Beiträge von Shroom!

    Pilzpizza zum Start ins Wochenende. Heute mal mit Poolish Pizzateig aus Caputo Manitoba. Bringt leider kein so schönes Leoparding.


    Weiße Pizza mit Bärlauch, Parmesan und Austernseitling


    Margherita mit Spitzmorchel-Rahm


    LG Christopher

    Hier gab es im Verlauf des Tages 6 Liter. Ideal würde ich behaupten. Da jetzt auch schön konstant die ganze Woche tagsüber mindestens 15 Grad erreicht wurden und keine dramatischen längeren Kälteeinbrüche mehr angesagt sind, könnte da sogar ein Frühstart bei Maipilzen und Stockschwämmchen möglich sein. Wenn dem so ist, dürften sich Ende März bis Anfang April die ersten Köpfe an den frühen Stellen zeigen. Schwefelporlinge eventuell auch.


    LG Christopher

    Bei mir bleibt's wohl vorerst trocken. Aber so nass wie es in den Wäldern ist, dürfte das nichts machen. Wind auch nicht zu stark derzeit. Temperaturen gemäßigt. Zudem wie bei euch recht starker Nebel über Nacht. Den Morcheln sollte da erstmal nichts im Weg stehen, sofern sie nicht wieder einen Spätstart hinlegen.


    LG Christopher

    Sicher, dass das eine Fichte war? Die Rinde wirkt mir dafür etwas grob für Fichte. Eher wie Kiefer oder Lärche. Kann natürlich auch täuschen, man sieht auf dem Bild ja nicht viel davon.


    Unabhängig davon wird sich in dem Zustand sicherlich nicht mehr sagen lassen, was die Masse auf dem Boden mal war. Bei Kiefer und Lärche wäre z.B. eine alte Glucke im Bereich des Möglichen. Wobei diese intensive orange Färbung eher ungewöhnlich wäre. Alte Glucken, die den Winter durch Frost "überstanden" haben, sind für gewöhnlich eher blass.


    Vielleicht hat auch jemand eine Ladung madiger Reizker dort entsorgt und wie blicken auf deren Überreste.


    Was auch immer der Haufen ist, interessant sieht es in der Tat aus.


    LG Christopher

    hilmgridd Wenn du für sowas offen bist, könntest du der Schmetterlingstramete mal eine Chance geben. Damit haben schon sehr viele Borreliose-Geplagte positive Erfahrungen machen können. Einfach regelmäßig als Tee trinken oder auch als Pilzpulver beim Kochen einsetzen (ist durchaus als Würzpilz zu gebrauchen). Vielleicht zeigt sich ja auch bei dir eine positive Wirkung. Zur Dosierung einfach an den Angaben orientieren die zur Immunstärkung gemacht werden (5-10g Trockenmasse auf 500ml Wasser).


    LG Christopher

    Wutzi Ich würde das differenzierter sehen. Ja, der Fliegenpilz ist ein Giftpilz, da gibt es nichts zu diskutieren. Trotzdem würde ich ihn deshalb nicht in eine "andere Kategorie von Heilpilz" schieben als Birkenporling und Co. Kann er bei unsachgemäßer Anwendung / Missbrauch schaden? Ja. Der Birkenporling allerdings auch. Der Schwefelporling ebenso. Von diesem gab es bei unsachgemäßem Konsum - sprich roh - schon heftigste Vergiftungsfälle mit Halluzinationen und Koma, also nicht arg viel anders als beim Fliegenpilz und ohne Behandlung wohl potenziell tödlich.

    Und um mal kurz in den Bereich der allgemeingültigen Speisepilze abzudriften: Auch hier gibt es potenziell tödlich giftige Arten - die Morcheln. Und hier sogar dokumentierte Todesfälle nach unsachgemäßem (=rohem) Konsum, trotz versuchter Behandlung im Krankenhaus.


    Und das ist eben der Punkt: unsachgemäße Anwendung. Klar möchtest du dich als PSV (und auch niemand sonst) nicht mit Vergiftungsfällen herumschlagen. Aber solche Fälle sind halt immer das Resultat von unsachgemäßem und unbedarftem Umgang oder beim Fliegenpilz eben auch der Missbrauch als Rauschmittel. Ich schrieb es ja schon einmal in einem anderen Thema zu Heilpilzen: Mit Naturheilmitteln (egal ob Pflanze oder Pilz) wird viel zu oft zu sorglos / naiv umgegangen. Da werfen sich die Leute irgendwas ein, ohne sich vorab ausreichend zu informieren, fachlichen Rat einzuholen und sich Gedanken über mögliche Konsequenzen zu machen. Frei nach dem Motto "Was aus der Natur kommt, kann ja nicht gefährlich sein oder keine Nebenwirkungen haben".


    Und das ist IMHO das größte Problem, auch speziell auf den Fliegenpilz bezogen, der z.B. auf Tiktok seit etwa einem Jahr extrem gehyped wird und wo irgendwelche Vollidioten das Zeug als ungefährliches Allheilmittel zur inneren Anwendung für jegliche Art von psychischer Schieflage anpreisen. Dadurch werden dann Leute verleitet, ohne jegliche Sachkenntnis, Selbstversuche zu unternehmen und landen dann ggf. im Krankenhaus oder erzeugen im Worst Case doch mal noch einen dokumentierten Todesfall einer Fliegenpilzvergiftung. Bei dieser Problematik wäre m.E. mal das Eingreifen des Gesetzgebers erforderlich.


    Trotzdem würde ich, wenngleich ich beim Fliegenpilz die äußerliche Anwendung als Heilpilz als primär ansehen würde, die innerliche Anwendung in kleinster Dosierung (also abseits vom Missbrauch als Rauschmittel) nicht verurteilen. Voraussetzung ist halt, dass dies mit triftigem Grund, mit fachlicher Begleitung und entsprechender Aufklärung sowie Sachkenntnis und Respekt geschieht und nicht durch fahrlässige Selbstexperimente von Laien. Wenn dadurch am Ende jemand Beschwerden lindern oder gar beseitigen kann, an denen die Schulmedizin gescheitert ist, dann ist das ja prinzipiell eine gute Sache. Deshalb sollte das oben geforderte Eingreifen des Gesetzgebers auch in der Art ausfallen, dass nicht am Ende der Konsum oder das Verabreichen durch Mediziner kriminalisiert wird, wie es ja leider bei anderen psychoaktiven Pilzen der Fall ist.


    LG Christopher

    In Japan ist die Schmetterlingstramete als Extrakt sogar in der Krebsbehandlung zugelassen zur Unterstützung der Wirkung einer Chemotherapie sowie zur Linderung von Nebenwirkungen. Die Anwendung erfolgt dort wohl sehr häufig, scheint also in der "Schulmedizin" angekommen zu sein.

    Zu dem Thema gibt es auch sehr viel wissenschaftlichen Lesestoff.

    Als Ansatz für Recherchen bei Google nach: "Trametes versicolor chemotherapy" und "Turkey Tail mushroom chemotherapy" suchen.


    LG Christopher

    Daran ist überhaupt nichts weit hergeholt. Der Fliegenpilz hat unter den Heilpilzen eine sehr lange Geschichte und das muss nicht zwingend die innerliche Anwendung umfassen, die man sicherlich kritisch sehen kann, vor allem angesichts des derzeitigen Social Media Hypes darum. Fliegenpilztinktur ist beispielsweise extern angewendet erstaunlich wirksam bei diversen Problemen am Bewegungsapparat. Erfahrungen dazu kannst du dir beispielsweise von deinem Kollegen Snokri holen.


    LG Christopher

    Ja geht auch super, hat aber nichts mit neapolitanischer Pizza zu tun. Die höheren Temperaturen in einem Pizzaofen haben eine erstaunlich großen Einfluss auf den Geschmack. Und die Konsistenz passt im Haushaltsbackofen einfach nicht, was ja bei der sehr viel längeren Backzeit auch logisch ist.


    LG Christopher

    Ja, so handhabe ich es auch. War nur mal ein Experiment. Werde ihn auch weiterhin hauptsächlich fotografieren.


    Hier ist er auch recht selten bzw. meist nur mit wenigen FK zu finden. Letztes Jahr gab es sie aber recht zahlreich. Der extrem feuchte Herbst mit frühem Kälteeinbruch hat der Art wohl sehr zugesagt.


    LG Christopher

    Ich mach immer wieder andere Teige. Hin und wieder auch nur das AVPN Grundrezept.


    Bei den letzten beiden Pizzen war es ein 100% Biga Pizzateig auf 65% Hydration mit Lievito Madre statt Hefe.

    Ausgeknetet im Spiralkneter mit Eiswasser. 17h Vorteigreife, 24h Stockgare, 6h Stückgare bei Raumtemperatur.

    Als Mehl wurde La Farina 14 von der Frießinger Mühle genutzt.


    Aber der Teig an sich macht nicht zwingend so einen tollen Rand. Für ne Contemporanea (Schlauchboot) Napoletana ist ein Pizzateig mit Biga Vorteig zwar zuträglich, aber so richtig gut wird es erst, wenn der Teig wirklich im Spiralkneter verarbeitet wird und auch der Pizzaofen entsprechend Power hat.


    Bin gerade vom Unold Don Alfredo auf einen Cecotec Pizza&Co 500 Max (ist immer noch Budget Segment / "China Kracher") mit mehr Leistung in der oberen Heizung und besserer Heizgeometrie umgestiegen. Das macht nochmal einen deutlichen Unterschied. Backzeit 80 bis 90 Sekunden.