Liebe Interessierte,
heute ging es nochmal in den Park. Da hat sich in den letzten 2 Wochen einiges getan. Viele Arten, wenige Exemplare. Eine richtige Kolonie fand ich von Ackerlingen, ich vermute Agrocybe praecox. Zum Teil hatten die Hüte 10 cm Durchmesser, es hätte mehr als eine komplette Mahlzeit gegeben.
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Dann mein erster Wulstling des Jahres. Ja, ich weiß, Babys und Greise... Trotzdem bin ich, v.a. wegen der fehlenden Rottöne, der Riefung der Manschette (unsicheres Merkmal), v.a. aber des markanten Geruchs nach Kartoffelkeller mit einer würzigen Note nach Rettich sicher, dass es sich um ihre graue Eminenz Amanita excelsa handelt.
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2e. Lamellenscheide

2f. Ist das eine Cheilozystide?

Weiter geht es mit meinem ersten Pfifferling des Jahres. Der war noch so winzig, dass ich die Finger davon gelassen und weitere Bestimmungsversuche sein gelassen habe.
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Über Tintenfische so früh im Jahr habe ich mich gewundert. Da will ich gerne die Sporen mikroskopieren und habe deshalb einen Arm in einem geschlossenen Behältnis mitgenommen.
Erstaunlich, wieviel Gestank so ein winziges Stück verbreiten kann. In der Küche habe ich nur kurz den Deckel geöffnet, sofort stank es im ganzen Raum unerträglich. Jetzt wohnt er bis zur Mikroskopie auf der Terrasse.
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Bilder der Gleba
4e. Sporen mit ca. 5,5 x 3,0 ziemlich klein

4f. Weitere Strukturen in der Gleba, keine Ahnung, was das ist. Jedenfalls ist rotes Pigment erkennbar.

Erdritterlinge unter Eiche hatte ich in diesem Jahr schon gefunden, jetzt habe ich einige winzige Exemplare mitgenommen, um sie aussporen zu lassen. Eine engere Eingrenzung traue ich mir aufgrund fehlender Kenntnisse nicht zu.
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Schließlich noch mein erster Täubling in 2026. Auch hier: nähere Bestimmung zunächst nicht. Begleitbäume auch hier Eichen. Ich habe nicht probiert, der war zu sehr heruntergekommen. Die Lamellen waren erstaunlich zäh, sind weder verschmiert, noch wie Mandelblättchen gesplittert. Ich habe nur ein Stück Stiel mitgenommen, weil ich gerne die kugelförmigen Zellen, die den Käsebruch erzeugen, sehen möchte.
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6d. Aus dem Stielzentrum

4e. In Kongorot

4f. Upps.
Auf einem Stumpf, den ich nicht identifizieren konnte, ein Weichporling. Zunächst dachte ich an Nadelholz-Braunporling, der passt aber irgendwie zu meinen Schnittbilderfahrungen nicht. Außerdem ist er ziemlich zäh. Jedenfalls hat der, wie ein Schwamm, sehr viel Wasser gespeichert. Das Teil ist nahezu geruchlos.
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Danke für's Anschauen. Mikrobilder ergänze ich bei Zeiten.
LG Michael