stinkiges Ding entsteht.


    Das Hexenei an sich soll wohl rettichartig schmecken und was sein, worauf man auch verzichten kann.
    Naja, in Gegenden, wo die Stinkmorcheln massenweise rumstehen, kann man sich ja auch schon mal Gedanken machen. Manchmal muss ja nur das rechte Rezept gefunden werden (123Pilze hat ´s wohl schon? Kicher!)


    VG Ingo W

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    "Pilz nur von oben ist wie Käfer nur von unten"
    oder wie sogar die Gnolme wissen:
    "Pilzis ne bloß von o'm anguck!! Unt'n auch wichtich is!" ==Gnolm2


    137-15 (Gebühr APR 2018) = 122+12 (APR 2018 Platz 4) = 134+1 (Segmentwette APR 2018) = 135+2 (schöner Falsch-Phal APR 2018 = 137+9 (3.Platz schöner Phal APR 2018) = 146-15 (Gebühr APR 2019) =131+9 (APR-Schnell-Joker-Bonus) = 140+4 (APR2019-Platzierungswette) = 144+3 vom Gnemil-APR-Nachrätsel = 147+9 (Phalplatzierungs-PCs) = 156 - 20 (Gebühr APR 2020) = 136+3 (Einlaufwette APR2020) = 139 + 6(3x2) für gute Phäle APR2020 = 145



    Link: Nanzplan APÄ-2020

    Link: Gnolmengalerie

    Link: die schönsten Phäle zu APR-2020



    Einmal editiert, zuletzt von Ingo W ()


  • ... bei 123Pilze de stand zwar es soll eine delikatesse sein ... Gibt es noch ein paar Erfahrungsberichte hinsichtlich .. Hexeneiern?


    Es gibt zwei "Genussvarianten": Man kann ein Hexenei nehmen, von der äußeren Hülle befreien, mit einem guten Messer in Scheiben schneiden und in der Pfanne in Öl braten. Das Ergebnis: Der Glibber koaguliert einigermaßen, geschmacklich sind sie o.k., aber "man braucht ´s nicht" (G. Polt).
    Alternative 2: Man nimmt das Hexenei gleich im Felde auseinander und verzehrt den innersten, harten Strunk roh. Das erinnert ein wenig an Rettich und bringt zuschauende Menschen mit niedrigem Blutdruck an die Ohnmachtsgrenze. Und das braucht ´s ja auch nicht.

    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
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    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)


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  • Hab' schon diverse Hexeneier gegessen. Schmeckt nicht nach Pilz sondern eher nach einer Art Gemüse. Wenn man den Glibber entfernt, sie in Scheiben schneidet und gut anbrät, sodass das grüne Innere krosch wird und dann mit Pfeffer und Salz würzt, kann man sie ganz gut essen - gibt aber besseres.

    Ich gebe KEINE Freigabe zum Essen von Pilzen! Für Essbarkeitsfragen bitte an den lokalen Pilzverein bzw. Pilzsachverständigen wenden.

  • Hallo, vor ein paar Wochen ( keine anderen Pilze im Wald ) habe ich 10 Hexeneier mitgenommen . Ich hatte letztes Jahr schon mal eins grob probiert und fand es interessant .
    Zuhaus alle abgepellt bzw. entglibbert ... Man muss aufpassen , dass die Teile einem nicht aufs der Hand flutschen ;)
    Das braune um das eigentlich Innere wurde auch entfernt. Wenn die Eier noch sehr jung sind ist der Kern sehr weich . Mit zunehmenden Wachstum wird er größer und das Gebilde auch fester in der Struktur ( im Mund könnte man das Gefühl mit Miniatur Honigwaben oder feste Hirnmasse vergleichen von der Härte her )
    In sehr dünne Scheiben geschnitten , angebraten , Vorsicht, dass es nicht verbrennt. Wenn überhaupt , dann nur sehr leicht würzen . Delikatesse? Von mir ein klares ja . Es schmeckt halt anders, als gewöhnliche Pilze , wie beschrieben leicht Rettich artig , nussig. Ich find es sehr lecker.
    Beachtet man aber den Aufwand beim zubereiten ... Naja , kann, muss aber nicht . Zudem 10 Hexeneier sind mit zwei Gabeln weg .. Ist ja nun wirklich nicht viel dran / drin


    Roh das Innere im Wald gegessen habe ich auch schon mal , schmeckt auch ganz ok .


    Sollte ich wieder mal welche finden bin ich nicht abgeneigt weiter zu experimentieren...

  • Hi!


    Ich habe Stinkmorchel-Hexeneier sowohl roh (ein Dank an Pablo!), als auch angebraten probiert. Ich kann mich den anderen hier nur anschliessen. Probieren geht immer über studieren ;-) Schmeckt OK, aber nicht mit Pfifferlingen und Steinpilzen zu vergleichen. Sowohl roh als auch gebraten war die Rettichnote im Geschmack relativ leicht, nicht so präsent wie beim Rehbraunen Dachpilz oder beim Grauen Wulstling. In Mischpilz-Gerichten sind Stinkmorchel-Hexeneier, meiner Meinung nach, absolut in Ordnung.


    Gruß!
    Alex

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