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letzter Beitrag von Trino am

Isaria umbrina

  • Hallo Frank,


    in "The Genera of Hyphomycetes" von Seifert et al, ist bei Hypoxylon die anamorphe Formgattung Isaria nicht aufgelistet! Nur folgende drei Formgattungen: Nodulisporium, Trinacrium und Virgariella.
    Bei Cordyceps ist u.a. Isaria als anamorphe Formgattung aufgelistet. Also entweder ist I. umbrina ein falsches Synonym zu Nodulisporium umbrinum, oder die "richtige" Isaria umbrina ist nicht die NFF von Hypoxylon, parasitiert aber daran. Ich hoffe, ich habe alle Klarheiten nun beseitigt ;-). Ansonsten gibt es Abbildungen und (sichere?) Nachweise dieser anamorphen "Spinne" an H. fuscum wie an H. howeianum.


    Grüßle
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    fast verstehe ich das schon.
    In Mycobank wird Nodulisporium umbrinum und Isaria umbrina synoynmisiert. OK! Aber Nodulisporium umbrinum wird dort zu den Xylariales gezählt und Isaria umbrina zu den Hypocreales. Seltsam! :(


    Gibt es ein Teleomorphe von Isaria umbrina/Nodulisporium umbrinum ?
    Inzwischen gilt ja: "one fungus one name". Also wenn die Teleomorphe bekannt ist, zählt deren Name auch für die Anamorphe, außer wenn der Name der Anamorphe älter ist. Wenn aber der Name der Teleomorphe konserviert wurde, zählt dieser auch wenn er jünger ist. Dieses Chaos wird uns in den nächsten Jahren noch viel graue Haare verschaffen (wenn ich nicht schon welche hätte :) ).


    LG
    Frank

  • Hallo Frank,


    hab da noch ein bisschen nachgeschlagen: I. umbrina wurde z.B. von Seifert auch an Hypoxylon fragiforme gefunden, und von einem anderen Autoren an Betula (Diatrype spec.). Ich selbst habe diesen Hyphomyceten an Hypoxylon howeianum gefunden. Es deutet also schon darauf hin, dass es sich bei dieser Anamorphe eher um einen Parasiten handelt. Ich glaube, Prof. Butin hatte das auch mal in irgendeinem Forum geschrieben. Wäre mal nicht schlecht, das explizit darzustellen;-) Soviel ich weiß, sehen die Anamorphen von Hypoxylon üblicherweise wie weißliche Kissen aus, nicht so exotisch wie I. umbrina.


    Grüßle
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,



    hab da noch ein bisschen nachgeschlagen: I. umbrina wurde z.B. von Seifert auch an Hypoxylon fragiforme gefunden, und von einem anderen Autoren an Betula (Diatrype spec.).


    hat Seifert auch die Sporen der Hypoxylon untersucht? H. fragiforme und H. howeianum können sich nämlich manchmal ziemlich ähnlich sehen. Unkenntnis will ich Seifert aber nicht unterstellen.


    Erst am Sonntag habe ich einen Fund gemacht, den ich mitgenommen habe, um eine Diatrype zu untersuchen. Erst zu Hause ist mir aufgefallen, dass da auch I. umbrina dran ist, welche die Diatrype an einer Stelle überwächst, ohne dass die HFF von H. howeianum direkt daneben ist. Erst beim Drehen habe ich die junge H. howeianum richtig gesehen. Die HFF muss wohl nicht immer vorhanden sein, oder findet sich woanders am Substrat.


    Zitat


    Ich selbst habe diesen Hyphomyceten an Hypoxylon howeianum gefunden.


    Ich ebenfalls.


    Zitat


    Soviel ich weiß, sehen die Anamorphen von Hypoxylon üblicherweise wie weißliche Kissen aus, nicht so exotisch wie I. umbrina.


    Ich kann mir vorstellen, dass die filzigen Hyphen in diesem Fall zusammenhaften und verkrusten. Ich habe auch schon Übergänge zwischen filzigen Teilen und I. umbrina gesehen.


    Viele Grüße
    Toffel

  • Hallo Toffel,


    leider konnte ich nichts Definitives recherchieren. Möglicherweise ist Isaria für die Anamorphe von H. howeianum ein falsch angewendeter Gattungsname. Es müsste Nodulisporium sein, weil die Conidiogenese dieser "umbrina" vom Nodulisporium-Typ ist. Mal schauen ob ich da Literatur finde, die das mal eindeutig beschreibt - im Web bekommt man eigentlich nur Meinungen dazu kredenzt (pilzepilze-forum), aber kaum Quellen. Selbst hier wird die Anamorphe (die man so als Isaria umbrina kennt) zwar abgebildet, aber nicht benannt:


    http://pyrenomycetes.free.fr/h…l/Hypoxylon_howeianum.htm


    Grüßle
    Jürgen

  • Hallo zusammen,


    Jürgen hat mich auf dieses Thema aufmerksam gemacht, daher hier ein Kommentar von mir.


    Isaria ist tatsächlich der Name für die anamorphen Stadien einiger Cordyceps s. l.-Gattungen (Cordyceps ist ja mittlerweile in zahlreiche Kleingattungen aufgespaltet). Da das mit Hypoxylon offensichtlich wenig zu tun hat, wurde Isaria umbrina von Deighton (1985) zu Nodulosporium kombiniert. Nodulosporium ist das "Form-Genus" für die Anamorphen von Hypoxylon.


    Dass N. umbrinum nun ein Parasit an Hypoxylon-Arten (oder gar an anderen Pyrenomyceten) sein soll, ist ein scheinbar weit verbreiteter Irrglaube. Toffel hat das ja schon gut erklärt. Einerseits ist H. howeanum immer noch eine vergleichsweise wenig bekannte Art, die H. fragiforme sehr ähnlich sieht. So sind die Fundmeldungen von "Isaria umbrina" an "H. fragiforme" nicht verwunderlich. Jürgen, was ist denn die Quelle für Seifert bzw. diesen anderen Autoren? Betula ist ja auch ein bekanntes Substrat für H. howeanum. Dazu kommt eben, wie Toffel aufmerksam macht, dass die Anamorphe von H. howeanum oft schon etwas vor der Teleomorphe erscheint und man sie so durchaus ohne dazugehörige Teleomorphe auffinden kann. Dass sie dann u. U. auf und über alle möglichen anderen Pilze auf dem Substrat wächst ist nicht verwunderlich.


    Abschließend, weil ich das recht interessant finde, noch ein paar chronologisch gelistete Quellen zur Anamorphe von H. howeanum bzw. "Isaria umbrina":


    Tulasne & Tulasne (1863): Erwähnen Isaria umbrina in Zusammenhang mit Hypoxylon coccineum (= H. fragiforme), siehe Ausschnitt. Sie diskutieren diese Thematik auch noch etwas später in ihrem Werk.


    Saccardo (1891): Schreibt, dass I. umbrina das Konidienstadium von Hypoxylon coccineum var. microcarpum (= H. howeanum) sei.


    Traverso (1906): Beschreibt sie als Anamorphe von Hypoxylon variolosum (= H. fragiforme bzw. H. variolosum var. microcarpum = H. howeanum, siehe Ju & Rogers (1996)).


    Miller (1930): Schreibt von einem Pilz namens Institale acariforme als Parasit auf H coccineum:


    Greenhalgh & Chesters (1968): Keine Erwähnung der Anamorphe bei H. howe(i)anum, dafür schreiben sie bei H. fragiforme:


    Petrini (1985): Klärt die Zusammenhänge zwischen Isaria umbrina und Hypoxyon howeanum endgültig auf.

    Zitat

    Anamorph an der Basis junger Stromata sternförmig herauswachsend, braune Synnemata
    bildend, das Substrat netzartig bedeckend.


    [...]


    Versuche, die Konidienform junger Stromata zu kultivieren, um die so gewonnenen Kulturen mit solchen, erhalten aus Ascosporen, zu vergleichen, verliefen ergebnislos. Doch die morphologische Uebereinstimmung (ausgenommen die Synnematabildung) der in Kulturen aus Ascosporen gebildeten Konidienträger mit denjenigen gefunden an jungen Stromata, lassen den Schluss zu, dass es sich bei dem häufig in Zusammenhang mit jungen Hypoxylon-Stromata erwähnten Hyphomyceten, Isaria umbrina PERS., um das Anamorph von Hypoxylon howeianum handelt.
    Saccardo (1891) bezeichnete erstmals die Konidienform des jetzigen Synonyms H. coccineum var. microcarpum als I. umbrina. Traverso (1906) benannte so das Anamorph von H. commutatum var. holwayanum. (Diese Art ist nach Miller 1961 ein Synonym von H. rubigmosum. Der Typus konnte nicht überprüft werden.) Martin (1969a) stellte I. umbrina als Anamorph zu H. fragiforme, gibt aber da Ascosporengrössen von 7.5 - 15.5 x 3.5 - 7.5 pm an, diejenigen von H. howeianum einschliessend. Bei der Beschreibung von H. howeianum erwähnt er hingegen ein oranges Subiculum. Dagegen vermerkten Miller (1930) und Greenhalgh & Chesters (1968) Institale acanforme FR., bzw. Isaria umbrina als Parasiten junger Stromata von Hypoxylon fragiforme, erkennbar an den braun verzweigten Synnemata an der Stromabasis.


    Petrini & Müller (1986): Zu H. howe(i)anum:

    Zitat

    jung mit an der Basis sternförmig herauswachsendem, braune Synnemata bildendem Anamorph.


    Rogers et al. (2002): Zeigen die typische Anamorphe (http://mycology.sinica.edu.tw/…ryIDString=h033&qryPart=t).


    Fournier & Magni (2004): Zeigen und beschreiben die typische Anamorphe (http://pyrenomycetes.free.fr/h…l/Hypoxylon_howeianum.htm).


    ---------------------------------------------


    Soviel ich weiß, sehen die Anamorphen von Hypoxylon üblicherweise wie weißliche Kissen aus, nicht so exotisch wie I. umbrina.


    In der Natur findet man die Anamorphen in der Regel auf bzw. um junge Stromata - sie sind oft eher unscheinbar grau- bis olivbraun und sehen wie samtiger Belag aus. Insofern fällt H. howeanum tatsächlich aus dem Rahmen. Ob es aber vielleicht ähnliche Anamorphen bei außereuropäischen Arten gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Schöne Grüße
    Gernot



    Literatur


    Deighton F.C. (1985): Some species of Nodulisporium. Trans. Brit. Mycol. Soc. 85: 391-395.


    Fournier & Magni (2004): siehe Link oben.


    Greenhalgh G.N. & Chesters C.G.C. (1968): Conidiophore morphology in some British members of the Xylariaceae. Trans. Brit. Mycol. Soc. 51: 57-82.


    Ju Y.-M. & Rogers J.D. (1996): A revision of the genus Hypoxylon. The Mycological Society of America Mycologia Memoir No. 20. 365 p.


    Miller J.H. (1930): British Xylariaceae. Trans. Brit. Mycol. Soc. 15: 134-154.


    Petrini L.E. (1985): Untersuchungen über die Gattung Hypoxylon (Ascomycetes) und verwandte Pilze. Diss. ETH. Nr. 7729.


    Petrini L.E. & Müller E. (1986): Haupt- und Nebenfruchtformen europäischer Hypoxylon-Arten (Xylariaceae, Sphaeriales) und verwandter Pilze. Mycologia Helvetica 1(7): 501-627.


    Rogers et al. (2002): siehe Link oben.


    Saccardo P.A. (1891): Sylloge fungorum omnium hucusque cognitorum. IX. Patavii (Typis Seminarii). 1141 p.


    Traverso G.B. (1906): Flora Italica Cryptogama Pars I. Fungi Pyrenomycetae. Fasc. I. 352 p.


    Tulasne L. & Tulasne C. (1863): Selecta fungorum Carpologia. II.

  • Hallo Jürgen, Toffel und Gernot,


    Dank eurer Beiträge und auf Grund eigener Recherchen ergibt sich für mich folgender Kenntnisstand: Isaria umbrina Pers. wurde oft als Anamorphe oder Parasit von Hypoxylon- Arten dokumentiert. Die Morphologie dieses imperfekten Pilzes, der ein Konidienstadium darstellt, entspricht aber nicht der Gattung Isaria.
    Deshalb hat Deighton 1985 die Art in Nodulisporium umbrinum umbenannt.
    Nebenfruchtformen (Konidienstadien) einer Art haben die gleiche DNA wie die Hauptfruchtform. Da Nodulisporium umbrinum an verschiedenen Hypoxylon Arten (wenn richtig bestimmt) festgestellt wurde (H. fuscum, H. fragiforme, H. howeianum), müsste es sich hier also um mehrere Arten der Gattung Nodulisporium handeln, sodass dieser Name z. Zt. nur als sensu lato anzuwenden ist. Zukünftige genetische Untersuchungen müssen die Zusammengehörigkeit von Nebenfruchtform und Hauptfruchtform beweisen. Dann würde aber der neue Grundsatz gelten: one fungus = one name für Haupt- und Nebenfruchtformen mit identischer DNA, wie ich weiter oben schon erwähnte.


    Parasitisch ist "Isaria umbrina" nicht, deshalb sollte der deutsche Name "Parasitischer Fadenstäubling" nicht mehr verwendet werden.


    Es bleibt also spannend ;)


    LG
    Frank

  • Hallo Frank,



    Da Nodulisporium umbrinum an verschiedenen Hypoxylon Arten (wenn richtig bestimmt) festgestellt wurde (H. fuscum, H. fragiforme, H. howeianum), müsste es sich hier also um mehrere Arten der Gattung Nodulisporium handeln, sodass dieser Name z. Zt. nur als sensu lato anzuwenden ist.


    ohne Angaben zur vermeintlich dazugehörigen HFF (z. B. Sporenmaße) würde ich das erst mal nicht glauben. Die bisher bekannten Anamorphen von H. fragiforme und H. fuscum sehen nämlich dem typischen N. ubrinum überhaupt nicht ähnlich. Da wir eine parasitische Lebensweise bereits ausgeschlossen haben, bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, dass es sich bei den Funden bei anderen Pyrenomyceten um Fehlbestimmungen handelt oder dass sich H. howeianum ebenfalls im Substrat befand.


    Viele Grüße
    Toffel[hr]
    Hier sind noch zwei Bilder.


    H. fragiforme mit Anamorphe:


    H. howeianum mit junger (?) Anamorphe (Ascosporen: 6,5-10 x 3,5 µm). Hier ist sie noch filzig und erinnert mehr an andere Vertreter der Gattung Isaria bzw. andere Anamorphen im Allgemeinen. Ich hatte den Fund damals auch im pilzepilze-Forum diskutiert:


    Theoretisch könnte man beide Anamorphen hier schon wieder verwechseln. Aber wer käme auf Nodulisporium umbrinum statt auf die NFF von H. fragiforme?


    Viele Grüße
    Toffel

  • Hallo Toffel,


    Kernpilze sind nicht gerade mein Spezialgebiet und Fundmeldungen über Isaria umbrina bekomme ich nur als Kartierungsverantwortlicher.
    Einigen Kartierern traue ich auf jeden Fall die Unterscheidung von Hypoxylon fragiforme und H. howeianum zu.
    Im Tintling (hier) sieht man "Isaria umbrina" z.B. auf H. fuscum, obwohl die französische Homepage pyrenomyceten.free.fr bei H. fuscum schreibt: "The conidiogenous structure is Virgariella-like". Auf dieser Seite wird auch tunlichst der Name Isaria umbrina bzw. Nodulisporium umbrinum bei H. fragiforme und H. howeianum vermieden. Es wird nur von "Conidiogenous structure is Nodulisporium-like" gesprochen.


    LG
    Frank

  • Hallo Frank,



    Kernpilze sind nicht gerade mein Spezialgebiet und Fundmeldungen über Isaria umbrina bekomme ich nur als Kartierungsverantwortlicher.
    Einigen Kartierern traue ich auf jeden Fall die Unterscheidung von Hypoxylon fragiforme und H. howeianum zu.


    eine Überprüfung der Funde wäre sicher interessant. Sind Funde dabei, bei denen ein Beleg angegeben ist (oder wird das nicht exportiert?)? Sonst könnten wir auch mal einige Finder kontaktieren und nach den Funden fragen.


    Zitat


    Im Tintling (hier) sieht man "Isaria umbrina" z.B. auf H. fuscum, obwohl die französische Homepage pyrenomyceten.free.fr bei H. fuscum schreibt: "The conidiogenous structure is Virgariella-like". Auf dieser Seite wird auch tunlichst der Name Isaria umbrina bzw. Nodulisporium umbrinum bei H. fragiforme und H. howeianum vermieden. Es wird nur von "Conidiogenous structure is Nodulisporium-like" gesprochen.


    Dass die Kohlenbeere im Tintling H. fuscum ist, glaube ich nicht. Dass auf der französischen Seite der Name der NFF nicht ausdrücklich genannt wird, könnte daran liegen, dass sie die Erscheinungsform nicht mit einem Extranamen benennen wollten (one fungus = one name). Soweit ich weiß, haben die anderen Kohlenbeeren auch keine gesonderten Namen für die NFF. Vielleicht wollten sie H. howeianum keine Extrawurst geben. Eine kurze Erklärung dazu hätte aber sicher nicht geschadet. Kannst ja mal nachfragen. Vielleicht wissen sie noch mehr zur Thematik.


    Viele Grüße
    Toffel

  • Also ich habe nochmals mit Prof. Stadler zu diesem Thema Kontakt gehabt und er bestätigte, das Isaria umbrina (Nodulisporium umbrinum) in die Synonymie von Hypoxylon howeanum (nicht howeianum! orthografischer Fehler)) gehört, gemäß der Melbourner Richtlinie one fungus =one Name. Die anderen Hypoxylon Arten haben natürlich auch Konidienstadien, die genetisch zur jeweiligen Art passen. Literatur zu diesem Thema kann ich euch auf Anforderung mailen, aus Copyright Gründen nur nicht pauschal ins Netz stellen.
    Neu erschienen ist auch eine tolle Monografie der Gattung Daldinia als frei verfügbare pdf.
    (hier)


    LG
    Frank

  • Hallo Frank,


    ich möchte hier nochmal etwas nachhaken, und zwar was "one fungus one name" angeht. Diese Regelung gilt im strengen Sinn, also ohne die vielen Ausnahmeregelungen, erst für spec. nov., die nach dem 01. Januar 2013 beschrieben werden. Bei allen älteren "dualen Namen" siehts leider etwas kompliziert aus, weil man da auch eine Art "Namens-Konservierung" beachten muss, und vor allem, welches Stadium von pleomorphen Pilzen wann typifiziert wurde, und ob nachträglich Epitypen von Teleomorphen existieren. Es werden zukünftig wohl Listen erstellt werden, mit legitimen Namen (Formgattungen), um eine Unbenennungs-Welle zu verhindern.


    Grüßle
    Jürgen

  • Ich schieb das mal wieder hoch.


    Wenn ich jetzt richtig verstanden habe handelt es sich hier bei um Hypoxylon howeanum mit seine Anamorphe, wie auch immer die mittleweile heissen mag.




    Diskussion offen. ;)

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

  • Hallo, Mario & Frank!


    Dazu nun die Preisfrage: Gibt es denn noch andere Anamorphen, die so ein Aussehen annehmen können?
    Alle weiteren Nebenfruchtformen von Kohlenbeeren, die mir bisher begegnet sind, sehen ja schon ganz anders aus. :hmmm:



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo,


    Zitat

    Gibt es denn noch andere Anamorphen, die so ein Aussehen annehmen können?


    Da müssen sich mal die Pyrenomycetenfreunde melden. Ich wollte nur an die letzte Diskussion erinnern. Anscheinend haben sehr viele Pyrenomyceten ein anamorphes Stadium. Aber für diese interessanten Pilze habe ich nicht noch zusätzlich Zeit, Kraft und Literatur etc. :)


    LG
    Frank

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