Beiträge von Schupfnudel

    Huhu.


    Hat jemand vielleicht einen Vorschlag welche Raupe das ist, die ich heute beim Bungee-Jumping abgelichtet habe?


    Ich habe denke ich alle nötigen Perspektiven. ^^





    Danke.


    LG.

    Hi und willkommen im Forum.


    Australische Pilze, das wird durchaus spannend. :)

    Wo wohnst du denn dort?


    Freue mich auf die Beiträge dazu. Gleich vorneweg als Hinweis:

    Was in Australien wächst und ähnlich aussieht wie ein europäischer Pilz ist regelmäßig was anderes. Nicht immer aber sehr oft. Also ist auf jeden Fall Vorsicht angebracht bei Verzehrabsicht.


    Zum Grünling gibt es hier eine kurze Zusammenfassung.


    LG.

    Schwer zu sagen ob das nun für alle Pilze gilt. Für Gyromitra esculenta gab's auf jeden Fall mal eine Studie die aufzeigen konnte, dass das Aufbrechen der oberen Bodenschichten das Aufkommen der Fruchtkörper deutlich begünstigt.


    Zitat

    Breaking the soil surface to expose the underlying mineral soil increased productivity markedly. During the 5 years study period the average yield was 43 false morels/ 100 m²year in furrows and pits when the treatments were carried out

    only once. There were only 0.3 false morels/100 m² year in untreated areas.

    Die Studie ist auf Finnisch aber Einleitung und Zusammenfassung gibt's auf Englisch.

    Hi beli.


    Schöne Funde in der eher pilzarmen Zeit. Viel beitragen zur Bestimmung kann ich nicht. Lediglich bei der Conocybe kann ich zustimmen. Den nachfolgenden würde ich auch bei Clitocybe s.l. vermuten.

    Heyderia abietis war mir bisher unbekannt. Danke fürs Zeigen.


    Der letzte Pilz ist Chlorophyllum olivieri.


    LG.

    Ah, super. Dann haben wir ja direkt eine Expertin an der Hand. :)


    Der Teil war es insbesonders, der mich interessiert hat:

    Zitat

    "Zumindest die fahrlässige Körperverletzung ist ohnehin ein sog. „relatives Antragsdelikt“, dh die Fälle werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn es liegt ein besonderes öffentliches Interesse vor. Da sich die Szenarien wohl im engeren Freundes und Bekanntenkreis abspielen werden, wird da vermutlich auch selten ein Strafantrag gestellt."

    Das erklärt dann warum das wahrscheinlich nicht so häufig vorkommt.


    Danke.

    Hi.


    Danke SandraB für deinen Post. Bist du beruflich mit dem Strafrecht in Kontakt?

    Also zur strafrechtlichen Seite kann ich eigentlich nichts aus der Praxis wiedergeben, weil ich so einen Fall noch nie auf dem Tisch hatte und in den typischen Datenbanken (Juris/Beck-Online) auch keinen Präzedenzfall finden konnte.

    Ich konnte da auch nichts finden, was mich etwas verwundert hat. Das muss ja schon mal vorgekommen sein. Rein theoretisch würde das ja auch leichte Vergiftungen betreffen (nehmen wir mal jemand verwechselt beispielsweise den Spitzschuppigen Stachelschirmling mit einem Parasol und reicht Alkohol dazu) aber ich finde nirgends etwas dazu, dass da nach Vergiftungen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet wurden. Wäre das ein Antragsdelikt? Strafrecht ist leider nicht so meins, wie man merkt.


    Zivilrecht klammere ich mal aus, da der Fall da relativ klar sein sollte.


    Zitat

    Unterschiede mag es vielleicht ausnahmsweise geben, wenn eine Vergiftung auf absolutem Spezialwissen beruht, worauf ein Hobbysammler auch bei ausreichender Lektüre/sorgfältiger Recherche gar nicht gekommen wäre. Dazu fällt mir aber gerade kein konkretes Beispiel ein.

    So etwas käme vlt. in Betracht nach der Neubewertung von ehemaligen Speisepilzen wie dem Grünling oder den Kremplingen. Also wenn es sich um sehr neue Erkenntnisse handelt, die womöglich noch nicht großartig die Runde gemacht haben (im Fall des Grünlings wenn das so um 2001 rum passiert wäre - mittlerweile gilt das ja als bekannt und würde nicht mehr als Ausrede ziehen).



    Hi Josef,

    mir geht es nicht so sehr um eine konkrete Rechtsberatung, sondern eher um die pauschale Einordnung. :)

    Ich habe glücklicherweise niemanden vergiftet bisher und habe mir vorgenommen es auch dabei zu belassen. :giggle:


    Ich gebe aber auch nur unkritische Trockenpilze als Geschenke weiter. Also Maronen, Steinpilze etc. Das bekommen bei mir die Großeltern, die nicht mehr in den Wald können. Da sie auch schon weit über 80 sind, mache ich da auch keine Experimente mit Arten, die sie nicht selbst gesammelt haben. Auch eine individuelle Unverträglichkeit kann ja im hohen Alter schon gefährlich sein.



    Wir haben ja auch ein paar PSV an Board. Gibt es da zur strafrechtlichen Seite was in der Ausbildung?


    LG.

    Hi.


    Mal eine allgemeine Frage. Wie sieht es denn mit der Haftbarkeit aus, wenn man Freunden selbst gesammelte Pilze oder Pflanzen vorsetzt und diese dann erkranken oder schlimmstenfalls sterben, weil es die falschen waren? Fahrlässige Körperverletzung/Tötung steht dann ja erstmal im Raum.


    Als PSV hat man da ja eine besondere Sorgsamkeitspflicht und wäre wahrscheinlich haftbar.


    Ansonsten Einzelfallabwägung vermutlich? Gibt es da einen Präzedenzfall dazu oder kann jemand was zur strafrechtlichen Seite beitragen?


    LG.

    Ahoi.


    Schön, dass es nicht nur mir so geht, dass ich hier mehrere im Verdacht hatte, namentlich Leucopaxillus und Calocybe gambosa (wäre mein Favorit). Für letzteren könnte man auch mal ein Schnittbild machen um die Dicke des Hutfleisches zu beurteilen. R. maculata gefällt mir hier auch nicht so recht.


    LG.

    Hi.


    Ich würde mich anschließen und am ehesten Stockschwämmchen vermuten. Wobei die schon seltsam genug aussehen, dass ich die nicht unbedingt verputzen würde. Auf dem ersten Bild rechts - waren das die gleichen Pilze oder sind das Schwefelköpfe?

    Hey. Stimmt natürlich. Ich habe jetzt doch noch was dazu gefunden:

    Zitat

    In 2009, Lei et al. reported [16] the occurrence of P. marginatus Watling & N. M. Greg in the Xishuangbanna, Yunnan, based on their collections from Xishuangbanna, and indicated that P. portentosus and B. brevitubus were synonymous with P. marginatus. P. marginatus was published based on collections from the vicinity of the Swan River Colony in Western Australia [5], which differs from P. portentosus in having no diverse cystidia on the hymenium and is also clearly separated in molecular analysis [4]. P. portentosus (Berk. & Broome)
    Boedijn is the most appropriate name for the Chinese edible black bolete based on the authors’ research results.

    Also vermutlich existieren Unterschiede hinsichtlich Geografie, Mikroskopie und Molekulargenetik. Das Paper mit der DNA Analyse ist leider nicht frei zugänglich aber es scheint demnach schon was eigenes zu sein. Der Artikel ist übrigens auch allgemein ganz interessant.

    Phaeogyroporus portentosus

    = Phlebopus portentosus aktuell soweit ich weiß. Wobei mir der Unterschied zu Phlebopus marginatus nicht ganz klar ist. Würde meinen es ist das gleiche.

    Edit: Laut Index Fungorium wohl doch 2 Arten. Wobei man über P. portentosus außer den Artikeln zur Zucht wenig findet.


    Kurzer Artikel zur Zucht hier.

    Hi.


    Sehr interessanter Thread.

    Die Oudemansiella sah komisch aus, daher Danke für den Link zum Paper.


    Der Röhrling ist meiner Meinung nach aus den wärmeren Gefilden, sicher nicht aus Kanada. Ich würde meinen das ist einer aus der Phlebopus Verwandtschaft.


    LG.