Beiträge von Shroom!

    Ja bei mir auch aber trotzdem ekelt es mich da. Wer weiß, was sich da über die Jahre so alles im Boden angesammelt hat, dass dann in den Pilzen landet. Da belasse ich es dann beim Anschauen und Fotografieren. Bei mir tauchen innerorts nur die Netzhexen auf. Das Einzige was mich am Straßenrand nicht stört sind Baumpilze an noch stehenden Bäumen. Austernseitlinge, Schwefelporling und sowas. Da nehme ich dann auch mal mit an wenig befahrenen Straßen.


    LG Christopher

    Ernsthaft? An solchen Stellen würde ich mich nicht trauen zu sammeln. Friedhof, Stadtpark, Badesee - alles kein Thema. Aber direkt beim Verkehr? Bäh.

    Aber jedem das seine.


    Josef-08 Bei mir im Hauswald sieht es erfreulicherweise in fast allen Laubwaldstücken so aus. Gibt hier aber auch im Umkreis generell sehr schöne Wälder.


    LG Christopher

    Schlimm sowas...ich kenn das :giggle:

    Dito! :D


    Heute im Hauswald noch einmal in bisher unbekannte Laubwälder rein. Wie zu erwarten war, sieht es dort nicht anders aus als bei den zuletzt besuchten Stellen.


    Dazwischen immer wieder schönste Perlpilze:



    Teils sogar Perlpilz und Steinpilz direkt nebeneinander:


    Bei dem hier gehe ich vom Bronzeröhrling aus. Ein etwas hell gefärbtes Exemplar, aber das Farbspiel ist dennoch irgendwo typisch. Und in der Ecke des Waldes kommt die Art auch vor. Wäre dann mein fünftes entdecktes Habitat im Hauswald.


    Ansonsten gab es noch diverse schöne Gelbporige Raufüße:


    Vermutlich Buchenspeitäubling (habe ihn nicht entnommen):


    Ziegenlippen und Netzhexen:


    Und dann noch etwas bei dem ihr mir helfen müsst: Was zum Teufel habe ich hier gefunden? Sieht aus wie ein Steinpilz, ist aber knallgelb an Hut und Stiel. Die Farben sind NICHT verfälscht, sondern tatsächlich so intensiv. Es ist auch kein Befall, denn in dem Habitat standen einige von diesen Exemplaren mit identischer Färbung herum, auch jüngere Kandidaten. Stielnetz ist wie beim Sommersteinpilz unten etwas dunkler, nach oben hin heller bis weißlich werdend, Fleisch nicht blauend, Röhren gelblich-grünlich. Geruch unauffällig, Steinpilz-artig.

    Edit: Boletus Venturii?! (Zitronenhütiger Steinpilz)


    Nachtrag: Nen Monster-Steinpilz gab es ja auch noch :D
    Müsste ein Sommersteinpilz sein.


    LG Christopher

    Die Beutelstäublinge liegen bei mir in den Fichtenschonungen teils noch jetzt vom letzten Jahr rum. Auch solche Riesenteile. Ist schon beachtlich, wie groß die werden können.


    LG Christopher

    Da fehlen uns einfach noch die Plätze

    Such dir nen Laubwald, am besten recht weitläufig mit folgenden Eigenschaften:

    • Nicht zu dicht bewachsen
    • Kein oder kaum Beerengestrüpp
    • Boden entweder nur mit Laub oder auch mit Moosinseln sowie (nicht zu dichten) Grasinseln
    • Gesunde Mischung aus Buchen, Eichen und dazwischen auch junge Buchen, Eichen

    In solchen Wäldern hast du, wenn sie in der Gegend gerade schieben, fast schon die Garantie irgendwo einen Hotspot zu finden. Besonders gern stehen sie im Moos, in unmittelbarer Nähe von jungen Buchen oder Eichen, sowie in Grasinseln. Bevorzugt wärmere Spots die auch etwas Sonne abbekommen.


    Wenn man dafür mal ein Auge hat, trifft man die Plätze in neuen Habitaten meist sofort. Gute Wegweißer sind immer grüne Knollis und auch, wie ich auf den letzten Touren festgestellt habe, Perlpilze.


    LG Christopher

    Sommer-Steinpilze zum Dritten :)

    Einmal dran schnuppern hätte dir vermutlich ein Licht aufgehen lassen, sofern du weißt, wie Steinpilze riechen. Die Sommersteinpilze riechen aber nochmal viel angenehmer als die Fichtensteinpilze - zumindest empfinde ich das so.

    Vor denen kann man sich aktuell nicht retten.


    LG Christopher

    Würde ich so nennen, eigentlich ein mustergültiges Exemplar, wenngleich etwas dünn geraten. Rottöne sind doch am ganzen Pilz deutlich zu sehen.


    LG Christopher

    So langsam scheint es mir, dass es im Hauswald völlig egal ist, wo man hingeht. An irgendeinem Fleck findet sich immer was tolles.

    Theorie geprüft und bestätigt. Am Waldrand entlang und in den erstbesten zugänglichen Laubwald rein. Kurzer 30 Minuten Streifzug. Fund 1: Perlpilze


    Direkt dahinter ging es dann mit einer Sommersteinpilz-Plantage los. Da Südhang schon alles zu alt. Dazwischen immer wieder Raufüße (verschiedene Arten, weitgehend aber Hainbuchen und Gelbporige Raufüße).


    Ein Stück weiter gab es ein dichter bewachsenes Waldstück in dem sich eine Wiese von Raufüßen (sonst keine Arten) erstreckt hat. Das ging über etwa 60 Meter so. Hier mal ein Video von einem kleinen Ausschnitt. Völlig irre was hier abgeht. Man kommt da fast nicht durch ohne irgendwas zu treten.

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    LG Christopher

    Muß seit Jahren Medikamente einnehmen, die begünstigen leider leichtes Zittern der Hände, hat aber auf den Alltag sonst keinen Einfluß, außer bei solchen feinen Dingen, wo mans gaaanz ruhig halten muß und eventuell um ein klein wenig korrigieren muß.

    Da würde dann nur etwas festes helfen, ein kleines Stativ oder was ähnliches, was ohne Probleme in den Rucksack passt.

    Hol dir halt beim nächsten Smartphone-Kauf was mit optischer Bildstabilisierung. Gibt's ja mittlerweile genug Auswahl, selbst im günstigeren Mittelklasse-Segment.


    LG Christopher

    Besteht bei denen irgendeine Gefahr, bezüglich einer kleinen Kostprobe auf bitter oder scharf im Wald?

    Mir ist nichts bekannt, solange man ausspuckt.

    Bestätigen kann ich das mit bitterlich oder scharf bei älteren Exemplaren bisher nicht. Die Frage ist halt, was diese Berichte mit "Alt" meinen.

    Oder nicht jeder nimmt es wahr.


    LG Christopher

    Hier wird's mir langsam unheimlich. War nochmal Brombeeren sammeln um die geschmacklosen Gartenbeeren etwas aufzuwerten. Danach dachte ich mir: Ach komm, wenn du schon in der Nähe bist, schaust mal noch in ein Laubwaldstück wo du noch nie im Sommer warst.


    Im Winter habe ich dort Austernseitlinge und Unmengen an abgestutzten Drüslingen gefunden - der eine oder andere mag sich noch an die üppig behangenen Äste erinnern. Von meinen üblichen Plätzen ist das ein Stück entfernt, weshalb ich dort in der Regel im Sommer nicht hinkomme, wenn ich die bekannten Stellen checke.


    Was mich dann bzw. uns (hatte Begleitung) dort erwartet hat, war dann doch recht überwältigend. Los ging es harmlos mit einer schönen Gruppe Riesenschirmlinge:


    Kurze Zeit später dachte ich mir dann, dort drüben sieht es nach typischer Sommersteinpilzstelle aus. Dort fanden sich dann Perlpilze als Vorbote und ein paar Meter weiter dann auch tatsächlich der erste Sommersteinpilz:


    Nur wenige Meter weiter im Gras gab es dann plötzlich Unmengen an Gelbporigen Raufüßen. Die Art scheint jetzt endlich in das sonst gewohnte Massenwachstum zu starten, welches bisher ausblieb.


    Dann war wieder für etwa 15 Minuten Ruhe, bis dann plötzlich an einem Übergang vom Laubwald zum Fichtenwald bei einer Gruppe junger Fichten folgendes aus dem Laub blitzte: Der nächste größere Fichtensteinpilz.


    Kuze Zeit später klappte dann die Kinnlade runter: Ein Monster Fichtensteinpilz um diese Jahreszeit. Sowas kenne ich eigentlich nur aus dem Herbst und auch dann selten in so einer Größe.


    Dem folgte dann ein absolutes Hainbuchen-Raufuß-Paradies. Über richtig große Fläche war der Boden regelrecht zugepflastert mit ihnen. Normal sammle ich die ja nicht, aber dort konnte ich mir mit gutem Gewissen mal ein paar nehmen, ohne Schaden anzurichten. Das ist das erste Mal, dass ich die Art mit echtem Massenwachstum gefunden habe. Einfach toll. So kenne ich das hier sonst nur vom Gelbporigen Raufuß.


    Und als ob das noch nicht genug war, ging es dann nochmal mit den Sommersteinpilzen und Fichtensteinpilzen los:


    Also wieder ein neues Knaller-Habitat entdeckt. So langsam scheint es mir, dass es im Hauswald völlig egal ist, wo man hingeht. An irgendeinem Fleck findet sich immer was tolles. Einfach unglaublich, was hier nach dem mauen trockenen und teils kalten Sommeranfang abgeht. Und das nach dem relativ guten vergangenen Jahr, wenngleich da die Schnecken den Großteil bekommen haben.


    LG Christopher

    Du sammelst ja nicht erst seit gestern Pilze und hast noch nie C. radicans gefunden? Kann ich kaum glauben, die stehen doch wirklich fast überall, besonders im urban geprägten Gebiet wie Parks, Grünstreifen an Straßenrändern usw.

    Die Art scheint nicht überall so häufig zu sein. Ich hatte erst zwei Funde der Art, letztes Jahr den Erstfund und neulich nochmal in meinem Hauswald. Innerorts kommt er überhaupt nicht vor bzw. habe ich ihn noch nicht gefunden. Auch Sommersteinpilze gibt es bei mir innerorts nicht. Netzhexen sind dafür in der Nähe von Linden recht häufig anzutreffen. Verschiedene Champignons tauchen auch hier und da mal auf, vor allem auf den Grünflächen von Parkbuchten oder begrünten Verkehrsinseln sowie Spielplätzen.


    LG Christopher

    Wenn die Lappen in mehr als der Hälfte zäh sind und sich nicht mehr ohne viel Kraft durchschneiden lassen würde ich ihn als zu alt bezeichnen.


    LG Christopher

    Das kann ich bestätigen.

    Alte Stümpfe am Wegesrand sind bei mir allerdings auch häufig damit befallen. Praktischerweise einer direkt am Eingang zum Hauswald.


    LG Christopher

    Sehe hier auch nichts, was gegen den Flocki sprechen würde. Die Zeichnung am Stiel kann recht variabel sein. Es gibt auch noch verschiedene Arten und Varietäten, aber das hier müsste schon der normale Neoboletus Erythropus sein.


    LG Christopher

    Außerhalb dieser Hotspots gibt's die kaum.

    Aber woran machst du das fest? Wie gesagt, die lassen sich kaum blicken. Wenn ich nicht so exzessiv in die Pilze gehen würde, hätte ich die womöglich gar nicht bemerkt. Die Chance zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, ist halt relativ gering, wenn man nur 1 - 2 mal die Woche oder noch seltener in den Wald geht.


    Mich würde mal interessieren, was genau die Art zum Fruchten bringt. Ist es einfach nur eine bewusste Pause vom Myzel oder braucht es ganz spezifische Wetterverhältnisse? Letztes Jahr war es z.B. früh warm aber auch extrem nass. Da bin ich schon echt gespannt, wenn mal wieder ein ähnliches Jahr kommt, ob sie sich dann wieder blicken lassen.


    LG Christopher