Beiträge von ibex

    in ein paar Wochen diese Pilz ist nicht mehr zu sehen ( Pulver ) . Eine Woche ist ganz genug , bei diese Trockenheit 4 - 5 Tage

    LG

    So schnell ist der schon wieder verschwunden? Ich dachte Baumpilze kann man meistens mehrere Wochen beobachten. Bei uns herrscht momentan auch keine Trockenheit, sondern ausgezeichnetes Pilzwetter.


    LG

    Benjamin

    Servus Christoph


    OK, vielen Dank für diese Informationen. Ich habe beide Fundorte kartiert, daher sollte ich sie immer wieder gut finden können. Das mit der Sequenzierung schaue ich mir mal an. Evtl. schreibe ich auch mal jemanden von SwissFungi an und frage, ob bei ihnen ein Interesse bestehen würde. Falls ich selber mal eine Sequenzierung in Auftrag gebe, melde ich mich aber sehr gerne bei dir für die Auswertung. :):thumbup:


    Danke und LG

    Benjamin

    Servus Christoph


    Nochmal vielen Dank für die tollen Erklärungen. Diese Pilzgruppe ist wirklich ziemlich merkmalsarm und ich kann verstehen, dass hier das Sporenpulver sehr wichtig wäre. Leider wollen die bei mir teilweise einfach nicht absporen. Von den zwei Mehlräslingen, die ich gleich am Geruch erkannt habe, konnte ich beide Male problemlos einen Sporenabdruck erstellen, vom vermeintlichen Leucocybe connata leider nicht und auch von den Pilzen am Holzhaufen (Nr. 1) habe ich es zweimal erfolglos versucht. Hast du vielleicht noch irgendeinen Tipp für den Sporenabdruck oder hatte ich einfach nur Pech?


    So wie ich das sehe, siehst du die Pilze (Nr. 1) also auch als Mehlräslinge (Clitopilus prunulus) und daher habe ich auch keinen Zweifel daran. Ich frage mich aber, wieso ich einfach keinen Sporenabdruck erstellen konnte und mir der Geruch irgendwie anders vorkam. Bei den anderen zwei Funden vom Mehlräsling konnte ich sofort den Geruch nach nassem Mehl wahrnehmen und war mir damit eigentlich sicher, dass es C. prunulus sein muss.


    LG

    Benjamin

    Servus Christoph


    Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich bedanken, dass du dir die Zeit genommen hast und uns an deinem Wissen teilhaben lässt. Ich freue mich, dass es dir gesundheitlich besser geht und du dich wieder mehr den Pilzen widmen kannst.


    Es ist wirklich sehr spannend zu lesen, auch wenn ich sagen muss, dass das alles für mich noch etwas kompliziert ist. ^^

    Umso wichtiger sind solche Kollektionen. Gut dokumentiert und dann sequenziert, kann man irgendwann anhand solcher Kollektionen den Knoten gut lösen. Ich würde insgesamt Suillus bresadolae zu deinem Fund sagen.

    Denkst du denn, es würde Sinn machen, meinen zweiten Fund, mit dem gelben Hutrand irgendwo einzusenden? Meinst du ich sollte mal bei SwissFungi nachfragen oder sind die eher nicht an so einem Fund interessiert. Ich habe den Fruchtkörper noch hier und er ist mittlerweile schon recht eingetrocknet.


    Besten Dank, dann werde ich meinen Fund auf jeden Fall mal als S.bresadolae bezeichnen.


    Der Mehlräsling ist auch spannend. Clitopilus prunulus s.l. ist klar. Es gibt aber drei anerkannte Arten in dem Komplex:

    Da konnte man sich ja schon fast denken, dass es hier auch wieder verschiedene Arten gibt, sonst wäre es ja nicht spannend genug. ^^


    Insofern: Entweder hast du Clitopilus prunulus oder Clitopilus abpurnulus gesammelt. Ein sauberer Lamellenquerschnitt lässt die Bestimmung vollenden.

    Vielen Dank auch für die Erklärungen zum Mehlräsling. Leider kann ich die Bestimmung nicht vollenden, da ich den FK nicht mehr habe und ich nehme an, Lamellenquerschnitt heisst, man müsste mikroskopieren. Das kann ich im Moment leider alles noch nicht, aber ich denke in Zukunft würde ich schon gerne mal damit anfangen.


    Vielen Dank nochmal für die Hilfe, es ist wirklich toll und motivierend, wenn man von so einem erfahrenen Spezialisten, wie dir, Erklärungen erhält. :daumen:


    LG

    Benjamin

    Hallo liebe Pilzfreunde


    Gestern habe ich nochmal zwei Täublinge mit nach Hause genommen. Da einer meiner Meinung nach wieder ein Weinroter Graustieltäubling (Russula vinosa) ist, stelle ich hier nur den anderen vor. Dieses Mal konnte ich zwei Stück finden und habe beide mitgenommen. Für Tipps, um was es sich handeln könnte, wäre ich euch dankbar.


    Hut: Bräunlich, Hutmitte etwas dunkler, Ränder mit etwas Weinrot. Huthaut lässt sich etwa zu 2/3 gut abziehen. Unter der Huthaut weinrötlich.

    Lamellen: Junges Exemplar zuerst eher weiss, älteres Exemplar hellgelblich, spröde, angewachsen. Am nächsten Tag beide gelblich.

    Stiel: Weiss, wattig ausgestopft. Bei Aufritzen der Stielrinde auch nach Stunden nur leichte bräunliche Flecken, kann also kein Graustieltäubling sein.

    Fleisch: Weiss.

    Geruch: ziemlich neutral, evtl. leicht obstartig.

    Geschmack: Mild.

    Ort: Wiese am Waldrand mit Fichte und Lärche in der Nähe, ca. 1700m ü. M..


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    Vielen Dank im Voraus.

    LG

    Benjamin

    Hallo ihr beide


    Danke für eure Ideen.

    Könnte das ein Semmelporling sein?

    Hm, irgendwie finde ich, dieser sieht auf den Bildern anders aus, irgendwie unregelmässiger, aber wissen tu ich es nicht.


    meine das dein Fund Climacocystis borealis ist .

    Also vermutlich doch ziemlich langweilig. ^^ Habe letzte Woche schon zwei Climacocystis borealis gefunden, aber die wuchsen jeweils an toten Baumstümpfen, waren nie so gelb und die Oberfläche fühlte sich filzig an. Bei diesem Exemplar fühlte sich die Oberfläche eigentlich ziemlich glatt an und es wuchs an der Wurzel einer quicklebendigen Fichte. Ist die Oberfläche von jungen Climacocystis borealis eigentlich glatt?


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Gestern habe ich einen Fund am Fusse einer Fichte gemacht. An den Wurzeln der Fichte wächst ein vermutlich gelber Porling. Da ich mich mit Baumpilzen überhaupt nicht auskenne, hoffe ich, dass ihr mir weiterhelfen könnt. Der Pilz ist hart und relativ schwer mit dem Messer zu durchschneiden. Das Fleisch ist weiss und den Geruch empfinde ich als etwas harzig.


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    Besten Dank und LG

    Benjamin

    Servus Andreas


    Danke für deine Rückmeldung. Schade, dass es bei euch so trocken ist. Ich wünsche euch wirklich endlich mal Regen und viele Pilze. Freunde aus Nürnberg haben mir gestern auch berichtet, wie trocken es bei euch in der Gegend ist.


    Vom Mehlräsling habe ich auch wieder einen schönen Sporenabdruck erhalten:



    Also denke ich, dass ich vermutlich nichts falsch mache. Nr. 1 will leider so gut wie keine Sporen abwerfen. Ich sehe nur ganz feine Linien, evtl. weiss, aber unsicher. Ich schaue später nochmal nach.


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Ich melde mich nochmal. Heute war ich wieder im Wald unterwegs und habe dabei wieder massenweise Goldröhrlinge (Suilus grevillei), aber auch wieder einige Grüppchen Graue Lärchenrörlinge (Suillus viscidus) gesehen. Dann fiel mir aber einer auf, der wieder nicht zum "normalen" S. viscidus zu passen schien. Mir kam dann in den Sinn, was Werner über S. bresadolae geschrieben hatte und das scheint meiner Meinung nach ziemlich gut zu passen. Im Vergleich zum anderen Exemplar hat dieser Gelbtöne am Hutrand und das Fleisch ist deutlich gelblicher, vor allem zur Basis hin. Werner Edelmann und Beorn darf ich euch bitten, euch die Fotos vom neuen Exemplar anzusehen und mir eure Einschätzung dazu zu geben? Vielen Dank schon im Voraus.


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    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Leider habe ich von Nr. 1 immer noch keinen Sporenabdruck. Ich warte noch bis morgen, ansonsten muss ich mich wohl ohne abfinden.


    Die weiteren weissen Pilze, die ich heute noch gefunden habe, konnte ich vermutlich selbst entschlüsseln. Auf Grund der rotbraunen Flecken in der Hutmitte und teilweise auch bei den Lamellen, denke ich, müsste es der Gefleckte Rübling (Rhodocollybia maculata). Den Geruch empfand ich als angenehm würzig mit einer leichten Anis-/Fenchelnote. Seid ihr mit meiner Bestimmung einverstanden?


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    Nur ein paar Meter weiter fand ich dann, meiner Ansicht nach, wieder Mehlräslinge. Der Geruch kam mir sofort wieder bekannt vor. In unmittelbare Nähe fand ich dann auch Steinpilze und Fliegenpilze. Es scheint also zu stimmen, dass der Mehlräsling der Top 1 Steinpilzzeiger ist.


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    LG

    Benjamin

    Grias Di Werner


    Vielen Dank für deinen Vorschlag. Ich glaube du liegst damit auch goldrichtig. Den habe ich vor ein oder zwei Jahren schon mal gefunden, aber damals nicht genauer untersucht. Ich finde die Merkmale passen genau zum von dir genannten Weissen Büschelrasling (Leucocybe connata), auch der Stiel, der vorher einfach nicht richtig passen wollte, scheint hier jetzt zu passen. Zudem ist der Hut von Leucocybe connata auch bereift. Gefunden wurde Nr. 2 auch, wie du geschrieben hast, direkt am Wegrand. Leider weiss ich nicht, wie Lerchensporn riecht, vielleicht kann ich das in Zukunft mal in Erfahrung bringen.


    Ich habe heute noch weitere weisse Pilze gefunden, unter anderem denke ich wieder einen Mehlräsling. Bilder stelle ich später noch hier rein. Der Mehlräsling roch wieder deutlich nach nassem Mehl, was ich von Nr. 1 oben nicht behaupten kann, daher will ich irgendwie noch nicht so richtig glauben, dass Nr. 1 Mehlräslinge sind. :) Ich denke, ich werde den Titel des Threads nachher auch noch anpassen in "Verschiedene weisse Pilze". ^^


    LG

    Benjamin

    Hallo Thiemo


    Vielen Dank für diese wertvollen Infos. Nach Russula decolorans werde ich auf jeden Fall Ausschau halten. Muss dann im Herbst wohl auch mal ins Flachland, sonst lerne ich nie keine Laubbaumbegleiter kennen. :)


    LG

    Benjamin

    Hi liebe Pilzfreunde


    Gestern habe ich noch ein kleines Pilzchen direkt am Waldweg (ca. 1800m ü.M.) gefunden. Im Frühling befinden sich in diesem Teil vom Wald auch etwa für einen Monat Kühe (evtl. spielt das auch eine Rolle). Mit den Schlüsseln aus den Büchern von Rita Lüder und Andreas Gminder komme ich wegen den marmorierten Lamellen zu den Düngerlingen. Ich habe mir diese dann im Fungi of Temperate Europe angesehen und finde, dass der Langstielige Düngerling (Panaeolus acuminatus) am besten passt. Seid ihr mit meiner Vermutung einverstanden?


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    Besten Dank und LG

    Benjamin

    Hallo Pablo


    Vielen Dank für deine Antwort. Also was ich ganz sicher sagen kann, ist, dass Pilz Nummer 2 eine andere Art ist. Dieser riecht angenehm süsslich und sieht (fühlt sich) auch anders aus (an). Ich habe im Buch von Andreas Gminder zum Bleiweissen Trichterling gelesen, dass man den Hut mit dem Finger reiben kann und dann die eigentliche Hutfarbe zum Vorschein kommt. Das habe ich gemacht und unter dem weissen Reif sieht man dann eine beige Hutfarbe (sieht man auch auf den Fotos schon ein bisschen). Ich denke hier könnte der Bleiweisse Trichterling (Clitocybe phyllophila) passen, oder?


    Bei Pilz Nummer 1 bin ich immer noch nicht viel weiter. Leider scheint der Sporenabdruck nicht so richtig zu funktionieren. Bei den Mehlräslingen letztens hats noch geklappt. Ich warte jetzt noch bis am Abend und schaue dann nochmal nach. Mache ich etwas falsch? Müssen die Gefässe, mit denen ich die Hüte abdecke vielleicht grösser sein?



    LG

    Benjamin

    Hi Pablo

    Wobei die zu allererst gezeigte Kollektion von Lärchenröhrlingen wohl schon "normale" Suillus viscidus (Grauer Lärchenröhrling) sein müssten, denke ich?
    Die anderen sind schon schick, sowas habe ich noch nicht in der Hand gehabt.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich denke auch, dass die erste Gruppe "normale" Suillus viscidus sind. Denkst du denn, dass die zweite Gruppe die Varietät brunneus sein könnte? Leider finde ich dazu nicht gerade viele Informationen im Internet. Ich fand noch zwei italienischsprachige Webseiten mit Fotos. Auf nachfolgenden Link, das dritte Foto: http://www.ambpesaro.it/portfolio-item/suillus-viscidus/

    und einen Foreneintrag: https://www.apasseggionelbosco…unneus-cazzoli-consiglio/

    Ich finde die sehen meinem Fund schon ziemlich ähnlich, allerdings weiss ich nicht, wie zuverlässig diese Quellen sind.


    Auch die Mehlräslinge sehen in einigen Aspekten etwas komisch aus für "gängige" Clitopilus prunulus. Nun ist "Mehlräsling" aber auch wieder so ein Aggregat, aus dem sich mehrere Arten trennen ließen - wenn man denn wüsste wie. Oder man könnte mal die ausgefalleneren Arten bei Rhodocybe durchgehen, zumal es auf den Bildern so ein wenig den Anschein hat, als würden die sich so im Übergang Stiel - Lamellen und auch auf der Hutoberfläche leicht grau verfärben? Das wäre für Clitopilus prunulus (agg.) ja auch eher unüblich.

    Du meinst, dass sich die Hutoberfläche und der Übergang zwischen Stiel- und Lamellen sich nach dem Sammeln gräulich verfärbt haben? Dazu kann ich leider nicht mehr viel sagen. Leider werden die Farben von meinem Smartphone auch nicht immer korrekt erfasst, gerade bei Kunstlicht. Meistens fotografiere ich im Makromodus, damit man die Details besser sieht, allerdings hat dieser deutlich weniger Sättigung, als der normale Modus. Die Realität liegt meiner Meinung nach irgendwo dazwischen. :) Falls jemand ein Smartphone kennt, das super und vor allem möglichst farbechte Bilder macht und mit Android läuft, dann bitte melden.

    Was mich hier aber sofort an den Mehlräsling denken liess, war eindeutig sein Geruch. Ich dachte beim Riechen sofort an einen nassen mehligen Teig.


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Vielen Dank für eure Hilfe. Ich denke Thiemo hat mit Russula vinosa genau ins Schwarze getroffen. Jedenfalls passen die Merkmale meiner Meinung nach genau.


    Dann kratze den Stiel außen an bzw. siehst du mittlerweile noch mehr grauende Stellen?

    In jedem Fall solltest du bei einem Täubling immer einen Sporenabdruck machen und die Farbe des Sporenpulvers bestimmen.

    Da ich den Stiel noch hier hatte, habe ich das gerade mal gemacht und die Reaktion hat mich jetzt schon etwas überrascht. Die Stelle am Stiel wurde gleich grau und nach einer Weile richtig schwarz. :thumbup: Sporenabdruck bin ich dran, aber das scheint bei mir im Moment nicht so richtig zu funktionieren. Ich warte mal noch bis am Abend, aber vielleicht mache ich auch etwas falsch.





    bis man abschätzen kann, wie gelb die Lamellen werden. Gut ist auch, in der nahen Umgebung herumstehende ähnlich aussehende Pilze mitzunehmen, damit man eine Kollektion hat und nicht nur einen Einzelpilz.

    Die Lamellen wurden über Nacht eindeutig gelblich. Leider habe ich in der Nähe keine weiteren Täublinge gesehen.


    Denkt ihr, das sind jetzt genug Merkmale um den Täubling als Russula vinosa zu bezeichnen? Ich frage deshalb, weil ich ihn dann kartieren würde.


    Noch eine kurze Frage zu Graustieltäublingen. Ich habe gelesen, dass man diese alle essen kann. Wenn ich also im Wald mit dem Messer den Stiel von einem Täubling etwas aufritze und sich die Stelle bis ich Zuhause bin dann gräulich verfärbt hat, kann ich davon ausgehen, dass es sich um einen essbaren Graustieltäubling handelt, oder?


    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Da ich mich mit Täublingen leider noch überhaupt nicht auskenne, habe ich mir heute mal vorgenommen einen Täubling zur Untersuchung mit nach Hause zu nehmen. Vielleicht kann jemand von euch etwas dazu sagen.


    Hut: Bräunlich, mit etwas weinrot. Huthaut lässt sich etwa zur Hälfte gut abziehen.

    Lamellen: Weiss, spröde.

    Stiel: Weiss, zur Basis leicht bräunlich.

    Fleisch: Weiss, ziemlich fest.

    Geruch: ziemlich neutral.

    Geschmack: Mild, leicht champignonartig.

    Ort: Fichte, Arve, ca. 1800m ü. M.


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    Besten Dank im Voraus.

    LG

    Benjamin

    Hallo zusammen


    Zuerst nochmal vielen Dank für eure Unterstützung. Leider hat der Sporenabdruck nichts ergeben, habe aber noch ein paar neue Fotos gemacht. Zudem versuche ich nochmal einen Sporenabdruck zu erstellen. Auch denke ich jetzt eher, dass das Substrat Nadelstreu und nicht Holz ist (siehe Fotos).


    Des Weiteren habe ich noch einen weissen Pilz gefunden, bei dem ich an den Bleiweissen Trichterling (Clitocybe phyllophila) denke, siehe Nr. 2.


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    Die Lamellen habe ich verschoben und es riecht dann auch deutlich, aber ich könnte nicht, so wie letztens bei den anderen Mehlräslingen, sagen, dass es der Geruch von nassem Mehl ist. Es riecht für mich einfach angenehm.


    Des Weiteren habe ich heute einen weiteren weissen Pilz gefunden. Da er für mich angenehm süsslich parfümiert riecht, dachte ich an den Bleiweissen Trichterling (Clitocybe phyllophila). Allerdings hat mein Exemplar einen speziellen komischen (teilweise hohlen) Stiel, auf Pilze 123 wird dieser aber als voll beschrieben und auch auf den Bildern sieht er irgendwie anders aus. Ist das nur eine Wuchsanomalie oder doch eine andere Art?


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    Vielen Dank schon im Voraus.


    LG

    Benjamin

    Hallo Norbert


    Besten Dank für deine Antwort. Welche Details wären denn interessant? Ich habe hier noch den zerschnittenen Stiel, aber der ist mittlerweile schon ziemlich zerstückelt, da mehrmals eine frische Geruchprobe machen wollte. :) Ansonsten könnte ich vielleicht morgen nochmal ein Exemplar holen. Vielleicht kannst du mir ja schon mal sagen, auf was ich genau achten sollte.


    LG

    Benjamin

    Grias Di Werner


    Vielen Dank für deine Antwort. Die rochen aber nie so intensiv, wie die von gestern. Habe beide Pilze noch hier. Der von gestern riecht immer noch deutlich nach nassem Mehl, der obige riecht m.M.n. einfach nur angenehm. Also ich kann allerhöchstens einen ganz leichten Mehlgeruch wahrnehmen. Ich bin noch daran, einen Sporenabdruck zu erstellen, aber wie du schreibst dürfte er vermutlich ohnehin rosa werden. Ich dachte, die Pilze wuchsen auf dem Holz der Äste. Der Mehlräsling wächst schon auf Erde, oder? Vielleicht habe ich mich auch getäuscht. :)


    LG

    Benjamin