Beiträge von Schupfnudel

    Hi Andreas,


    ja das Schnittbild war direkt nach dem Durchschneiden. Ich hatte erst den großen FK zerschnibbelt aber dann wurde mir der Platz zu eng für den Außenseiter, den die meisten ja erkannt haben. ;)

    Hier nochmal ein paar mehr, dann dürfte es eigentlich klarer werden.



    Und frische Schnittbilder von eben:


    Frisch:


    10 Minuten:


    15 Minuten:



    Ich lasse mal noch bis morgen offen, falls nun noch jemand einsteigen mag.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Bei deinem letzten angehängten Pilz meine ich sogar die rote Zone unter der Huthaut zu erkennen. Er blaut halt bissl wenig im Schnitt, oder ist das Schnittbild nicht frisch? Mag aber auch einfach am Alter/Wetter liegen.

    Wir hatten hier letztens mal eine Diskussion zu H. bubalinus und Filzergedöns. Kannst du ja mal drüberschauen.

    Der ausblassende Hutrand in deiner ersten Kollektion ist bei H. bubalinus jedenfalls öfters zu beobachten. Festlegen könnte ich mich hier aber auch nicht, zumal mir leider Vergleichswerte zu den Rheubarbariboleten fehlen. Baumtechnisch erscheint der wohl nicht sonderlich wählerisch zu sein.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Ich halte das auch für Cerioporus squamosus. Die Schuppen hat's zwar angehoben, aber so wirklich vital wirkt der Fruchtkörper auch nicht. Bei P. tuberaster sind die Schuppen feiner auch im Alter. Mal dran schnuppern kann man ja trotzdem, wobei es mich wundern würde, wenn der nach Gurke riecht.


    LG.

    Hi Karl,


    zu meiner Verteidigung sei gesagt, dass sich mein Headset in Wohlgefallen auflöst und mir die Ohren mit schwarzen Plastikkrümeln verstopft hat. Außerdem habe ich manchmal Ton im linken Ohr und manchmal nicht. Da müsste wohl mal was neues her...


    Die Pleuros habe ich nicht angeschaut, da brauche ich mich nicht wundern, dass ich keine Finger finde. Im Buch und bei Interhias steht ja auch "Pleuro" nicht "Pileo"...da kann ich aufm Hut lange suchen. Meine neue Brille ist aber tatsächlich gestern fertig geworden, die hole ich lieber bald mal ab.

    Ich gucke morgen noch mal ins Mikro, wenn der Pilz durchhält - heute schaffe ich es nicht mehr.


    Hier nochmal der Sporenabwurf. Den empfinde ich ebenfalls ackerlingsartig. Bei Hypholoma war eigentlich auch nur Hypholoma tuberosum so ganz grob ähnlich, aber der ist mit der Sporenpulverfarbe auch raus. Und eigentlich finde ich auch bei den Ackerlingen keine Alternative zu A. arvalis. Wenn ich endlich mal die richtigen Zystiden angucke, bin ich guter Dinge, dass ich den mal ohne cf. ablegen und zur Kartierung geben kann.



    LG,

    Schupfi

    Hallo.


    Schön, dass so viele Antworten kamen und immerhin auch ein wenig Abwechslung bei den Vorschlägen herrscht, sonst müssten wir ja aufhören bei Filzröhrlingen nach Schnittbildern zu fragen. :huh:


    Wer mag, kann nun ja nochmal seine Ideen überarbeiten, hier habe ich mal zwei aufgeschnitten. :/

    Die grün markierten gehören zusammen und gehören zu dem untersten Fruchtkörper im ersten Bild. Das Schnittbild dazwischen ist der Pilz oben links im Ausgangspost.



    LG,

    Schupfi

    Hi und willkommen im Forum.


    Das ist der Gelbe Faltenschirmling (Leucocoprinus birnbaumii s.l.). Ein typischer Blumentopf-Bewohner, in freier Wildbahn findet man den bei uns so gut wie gar nicht.

    Machen musst du da nix, der schadet weder dir, noch deiner Pflanze. Wenn dich der Geruch stört, einfach absammeln, aber es ist möglich, dass da zukünftig wieder welche kommen, da der eigentliche Pilz ja im Boden steckt.


    Ich würde mich einfach dran erfreuen.


    LG.

    Huhu.


    Den folgenden Pilz habe ich eben im Online-Treffen schon mal durchs Bild gezogen. Schupfnudeline ist zwischenzeitlich ins Bett, also habe ich mich nochmal kurz ans Mikro gehangen, da Karl W meinte, dass bei meiner vermuteten Art die Cheilos ganz spannend wären.


    Aber von vorne.


    Fundort war am Wegrand in Laub-Detritus.

    Ziemlich große, dünnstielige Pilze mit gräulichen Lamellen und runzeligem Hut. Erinnert daher ein wenig an Langunddünn, wie Wutzi auch bemerkte. Ich hatte im Feld dann schonmal fix gegoogled ob Agrocybe arvalis, der mir als erstes einfiel passen könnte. Ein Sklerotium konnte ich aber leider nicht finden, obwohl ich sie recht tief gerüpft habe. Irgendeine komische Hypholoma wäre meine Alternativ-Idee gewesen.



    Jede Menge Myzelfilz:



    Sieht alles ziemlich ackerlingsartig aus, finde ich. Den kleinen Helmling mit der Basalscheibe habe ich lieber mal vor Ort gelassen.


    Geruch unbedeutend. Sporenabwurf läuft.


    Hut hygrophan und feinrunzelig, was beim flüchtigen Hinschauen am Frischpilz aber gar nicht so sehr auffällt.



    So, also Cheilos angucken. Die sehen aber gar nicht mal so spannend aus. :/



    Also nochmal nachgelesen. Die Pileozystiden sollen für Agrocybe ungewöhnlich sein. Na gut, dann gucke ich eben die an. "Kurze bis lange fingerförmige Auswüchse" sollen die haben. Huthautschnitt zählt nun auch nicht gerade zu meinen Parade-Disziplinen. Beim 4. Schnitt habe ich dann endlich was zystidiges gefunden. Ich hoffe mal, das sind auch welche. Nur geht das doch nicht als fingerförmige Auswüchse durch?




    Die sehen aber irgendwie nicht so aus, wie Ludwig und die FN sie abbilden oder sie hier gezeigt werden und das verwirrt mich nun. Ludwig schreibt aber auch "selten ohne" - ich glaube das bezieht sich auf die fingerförmigen Auswüchse. Habe ich nun hier gar keine Pileozystiden abgebildet, eine fingerlose Version erwischt oder einen ganz anderen Pilz? Eigentlich war ich mir fast schon sicher...


    Noch die Sporen:




    Danke.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Ich hatte mich hier zurückgehalten, aber Pablos Zweifel schon geliked. Wenn Jürgen dann noch dazustößt, umso besser. Und die neuen Bilder sind finde ich erst Recht einigermaßen typische X. cisalpinus.


    LG,

    Schupfi

    Huhu.


    Danke fürs Zeigen. Die Art kenne ich aus Fungi of Temperate Europe, aber sie wird doch eher selten mal online gezeigt, so dass ich ab und an vergesse, dass es die gibt. :giggle:


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Schöne Funde, da ist ja gut was los gewesen. Da ist vieles dabei was ich noch nie gesehen habe. :huh:


    Xerocomus lanatus wäre das gleiche wie X. subtomentosus (Edit: Nochmal nachgelesen, Synonym zu irgendwas, wobei unklar ist welcher Art X. lanatus zuzuordnen wäre - nomen confusum). Bei deinem Fund fehlt aber das Schnittbild und eigentlich sieht's finde ich mehr nach dem Braunen Filzröhrling aus.

    Bei Nummer 19 finde ich Matthias' Vorschlag nicht verkehrt.


    Ansonsten kann ich nicht helfen.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Interessanter Thread, ich wusste gar nicht, dass man die essen kann. Muss ich wohl auch mal probieren bei Gelegenheit. Bitter mag ich allerdings nicht so, von daher würde ich wohl auch eher etwas kürzer braten.


    Pfefferröhrlingen wird ja auch nachgesagt, dass sie als Würzpilz verwendbar sind, aber das kann ich aus meinen Versuchen kaum bestätigen. Lediglich als etwas üppigeres Reingericht war da einmal eine leichte Schärfe spürbar, aber da hätte auch noch mehr Pfeffer rangekonnt. :P


    Lg.

    Hi.

    Am filzigen Hut? Könnte das bei einem alten Exemplar nicht auch Schimmel sein? Und was ist ein Pseudonetz?

    Ich glaube tatsächlich, dass der ziemlich filzige Hut bei den "Ziegenlippen" (Xerocomus) ein ganz guter Hinweis ist, sofern der Filz nicht wetter-/altersbedingt abgetragen ist. Schimmel ist bei den Filzern eigentlich am ehesten an den Poren zu sehen. Wenn die Hutoberseite befallen ist, ist's meist schon am ganzen Pilz gut zu erkennen. Und das Pseudonetz ist auf den Bildern oben gut zu sehen, das machen meines Wissens nach nur die Xerocomusse - ist aber auch optional, also nicht immer so deutlich wie hier zu sehen. Bei anderen Filzern ist mir das noch nicht begegnet, wäre also demnach schon eine eher ungewöhnliche Abweichung (sag niemals nie bei Filzröhrlingen ;) ).


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Das ist einer der Filzröhrlinge. Oberstes Gebot der Filzröhrlingsbestimmung lautet: Schnittbilder!

    So ist's erstmal Xerocomus spec. wobei Xerocomus ferrugineus momentan wahrscheinlicher erscheint.


    Das am Stiel ist kein echtes Netz, sondern eher ein "Pseudonetz".


    LG.

    Hi.


    Ich würde das am ehesten für missgebildete Gallenröhrlinge halten.

    Aureoboletus projectellus sieht meiner Meinung nach auch missgebildet nicht so aus und falls die aus der Südpfalz sind, glaube ich nicht, dass der dort in der Ecke schon aufgeschlagen ist. Der wandert ja eher langsam von Nordosten her ein.


    Schade, dass es keine weiteren Bilder gibt, ich denke den hätte man im Detail sogar klären können. :S


    LG.

    Hi Harald,


    Danke für das Update. Das klingt, wie zu erwarten war, einigermaßen schwierig. Aber dann weiß ich wenigstens, dass ich aktuell keine Weißtäublinge mitnehmen muss zum Bestimmen. Spart ja auch Arbeit. :giggle:

    Dann warten wir mal ab was die Profis herausfinden.



    LG,

    Schupfi