Hallo Andreas-Roland,
Ich würde den Pilz auch so benennen. Der ist recht eindeutig.
VG Corne
Hallo Andreas-Roland,
Ich würde den Pilz auch so benennen. Der ist recht eindeutig.
VG Corne
Hallo FM,
leider ist bei Deinem Link was schiefgelaufen. Da kommt man zu einem Thread im Forum ![]()
VG corne
Hallo Grüni,
Tatsächlich ist der linke Arm etwas länger. Aber auch hier spielt die Bewegung in der Figur eine Rolle. Auch in der Natur ist nichts absolut symmetrisch. Würde man Figuren so schnitzen, sähe das furchtbar aus. Hier betont die Länge des Arms auch die Bewegung, wenn man den Arm zum Segen erhebt. Der rechte Arm mit der Kerze ist natürlich auch näher an den Körper gezogen, um das Licht zu schützen. Man könnte jetzt argumentieren , das sich die Kerzenflamme nicht zur Seite neigt. Das wäre tatsächlich mal ein "Fehler in der Konstruktion" (fällt mir jetzt erst auf, wo ich drüber nachdenke
). Dennoch sind die Unterschiede zwischen den Armlängen bei weitem nicht so gravierend, wie sie auf den Fotos rüberkommen. Das liegt an der Perspektive ![]()
VG Corne
Schwarzenberg (=SBZ)? Sowjetische Besatzungszone ? Komm zu mir, und wir schauen gemeinsam rein ![]()
Na dann musste mal so vorbeikommen ![]()
Hallo Sabine,
gern geschehen ![]()
Ich werde hier immer mal wieder was einstellen. Habe noch vieles, was ich auch früher schon gemacht habe und auch Dinge, die noch am Entstehen sind.
VG Corne
Die Kerze steht nicht schief
Da ist Dynamik / Bewegung in der Figur und aus der Bewegung heraus erscheint das so ![]()
Hallo Jörg,
Die Stromabecherlinge finden wir im feuchten, dunklen und moosigen Nadelwald. In dem Gebiet fließen zwei Flüsse zusammen und der Boden ist allgemein etwas feuchter und schattiger. Naja und dann Stellen suchen, wo viele Zapfen beieinander liegen. Aber es ist mühsam und schwer zu sehen… Oft wird man von Löchern oder dunklen Flecken auf den Zapfen genarrt!
Aber wenn Du Lust hast, wir machen Exkursion mit der VAM am 21.3. genau in das Gebiet. Komm vorbei und wir suchen gemeinsam danach ![]()
VG
Hallo,
Ich habe 65h dafür gebraucht. Das liegt hauptsächlich dran, das ich viel Material mit den Eisen wegnehmen musste und wenig „vorschneiden“ konnte. Außerdem habe ich so ein Projekt zum ersten Mal gemacht, da ist man vorsichtiger. Würde ich den Engel nochmal machen, ginge es sicher schneller.
hilmgridd danke für deine lieben Worte ![]()
Tatsächlich habe ich ja einiges dieser Zeit im Homeoffice gemacht und den Rest habe ich vor Weihnachten abgesetzt. Ist also nix mehr übrig ![]()
Nein, geschliffen ist gar nichts, das ist alles glatt geschnitzt. Das macht nicht jeder so, aber es fällt mir schwer, das „gröber“ zu lassen. Mein Monk sagt mir immer, das da noch die Ecke weg muss und die und die ![]()
VG
Glück auf aus der Schnitzerstube ![]()
Auch an dieser Stelle möchte ich mal nachlegen.
Letztes Frühjahr hat unsere Geschäftsfühererin auf Arbeit eine kleine Tochter bekommen und wir als Standort Zwönitz haben uns überlegt, was wir denn zur Geburt schenken können. Im Erzgebirge ist es Tradition, das zur Geburt ein Engel (bei einem Mädchen) oder ein Bergmann (bei einem Junge) geschenkt wird. Aber es sollte schon was besonderes sein und nix von der Stange. Also wurde ich angefragt, ob ich nicht „schnell“ einen Engel schnitzen könne. Da ich noch keine Gesichter sicher schnitzen kann (und Frauengesichter sind noch schwieriger) einigten wir uns schnell auf einen „moderne Form“ ohne Gesicht. Da ich aber auch letztes Jahr meine PSV-Prüfung machen wollte und mitten in der Vorbereitung war, konnte ich aushandeln, das die Schnitzerei als Arbeitszeit bewertet wurde und ich das im „Homeoffice“ bzw. nach der Prüfung dann als Überstunden machen kann ![]()
Zunächst schaute ich mir im Internet einiges an und fertigte aus den zusammengetragenen Ideen einen ersten Entwurf:
Dann ging es ans Holz: mein Chef brachte mit Lindenholz mit, das war aber aufgrund der Dimensionen nicht verwendbar. Im Schnitzverein suchten wir dann weiter (was für einen Odysee ![]()
man sieht ja erst was mit dem Holz los ist, wenn man es zugeschnitten hat! Im ersten Stück Risse, im zweiten Stück Dreck, im dritten Stück Holzwürmer
beim vierten hat es dann geklappt
(abgesehen von einem winzigen Ästchen, aber das war nicht schlimm).
Holz zuschneiden:
Bohrung für Schraube:
Motiv auftragen und Sägeschnitte anzeichnen:
Seitlich:
Grob aussägen bzw. Einschneiden:
Schraube eindrehen:
Einspannen und endlich loslegen:
Die äußere Form war recht komplex, sodass ich wenig wegschneiden konnte und viel selbst mit dem Messer abtragen musste. Man muss sich so langsam an die äußere Form heranarbeiten. Arme freistellen:
Und auch die Haarsträhne wird schon mit angelegt:
Flügel und Kopf abrunden:
Flügel aushöhlen (dabei muss das Material auf der Rückseite zur Stabilität noch stehen bleiben). Den Sockel habe ich dann aber auch mit eingekürzt, d.h. vor allem der linke Arm steht über den Sockel raus:
Flügel weiter bearbeiten, Arme freistellen:
Sind die Flügel fertig ausgehöhlt, kann die Rückseite angelegt werden. Zwischen den Flügeln sollen die Haare offen herunterhängen:
Haare, Kopf und Gesicht ausarbeiten. Die Übergänge (Kopf-Schulter-Flügel usw) können sehr zeitraubend sein. Erstens kann man nicht in eine Richtung durchziehen. Die Schnittrichtung richtet sich ja nach der Faserrichtung und an so kleinen Stellen muss man ständig aus anderen Richtungen schneiden. Hier noch ein Spänchen, dort noch eins… und am nächsten Tag stellt man fest, das da noch viel mehr raus muss ![]()
So ist das gröbste erstmal angelegt:
Und auch jetzt heißt es wieder: Flächen glätten, Stoßstellen und Falten nachziehen, Material wegnehmen, Ecken säubern …
Jetzt erst fiel mir auf, das ich mir vorher keine Gedanken gemacht habe, wie eigentlich der Flügelansatz am Körper sein soll… da muss man dann „unterwegs“ einfach improvisieren ![]()
Sind die Formen angelegt, wird eigentlich nur noch “versäubert“. Das kann man dann aber bis zum Exzess treiben ![]()
auch bei den Flügel hieß es immer wieder: da muss noch mehr weg… (besser als „da muss wieder was ran“
)
Schnitt für Schnitt kommen die Formen raus:
Die Arme kann man zum Beispiel erst verschlanken, wenn die Hände fertig sind. Gerade bei den Händen muss man viel quer zur Faser arbeiten. Da braucht es viel Kraft und sehr scharfe Eisen, die immer wieder frisch abgezogen werden müssen. Also Hände ausarbeiten:
Die linke Hand ist „segnend“ angedeutet, die rechte bringt das Licht:
Es geht dem Ende entgegen! Die Flügel werden außen final abgetragen:
Haare ausarbeiten, Kleid und Sockeloberfläche versäubern, Kerze fertigstellen:
Der Sockel muss natürlich auch gemacht werden. Ein Mauerwerk oder eine Fels-Optik passt hier natürlich nicht. Also schön gleichmäßig mit einer flachen Röhre durchziehen:
Je glatter das Holz, desto mehr kommt die Maserung hervor. Sieht sehr schön aus! Aber dabei braucht es ordentlich scharfe Eisen, dann sieht der Schnitt wie poliert aus. Stumpfe Eisen ergeben eine matte Oberfläche.
Da der Engel ein persönliches Geschenk werden soll, muss natürlich der Name / Widmung rein. Dafür wird vor eine Fläche freigestellt. Das passiert natürlich erst nach der Gestaltung des Sockels, damit auf dem schmalen Rand dasselbe Muster zu sehen ist, wie auf dem Rest des Sockels:
Dann kommt der schwierigste Part überhaupt: die Schrift einschneiden! Dazu braucht es zunächst einen Entwurf, was rauf soll und wie es angeordnet wird. Dann wird das mit Bleistift vorgezeichnet und anschließend mit einer scharfen Röhre (0,5mm Breite) eingeschnitten. Je mehr Rundungen eine Schrift hat, umso schwerer. Man kann einen Kreis nicht in einem durchziehen. Für einen Kreis braucht es mindestens 4 Schnitte aus verschiedenen Richtungen (immer einen Viertelkreis), weil man besonders hier auf die Faserrichtung des Holzes achten muss. Wenn bei so filigraner Schrift ungewollt Fasern ausbrechen, ist alles umsonst! Auch muss man, wenn man aus verschiedenen Richtungen schneidet, genau den anderen Schnitt treffen. Sonst ist die Linie versetzt oder man hat Schnittspuren, die man im Nachgang noch sieht.
Und schon ist es passiert
einmal nicht aufgepasst, und schon rutschte die Röhre vom „p“ ins „h“! Das ist ungefähr so, als würde nach der letzten Lackierung die Nase abbrechen
Und jetzt ?
Improvisieren: flächig das Holz abtragen, bis die Buchstaben weg sind. Kann man natürlich nicht ewig oft machen. Deshalb lohnt es sich auch, erst vorsichtig und dünn zu schneiden, und dann etwas kräftiger nachzuziehen.
Zweiter Versuch perfekt ![]()
Letzter Handgriff mit den Messer: die Signatur!
Noch ein Schutzwachs drauf, fertig:
Unsere Geschäftsführerin hat sich sehr gefreut und war sehr gerührt. Sie hat zur Übergabe vor Aufregung so sehr mit dem Engel rumgefuchtelt, das ich jeden Moment gedacht hab: „gleich bricht sie nen Flügel ab oder haut ihn runter“
Gott sei Dank ist nix passiert!
Die Figur ist übrigens ca. 25-30cm hoch (inkl. Sockel).
In diesem Sinne Danke für Eure Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Projekt (das übrigens glitschig ist, hinten 5 und vorne 4 Zehen und gelbe Flecken auf schwarzem Untergrund hat
).
VG corne ![]()
Glück Auf Kameraden ![]()
Ich hab lange nix von mir hören lassen, war viel los über den Winter
aber nun ist der Schnee weg und die Sonne da und da zieht es einen auch raus in die Natur. Am 25.2. habe ich meine Mittagspause genutzt und bin in Zwönitz meine kleine Runde gelaufen. Und siehe da, es regt sich ![]()
1. Ein Krokus kreuzte meinen Weg ![]()
2. Der Pflaumen-Feuerschwamm hängt auch noch dort, wo er die letzten Jahre schon hing:
3. Gleich neben dem Döner an der Hauptstraße wuchsen mitten in der Wiese zwei Büschel Samtfuss-Rüblinge. Wahrscheinlich noch altes Holz im Boden… ![]()
4. Und auch die Haselkleie-Becherlinge sind wieder da. Allerdings nur ganz wenige. Sonst waren da immer mehr am Busch. Habe aber auch von anderen Stellen gehört, das die dieses Jahr bissl verhalten sind…
5. am 28.2. bin ich dann mit einer Pilzfreundin losgezogen, um eine letztes Jahr neu entdeckte Stelle aufzusuchen. Die Kelche sind wieder da
(S. austriaca)
6. ansonsten gab es viel vom „üblichen Gedöns“…. vielgestaltige Holzkeule
7. ein hübscher Belag:
8. Schmetterlinge …
9. Orange-Seitlinge .. (Hab ich länger nicht mehr gefunden
)
10. Neu für mich und sehr hübsch: der Netzschleimpilz (Hemitrichia serpula). Und auch noch mit einem Köpfchenschimmel drauf ![]()
11. Die Fiza-Fraktion ist auch in den Startlöchern… hier der Fichtenzapfenhelmling:
12. da darf der Fichtenzapfenrübling natürlich auch nicht fehlen:
13. Mein Fund des Tages: auch der Fichtenzapfen-Stromabecherling war wieder zu finden (hatten wir letztes Jahr im selben Gebiet). Auch wenn die noch ganz frisch erst raus sind ![]()
Na dann, hoffen wir auf ein erfolgreiches Pilzjahr mit vielen schönen Entdeckungen ![]()
VG und schönen Sonntag Euch ![]()
Corne
Hallo Jörg,
Glückwunsch zum Fund! Schön, das die Kerle wieder da sind! Und weiterhin viel Erfolg bei der Suche nach den Tulpen…
VG
Hallo Franz,
ich rufe mal Kerstin Goldröhrling in den Zeugenstand. Sie ist Expertin für Schimmelpilze und macht auch Raumluft-Analysen. Sie kann Dir wahrscheinlich von uns allen am besten weiterhelfen.
VG Corne
Hallo Sabine,
und ich denke dass der letzte Pilz ein rauchblättriger Schwefelkopf ist. Er ist im oberen Stielbereich weiss und die Lamellen verfärben sich im Alter in das typische violettgrau. Der rauchblättrige Schwefelkopf ist zwar ein typischer Spätherbstpilz, kann aber bei milder Witterung den Winter durch bis ins Frühjahr hinein wachsen. Aber das ist ausdrücklich keine Verzehrfreigabe! Ich kann mich ja auch täuschen ![]()
VG corne
Hallo Jörg,
oh ja
die Kelche schieben frisch raus, ebenso Fizahe und Fizarü (noch recht verhalten), bissl schleimiges und rindiges und die FiZaStromabecherlinge heben auch das Köpfchen ![]()
VG corne
Glück auf ![]()
Ich schau, dass ich heute Abend dabei bin. Soweit ich in Erinnerung habe, hält Stefan Climbingfreak heute seinen Vortrag über die besten Funde aus den letzten 10 Jahren. ![]()
Ansonsten hätte ich tatsächlich auch was zu zeigen, falls die Zeit noch reicht.
VG corne
Vielleicht hätte ich doch was zu zeigen... einen alten Bekannten, ein paar verirrte Seelen und einen in freier Natur wachsenden Damen-Hygiene-Artikel ![]()
Glück auf ![]()
Ich kann heute Abend mal mit reinschauen, habe aber keine Pilze zu zeigen. Wir haben erst am Wochenende eine erste Pilztour angesetzt, nachdem wir bis letzte Woche noch Schnee hatten. Eventuell seht ihr mich wieder von der Werkbank aus, die Tontechnik für die Band ist immer noch nicht fertig ![]()
VG Corne
Hallo Daniel,
Ich selbst bin dabei, mich mit Mikroskopen auseinander zu setzen, da ich dort einsteigen möchte. Das Motic scheint sich bei den Mykologen doch recht großer Beliebtheit zu erfreuen, zumindest haben einige das in Gebrauch.
Kleiner Tip: denke drüber nach, auch eine Stereo-Lupe für die Anfertigung der Präparate anzuschaffen.
VG Corne
solange das Meer nicht von der Decke hängt ![]()
Ich vermute eher an den hinterlegten Daten Deiner Bilder ![]()
Glück Auf ![]()
Ich hänge mich vielleicht mit rein, muss aber nebenbei noch bissl den Lötkolben schwingen. Wir bauen grad die ganze Tontechnik für die Band um. Mal wieder ![]()
VG Corne
Hallo Tuppie, Hallo Dodo,
Es liegt mir fern, jemandem ein schlechtes Gewissen machen zu wollen oder seine Mühe zu diskreditieren! Deshalb möchte ich mich in aller Form bei Dodo entschuldigen
Ich konnte nicht ahnen, dass meine blauäugige Anfrage solch eine Lawine auslöst und das war auch nicht meine Absicht. Gern würde ich Dodos Mühen ehren und zum Treffen erscheinen. Geht nur leider nicht ![]()
VG Corne ![]()
Hallo Dodo,
Falls es bei Dir Morcheln gibt: mach doch ein Frühjahrstreffen. Wird zwar kurzfristig, dafür dürften die meisten Zeit haben ![]()
VG
