Beiträge von Shroom!
-
-
-
der gilt ja als häufig aber ich hatte ihn noch nie gesehen.
An dem läuft man irgendwie gerne mal vorbei, ohne ihn wahrzunehmen. Geht zumindest mir so. Habe da auch zwei Stellen wo ich bestimmt 20 mal vorbei bin, ohne ihn zu sehen.

LG Christopher
-
Die Rotkappen sind ja ein toller Anblick, Glückwunsch! Die Laubwald-Arten sind bei mir meist nur Einzelexemplare. Nur Fichtenrotkappen tauchen in einem Waldstück manchmal zahlreicher auf, aber auch das nicht jedes Jahr.
LG Christopher
-
Am Regen sollte es nicht liegen. Letztes Jahr war erheblich mehr Niederschlag, da haben die Perlen geschoben ohne Ende. Aber es war halt schön warm ab März bis in den September rein. Dieses Jahr hat es fast bis Juli gedauert, bis der Sommer temperaturtechnisch mal in Wallungen kam. Und jetzt ist es wieder recht frisch geworden und soll auch erstmal so bleiben. Bei den Nachttemperaturen könnten bald schon die ersten Austern auftauchen. Spannend ist es auf jeden Fall.
LG Christopher
-
Die Grauen Wulstlinge scheinen gerade ihre Zeit zu haben, die kommen jetzt überall und häufig. Perlpilze habe ich witzigerweise keine gesehen, sonst sind die ja nach jedem Regenfall ein regelrechter Massenpilz.
Bei mir hat alles aus Amanita ein ganz schlechtes Jahr erwischt. Graue Wulstlinge kann ich an einer Hand abzählen bisher. Perlpilze habe ich in diesem Jahr auch nicht mehr als 10 gefunden und die Stellen, wo sie normal in Massen auftreten, haben noch gar keine Fruchtkörper produziert. Fliegenpilz gab es bisher keinen einzigen. Grüne, Gelbe, Weiße Knollis ebenfalls nicht. Scheidenstreiflinge habe ich bisher zwei gefunden. Ganz komisch. Die mögen anscheinend einen kalten Start in die Saison überhaupt nicht. Genau wie bei den Röhrlingen die Gelbporigen Raufüße, welche dieses Jahr auch nicht so recht wollen.
Hier soll es Mittags einen kräftigen Schauer geben. Bin gespannt, was kommt.
LG Christopher
-
(nein ich möchte ihn nicht essen, nur lernen)
Kann man durchaus machen, ist als Salatpilz ganz nett. Konsistenz erinnert an Gummibärchen. Warm machen sollte man ihn nicht, dann wird er total weich. Geschmack ist wie beim Judasohr oder den Drüslingen relativ neutral.
LG vom Allesfresser

-
Wenn du sie auf der Hutseite brätst, sammelt sich die Milch im Hut an und bleibt dort. Wenn du sie auf der Lamellenseite brätst, läuft der Großteil der Milch aus und wird am Pilz festgebraten. Schmeckt zwar auch lecker, aber glaube mir, es macht einen großen Unterschied. Kannst es ja mal testen.

Welche Methode einem besser schmeckt ist natürlich individuell.
LG Christopher -
Tipp: Lieber nur auf der Hutseite braten, dann bleibt die Milch in den Lamellen. Macht die Geschichte finde ich noch leckerer.
LG Christopher
-
Hey matthias0,
danke für den Input. Könnte theoretisch durchaus sein, da die Art in dem Habitat ein Massenpilz ist. Aber ich kenne die Art ja so gut, das passt farblich einfach überhaupt nicht. Die Farben sind 1:1 Sommersteinpilz. So sieht der Gelbporige einfach nicht aus. Der ist gelbstichiger und ich habe die auch noch nie mit so dunklen Stielen gesehen.
Ich denke ohne den FK für einen genaueren Blick zu entnehmen wird man da leider schlechte Karten haben. Vielleicht taucht ja davon noch mehr auf, dann schau ich mir mal einen genauer an. Vielleicht ist es auch tatsächlich nur ein Gelbporiger mit abweichender Farbe. Soll ja bei Pilzen auch mal vorkommen.

LG Christopher
-
Aber lieber nur mit jüngeren Exemplaren, wie bei Steinpilzen

Finde ja roh die Milch am besten. Schmeckt irgendwie süß und lecker.LG Christopher
-
War heute nach dem Mittagessen fix im Hauswald. Es wird zersetzt.
Die Symbiosepilze wollen noch nicht so recht.
Einen komischen Raufuß habe ich gefunden. Oder etwas, das zumindest eine ähnliche Stielstruktur hat.
Kann den Röhrling jemand zuordnen? Stand in einem meiner Sommersteinpilzhabitate (reiner Eichen / Buchenwald). Entsprechend habe ich ihn erst für einen gehalten, bis ich dann den Stiel gesehen habe und beim Anfassen die Konsistenz auch gar nicht gepasst hat. Blick auf die Röhren war leider nicht möglich ohne ihn zu entnehmen, weshalb ich ihn dann in Ruhe gelassen habe. War nur der eine, recht kleine FK.
LG Christopher
-
Nur der hier vom 13.August hatte sich ordentlich vorgedrängelt
Ja solche vereinzelten Ausreißer kenne ich auch. Letztes Jahr hatte ich Ende Juni in einer schattigen Fichtenschonung den ersten Fichtenreizker gefunden. 2022 ein Einzelfund im Juli, sogar im Mischwald. Aber sowas ist dann schon die absolute Ausnahme.
LG Christopher
-
Suillus Die Reizker kommen aber gerne etwas später. Hier legen die meist erst Richtung Oktober so richtig los, bleiben dann aber auch bis zu den ersten Frösten sofern es feucht genug bleibt. Habe schon im Dezember bei leichter Schneedecke frisch gewachsene Lachsreizker gesammelt. Anschließend war dann natürlich Schluss mit Wachstum.
LG Christopher
-
nur was ist das bloß für ein Loch da?
In Hamburg hat es so oft Schietwetter, die brauchen das nicht

-
Danke fürs Teilen - wieder eine neue Art kennengelernt.

Die sehen echt toll aus. Aber bei dem Blausäuregehalt wird einem ja Angst.Bis zu 510 Milligramm Blausäure auf 100 Gramm Pilze

Kein Wunder, dass die so makellos aussehen, davon verrecken selbst die Schnecken.LG Christopher
-
Bei Maronen mache ich mir keinen Kopf mehr. Die liegen mittlerweile ohnehin mit wenigen Ausnahmen knapp unter dem Grenzwert. Semmelstoppel halt nicht. Die meisten Proben in meiner Region haben 1200Bq aufwärts. Und da ich ohnehin relativ viel Waldpilze esse, muss ich dann solche extremen Sammler nicht noch extra oben drauf packen.

LG Christopher
-
Nein. Im DGfM Fachausschuss Toxikologie kommen wir auch immer mal auf diese Fragen, aber die Datenlage ist dünn und die Ergebnisse sind interpretationsbedürftig.
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat wenigstens für die radioaktive Belastung regelmäßige Untersuchungen:
DORIS - Digitales Online Repositorium und Informations-System: Suchergebnisse
Beim LfU Bayern gibt es eine Stichprobendatenbank: https://www.lfu.bayern.de/strahlung/umrei/strvgprobe
LG Christopher
-
Semmelstoppelpilze sind übrigens nicht auf der Liste. Ich denke diese sind eher radioaktiv belastet und das ist wahrscheinlich auch wieder gebietsabhängig, genau weiss ich es aber auch nicht.
Semmelstoppelpilze sind die stärksten Cäsium Sammler. So stark, dass sogar der einmalige Verzehr von Exemplaren in Gebieten, welche stark vom Tschernobyl Fallout getroffen wurden, als gesundheitlich bedenklich angesehen wird. Selbst 2021 wurden vereinzelt noch über 4000Bq/kg in Semmelstoppelpilzen nachgewiesen. Der zulässige Grenzwert für Speisepilze liegt bei 600Bq/kg. Ist bei mir deshalb eine Art, die nur gelegentlich in kleiner Menge mal in der Pfanne landet, wie Anis-Champignons, da meine Region mit am stärksten vom Fallout betroffen war. Wer in nicht belasteten Gebieten lebt, muss sich da keinen Kopf machen, sollte aber trotzdem keine extrem großen Mengen davon essen. Etwas Cäsium gibt es überall.
LG Christopher
-
Wie zum Teufel hast du den entdeckt? An sowas würde ich vorbeilaufen und mit dem Fazit "nix los im Wald" nach Hause gehen.

LG Christopher
-
Glückwunsch zu dem tollen Riesenbovist. Dem jage ich bisher auch vergeblich hinterher - zumindest für Speisezwecke. Einziger Fund war bisher in einer Parkanlage neben dem Krankenhaus hier aber leider direkt an der Straße. Täte mich echt interessieren wie der schmeckt. Die kleinen Flaschenstäublinge liebe ich - eigenwilliger aber doch irgendwie guter / angenehmer Geschmack. Beutelstäubling nicht so, ist mir zu "matschig" und schmeckt komisch für mich.
LG Christopher
-
Die Pilzfliegen sind bei den Seitlingen (auch Austern) eigentlich immer am Start wenn es gerade halbwegs warm ist. Das macht erstmal gar nichts solange die Pilze nicht vermadet sind. Eier werden sie sicherlich abgelegt haben, aber die tun ja nix.

LG Christopher
-
Noch was Interessantes zum Maisbeulenbrand. Hier und da findet man Angaben, dass die Art Mutterkornalkaloide enthalten soll. Gibt dazu tatsächlich auch einige Untersuchungen und Arbeiten, wo allerdings nichts nachgewiesen wurde. Habe mal ChatGPT ne Deep Research dazu machen lassen. Hier mal das Ergebnis ohne Anspruch auf Richtigkeit. Deckt sich aber mit dem was ich bei manueller Recherche schon gefunden hatte. Anderenfalls wäre er in der Schweiz wahrscheinlich auch nicht als Speisepilz zugelassen.
LG Christopher
-
Gibts die bei dir häufig?
Im Mertinger Forst immer wieder mal aber auch kein Massenpilz. In den Wäldern um Donauwörth noch nie gesehen, aber da hat es auch nur wenige Kiefern.
In den Kiefernlastigen Wäldern in der Gegend um Rain am Lech und Neuburg an der Donau ist die Art aber sehr häufig. War da mal mit dem Rad auf "Exkursion in unbekanntes Gebiet". Hätte dort nen ganzen Korb voll sammeln können. Klassischer Massenpilz.Hab ihn einmal verkostet, zählt finde ich zu den besseren Täublingen. Auf der Beliebtheitsskala bei mir irgendwo zwischen Rotstieliger Ledertäubling und Fleischroter Speisetäubling. Dem folgen dann nur noch Heringstäublinge, Frauentäubling und der Grüngefelderte.
LG Christopher
-
Steht im Profil, Donauwörth, Bayern (Donau-Ries).

Habe mir gestern noch mühsam ne Dose voll zusammengesucht und in den Froster gepackt. Habe ein mexikanisches Kochbuch, da sind sogar vier Rezepte damit drin. Da muss ich mich im Herbst / Winter mal durcharbeiten.
Was Kulinarik angeht muss man finde ich immer aufgeschlossen gegenüber Neuem und auch Komischem sein, sonst verpasst man u.U. was.
Was ich spannend finde ist, dass der Geschmack vom Maisbeulenbrand wohl sehr unterschiedlich wahrgenommen wird. Manche schmecken nur Mais, andere wollen Mais mit Champignon schmecken, wieder andere beschreiben einen Geschmack der sie an "Kaiserschmarrn" erinnert.
Bei mir erinnert es an eine Mischung aus Mais mit Kartoffel und Trüffel-artiger Note. Ich empfinde ihn auch als Geschmacksverstärkend. Den Speck im Rührei hat er richtig "geboostet".LG Christopher
