Beiträge von Boletaceae
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Hallo miteinander,
heute war ich in einem mir bislang unbekannten Mischwald unterwegs und konnte ein paar schöne Perser verbuchen. Ihr seid wie immer eingeladen zum Mitfreuen und Korrigieren.
VG
Jan
Krause Glucke (Sparassis crispa)
Kuhmaul (Gomphidius glutinosus)
Natürlich nicht mehr im Wald: Maisbeulenbrand (Ustilago maydis)
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Hallo Stefan,
mit Beleg meinst du ein Exsikkat? Das könnte ich noch nachholen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Fund so interessant sein könnte. Die Koordinaten könnte ich dir per PN schicken.
LG
Jan
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Moin,
sieht für mich schon ziemlich nach Perlpilz aus, siehe Rottöne am Hut. Der Perlpilz hat im Gegensatz zum Grauen Wulstling keinen Rettichgeruch. Kannst du den Geruch noch ergänzen? Und wie hast du das Röten geprüft?
LG
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Moin,
sympathisch, dass du den nicht entnehmen wolltest
Für mich ist das am ehesten ein normaler Schönfußröhrling (Caloboletus calopus). Der Rosahütige Schönfußröhrling (C. kluzakii) hat soweit ich das der Literatur entnehme eine rote Subcutis, die ich hier nicht sehe. Ansonsten unterscheidet der sich noch durch die chemische Reaktion mit Iod im Fleisch der Stielbasis.LG
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Hi,
erinnert mich irgendwie an einen jungen Braunporling?

LG
Dodo
Moin,
ich wäre da auch am ehesten bei einem jungen Nadelholzbraunporling. In natura waren die Fruchtkörper wahrscheinlich etwas gelber als auf den Fotos? Die haarige Oberfläche und die braunen Stellen sprechen jedenfalls dafür.
LG
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Moin,
willkommen im Forum. Für mich ist das eine ganz typische Netzhexe.
LG
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Moin,
es gibt gute 500 Kartierungen auf Pilze-Deutschland.de und der Pilz steht auf der Roten Liste mit Status "Gefährdet". Ich kenne nur eine Fundstelle. In jedem Fall ein schöner Fund.

LG
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Moin,
der Röhrling hört auf den Namen Leccinum crocipodium.
LG
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Hi,
tendenziell ja, schön wäre noch, wenn man sehen würde, ob die Huthaut eingewachsen radialrfaserig ist, aber in Ermangelung von pinkem Basalmyzel denke ich schon, dass das S. granulatus ist.
LG
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Tach,
der erinnert mich zwar auch an X. ripariellus, den ich ja kürzlich erst selber zum ersten Mal finden durfte, aber ist ziemlich sicher was anderes, denn X. ripariellus sollte nicht so eine rote Subcutis haben.
Eine sichere Bestimmung ist mit den gegebenen Infos einfach nicht möglich, behaupte ich mal ganz frech. Dazu braucht man bei Filzlerm eben zumindest ein vollständiges Schnittbild.
FG
Jan
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Hi,
den würde ich für Tricholomopsis rutilans halten.
FG
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Hi,
das sieht mir nach einer ganz jungen Netzhexe aus, so jung, dass noch kein Netz sichtbar ist.
FG
Jan
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Hallo Frank,
das ist ein Missverständnis. PubMed ist DIE Datenbank für medizinische Forschung. Dort wird einfach alles gesammelt, was in medizinischer Forschung publiziert wird. Die Verantwortung für die Richtigkeit der Informationen liegt weiterhin bei den Verfassern und dem Herausgeber, nicht bei der US-Regierung.
Edit: Belege sind immer gut, deshalb hier noch der offizielle Disclaimer von PubMed: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/disclaimer/
FG
Jan
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Stimmt!
Schweinsohr. Und ich Doedel habe alles stehenlassen. Da wäre mein Korb gut voll geworden. 😔
Wiki schreibt’s:
Das Schweinsohr gilt als sehr guter Speisepilz. Mit dem Alter werden die Pilze etwas bitter. Eine Verwechslung mit giftigen Arten ist nahezu ausgeschlossen. Gelegentlich werden sie auf Märkten angeboten.
Hi,
ich finde es sehr unterstützenswert, dass dass du die stehen gelassen hast. Man kann ja nicht von jeder Art, die man noch nicht kennt, erstmal Unmengen sammeln, um anschließend zuhause zu entscheiden, ob sie in den Müll oder in den Kochtopf wandern.
So geht kein nachhaltiges Pilze sammeln. Hinzu kommt, dass die Art in Deutschland geschützt ist und auf der roten Liste steht.
FG
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Hi,
nein, der blieb im Wald, da geschützt und vermeintlich richtig bestimmt

FG
Jan
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Okay,
nicht, daß ich darauf ein Spezialdiplom hätte,
aber mir kam der Anhängselröhrling immer wesentlich stämmiger vor...
LG
Malone
Hi Malone,
also die Maße waren ungefähr folgende:
-Hutdurchmesser: 8cm
-Stieldicke: 3,5 cm
-Stiellänge 13cm
Für eine Ziegenlippe wirkte der FK deshalb auch einfach zu groß. Die hätte ich spontan gar nicht in Betracht gezogen.
FG
Jan
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Ja, ich bin auf jeden Fall auf weitere Meinungen gespannt

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Hallo Jan,
schöne Funde, nur der erste ist für mich die Ziegenlippe wegen dem flockigen Stiel, beim Anhängselröhrling sollte ein gelbes Netz zu sehen sein,
viele Grüsse
Matthias
Hi Matthias,
interessanter Einwand. Der kleinere Fruchtkörper sieht für mich auf den zweiten Blick vielleicht auch eher nach Ziegenlippe aus. Bei dem größeren bin ich aber immer noch bei B. appendiculatus, denn die Huthaut war glatt und radialfaserig, nicht rau und areoliert, wie ich das bei einer Ziegenlippe erwarten würde. Im oberen Teil des Stiels sehe ich da auch eine Unregelmäßigkeit, die ich zumindest gerne als Netz interpretieren würde. Da war ich mir aber im Feld auch schon unsicher...
FG
Jan
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Hi,
heute war ich im Laubwald unterwegs und konnte gleich mehrere tolle persönliche Erstfunde machen. Darunter sind 3 Röhrlinge, was mich immer besonders freut. Viel Spaß mit den Bildern

VG
Jan
Anhängselröhrling (Butyriboletus appendiculatus)
Gelbporiger Raufußröhrling (Leccinellum crocipodium)
Hainbuchen-Raufußröhrling (Leccinellum pseudoscabrum)
Leberreischling (Fistulina hepatica)
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Nix für ungut, aber Champions sind mir im Wald noch nicht untergekommen

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Tach,
klar gibt's Pilze mit ähnlichem Geruch. Bei einigen Gattungen ist das sogar ein wichtiges Kriterium für die Einteilung in Sektionen, z.b. die Anischampignons bei Agaricus oder die Heringstäublinge bei Russula.
Pilzbestimmung sollte möglichst das Ergebnis der Summe aller Merkmale sein, denn es gibt leider nicht das eine Merkmal an dem man eine Art jeweils erkennt.
FG
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Hi,
in Fungi europaei Xerocomus s.l. wird empfohlen, das zur Stielbasis hin fehlende Blauen und die typische ockerbraune Färbung der äußersten Stielbasis bei chrysenteron als verlässlichstes makroskopisches Unterscheidungsmerkmal im Feld zu nutzen.
FG
Jan
