Hallo Oliver,
Allerdings wird auch hierzulande immer wieder davor gewarnt, dass man den Grünen Knollenblätterpilz mit Hexeneiern und allen möglichen anderen Pilzen verwechseln können soll, die bestenfalls eine entfernte Ähnlichkeit aufweisen. Afaik wird das denn PSV auch so beigebracht.
Angesichts dessen weiß ich nicht so recht, was ich von dem verlinkten Artikel halten soll. Kann man den Grünen Knollenblätterpilz nun leicht verwechseln oder nicht? IMHO reichen doch schon minimale Kenntnisse, um den eben nicht zu verwechseln. Bodenlosen Leichtsinn wird man so oder so nicht ausrotten können.
Hmm, also für mich war die Aussage des Artikels sehr klar:
Natürlich gibt es "Verwechslungspartner" des Grünen Knollenblätterpilzes. Er wird ja regelmäßig mit allem Möglichen verwechselt, und auch wenn ich nicht allen Zeitungsberichten, wo drinsteht: "Wurde mit Champignons verwechselt" glaube, halte ich es für plausibel, dass das ein häufiger (vielleicht der häufigste) Verwechslungspartner ist. Denn da muss man weniger Merkmale ignorieren als bei manchen anderen Pilzarten, und Champignons werden recht häufig gesammelt.
Was der Artikel klarstellen möchte: Es gibt in anderen Ländern nicht die eine Pilzart, die dem Grünen Knolli viel ähnlicher sieht als die üblichen Verwechslungspartner hier, und Leute, die aus anderen Ländern stammen und hier Pilze sammeln dazu verführt, den Grünen Knolli zu essen.
Wenn diese Leute das machen, tun sie es aus denselben Gründen und mit denselben Verwechslungsmechanismen wie Leute, die hier aufgewachsen sind.
Beste Grüße
Sabine
