Hallo zusammen,
Hier auf der Ostalb sieht es bei mir so aus:
Trompetenpfifferlinge: massenhaft
Pfifferlinge: waren im August und September massenhaft, tauchen jetzt immer noch ab und zu auf
Totholzbewohner: Stockschwämmchen recht häufig, Hallimasch selten, die kommen aber vielleicht noch
Rauchblättrige Schwefelköpfe noch keine gefunden
Reizker: scheinen jetzt Pause zu machen, Mitte September war speziell der Lachsreizker im geeigneten Gebiet hier sehr häufig, Fichtenreizker natürlich auch
Parasole gibts aktuell komischerweise auch fast keine, die gabs im September schon moderat häufig aber letztes Jahr waren die den ganzen September und Oktober fast durchgehend zu finden.
Meine typischen Nadelwaldbewohner (Maronen, Steinpilze und sogar Fliegenpilze) scheinen ein sehr schlechtes Jahr zu haben (bis jetzt). Die Maronen und Steinpilze hatten Mitte September einen klitzekleinen Schub aber dank der Maden kam dann bei mir auch nicht viel zusammen.
Fliegenpilze gibts irgendwie fast gar keine, gelbe Knollenblätterpilze sind recht häufig und sogar der grüne Knollenblätterpilz steht immer noch regelmäßig rum (im haushoch von Fichten dominierten Wald, nur mal mit eingestreuten Laubbäumen!).
Nebelkappen kommen langsam, Violette Röttelritterlinge habe ich noch nicht gesehen
Cortinarien gibts auch nur noch Leichen
Fazit: Wenn es aktuell keine Stockschwämmchen oder Trompetenpfifferlinge geben würde bräuchte man bei mir gar nicht in den Wald gehen, nicht mal für nicht essbare Pilze, da siehts aktuell echt sehr leer aus.
Viele Grüße