Beiträge von sigisagi

    Klar, Sauerstoff muss sein. Das würden im besten Fall dann die Pflanzen liefern. Auch über das Wasser müsste man sich bei geschlossenem Deckel keine Sorgen machen.

    Hermetosphären habe ich teilweise seit 5 Jahren geschlossen (mal abgesehen vom Scheiben putzen). Da braucht es quasi keine Wartung. Wenn sich da mal ein geschlossenes System gebildet hat, dann ist das super stabil.

    Vielleicht mal mit Holz als Basis starten und abgestorbene Pflanzenteile könnten dann weitere Nährstoffe liefern.

    Ich glaube aber das muss extrem gut durchdacht sein. Wo packt man das Myzel rein? Gibt man ihm Platz zum ausbreiten? Kann man, wie sonst in Hermetosphären mit anorganischem Bodengrund gehen? Welche Pilze kommen mit welchen Pflanzen in Frage?

    Hier wäre Erfahrung extrem wichtig.

    Wow, sehr sehr cool. Der Lackporling ist doch trotzdem sehr schön wie ich finde!

    Am vergangenen Sonntag wurden auf unserer Vereinsexkursion einige Sommersteinpilze in bester Qualität gefunden.

    FG

    Oehrling

    Habe ich letztes Wochenende auch gefunden. 2 Stück komplett frisch und jung. Allgemein schwemmen die Pilze hier im Süden gerade wieder. Reizker zwischen komplett jung, einen Tag alt und komplett alt und vergammelt, 30cm Durchmesser stehen zusammen. Der Sommer war aber auch absurd lange.

    Hallo zusammen.

    Zur Zeit finde ich extrem viele Stoppelpilze. Auch wenn ich mir recht sicher bin dass es Semmelstoppelpilze sind, finde ich in keinem von meinen zwei Büchern Bilder welche mit der Farbe hier übereinstimmen.

    Für rotgelbe Stoppelpilze finde ich die Hutfarbe zu blass. Für typische Semmelstoppelpilze zu farbig.

    Hier ein paar Bilder zur Erläuterung:

    Klar gibt's immer Variationen, mich wundert nur dass ich hier den typischen Semmelstoppelpilz in der Farbe wie in meinem Buch dargestellt (nächstes Bild), noch nie gesehen. Dafür massenhaft in allen Größen und an vielen verschiedenen Standorten den hier gezeigten. Auch habe ich unter all den Exemplaren noch nie eines mit so langem Stiel gesehen. Alle wuchsen kaum über das Herbstlaub hinaus, egal in welcher Größe und Alter.

    Jetzt die Frage: liege ich mit der Bestimmung falsch, oder kann es sein dass sich die Farben lokal dann doch so unterscheiden?

    Vielen Dank für eure Meinung!

    Cool dass ich das gerade sehe. Ich habe erst folgnden Post gemacht zum Pilz wachstum in geschlossenen Gläsern. Wäre schön wenn du mir ein paar von deinen Erfahrungen dalassen könntest :)

    Vielleicht kennt es der ein oder andere. In Japan wird unter dem Begriff Kinocorium der Anbau und die Gestaltung von Pilzen in (geschlossenen) Gläsern verstanden.

    Hier mal ein Beispielbild zur Erläuterung:

    Jetzt ist das ganze natürlich, vor allem bei den Fruchtkörpern, eine recht kurzfristigere Sache. Leider finden sich zu dem Thema kaum englischsprachige Erläuterungen.

    Ist klar, ich kann mir irgend so ein homegrow kit kaufen, das myzel im Glas vergraben und mich über 1-2 mal Fruchtkörper freuen.

    Was aber wenn man das längerfristiger Denken will?

    Auch klar: das Myzel braucht irgendwoher Nährstoffe. Am besten irgendeine Symbiose.

    Mit dauerhaft geschlossenen bepflanzten Gläsern, sogenannten Hermetosphären habe ich recht viel Erfahrung. Super spannend wäre es wenn man ein Arangement treffen könnte zwischen geeigneten Pflanzen und einem Pilz, der dann ab und zu mal Fruchtkörper ausbildet, und in irgendeiner Art und Weise weiterlebt. Also entweder Sport oder als Myzel weiterlebt.

    Da sich für sowas vor allem tropische Pflanzen eignen, wäre vllt auch der Pilz in dieser Richtung zu suchen.

    Hat vllt jemand von Euch Ideen und Meinungen ob sowas klappen kann? Kann man denn überhaupt die richtigen Bedingen schaffen? Hat Jemand Erfahrungen in dem Bereich?


    Vielen lieben Dank für eure Gedanken

    Gestern bin ich auf diesen seltsamen Pilz gestoßen. Wuchs auf einem Toten Baumstamm im Mischwald. Die Konsistenz war wie ein alter nasser Lappen oder schwamm. Auch die krausigen Lamellen auf der Unterseite erinnern sehr an Lufferschwämme.

    Ausserdem ganz zäh und doch komplett flexibel.


    Könnt Ih mir bei der Bestimmung helfen?

    Besten Dank!

    Hallo Werner

    Besten Dank schonmal. 3 kann sehr gut hinkommen.

    Nr 2 halte ich aber für etwas anderes. Irgendwie passen mir da die anderen Bilder aus dem netz nicht so recht. Ist auf jedenfall in recht großen Gruppen aufgetreten. War also nicht der einzige schmächtige.

    1 und 5 dürfte recht klar sein.

    Sehr schöner Bericht. Dieses Jahr ist der Winter ja sowieso sehr spät dran. Bzw der Sommer hat, besonders hier im Süden, erst vor ein paar Wochen geendet.

    Heute habe ich ein paar ganz frische Steinpilze gefunden. Ich weiss ja nicht wie lange die sich bei euch sonst so zeigen, aber für mich ist das gefühlt schon spät, oder?

    Ich kann dir leider so gar nicht weiterhelfen. Aber wirklich tolle Bilder! Ich wünschte ich hätte die Muße jedes Mal die Kamera auf meine Waldspaziergänge mit zu nehmen.

    Heute habe ich ein paar Pilze auf alten Baumstümpfen im Mischwald gefunden. Vielleicht könnt ihr mir bei der Bestimmung ja weiterhelfen.

    Neben den hier gezeigten habe ich viele graue Kraterellen, Trompetenpfifferlinge, 2 Steinpilze, etliche Reizker und Semmelstoppelpilze gefunden.


    Vielen lieben Dank schonmal.


    1) ich tippe auf grünblättriger schwefelkopf


    2) leider keine Ahnung. Sehr schleimig.


    3) wahrscheinlich nicht direkt auf totholz, aber dazwischen

    4) stand direkt zwischen 1 und 2. Man sieht es hier nicht so gut, aber der Hut war rosa bis rot gefleckt.

    5) lorchel, aber welche? Auch nicht direkt auf totholz, aber ein weiteres Exemplar wuchs aus demselben Baumstamm in etwa 1m Höhe heraus.

    Hallo, das könnte vielleicht irgendwas aus der Ecke Helvella sein, in weiß gibt es da etwa H. elastica, H. crispa, davon ausgehend, dass es weder Lamellen noch Poren gab - allerdings sieht man auf dem Bild nicht wirklich viel ...

    LG, Bernd

    Weder Lamellen noch Poren erkennbar gewesen. Hatte aber auch keinen Hut. Also für mich nicht als lorchel erkennbar. Aber vielleicht verwachsen

    Also ein paar Dinge kann ich noch sagen:

    Einen Hut hatte das Ding nie. Es gab keine Spuren von Abriss oder ähnlichem. Auch war er innen nicht schleimig. Was hier so aussieht sind druckstellen. Die Risse sind beim Transport entstanden.

    Das ganze hat tatsächlich etwa die Größe einer cashewnuss gehabt. Im allgemeinen (im Gegensatz zu bovisten) sehr brüchig.

    Hallo Liebe Pilzbegeisterte

    Ich weiss dass folgendes mit den minimalen Informationen daherkommt. Foto nach dem Transport, deswegen schon etwas mitgenommen. Ich weiss auch dass für eine gute Bestimmung sicher mehr benötigt wird. Vielleicht hat aber ja dennoch jemand eine Idee in welche Richtung es gehen könnte.

    Konsistenz war sehr fest. Hat mich an Boviste erinnert. War dennoch brüchig.

    Aber die Form ist komisch. Sah fast wie ein Haken oder eine Cashewnuss aus. Gibt's denn sowas?

    Gefunden in Schweden zwischen Wiese und Mischwald. Einziger Vertreter der in diese Richtung ging.

    Edit: Ist leider schon ein paar Monate her. Kann also kaum weitere Fragen beantworten. Der Fund geht mir aber nicht aus dem Kopf.

    Besten Dank für eure Hilfe

    Da es sigisagi nun auch persönlich von einem Beamten zu hören bekommen hat, ich direkt bei einer Kontrolle, dann gehe ich davon aus, das ich es richtig handhabe mit um 1kg, selten mal 1,5 bis max. 2 kg. Ich hab denen diese kleine Waage gezeigt, die ich mit habe, fand er gut.

    Um ganz ehrlich zu sein …

    Meinst du die kennen sich damit besser aus?

    Ich hatte schon mal das Vergnügen auf einen Forstbeamten zu treffen … der denn anfing mit „für eine Mahlzeit“ … für die Rechtsverdreher ein gefundenes fressen…

    Wenn man sich an regeln halten soll , dürfte es keine Interpretationsfreiraum geben …

    Kommt die Kritik bei dir denn vornehmlich aus einer Kritik am Staat/Rechtsaparat/Beamten selbst, oder bist du wirklich mit fehlenden Regeln zu den Pilzmengen unzufrieden?

    Und klar wissen die das nicht immer selber. Darum geht's ja auch nicht. Muss es den bei allem eine unveränderliche, komplett starre und nicht interpretierbare Regel geben? Fände ich unsinnig. Es benötigt doch sicher einen Spielraum um auf die Gegebenheiten reagieren zu können.

    Ja, verstehe ich schon. Ist aber nicht alles so fix durchzusetzen wie die verkehrsregeln. Vor allem bei denen es nicht um Gefährdung geht.

    Ich denke es werden verschiedene Behörden verschiedene Vorgaben haben. Mag auch von den lokalen Begebenheiten abhängen.

    Wirst du rausfinden können wenn du bei dir aufm Amt anrufst und fragst. Wird kein Bundesgesetz dazu geben.

    Ist ja kein Hörensagen. Ist die Aussage von denen die es kontrollieren. Und die haben halt auch keine fixen Vorgaben. Finde auch nicht dass es das braucht. Sollte ja auch etwas Spielraum da sein.

    Ist es ein gutes Jahr und die Pilze sprießen, dann kann man ja auch mal etwas mehr holen.

    Da gibt's ja bei den meisten Regeln etwas Spielraum. Wenn das Ordnungsamt dich mal 10Minuten im Halteverbot parken lässt damit du deine neue Couch von Ebay kleknanzeigen aufladen kannst, dann ist das in deren Ermessensspielraum.

    Und ja, als jemand der Ordnung und feste Regeln mag, kann ich verstehen dass fixe Regeln einfacher sind. Ich finde es aber auch sehr sinnvoll wenn es eher Richtlinien sind. Die lassen sich sehr viel bedarfsgerechter interpretieren.