Beiträge von Ahemi

    Ach ja,


    nicht Wald- aber sehr Wunschzettel-tauglich sind die beiden Bände „Fungi of tempered Europe“. Auf Englisch zwar, aber fantastische Bilder und durchaus bestimmungstauglich, wenn man eine Idee von der Gattung hat. Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis finde ich.

    Die meisten sonst verbreiteten Standardbücher sind leider vergriffen und nur auf dem Zweitmarkt zu Mondpreisen erhältlich. Allerdings wird nächstes Jahr eine neue zweiteilige Funga erscheinen von Till Lohmeyer et al. über die Pilze des Inn/Salzach-Gebietes, dem Einzugsbereich der Arbeitsgemeinschaft Mykologie Inn/Salzach (Amis). Vielleicht lohnt es sich, darauf zu warten.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus Kaycimayci,


    mit dem Handbuch für Pilzsammler von Andreas Gminder aus der Kosmos Naturführer-Reihe machst du sicher nix verkehrt. Da ist auch ein einfacher Bestimmungsschlüssel drin. Und es ist waldgeeignet. Etwas tiefer geht „Die Pilze Deutschlands“ von Guthmann/Hahn. Das ist sehr aktuell und enthält einen Gattungsschlüssel, ist aber nur bedingt waldtauglich mMn.


    Viele Grüße

    Servus beinand,


    in zwei meiner Blumentöpfe (an Tomate) wachsen diese hübschen Pilze, die ich eigentlich für Rüblinge halten würde. Leider finde ich da nix Passendes, und auch zum Samtfußrübling will das alles nicht so recht passen.

    Sie wachsen also in der Erde, der Hut schaut samtig aus, wird aber bei Berührung fettig-glänzend und fühlt sich auch fettig an. Die dunkelbraune Farbe scheint im Alter/bei Trockenheit auszublassen. Den Geruch würde ich als gurkig-tranig beschreiben, mit der Gurke im Hintergrund, und genauso schmeckt er auch. Fleisch und Stiel sind sehr elastisch, aber die Sporen passen mit ihrer langovalen Form zu keiner meiner Ideen.

    Ich bitte um Unterstützung. Danke


    Viele Grüße

    Andreas

    Die sind auch frisch unglaublich lecker.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    ich würd die auch so nennen. Die, die ich bisher gefunden habe, hatten immer kaum wahrnehmbare Leisten und waren sehr brüchig. Möglicherweise liegt’s an der dickeren Fruchtschicht, dass sie nicht so leicht brechen. Oder sie haben schon Frost erwischt.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus Werner,


    der Ring ist doppelt, ja. Aber sollte der bei M. rhodosperma nicht dicker sein und eine Laufrille haben? Die hat der gezeigte Pilz definitiv nicht. Auf Bild 3 sieht man die Abrisskante des Gesamtvelums, das nur etwa die halbe Ringbreite erreicht. Und auf Bild 2 könnte ich mir einen zitzenartigen Hutbuckel vorstellen. Daher meine Einschätzung. Die Dinger sind aber auch verwirrend. Kannst du da noch was zu meiner Entwirrung beitragen? Danke schon mal.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus beinand,


    das ist sicher nicht M. procera, auf Bild 3 sieht man einen doppelten Ring mit einer Abrisskante des Gesamtvelums etwa bei der Hälfte des Radius. Ich tippe eher Richtung M. mastoidea.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus Pablo,


    würdest du die Gezeigten jetzt eher als längsfaserig bezeichnen? Ich würde sagen ja, eine Ringzone kann ich aber nur mit viel Phantasie erkennen


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    ich find des manchmal auch schwierig. Der Rauchblättrige sollte keine Rottöne im Hut haben, der Ziegelrote besonders in der Mitte. Von unten schauen sie sich sehr ähnlich. Im Zweifel hilft eine Kostprobe, was sich durchaus lohnt, denn der Rauchblättrige ist wirklich ein feiner Pilz. Oft ist der Ziegelrote aber nur hintenraus etwas bitter, nie so, wie der Grünblättrige. Der Ziegelrote wächst auf Laubholz, der Rauchblättrige kann glaub ich beides.


    Viele Grüße

    Andreas

    Das scheint mir sehr plausibel. Für mich wirkt der Pilz wie eine Miniaturausgabe von L. nuda. Und was die Farben betrifft, darf man sich da durchaus bisserl was wegdenken, so rosarot, wie die Hautfarben erscheinen.


    Viele Grüße

    Andreas

    Servus,


    die Farbe in Verbindung mit dem Geruch, dem kräftigen, langen und keuligen Stiel und dem Hutbuckel sind bei typischen Exemplaren schon recht charakteristisch. Trotzdem gilt: wenn du dir nicht sicher bist, Finger weg oder zum Pilzberater. Mit der Zeit, wenn du ihn öfters in der Hand gehabt hast, kommt dann auch die Sicherheit.


    Viele Grüße

    Andreas

    OmG,

    ja du hast recht. Ich wär ehrlich gesagt nie draufgekommen, dass man den gezeigten Pilz für einen Austernseitling halten könnte.

    Ich find Werners Idee auch besser wie die Nebelkappen, auch mit den nicht ablösbaren Lamellen, wär da allerdings selber nie drauf gekommen. Mit der keuligen Basis vielleicht, aber die sieht man ja nicht.

    Danke für die Korrektur.


    Viele Grüße

    Andreas