Beiträge von huehnchen69

    Wirklich wunderhübsch! Ich schließe mich Corne an, auch mir gefällt das zweite Bild besonders gut.


    Am Wochenende bin ich bei einer Stelle, wo sie hier in der Gegend immer mal kommen. Aber nach dem gestrigen recht ernüchternden Ausflug habe ich nicht so viel Hoffnung. Mal schauen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Es gibt keinerlei gesetzliche Grundlage, dass Pilzsachverständige etwas konfiszieren dürfen

    Insbesondere das finde ich wichtig.


    Ich freue mich häufig, wenn mir Ratsuchende ihre nicht-essbaren Pilze für meine Ausstellung dalassen. Machen sie meistens, denn nur gelegentlich kommt mal jemand mit "ich wüsste gerne, was das ist", meistens geht es doch ums Essen, und dann haben sie keine Verwendung für das, was nicht essbar ist.


    Aber ich hatte auch schon mal eine Pilzführung, wo eine Teilnehmerin darauf bestanden hat, den Ziegelroten Schwefelkopf essen zu wollen. Sie hatte auch schon mal den Grünblättrigen gegessen (und nicht vertragen), jetzt wollte sie den Ziegelroten auch probieren <X


    Selbstverständlich habe ich ihr gesagt, dass sie das lassen soll, und wieso, und hatte dafür auch einen Haufen Zeug*innen, aber ich bin nicht die Polizei. Natürlich durfte sie ihre selbst gefundenen Pilze mit nach Hause nehmen.


    Beste Grüße

    Sabine

    @alle Pilzberater

    Wie handhabt ihr das? Ähnlich? Wenn jetzt jemand mit nem Birnenstäubling kommt (den hab ich z.B. auch noch nicht gegessen) - ok, dann bekommt er einen "Bäh" Hinweis und wenn er ihn frisch weiß-fest uuunbedingt verspeissen will, hab ich keine Bedenken. Wenn aber ein Pilz aus einer Gattungsecke mit drei VORSICHT Ausrufezeichen kommt, also Amanita oder Cortinarien z.B. dann möcht ich mir doch eher 101 % sicher sein und das heisst bei mir soooo sicher, dass ich diese Pilze nicht nur bestimmen und auf der DGfM Positivliste finden kann, sondern auch selbst sammle und selbst ESSE.

    Hallo durnik,


    ich gebe Pilze aus allen Gattungen, die mir live vorgelegt werden und die ich zu 100% als Speisepilz identifizieren kann und deren Zustand ich als essbar beurteile, zum Essen frei, unabhängig von der Gattung und davon, ob ich die selber esse.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Bernd,


    mit Entoloma-Bestimmung kenne ich mich überhaupt nicht aus, aber ich möchte dennoch anmerken, dass ich das Bild mit den Basidien in Draufsicht (das siebte, wo man sieht, dass sie 4-sporig sind) saucool finde.


    Und ein hübsches Pilzchen ist es auch.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Corne und Rainer,

    Also getrocknete könnte ich dir anbieten… wenn du selbst welche finden willst, müsstest du nächstes Jahr Anfang Juni mal hierher kommen :gzwinkern:

    Wow, echt jetzt?!? Würde ich sehr gerne nehmen. Schreibst du mir 'ne PN? Dann könnte ich beim Pilzfärbetreffen im Oktober damit färben, das wäre gigantisch! :ghurra:


    ...ich kann mir gut vorstellen, dass wir beim Forumtreffen in Lehesten auch fündig werden. Evtl. etwas überständige Exemplare, aber die Erbsen haben noch einen - wenn auch schwächeren - Herbstaspekt.

    Und selber finden wäre natürlich der Oberhammer - aber das Forentreffen ist unmittelbar *nach* dem Färbetreffen, das würde mir also dafür nicht helfen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Ihr habt alle offensichtlich noch keine Erbsenstreulinge geputzt

    Das würde ich sehr gerne (allein schon wegen der tollen Färbeeigenschaften), aber ich habe noch nie welche gefunden.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Harald,

    [Schlaumeiermodus aus]

    Magst du den Schlaumeiermodus noch mal anschalten und sagen, wie man die drei unterscheidet?


    Von der Pilzausstellung letztes Jahr meine ich mich zu erinnern, dass bei dem Brätling im engeren Sinn die Farben anders sind als bei zumindest einer der anderen Arten. Aber zum einen weiß ich nicht mehr, welcher davon die dunkleren und welcher die helleren/fuchsigeren Farben hatte, und die dritte Art hatte ich gar nicht auf dem Schirm.


    Beste Grüße

    Sabine

    Boah, irre, durnik !

    Und gleich so viele!


    Aber das bestärkt mich darin, an meiner Stelle dringend zu schauen. Da finde ich allerdings im Höchstfall mal zwei. Aber wenn sie wirklich so ein gutes Jahr haben - vielleicht werden es ja dieses Jahr drei :)


    Hier haben wir etwa 500 Höhenmeter.


    Beste Grüße

    Sabine

    Lieber Martin,


    sieht ja wirklich cool aus!


    Verzehrfreigaben gibt es natürlich im Forum nicht, aber bevor das in der Pfanne landet, solltest du vielleicht schon mal einen Termin bei der Zahnärztin deines Vertrauens vereinbaren.


    Liebe Grüße und vielen Dank fürs Teilen

    Sabine

    Hier muss ich nochmal verwundert einhaken: "einer der besten Speisepilze"?! Ich kenne den Fransigen Wulstling als unterdurchschnittlichen Mischpilz - allerdings habe ich ihn nie selbst verkostet. Ich glaube auch nicht, dass besonderes viele Sammler diesem Pilz kennen und mitnehmen.
    Hast Du ihn mal gegessen?

    Ich habe ihn mal gegessen und fand ihn auch äußerst lecker.


    Leider kenne ich hier in der Gegend nur zwei Standorte, und da tauchte er (an beiden im selben Jahr, obwohl etwa 20 km entfernt voneinander) nur einmal auf, und ich habe dementsprechend auch nur einen mitgenommen und keinen Überblick über verschiedene Zubereitungsmethoden usw. Aber dieser eine, knackig frisch, in Butter angebraten und mit Salz und Pfeffer (mache ich immer so, wenn ich Pilze neu verkoste) war lecker und bekömmlich.


    Beste Grüße

    Sabine

    Oh, vielen Dank Lactarius fürs Dranerinnern!


    Bei dieser Affenhitze könnte es sich ja lohnen, meine (einzige) Milchbrätling-Stelle mal aufzusuchen.


    In den letzten Jahren war das immer erfolgreich.


    Beste Grüße

    Sabine

    Hallo Nika,


    als Kind hatte ich mit Pilzen leider gar nichts zu tun (obwohl ich mich für Pflanzen und Tiere interessiert habe und sehr viel im Wald war - komisch eigentlich). Meine Eltern kannten sich auch nicht aus. Ich kann mich nur an 2x Pilzesammeln erinnern. Einmal mit einem Paar, mit dem meine Eltern befreundet waren, da sind wir in irgendeine Heide gefahren und haben Pfifferlinge gesammelt, und einmal mit meinem Vater bei uns im Wald, da haben wir unsere Funde im Anschluss einer Nachbarin gezeigt, die sich gut auskannte.


    Meine Begeisterung kam 1992, als eine Studienfreundin mir erzählte, dass sie mit ihren Eltern in Schweden immer Pilze sammelt, und wir dann gemeinsam in den heimischen Wäldern losgezogen sind. Sie sammelte allerdings nur Röhrlinge, und es dauerte nicht lange, bis mich das unzufrieden gemacht hat und ich wissen wollte, was da sonst noch so rumsteht, und ich Pilzwanderungen und -kurse belegt habe.


    Seitdem schaue ich, dass ich nach Möglichkeit jedes Jahr einen Kurs oder ein Pilztreffen besuche. Dieses Jahr wird es besonders exzessiv - Täublingskurs, Pilzfärbekurs und Forentreffen.


    Beste Grüße

    Sabine

    Ich habe mal das Theaterstück "Da Kahle Krempling" gesehen.


    Da ist (Spoileralarm!) der Plot daraufhin getrimmt, dass nicht alle Personen, die ein Kremplings-Gericht essen, daran sterben.


    Allerdings ist es so aufgebaut, dass eine Person, die mehrfach davon isst, zwangsläufig stirbt.


    Beste Grüße

    Sabine