Beiträge von Oliver

    Hallo zusammen,


    das sind ja echt krasse Berichte. Da sieht man ganz deutlich, dass eine gesunde Selbsteinschätzung die wichtigste Eigenschaft für einen Speisepilzsammler ist. Zwar halte ich wenig davon, dass einige schon fast Angst vor Pilzen haben - man kann Pilze natürlich sicher sammeln - aber Menschen, die dahingehend ängstlich sind, überleben wohl länger als die, die sich überschätzen.

    Am Rande wollte ich noch aussprechen, wie schön es ist, dass es Menschen wie dich gibt, Wutzi, die bei so einem Notfall helfen und das Telefon bereit halten. Das finde ich super.


    Damit wünsche ich euch eine vergiftungsfrei restliche Hauptsaison


    Oliver

    Hallo zusammen,


    ich dachte immer, es gäbe nur zwei Tricholomopsis-Arten in Europa: eine rote und eine nicht rote Art. Laut einem Paper aus dem Jahre 2012 sind es aber mindestens 5 Arten in Europa.

    Es wird einem nicht einfach gemacht...


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    echt cool, dass es sowas für Zeiss Mikroskope gibt. Soweit ich weiß, gibt es das für Leitz nicht bzw nicht einfach zu bekommen.


    Ich werde mal die einzelnen Schritte der Bildbearbeitung ausprobieren thorben96 und schauen, was dabei rumkommt. Danke dür die ausführliche Erklärung.

    Kannst du eventuell genauer darauf eingehen, wie du einen Weißabgleich am Mikroskop machst und was du dafür verwendest?


    Grüße

    Oliver

    Hi,


    die Fotos sind leider nicht allzu gut und die Fruchtkörper ziemlich alt, aber ich würde deine Funde mal mit den Schwefelköpfen vergleichen. Der zweite Fund könnte gut der graublättrige (oder evtl. der ziegelrote) sein und der erste eventuell der grünblättrige.


    Grüße

    Oliver

    Hallo Rico,


    die Bilder sind nicht ideal, aber Bild 2 und 3 könnten gut Maronenröhrlinge sein, wenn sie keinerlei Rottöne besitzen und Bild 1 sollte einer der Rotfußröhrlinge sein. Vergleich mal deine Funde mit diesen Arten.


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    ja, quetschen funktioniert da schon sehr gut. Zumindest wenn man nur mit dem Auge mikroskopiert und da kann man oft was brauchbares finden bis 40x Vergrößerung. Besonders das Quetschen mit einem Wattestäbchen funktioniert echt gut. Seit dem ich darauf gekommen bin, brechen bei mir fast keine Deckgläser mehr beim Quetschen!


    Ich müsste mich mal informieren, wie man den Kondensor richtig einstellt. Wenn ich mikroskopiere, mache ich das ziemlich nach Gefühl, aber für gute Fotos wird das bestimmt wichtig sein.


    Würdest du, wenn vorhanden, uns trotzdem deine Fotoausrüstung mitteilen Peter ?


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    ich muss dir Recht geben Schnupfi. Die Tiefenschärfe der Bilder von Björn ist echt phänomenal. Ob das etwas mit dem Mikroskop zu tun hat und weniger mit der Kameraausrüstung...


    Der Frage zur Karls Nachbearbeitung kann ich mich auch nur anschließen.


    Grüße

    Oliver

    Hallo Björn,


    ja, ich hab schon gehört, dass die Spiegelreflexkameras einen Nachteil haben bei der Mikrofotografie genau aufgrund des von dir angesprochenen Problems. Ich werde aber wohl auch erstmal die DSLR benutzen, die ich hier habe und irgendwann eventuell auf eine Spiegellose Kamera wechseln. Ich nehme mal an, du benutzt das hauseigene Programm von Canon?


    Oliver

    Hallo Björn,


    es ist interessant zu hören, wie "wenig" Arbeit auf technischer Seite in deinen Bildern steckt. Aber bei einer unendlich Optik gestaltet sich das wohl auch um einiges einfacher als bei einer endlich Optik, wie ich sie habe. Du schaltest wohl auch kein Objektiv dazwischen oder - das ist ja dann am Mikroskop...


    Gibt es einen bestimmten Grund, der für dieses Kameramodell spricht oder ist es einfach die Kamera, die du sonst zum Fotografieren anderer Dinge benutzt?


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    hier im Forum bekommt man immer wieder regelrecht atemberaubende Aufnahmen verschiedener Pilze und Pilzstrukturen unter dem Mikroskop zu sehen.


    Ich würde gerne ähnlich gute Aufnahmen hinbekommen und wollte euch mal fragen, wie ihr solche Fotos erstellt. (Ich bin mal so frei und markiere hier einige Forenmitglieder, die mir durch ihre Mikrofotos aufgefallen sind: Climbingfreak  Karl W  boccaccio  haruma  thorben96  nobi_† ...)


    Natürlich ist ein gutes Präparat und eine makellose Optik des Mikroskops Grundlage für schöne Bilder, aber was benutzt ihr denn zum Ablichten?

    Benutzt ihr eine Okularkamera, DSLR oder DSLM? Schaltet ihr ein "normales" Okular davor oder benutzt ihr ein Fotookular/Projektiv? (Ich glaube, es wäre auch sehr nützlich zu erwähnen, ob ihr eine unendliche oder eine endliche Optik besitzt)

    Ist Stacking am Mikroskop eine Option für euch?


    Bearbeitet ihr eure Bilder und wenn ja, womit und was genau bearbeitet ihr an euren Bildern?


    Ich hoffe, einige von euch können uns etwas darüber erzählen, wie ihr Mikrofotos schießt und vielleicht kristallisiert sich ja eine Option für mich heraus, an der ich mich orientieren kann.

    Ich würde mich auch darüber freuen, wenn ihr mir Links zu Artikeln oder anderen Foren zukommen lässt. (Den Post der Sternstunden unterm Mikro und den Post aus der Anfängerreihe zur Mikroskopie hier im Unterforum kenne ich bereits)


    Über Vorher- und Nachherbilder würde ich mich auch freuen, wenn die vorliegen und das rauskramen nicht allzu viele Umstände bereitet...


    Beste Grüße

    Oliver

    Hallo Rhea,


    das ist ein Champignon, aber ob das einer der giftigen ist, dass kann ich dir nicht sagen. Dafür bräuchte man eventuell mehr Merkmale, aber wir geben hier im Forum sowieso keine Essensfreigaben.

    Wenn dir dein Leben lieb ist und du den Pilz essen willst, dann geh zu einem Pilzsachverständiger (kurz PSV) in deiner Nähe. Du findest die Adresse auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (kurz DGfM).


    Grüße

    Oliver

    Hallo einzelheinz,


    ich schließe mich Matthias an. Ein 100x Objektiv, das für die Ölimmersion geeignet ist, ist für die Pilzmikroskopie ein Muss.

    Die Beleuchtung ist für so ein Objektiv wohl auch nicht geeignet, wie Matthias schon drauf hinwies und man kann zwar ohne beweglichen Tisch arbeiten, Spaß machen, tut das aber nicht.


    Auch wenn man mit z.B. einem 40x Objektiv und einem 20x Okular auf 800x Vergrößerung kommt, bringt einem das trotzdem nicht viel. Ein 100er Objektiv ist wirklich ein Muss. (Stichwort leere Vergrößerung)


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,

    Wer versteht das schon? Man meint, es ist eine Art Sport geworden, sich gedankenlos Pilze in die Pfanne zu hauen um dann nach der Mahlzeit in panikartige Zustände zu gelangen. Ich kann auch ein Lied davon singen...

    Ja, das ist teilweise sogat echt gruselig, was da geschieht. Des Weiteren finde ich es auch sehr traurig, wie der Umgang mit der Natur so verläuft. Ich erwarte nicht, dass jeder eine mehr oder weniger große Artenkenntnis besitzt, aber man sollte doch bitte nur mit etwas Respekt und Verstande in die Natur gehen und mit ihr interagieren. Wenn das nicht möglich ist, dann sollten die Leute besser Zuhause bleiben und nicht potentiell sich oder sogar andere gefährden.


    Grüße

    Oliver

    Hallo Alis,


    bei der Bestimmung kann ich dir leider nicht helfen, aber das ist wirklich eine Geschichte...

    Ich bin, muss ich wohl gestehen, zwar kein Verfechter des Darwin Awards, denn Dummheit ist viel komplexer, aber vor 3 oder 4 Wochen erzählte mir eine Bekannte, wie sie doch immer eine Zwiebel mit Pilzen zusammen koche, bei denen sie unsicher sei und wenn die Zwiebel sich nicht schwarz verfärbe, sie diese Pilze dann esse. Ich musste ihr erstmal erklären, dass das lebensmüde sei.

    Ich verstehe wirklich nicht, wie einige Menschen so bedenken- und ahnungslos an so eine Sache gehen. Da sind mir fast schon solche Menschen lieber, die vor Angst Fliegenpilze umtreten, als jene, die einfach alles bedenkenlos essen.


    Beste Gesundheit

    Oliver

    Hallo Alex,


    die Lamellen des Frauentäublings brechen wirklich gar nicht und lassen sich regelrecht zerreiben. Ein kompletter Kontrast für die Gattung. Einige Papageientäublinge haben weichere Lamellen und ich bin bei meinen ersten Täublingen auch drauf reingefallen.


    Ich finde es super, wie du die Kritik bzw. Ratschläge aufgenommen hast. Pilze sind ein komplexes Thema und können einfach gefährlich sein. Aber mit einer Einstellung, wie du sie teilst - also unsere Kritik aufnimmst und dann auch hoffentlich überdenkst - wirst du schnell dazulernen.


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    ich bin zwar nicht sehr zuversichtlich, ein Angebot zu finden, aber ich will es versuchen. Ich suche das Buch Mycena d'Europa Vol. 1 von Robich aus dem A.M.B. Verlag. Ich will mich gerne mit der Gattung näher beschäftigen, aber dieses Buch ist leider vergriffen und wird auch nicht in Zukunft neu gedruckt. (FNE, Anderson ist mir bekannt)


    Wenn Du das Buch hast und es verkaufen magst, dann schreib mir doch bitte per Konversation oder hier im Beitrag. Ich würde mich freuen!


    Edit: Ist erledigt


    Beste Grüße

    Oliver

    Hallo Alex,


    hast du denn versucht, die Lamellen zu verreiben?

    Ich denke, die Lamellen deines grünen Täublings werden brechen und ich würde vermuten, dass er entweder zu den Papageitäublingen gehört oder zu den Speisetäublingen.

    Frauentäublinge können natürlich auch gut Grüntöne besitzen, sind aber anteilsweise meistens mehr lila als grün.


    Grüße

    Oliver

    Hallo Alex,


    zu Fund 2 und 3 muss ich ja nichts mehr sagen. Dein Fund Nummer 1 kann sehr gut der harte Zinnobertäubling sein, aber zu 100% kann man das mit deinen Angaben über das Internet nicht sagen. Aber viele andere Arten kommen da nicht in Frage.

    Du kannst ja mal mit dem roten Heringstäubling vergleichen, aber ich denke mal nicht, dass der es ist. Das Rot deines Fundes ist schon sehr markant.


    Grüße

    Oliver

    Hallo Sebastian,


    hast du denn die Haare in ihrer Breite gemessen? R. ionochlora besitzt Tönchen, die bis zu 8 Mikron breit sein können, wobei R. grisea nicht viel breitere Epikutishaare haben sollte, als 5 Mikron.


    Aber ja, die Griseinae sind echt komoliziert und bekommen bei mir auch nicht immer einen Namen. Damit muss man sich manchmal auch zufrieden geben.


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    also ich glaube ja nicht, dass man R. grisea makroskopisch von R. ionochlora unterscheiden kann. R. parazurea kann man sehr gut makroskopisch ansprechen, wenn der Hut typisch bereift ist. Ist er das nicht, wird es auch bei R. parazurea schwer.

    Erst gestern habe ich zwei Täublinge mikroskopiert, die makroskopisch gar nicht nach R. parazurea ausgeschaut haben, aber sich unterm Mikroskop dann doch offenbart haben. Der Reif auf dem Hut kann auch vergehen.

    Ich hab letztes Jahr mal ein Post hier ins Forum gestellt, wo es auch genau darum ging. Die Unterscheidung von R. ionochlora und R. grisea. Ich hab den Eindruck bekommen, dass es auch mikroskopisch nicht immer eindeutig sein muss, aber dein Fund sieht schon R. grisea ähnlich. An deiner Stelle, würde ich den mit all den anderen Arten der Griseinae abgleichen. Aber ich denke mal, es wird bei R. grisea bleiben.


    Deinen Milchling würde ich auch L. subdulcis nennen.


    Grüße

    Oliver

    Hallo zusammen,


    ja Täublinge sind nicht immer eindeutig, aber ob die wirklich genauso schwer sind wie Risspilze... ich weiß ja nicht.

    Aber da dein Fund zugespitzte Epikutishaare, würde ich ihn R. laricina nennen. Soweit ich das richtig sehe, passt ja alles bestens zu der Art.


    Grüße

    Oliver