Beiträge von Suku

    Eine selbstgebaute Darre - das klingt nachahmenswert. Da lasse ich mal meine Fantasie spielen, was man alles verwenden kann, evt. recyclen. Was hast Du benutzt, Michael?

    Dachlatten auf Gehrung gesägt und einen Rahmen (70x70) daraus gebaut. Fixiert habe ich die nur mit dem Möbeltacker von beiden Seiten. Ich hatte noch viel Fliegengitter, das in diese Kunststoffrahmen geklebt werden kann. Das habe ich stramm aufgetackert, damit ist der Rahmen stabil. Das Ganze sieben mal. Dann auch aus Dachlatten ein Gestell gebaut, in das ich die Rahmen einschieben kann. Das Gestell habe ich auch mit Fliegengitter ummantelt, um das Trockengut zu schützen. Gerade Pilze finden die Klasse.


    LG Michael

    Danke dir Shroom!, ich werde mein Augenmerk mal auf den Anhängselröhrling lenken. Das Fruchtfleisch war eindeutig gelb, was gegen das der Sommersteinpilze besonders markant war. Die noch nicht sehr alten Hüte waren definitiv kahl und nicht filzig.


    LG Michael

    Als ich neulich des nachts im Monden... licht durch das raschelnde Herbstlaub spazierte, kratzte ich mir Kopfhaut vor Verzweiflung wund, weil ich nicht auf des Rätsels Lösung kam. Doch dann, als die losgelösten Kopfhautpartikel langsam schneeweiß zu Boden rieselten, öffneten sich mir die Augen, ein Licht... schimmer sank auf mich nieder, und ich wusste: diese Rätsel sind nur eine Illusion und ich werde meine Zukunft nicht damit verbringen sinnlos Buchseiten umzulegen.

    Liebe Wissende,


    bei der geraden abebbenden Schwemme an Sommersteinpilzen habe ich (auch früher schon) unter solitären Eichen einige Fruchtkörper mit einem auffällig anderen Hut gefunden. Ich habe die immer für Boletus edulis gehalten, weil der Hut eher kahl war, aber auffällig dunkel mit hellen Flecken. Beim Putzen ist mir dieses Jahr aufgefallen, dass die typisch rote Subcutis nicht erkennbar war. Ich denke jetzt an den Bronzeröhrling, habe aber keine Fotos mehr. Entsprechend wäre natürlich eine Bestimmung nur nach Beschreibung sinnlos. Eine weitere Auffälligkeit war aber, im direkten Vergleich mit Boletus aestivalis, die auffällige Färbung des Hutfleisches. Das war auffällig hellgelb getönt und zwar im kompletten Hut und nicht nur subkutan. Meine Frage: habt ihr Beobachtungen zu Boletus aereus zu dieser Färbung machen können. Das wäre dann für mich beim nächsten Fund ggf. ein Bestimmungskriterium. Oder gibt es andere Thesen hierzu.

    Danke und LG

    Michael

    Hi Johanna,


    ich habe das schonmal gemacht, fand es aber ziemlich aufwändig. Ich habe mir eine Darre gebaut mit mehreren Stockwerken, die ich aktuell nutze. Bei dem heißen, trockenen Wetter funktioniert das sehr gut, genauso wie das Fadentrocknen. Im Herbst, wenn es sehr feucht ist und deutlich kühler ist funktioniert das im Freien nur bedingt, da hatte ich schon Schimmel. In dieser Zeit trockne ich ein bis zwei Tage auf der Darre vor und erledige den Rest im Automaten mit deutlich kurzen Trockenzeiten bis zum Knack. Prinzipiell ist das Fadentrocknen mit entsprechenden Abständen zwischen den Stücken eine ziemlich sichere Methode. Ich habe allerdings auch ein Dach, unter dem ich das praktizieren kann. Ganz im Freien? Keine Erfahrung.


    LG Michael

    Hallo Johanna,


    (welcome)

    hier im Forum. Ich freue mich sehr zu lesen, dass du im schönen Rheinland wohnst, wir sind hier nämlich etwas unterrepräsentiert, finde ich. Aber das wird ja ab heute deutlich anders. Wenn du hier regelmäßig über deine spektakulären Pilzfunde berichten wirst, entwickelt sich die Kölner Bucht nebst Umgebung zum Pilzhotspot. Vielleicht finde ich dann ja auch häufiger mal ungewöhnliches. Im Ernst: ich freue mich auf deine Beiträge.


    LG Michael

    Hallo mgrindl,


    schau dir die Stiele einmal genauer an. Die Netzzeichnung am Stiel vom (Sommer) Steinpilzen findet sich oft nur im obersten Teil des Stiels, also kurz unter dem Hut. Gallenröhrlinge haben aber niemals Gelbtöne in der Fruchtschicht.


    LG Michael

    DANN ISSES ZU SPÄT! MUSS VOR DEM JOKER LÖSEN! MUSSES RAUSFINDEN! :gschock: :gschock: :gschock: AARRRGH!

    Ohje, das liest sich verzweifelt. Meinst du, die Erleuchtung lässt sich erzwingen? Möge das Licht der Sonne in dein Herz leuchten. Solltest du mich für diese netten Wünsche bezahlen wollen: verschone mich mit Kleingeld. Ab 5€ aufwärts nehme ich gerne

    lass stecken, das soll ja hier nicht in Kommerz ausarten.

    LG

    Was meinst Du denn mit ´manches´?

    Menschen, die aussehen wie Fische und Fische, die aussehen, wie Menschen. Wenn ich mir diese verflixten Rätsel lange ansehe, werde ich völlig wirr im Kopf und weiß irgendwann nicht mehr, was Illusion und was Wirklichkeit ist. Bald drehen hier alle am Rad, fürchte ich.

    Da wir den Kerbrandigen Trichterling und den Ockertrichterling im Massen fanden, kann ich die Arten nun endlich auseinanderhalten. Es ist eigentlich gar nicht schwer.


    schau Dir einmal das Verhältnis von der Hutfarbe zur Stielfarbe an

    :?:


    Hallo Jörg,


    meinst du die Intensität der Stielfarbe? Die scheint mir im ersten Foto genau umgekehrt zum zweiten Foto zu sein. Oder die Farbeinteilung, den Verlauf auf dem Stiel?


    Hallo Wutzi,


    ich habe die Unterschiede immer noch nicht erfasst. Der Lamellenabstand ist bei einem Fruchtkörper größer. Einer hat einen Buckel. Aber was ist relevant?

    LG Michael

    Hi Andi,


    ich dörre auf der Darre oder im Automaten, bis es raschelt und knackt. Bei gummiartig wäre mir die Schimmelgefahr zu groß. Madige Stellen schneide ich großzügig vor dem Trocknenaus. Nicht unbedingt wegen der Maden, sondern wegen des Gammels, der ein Aroma mitbringen könnte, das ich nicht will. Knackig bedeutet, evtl. übersehene Maden sind garantiert auch trocken.


    LG Michael

    Herrje, dass war doch wirklich eindeutig. Sturzgefahr, so fett geschrieben, bedeutet bestimmt hochthronend (wie der Schüppling). Nee, passt nix sinnvolles zu. ==Gnolm12 Looogisch, dann halt einer der Dachpilze. Moment, was ist noch betont? Klar, dieser seltsame Wattepullover. Also: wattiger Dachpilz. Ach so, gibt's nicht. Dann halt Flaumiger Dachpilz (Pluteus ephebeus). Den gibt's. Noch Fragen?

    Hi Albo,


    gut dass du die nicht essen willst, wenn du sie nicht selbst bestimmen kannst und du auch keinen Pilzkundigen kontaktieren kannst, der die Pilze live bestimmen kann.

    Mit der unzulänglichen Sicherheit, die eine Bestimmung nur nach Bildern mitbringt: das sind schon Flockies.


    LG Michael

    Hola a todos ,


    fotografisch zwar ausbaufähig, aber diese Auffinde Situation hat mich an die Bilder erinnert, auf denen Stockschwämmchen und Gifthäublinge an einen Stumpf wachsen:


    Y adiós


    Michael

    Hi Dani,


    ich las kürzlich irgendwo, dass du beim Mehlräsing wegen der "pulvrigen" Hutoberfläche darauf einen Fingerabdruck hinterlassen kannst. Das gebe ich nur aus dem Gedächtnis wieder und kann überhaupt nicht einschätzen, wie valide dieses Merkmal ist. Vielleicht kannst du dazu recherchieren oder es ordnet hier jemand mit Erfahrung ein, ob das in irgendeiner Hinsicht verlässlich ist.


    LG Michael