Beiträge von nobi

    Hat jemand Interesse die sich unterm scharfen Auge anzusehen?

    Trockne mal was ab, Jörg.

    Falls ich demnächst nach Chemnitz komme, würde ich dann etwas zum untersuchen mitnehmen.

    Bin zwar alles andere als ein Amanita-Experte, aber zumindest die Sporengröße und ~form sollten feststellbar sein.


    LG, Nobi

    Manoman, lieber Karl,

    da zeigst Du ja einige Pilze, die wir vor sechs Wochen noch vergeblich gesucht haben!

    Tolle Bilder von ebensolchen Arten!:thumbup:


    Ich bin beeindruckt!


    Nobi

    Wiederum ein sehr schönes Portrait dieser interessanten Art, Thorben!:thumbup:

    Ich fand Onygena corvina übriges auch an Fuchslosung, was kein Wunder ist, da dort für diesen keratinabbauenden Pilz in der Regel genügend Tierhaare vorhanden sind.

    Mein letzter Fund liegt allerdings auch schon wieder 20 Jahre zurück.


    LG, Nobi

    Auch ich heiße Dich herzlich willkommen im Pilzforum.eu, liebe Annerose.

    Ich würde mich sehr freuen fachkundige Hilfe bei der Bestimmung von Ascomyceten und der damit verbundenen Schlüsselliteratur zu bekommen.

    Ascomyceten sind ja ein sehr "weites Feld", wie Fontane gesagt haben könnte.

    Das reicht ja von Morcheln und Lorcheln über Groß- und Kleinbecherlinge bis hin zu den Pyrenomyceten.

    Hier findest Du bestimmt jemanden, der Dir bei konkreten Anfragen weiterhelfen kann.

    Und mit Fachliteratur kann sicher in speziellen Fällen ebenfalls geholfen werden.

    Meine Beiträge würde ich ausgearbeitet vorstellen.

    Ich bin gespannt und freue mich bereits darauf!


    LG, Nobi

    Hallo Raphael,

    ich wurde "gerufen" und hier bin ich.

    Vorab. Ein schöner Fund und ebenso schön dokumentiert!:)


    In der Tat kommen meiner Meinung nach nur Geopora arenicola oder Geopora tenuis infrage.

    Die Sporengröße beider Arten ist nahezu identisch.


    Allerdings unterscheiden sich die zwei Arten in der Sporenform. G. arenicula mit breit abgerundeten Enden, G. tenuis polar verjüngt bis zuspitzend.

    Schumacher schreibt jedoch zu arenicola: gelegentlich mit leicht zuspitzenden Enden.

    Hmmm.?(

    Die Sporen Deines Fundes sind meiner Meinung nach deutlich verjüngt. -> Punkt für tenuis.


    G. arenicola wächst laut Benkert typisch im Sandboden zwischen Kiefern.

    G. tenuis nach Schumacher oft bei Alnus und Salix. -> ein weiterer Punkt für tenuis.


    Schumacher nennt als Trennungsmerkmal auch die Haarlängen.

    G. arenicola bis 2000 x 8-10 µm, G. tenuis bis 250 x 7-9 µm.

    Das solltest Du nochmal überprüfen.

    Hier findest Du die Schumacher-Arbeit (siehe Seiten 54/55 und 56).


    LG, Nobi

    Hallo Hackstutz,


    meiner Meinung nach hast Du alles richtig bestimmt!

    Natürlich ohne Pistole bzw. Gewehr.;)

    Also ohne Gewähr!


    LG, Nobi

    Wieder eine feine Runde, Jörg!:thumbup:

    Es gab viele Einzelkämpfer wie diesen Riesenbovist

    Na, der sieht ja durchaus noch essbar aus! Nicht wie die Leiche, die wir beim letzten gemeinsamen Besuch fanden.

    Also, wer ein knuspriges Pilzsteak mit schmelzendem Kern mag, ist hier genau richtig!==Pilz27

    Wer Styropor mag sollte lieber zum Baumarkt gehen.:D

    Einige wenige Frauentäublinge und ein einzelner Gefelderter Grüntäubling waren auch vor Ort.

    Die sind meiner Meinung nach kulinarisch kaum zu toppen! Falls sie madenfrei sind.

    Im Moos und im Gras haben sich wieder einige Grüppchen Pfifferlinge hervorgetraut.

    ==pfiff==pfiff==pfiff==Pilz27

    Zwei Raue Wulstlinge ließen sich blicken.

    Das wäre ein "Perser" für mich!

    Welchen Namen ich diesem Saftling geben soll weiß ich nicht. Er war ca. 3,5 cm hoch und schwärzt nur ganz leicht an den Lamellen.

    Das wird schon der "Schwärzende" sein.

    Nun kenne ich einen zweiten Standort des Satans in Chemnitz.

    Fantastisch! ==Pilz25

    LG, Nobi

    Hallo Jatira und (welcome)

    Sehr viel besser geschmeckt hat uns die zweite Hälfte der abgekochten Pilze, die ich in viel heißem Öl sehr knusprig gebraten und dann mit Kräutersalz und Pfeffer gewürzt habe.

    Den "Wurstsalat" mit Samtfußkremplingen habe ich ja schon probiert und fand den durchaus akzeptabel.

    Siehe hier.

    Auf die Idee, die abgekochten Pilze knusprig zu braten, bin ich allerdings noch nicht gekommen.

    Das werde ich unbedingt nachholen!

    Vielleicht gibt es ein Foto?


    Danke jedenfalls für die Anregung.


    LG, Nobi

    Hallo alle.

    ich seh hier absolut keinen Hinweis auf Ahorn, und würd wetten, dass das X. polymorpha ist.

    Da gehe ich mit Werner mit!

    Morphologisch für mich eindeutig X. polymorpha, die "Vielgestaltige".

    Zudem ist der Stiel nur undeutlich abgesetzt und eindeutig fertil (mit Perithecien, siehe Bild 2).

    Bei X. longipes, der "Langstieligen", ist der Stiel idR deutlich abgesetzt und nahezu steril (also ohne Perithecien).


    Vieleicht findest Du, Michael, ja jemanden, der die Keule mikroskopiert.

    Bei Interesse kannst Du natürlich gern auch ein kleines Stückchen trocknen, eintüten und verschicken. Z.B. an mich.;)

    Gern auch an Climby. Ich sehe gerade, dass er sich noch vor mir bereiterklärte, das "Scharfe Glas" zu bemühen.:)


    LG, Nobi

    Sind das nun Hinweise zur Artbestimmung?

    Zumindest können wir uns einer Bestimmung weiter annähern, Felli.

    C. vermiculifera ist jedenfalls mit dem Velum raus.

    Neben den Ketten mit aufgeblasenen elliptischen Elementen kann man auch schlanke mit Ausstülpungen erahnen.



    Letztere Elemente sind sehr schön an deinem Stielfoto zu sehen.



    Das führt meiner Meinung nach zu den Lanatuli und dort zumindest in die Nähe von Coprinopsis candidolanata.

    Andreas Melzer schreibt dazu "diverticulate Elemente des Hutvelums unauffällig, am Stiel deutlich".

    Ich kenne allerdings die Sporengröße nicht und weiß daher nicht, ob sie dazu passt.

    Die Art wurde schon mehrmals in diesem Forum diskutiert, u.a. in den Beiträgen von Matthias (antoff) und Matthias (Mreul).

    Dort ist auch diverse Literatur verlinkt.


    Liebe Grüße, Nobi

    Passt net wirklich in Nobi's Musikforum

    Passt tatsächlich "net wirklich", lieber Peter.

    Und "Nobis Musikforum" ist es eigentlich auch nicht, sondern das Musikforum aller musikalisch interessierten User des Pilzforum.eu.:thumbup:

    Ich habe es nur zufällig mit erfunden.

    aber wie war das damals, mit der 'Spanischen Grippe'? Ohne großen Frilefanz war's weg, nach zwei bösen Jahren.

    O.K., wenn geschätzte 50 Millionen Tote kein "großer Firlefanz" sind, magst Du wohl recht haben.:(

    Ich sehe das anders

    Übrigens bin ich inzwischen geimpft - und ich stehe dazu!

    Jeder von uns hat dazu seine eigene Denke

    Deine Denke will und kann ich dir nicht nehmen. Aber vielleicht solltest du sie einmal überdenken!;)

    Impfen kann Leben schützen!

    Da lasse ich mich auch nicht zum Narren machen!



    LG, Nobi


    PS. Das soll bitte ein Musikforum bleiben!

    Kann das C. vermiculifera sein ?

    Durchaus möglich, allerdings kenne ich Coprinopsis vermiculifera nicht, Felli.

    Laut Literatur (u.a. Doveri, S. 142-144) soll das Velum auffallend dickwandig (2 µm), schmal und inkrustiert sein.

    Dein letztes Bild könnte dieses Velum zeigen.


    Wichtig wäre, das Velum direkt zu mikroskopieren, ohne dass Zellen der HDS dabei sind.

    Auch wäre es hilfreich, die Sporengröße zu kennen. Falls der Maßstab korrekt ist, sind das etwa 10-11 x 5-6 µm?


    Hier gibt es noch eine aktuelle Beschreibung der Art, allerdings auf spanisch.

    Auf S. 138 sind die dickwandigen Velumzellen sehr schön dargestellt.


    LG, Nobi


    PS. Dass Tintlingssporen +/- hyalin bleiben konnte ich auch schon mehrmals unter Feuchtkammerbedingungen beobachten.

    Aber der Buckel passt doch nicht zum Spindeligen, oder? Stil war auch eher flach als spindelig.

    Ach, Wastl.||

    Kauf' Dir endlich ein gutes Pilzbuch!;)

    Und der Buckel passt perfekt! Der Stiel übrigens auch.

    Vielleicht solltest Du Dir auch mal die von mir verlinkte Seite anschauen...


    Schade übrigens, dass Du auf meine Antwort nicht reagiert hast.:(

    U.a. hatte ich mich ja auch zum vermeintlichen Mistpilz geäußert. Das scheint Dich wohl nicht weiter zu interessieren.

    Das wird dann wohl auch erstmal die letzte Antwort an Dich gewesen sein.


    Nobi


    PS. Übrigens. Stiel wie Stil zu schreiben ist kein guter Stil!

    Hallo Wastl,


    Pilz 1 ist wohl der Spindelige Rübling (Gymnopus fusipes).

    Zum Vergleich das schöne Portrait vom "Tintling"


    Pilz 3 ist kein Goldmistpilz. Da fehlt das leuchtende Goldgelb. Aufgrund des kräftigen Velums vermutlich eine Psathyrella.


    Bild 4 zeigt tatsächlich einen "Schleimer"!:D


    LG, Nobi

    Wir waren in Gerolstein an der Eisdiele

    Quasi Pflichtprogramm jeder Eifeltour!:D

    Und das zurecht - wirklich lecker!==Pilz27

    und es waren keine größeren Schäden mehr zu erkennen.

    Das hört man gern!

    Wegen Stadtkyll werde ich mich nochmal an unsere damaligen Vermieter wenden, ob und wie man denen helfen kann.


    LG und bis bald mal wieder, Nobi

    Klasse Dokumentation, Karl!

    Mit Rainer unterwegs zu sein, lohnt sich anscheinend immer.:thumbup:

    Am nächsten Morgen vor dem Aufbruch zu einer Eifeltour hatte sich schon was getan ca. 5:50

    5:50 =O Jeder normale Mensch schläft da noch!;)

    Apropos Eifeltour.

    Wir sind ja damals nur knapp drei Wochen an der Katastrophe vorbeigeschrammt!:rain::rain::rain:

    Weißt Du, wie stark es Stadtkyll oder auch Gerolstein "erwischt" hat?


    LG, Nobi

    Hallo Schrumz,


    das könnte der Elfenbeinschneckling (Hygrophorus eburneus) sein. Standort würde passen.

    Es gibt allerdings noch weitere weißliche Schnecklinge, die nur schwer zu unterscheiden sind.


    Vorsicht!

    Auch weiße Trichterlinge können ähnlich aussehen, mit denen wäre dann nicht zu spaßen!


    LG, Nobi

    Eine schöne Doku und keine Zweifel an der Art, Felli!

    Meinen Beobachtungen nach gehört Coprinellus pusillulus neben Coprinopsis stercorea, Coprinellus heterosetulosus und Parasola misera zu den häufigsten einheimischen Dungtintlingen. Schaut man sich die Verbreitung bei Pilze-Deutschland an, kann man erkennen, dass die Art in den Wohn- und Exkursionsgebieten der Dungpilzspezialisten für nahezu jedes Messtischblatt nachgewiesen wurde. Ein schönes Portrait dieser winzigen Pilzblumen, ebenfalls mit einem Massenvorkommen, stellt Patrice Tanchaud hier vor. Übrigens ist die Seite Champignons de Charente-Maritime, Charente et Deux-Sèvres. sehr empfehlenswert, da man dort hunderte, z.T. erstklassige, Pilzportraits finden kann.


    Liebe Grüße, Nobi

    Hallo Kadir,


    Reizker ist richtig. Die genaue Art traue ich mich nicht zu sagen, hier wäre der Mykorrhiza-Partner wichtig (Fichte, Kiefer oder Tanne).

    Auch muss auf eventuelles Verfärben der Milch geachtet werden. Wegen der deutlichen Gruben am Stiel kann man den Fichtenreizker allerdings ausschließen.


    Pilz 2 solltest Du mit dem Veilchenblauen Schönkopf (Calocybe ionides) vergleichen.

    Ein wunderschöner Pilz, den ich selbst noch nicht gefunden habe.


    LG, Nobi

    Ist ja interessant, konfieren…

    Das haben wohl wieder einmal die Franzosen erfunden. Ich sage nur "Confit"!

    Es gibt kaum einen "Bruno-Krimi" von Martin Walker ohne diese Köstlichkeit.==Pilz27

    Spannend!

    Das werde ich unbedingt probieren.

    Ist heute geschehen.

    Ein kleine Ausbeute von Flockenhexen und einem Fichtensteinpilz (125 g) habe ich drei Stunden in der Röhre mit reichlich Öl "konfiert" (ca. 200 ml).

    Gewürzt mit Salz, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren, frischen Rosmarin- und Thymianzweigen sowie Zwiebel und etwas Knoblauch.

    Im Kochtopf sah das danach so aus.



    Das Ergebnis ist ungeheuer intensiv. Sowohl vom Geruch als auch vom Geschmack her.

    Zwei kleine Gläser habe ich abgefüllt.



    Im Moment weiß ich nicht so recht wie ich es verwenden soll, aber da wird mir schon noch etwas einfallen.


    LG, Nobi


    PS. Viele Speisepilze sind roh giftig. Neben Perlpilzen, Maronen und Rotkappen u.a. die hier verwendeten Hexenröhrlinge.

    Reichen drei Stunden garen bei 90 °C aus, um diese Gifte zu zerstören?

    Da bin ich gerade etwas verunsichert.

    Pilze brauchen keine Musik, Pilze sind Musik

    Sehr schön!^^


    Ach der gute Max Goldt. Ich war ja ein Fan seiner Titanic-Kolumnen!

    Vor Jahren hatte ich das Glück, eine völlig ausverkaufte Lesung in einem Dresdener Kino auf der Treppe sitzend (quasi Notplatz) miterleben zu dürfen.

    Daran, dass er mit Foyer des Arts wunderbare Nonsenslieder "verzapfte", sei hier gern noch einmal erinnert.



    LG, Nobi