Beiträge von King Stropharia

    Es gibt schon so ein paar komische Sammler.

    Ich hatte auch mal so ne Begegnung: Ein Typ, der alle Röhrlinge, die er finden konnte (unabhängig von Art oder auch Frischezustand) in riesigen Plastiltüten abtransportierte…zum Kopschütteln.

    Moin Micky,

    das sieht mir aus wie einer der giftigen Safranschirmlinge, Chlorophyllum Brunneum oder C. Venenatum.
    Es könnte auch eine nicht heimische Chlorophyllum-Art sein, je nach dem woher das Substrat ursprünglich kommt.


    Wegschmeißen musst du nix. Der Pilz wird deiner Pflanze und auch dir nicht schaden. Achte nur darauf, dass niemand die Pilze verzehrt :)

    VG
    Stropharia

    Grundsätzlich Funga Nordica, für die Ritterlinge, Saftlinge und Milchlinge Fungi of Northern Europe (da sind z. B. europäische Verbreitungskarten drin), für die Täublinge den Sarnari (der viel mit skandinavischen Autoren, v. a. Vuure oder Ruotsalainen, zusammengearbeitet hat), für die Stachelinge den Hrouda, der für alle dort beschriebenen Arten die Verbreitung in Europa angibt.

    FG

    Oehrling

    Tausend Dank!

    Hallo Zusammen,

    hat jemand Erfahrung mit der Funga (also der Zusammensetzung vorkommender Pilzarten) in Skandinavien?
    Ist die mit der Funga Deutschlands zu vergleichen, oder gibt es große Unterschiede wie z.B. zum Mittelmeerraum?

    Stropharia

    Hallo nochmal,

    Also manche von den Trompetenpfifferlingen wuchsen wirklich direkt auf Stubben, nicht irgendwie durch kleine Holzstückchen auf dem Boden hindurch, sondern aus einem gut 50 cm hohen Stubben heraus, direkt neben Schwefelköpfen. Um den Stubben herum waren dann auch keine auf dem Boden, also würde ich bezweifeln, dass ein Mykorrhizamyzel einen solchen Stubben nur für die Fruchtkörperbildung durchwächst und daneben am Waldboden keine wachsen. Ich bin kein Mykologe und lasse mich auch gern eines besseren belehren aber mich würde es wirklich wundern wenn Trompetenpfifferlinge nicht zumindest gewisse saprobiontische Eigenschaften hätten. Ich hab zwar auch schon die ein oder andere Marone auf Totholz gefunden aber da immer im Wurzelbereich in Bodennähe sodass es da wahrscheinlich ist, dass die nur durchgewachsen ist, aber bei den Trompetenpfifferlingen sieht das nicht so aus.


    Viele Grüße

    Christian

    Hallo Schrumz,

    ich habe auch schon diverse Mykorrhiza gesehen, die scheinbar "auf" Totholz wuchsen. Diesen Sommer fand ich sogar Maronen, die auf einem en-erdeten Baumwurzelwerk in ca. 1,2-1,5 Metern höhe direkt auf dem Altholz Wuchsen. Aber das liegt in diesen Fällen wirklich daran, dass das Myzel sich in das Totholz ausdehnt, ohne es jedoch zu verzehren. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass deine Pfiffis da nicht saprobiontisch gelebt haben. Dass sie das nicht können, ist unter anderem auch der Grund dafür, dass man Pfiffis nicht züchten kann. Wenn du eine saprobiontischen Pfifferlingsstamm gefunden hättest, dann könntest du bald Multi-Millionär sein...

    VG
    Stropharia

    Thematisch wage ich mich mal mit einer Lösung des Problems vor:


    Die Betreiber sollten dringend mal die Forensoftware aktualisieren. Die aufgespielte Version ist 3.1.2 und der Release Historie nach über 10 Jahre alt.


    Die aktuelle Version ist 5.4 und sollte neben der Bug Korrektur auch viele andere Sicherheitsupdates enthalten. Version 3.1.2 ist im Übrigen inzwischen auch eine Einladung für alle Arten von Hackern etc.


    Da Pilzmännchen für die Softwarelizenzen Geld bezahlt, steht ihnen das Update sicher recht einfach zur Verfügung. Der Anbieter, Woltlab, hat übrigens auch einen Kundensupport…


    wurde der Update Vorschlag schonmal diskutiert?

    Moin Schrumz,


    Ich glaube wir müssen hier zwei Dinge ganz streng voneinander trennen: anderseits diejenigen Symbiose Pilze, die auf so genanntem „falschem Substrat“ Wachsen, weil ihr Myzel durch vermodertes Holz oder Ähnliches Einfach hindurch gewachsen ist.

    Dazu würde ich deinen Pfifferling zählen. Er frisst nicht, wie der Hallimasch, das Totholz. Diese Fähigkeit hat er im Laufe der Evolution längst verloren. Er ist in seinem Dasein völlig abhängig von einem Baumpartner.


    Und auf der anderen Seite stehen – so die Theorie hier – eben Pilze, die beides können: Symbiose und Sabrobe Lebensweise. Ich erinnere mich, irgendwo gelesen zu haben, dass der Parasitische Röhling, Nur wahlweise und bei Nährstoffmangel auf Kartoffelbovisten eParasitiert. Ob das wissenschaftlich gestützte ist weiß ich nicht. Vielleicht kann uns das jemand von den erfahreneren Mykologen beantworten.


    VG

    Moin Zusammen,

    ich muss das Thema nochmal aufrollen, da ich verwirrt bin. Ich habe über Nacht den Sporenabdruck gezgogen und finde dieses Ergebnis vor:


    Die Farbe würde ich als weißlich-creme-fabend bezeichnen, wie es bsp. im großen Kosmos Pilzführer auch für Rhodocollybia Butyracea verzeichnet ist. Andreas Gminder (Handbuch für Pilzsammler) und Hahn/Guthmann (Die Pilze Deutschlands) schreiben Rhodocollybia Butyracea allerdings ein "rosacreme-lachsfarbenes" bzw. "creme, cremerosa oder gelbes" Sporenpulver zu. Gelb würde ich noch mitgehen bei meinem Fund, Rosa würde ich aber ausschließen.

    Nun meine Frage: Kann das Sporenpulver bei dieser Art so variabel sein? Zwischen Rosa und gelb ist es doch ein weites Spektrum. Andererseits gehört Rhodocollybia Butyracea ja begrifflich schon zu den "Rosasporrüblingen". Ich bin folglich etwas verwirrt. Würde mir das jemand von euch, die den Pilz besser kennen, erklären können nobi_†, Ingo W  Wutzi ?

    Ich danke schonmal vorab!

    VG
    Stropharia

    Der soll angeblich essbar sein. Aber probiere ihn besser nicht. Dem Menschen, zu einem essbaren Pilz erklärt hat, wurden die Sinnesorgane amputiert.==Gnolm24

    Haha, ich war auch überrascht das zu hören. Ich würde allein schon wegen Aussehen und Konsistenz niemals auf die Idee kommen, den zu essen. Einzige Ausnahme wäre eine Hungersnot: Dann würde ich ihn natürlich mir und meiner Familie auftischen. Für diesen hoffentlich nie eintretenden Fall kenne ich den Pilz nun :D