Beiträge von Suillus B.

    Liebe Foris,


    was ruft diese knallrote Färbung des Buchenholzes hervor? Es handelt sich um eine Durchfärbung, nicht eine oberflächliche Färbung. Ist ein Pilz dafür verantwortlich?


    Grüße


    Lukas

    Moin,


    klickst du rechts oben auf die Uhr und scrollst nach unten, kommst du in den Originalzustand ;)

    Wirklich unbearbeitete Fotos gibt es seit der Digitalfotografie halt nicht mehr und die Entwicklung ist gar nicht mehr aufzuhalten. Aber iwo ist auch die Grenze meines Geschmacks überschritten.


    Grüße

    Hallo Sebastian,


    ich interpretiere die dunkelbraunen Sporen als reif und die hellen als unreif. Mit dem KOH sollten die m.E. nicht reagieren. Falls das zutrifft, könnte man so nicht gut messen. Ich messe nach Möglichkeit auch an einem Sporenabwurfpräparat, dann stellt sich die Frage ob reif gar nicht. Hier jedenfalls würde ich nur die dunkelbraunen Sporen messen. Ich habe auf deinem Bild auch einige Messungen gesehen, wo du die Länge gut und die Breite etwas knapp angelegt hast.

    Ich habe mir erlaubt, an deinem Bild mal nur die für mich gut nachvollziehbaren dunklen Sporen in guter Lage zu messen (20) und komme auf leicht andere Werte, die immerhin im Mittel knapp noch innerhalb der Variationsbreite liegen, an den Rändern aber auch deutlich abweichen:


    (6.35) 7.02 - 8.12 (9.09) × (4.86) 4.96 - 5.98 (6.43) µm

    Q = (1.18) 1.26 - 1.44 (1.48) ; N = 22


    Me = 7.40 × 5.51 µm ; Qe = 1.35




    Ob das was ändert? Mit spec. ist man natürlich auf der sicheren Seite ;)


    Ansonsten: Das was Tricholomopsis sagt ;)


    Grüße


    Lukas

    Hallo,


    beide diskutierten Arten subperonatus und subfloccosus gehören zu den Bivelares und der Ring passt so ganz besonders gut zu subperonatus wie ich bereits oben schrieb (hängend, einfach, oberseits gerieft, rand braun) ;)


    Ich habe das nach Parra übersetzt. Habe beides vorliegen, Gröger und Parra und meine, dass Gröger für Champignonbestimmung eigentlich nicht mehr zu gebrauchen ist ?(.


    Grüße


    PS: Ich würde gerne später nochmal schauen, ob deine neuen Mikroerkenntnisse jetzt da weiterhelfen ;)

    Abend,


    Ich halte das ziemlich sicher für subperonatus. Die Hutoberfläche dürfte jedenfalls nicht dagegen sprechen. Der Sporenquotient liegt bei dir etwas über erwartbaren Werten für subperonatus. Schau doch mal nach anomalen Makrobasidien an den Lamellenflächen, die größer 36x14 sind. Dann sollte es sicher sein.

    Falls du die Makrobasidien nicht finden solltest, messe mal die Basidien. Sind sie kleiner als 25, würden deine Sporenmaße, der Quotient, die Hutoberfläche und das Verfärben der Trama (orange) auch gut zu subfloccosus passen. Die einfache, hängende Manschette passt bei deinen Exemplaren in dem Stadium aber 100% zu subperonatus und so gar nicht zu subfloccosus, weshalb ich auch weiterhin davon ausgehen würde, dass dieses subperonatus ist. Er wird auch mit einem solchen Röten ("pink zu lachsfarben, später rötlich, besonders im Stiel") beschrieben.

    Interessant sein könnte noch der Geruch. Während subperonatus nicht besonders riechen sollte, wird subfloccosus als "wohlriechend, süßlich, gelegentlich an Kokosnuss oder Kakao

    erinnernd" beschrieben, falls das aus den älteren FK noch rauszukitzeln ist.


    Grüße


    Lukas

    Hallo Pilzfreundin10,


    es handelt sich bei dieser Faustregel - wie bei den allermeisten solcher Faustregeln für Speisepilzsammler - um gefährlichen Schmarrn. Warum auch sollten sich an diesen Stellen keine giftigen und hochgiftigen ansiedeln?


    Grüße

    Hallo,


    schreib uns doch bitte erstmal deine Bestimmungsvorschläge dazu und erkläre, wie du zu ihnen gekommen bist, dann lässt sich das sicher gut diskutieren ;)


    Grüße

    Hallo,


    m.E. ist das auch ein typischer Flockenstieliger Hexenröhrling. Netzstieliger Hexenröhrlinge und Verwandte würde man hier über die Basistrama ausschließen (in der durchgeschnittenen Stielbasis rötlich). Die haben auch meistens einen rötlichen Röhrenboden (Röhrenschicht abspülen). Beides würde ich relativ sicher aber ausschließen, obwohl die Stielbasis abgeschnitten ist. Hier hat man dann nicht viel von der Stieloberfläche zur Beurteilung übrig. Ganz evtl. könnte das auch noch Neoboletus xanthopus sein.


    Grüße

    Hallo, ich denke du solltest dich mehr mit Grundlagen vertraut machen. Sehe ich den Verschluss, nehme ich an, die Lösung ist gar nicht steril. 5% Kohlenhydrate sind dann auch je nach Pilz (ich frage besser nicht) grenzwertig viel und Sporenpräparate sind nicht wirklich steril zu bekommen. Flüssigmycel funktioniert aber nur bei ausgefeilter Steriltechnik 😉


    Grüße

    Moin,


    deine "Champions" sind Champignons und Arten gibt es so um die 80 in Mitteleuropa, Sorten sind das ja meist nur zwei, weiß und braun ;)


    Mit deiner Vermutung, das könnten Großsporige Champignons sein, liegst du m.E. gar nicht so schlecht. Ich würde den oder den Schafchampignons hier auch vermuten. Lässt sich über Bilder m.E. ganz schlecht trennen. Und essen (ich nehme an das hattest du vor, sonst hättest du nicht so viele davon eingesammelt) sollte man besonders den Großsporigen C. nicht wegen seiner irrsinnigen Cadmiumbelastung. Seit das bekannt ist, müssten sie eigentlich als Giftpilze gelten, tun sie in der Literatur aber noch nicht.


    Grüße

    an dein Sporenabdruck ist etwas an "Schrecke" Herablaufende Lamellenstruktur zu sehen . An Lamellenbild aus dein erste Beitrag das ist nicht zu sehen

    Ich bin nicht sicher was du damit meinst? Schräg? Das wirkt nur auf dem Sporenabdruck so. Die Lamellen laufen tatsächlich linear nach unten. Wellig sind die gar nicht. Aber ich nehme das jetzt mal so hin als ungewöhnliche Ausprägung.


    Danke!

    Lamellenstruktur ist etwas für Tapinella ungewöhnlich


    Ich kann gut nachvollziehen was du meinst. Aber Fehlen der metuloiden Zystiden und die Sporenpulverfarbe scheint ja alle Hohenbuehelia auszuschließen. Huhenbuehelia haben auch viel schlankere Sporen? Ich frage mich, ob nicht auch dieses violette Filz an der Basis für Tapinella sprechen müsste? Violett kennt man ja von atrotomentosa, nachdem er erhitzt wurde...


    Grüße


    Lukas

    Vielen Dank beli 1 und Beorn für die Ideen!


    Die Sporenpulverfarbe ist ockerbräunlich. Damit hätte ich nach Durchsicht der Einzelsporen gar nicht gerechnet.


    Nach "metuloiden" Zystiden habe ich das Präparat abgesucht und nichts entdecken können.


    Damit ist das schon eine Tapinella? Sicher panuoides? So ganz glücklich bin ich mit der Bestimmung noch nicht. Finde ich im Netz irgendwo ein brauchbares Portrait der Art, also inkl. Mikromerkmalen? Auf 123Pilze ist die Sporengröße genannt, die auch so passen würde. Allerdings sind die Angaben zu den Mikromerkmalen da häufiger so schräg, dass ich gar nicht nachvollziehen kann, woher die Angaben kommen. Weitere Angaben fehlen...


    Viele Grüße


    Lukas

    Ahoi!


    Drei verschiedene Psilocyben wuchsen mir in diesem Jahr bereits vor die Füße. Habe ich noch nicht erlebt. Seitdem versuche ich auch noch P. bohemica und weitere aufzufinden, bislang ohne Erfolg. Der erste Frost wird dann in einer Woche besiegeln, dass es bei dreien bleiben wird.


    1. Psilocybe coronilla - Krönchenträuschling


    2. Psilocybe semilanceata - Spitzkegeliger Kahlkopf


    3. Psilocybe cyanescens - Blauender Kahlkopf


    Letzterer scheint sich als Neobiont ja stark auszubreiten. In der Literatur wird er noch als selten oder sehr selten beschrieben. Real steht er auf jedem dritten Spielplatz rum. Damit hat er sich nicht die allerbeste Nische ausgesucht...


    Grüße


    Lukas

    Hallo,

    Ich bin vollkommen überfragt mit diesem Exemplar. Es scheint fast ungestielt zu sein, das Fleisch ist weiß, die Lamellen gelblich. Die FK sind nicht eben dünnfleischig. Die Huthaut ist cremefarben bis grau-bräunlich. Die Fruchtkörper riechen sehr würzig, Geschmack ist mild. Es zeigt sich an der Basis etwas violetter Myzelfilz. Ich bin ratlos, würde aber aufgrund des Habitus die Gattungen Panellus, Pleurotus, Lentinus, Lentinellus oder Hohenbuehelia vermuten? Wie komme ich hier weiter?



    Die Sporen sind farblos, dextrinoid und messen: 5.4 × 3.7 µm ; Q = 1.4



    Ich weiss nicht so recht, wie ich die Zellstruktur der Lamellenschneiden zu interpretieren habe. Kann mir da jemand zur Hand gehen?


    Die Huthaut sagt mir ebenso wenig


    Grüße


    Lukas

    Hallo Pilzgemeinde!


    Leider sind die weiteren Standortfotos wegen verstellter Kameraeinstellungen unbrauchbar geworden X/ Fundort im Mischwald mit hauptsächlich Buche, Eiche, Ahorn, aber auch einzelnen Nadelhölzern und Robinien. Der Geruch ist unbedeutend bis leicht spermatisch. Zentral auf dem Hut befindet sich ein gelber Fleck.




    Die Sporen sind glatt inamyloid und messen 8.2 × 5.4 µm ; Q = 1.5



    DIe Cheilozystiden mit Kristallschopf sind subfusiform



    Leuchtender Kristallschopf im polarisierten Strahl:



    Kann ich den als lilacina ablegen, oder kommt da deutlich mehr infrage?


    Grüße


    Lukas

    Bis auf die Rötung im Stiel passt ja pequinii sehr gut.

    Den galube ich auch schon in Würzburg gefunden zu haben:

    Agaricus pequinii | Pilzseite


    LG Rudi

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Ich habe heute die Cheilozystiden noch einmal angeschaut und festgestellt, dass sie so vielgestaltig und unförmig sind, dass das eigentlich nur bernardii sein kann. Alle anderen fallen da m.E. aus.



    Die Huthaut habe ich mir auch noch angeschaut, ohne daraus Schlüsse ziehen zu können


    Die Lamellenschneiden halte ich nach wie vor für eindeutig nicht gezähnt


    Also bleibt aber wohl doch nur bernardii. Zwei makroskopisch doch recht seltsame und bemerkenswerte Exemplare, so wie ich das verstehe und ich möchte da betonen, dass ich nicht die geringste Ahnung habe, wie dort Salz hingekommen sein sollte. In der groben Nähe eines Fußweges würde ich es verstehen, aber wir sind min. 20m von allen Wegen entfernt.


    Liebe Grüße


    Lukas