Beiträge von Boletaceae

    Hallo,

    bei diesem Fund im Mischwald vermute ich Helvella fibrosa, villosa oder macropus. Ich hoffe, dass sie mir noch ein paar Sporen schenkt, dann werde ich noch Sporenbilder ergänzen. Was meint ihr?


    VG

    Jan


    Hallo miteinander,

    heute war ich in einem mir bislang unbekannten Mischwald unterwegs und konnte ein paar schöne Perser verbuchen. Ihr seid wie immer eingeladen zum Mitfreuen und Korrigieren.


    VG

    Jan


    Krause Glucke (Sparassis crispa)


    Kuhmaul (Gomphidius glutinosus)



    Natürlich nicht mehr im Wald: Maisbeulenbrand (Ustilago maydis)


    Moin,

    sieht für mich schon ziemlich nach Perlpilz aus, siehe Rottöne am Hut. Der Perlpilz hat im Gegensatz zum Grauen Wulstling keinen Rettichgeruch. Kannst du den Geruch noch ergänzen? Und wie hast du das Röten geprüft?


    LG

    Moin,

    sympathisch, dass du den nicht entnehmen wolltest ==Gnolm8 Für mich ist das am ehesten ein normaler Schönfußröhrling (Caloboletus calopus). Der Rosahütige Schönfußröhrling (C. kluzakii) hat soweit ich das der Literatur entnehme eine rote Subcutis, die ich hier nicht sehe. Ansonsten unterscheidet der sich noch durch die chemische Reaktion mit Iod im Fleisch der Stielbasis.


    LG

    Hi,

    tendenziell ja, schön wäre noch, wenn man sehen würde, ob die Huthaut eingewachsen radialrfaserig ist, aber in Ermangelung von pinkem Basalmyzel denke ich schon, dass das S. granulatus ist.


    LG

    Tach,

    der erinnert mich zwar auch an X. ripariellus, den ich ja kürzlich erst selber zum ersten Mal finden durfte, aber ist ziemlich sicher was anderes, denn X. ripariellus sollte nicht so eine rote Subcutis haben.


    Eine sichere Bestimmung ist mit den gegebenen Infos einfach nicht möglich, behaupte ich mal ganz frech. Dazu braucht man bei Filzlerm eben zumindest ein vollständiges Schnittbild.


    FG

    Jan

    Hallo Frank,

    das ist ein Missverständnis. PubMed ist DIE Datenbank für medizinische Forschung. Dort wird einfach alles gesammelt, was in medizinischer Forschung publiziert wird. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Informationen liegt weiterhin bei den Verfassern und dem Herausgeber, nicht bei der US-Regierung.


    Edit: Belege sind immer gut, deshalb hier noch der offizielle Disclaimer von PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/disclaimer/


    FG

    Jan

    Hi,

    ich finde es sehr unterstützenswert, dass dass du die stehen gelassen hast. Man kann ja nicht von jeder Art, die man noch nicht kennt, erstmal Unmengen sammeln, um anschließend zuhause zu entscheiden, ob sie in den Müll oder in den Kochtopf wandern.

    So geht kein nachhaltiges Pilze sammeln. Hinzu kommt, dass die Art in Deutschland geschützt ist und auf der roten Liste steht.


    FG

    Hi Malone,

    also die Maße waren ungefähr folgende:

    -Hutdurchmesser: 8cm

    -Stieldicke: 3,5 cm

    -Stiellänge 13cm


    Für eine Ziegenlippe wirkte der FK deshalb auch einfach zu groß. Die hätte ich spontan gar nicht in Betracht gezogen.


    FG

    Jan

    Hallo Jan,

    schöne Funde, nur der erste ist für mich die Ziegenlippe wegen dem flockigen Stiel, beim Anhängselröhrling sollte ein gelbes Netz zu sehen sein,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hi Matthias,

    interessanter Einwand. Der kleinere Fruchtkörper sieht für mich auf den zweiten Blick vielleicht auch eher nach Ziegenlippe aus. Bei dem größeren bin ich aber immer noch bei B. appendiculatus, denn die Huthaut war glatt und radialfaserig, nicht rau und areoliert, wie ich das bei einer Ziegenlippe erwarten würde. Im oberen Teil des Stiels sehe ich da auch eine Unregelmäßigkeit, die ich zumindest gerne als Netz interpretieren würde. Da war ich mir aber im Feld auch schon unsicher...


    FG

    Jan

    Hi,

    heute war ich im Laubwald unterwegs und konnte gleich mehrere tolle persönliche Erstfunde machen. Darunter sind 3 Röhrlinge, was mich immer besonders freut. Viel Spaß mit den Bildern :)


    VG

    Jan


    Anhängselröhrling (Butyriboletus appendiculatus)



    Gelbporiger Raufußröhrling (Leccinellum crocipodium)



    Hainbuchen-Raufußröhrling (Leccinellum pseudoscabrum)



    Leberreischling (Fistulina hepatica)


    Tach,

    klar gibt's Pilze mit ähnlichem Geruch. Bei einigen Gattungen ist das sogar ein wichtiges Kriterium für die Einteilung in Sektionen, z.b. die Anischampignons bei Agaricus oder die Heringstäublinge bei Russula.


    Pilzbestimmung sollte möglichst das Ergebnis der Summe aller Merkmale sein, denn es gibt leider nicht das eine Merkmal an dem man eine Art jeweils erkennt.


    FG

    Hi,

    in Fungi europaei Xerocomus s.l. wird empfohlen, das zur Stielbasis hin fehlende Blauen und die typische ockerbraune Färbung der äußersten Stielbasis bei chrysenteron als verlässlichstes makroskopisches Unterscheidungsmerkmal im Feld zu nutzen.


    FG

    Jan