Hallo,
Edelreizker haben kaum verfärbende rote Milch und Grübchen am Stiel, speziell die Grübchen sind ein wichtiges und leicht erkennbares Unterscheidungsmerkmal für die Unterscheidung zum Fichtenreizker.
Viele Grüße
Hallo,
Edelreizker haben kaum verfärbende rote Milch und Grübchen am Stiel, speziell die Grübchen sind ein wichtiges und leicht erkennbares Unterscheidungsmerkmal für die Unterscheidung zum Fichtenreizker.
Viele Grüße
Hi,
Ja das sollten Reizker sein. Die mit den grübchen und den Verfärbungen sollten verfärbende Kiefernreizker sein, entweder Lactarius semisanguifluus, Lactarius sanguifluus oder Lactarius quieticolor, genauer traue ich es mir mit Kunstlicht nicht zu, vielleicht können die Experten mehr. Diese sind allesamt sehr selten und in Deutschland auf der roten Liste, tolle Funde.
Viele Grüße
Hi zuehli,
Wie unser dj hier ja gerade erfährt kommt man ohne Höflichkeit wohl manchmal doch nicht weiter ![]()
Viele Grüße
Hallo,
Also reizker trocknet man soweit ich weiß normalerweise nicht, am besten ist entweder frisch braten oder einlegen.
Das sollte auf jeden Fall ein Reizker sein, mit den Grübchen am Stiel wohl entweder Lactarius deliciosus oder Lactarius salmonicolor. Mein Tipp wäre Lactarius salmonicolor, du kannst ihn wenn du willst nochmal anschneiden und beobachten, wie sich die Milch mit der Zeit verfärbt, bei Lactarius deliciosus kaum und bei Lactarius salmonicolor mit der Zeit weinrot.
Viele Grüße
Hi Pablo,
Ist die wirklich erheblich seltener? Ich hab dieses Jahr die breitblättrige 3 Mal gesehen, die krause noch gar nicht. Aber hier ist auch der Lachsreizker recht häufig, vielleicht ist hier ein gutes tannengebiet.
Viele Grüße
Hi,
Das könnte vielleicht ein gelber Faltenschirmling (Leucocoprinus birnbaumii) sein. Möglich (ich denke eher unwahrscheinlich) ist aber auch der Gewächshausschirmling (Lepiota elaiophylla oder etwas ähnliches), sehe zwar keinen Ring aber der Pilz sieht recht alt aus. Der wäre einer der Amatoxinhaltigen Schirmlinge. Schauen wir mal was die experten sagen.
Edit: habe die Seite nicht neu geladen, Schupfnudel war deutlich schneller.
Viele Grüße
Hey Nobi,
Ich habe aufgegeben Pilzen einen seltenheitsgrad zuzuschreiben, Hannes2 hat mir schon so viele, wunderschöne, seltene Pilze gezeigt aber anscheinend den grünen knolli seit 30 jahren nicht gesehen der bei mir dieses jahr wirklich massenpilz war. Ich freue mich über die standortvariabilität der Pilze und noch viel mehr über die tollen Pilzbilder die ich hier gezeigt bekomme und verbleibe nur damit
Allen tolle funde zu wünschen.
Viele Grüße
Christian
Hallo zusammen,
War heute nochmal im sauren Nadelwald unterwegs, an bekannten Röhrlingsstellen. Ein einziger ganz junge Flocki war buchstäblich der einzige Röhrling den ich gefunden habe, bis auf schon wirklich komplett durchgeschimmelte Rotfüße. Dafür gabs Reizker fast bis zum Abwinken. Der Fichtenreizker war sehr häufig vertreten, leider schon sehr jung bereits komplett madig. Die Lachsreizker haben mir ein Bisschen das Sammeln gerettet, alle komplett madenfrei und zubereitet für mich dem Edelreizker in nichts nachstehend. Nur manche waren vom Steinreizler befallen.
Bei den Leistlingen gibt es immer noch vereinzelte Amethystpfifferlinge und recht häufige Trompetenpfifferlinge, da geschützte Arten nehm ich bei beiden nur ungefähr jeden dritten mit. Bei den Steinis klappt das gut, da ungefähr 2/3 madig sind, bei den Leistlingen sind deutlich weniger schon hinüber, was würdet ihr sagen ist da verantwortungsbewusst mitzunehmen?
Sonst gab es noch einen Fund den ich zeigen will, ist wahrscheinlich nicht allzu selten, aber hab ich hier noch nie gesehen und fand ich wunderschön, nach meiner Bestimmung der goldgelbe Holzritterling.
Dazu waren Cortinarien recht häufig, vor allem die violetten um die ich einen großen Bogen machte, aber diese wollte ich hier noch anfragen, sehen so alte spitzgebuckelte Rauköpfe aus? Ich sehe keine genatterte Velumzone am Stiel aber die Papille ist recht deutlich und ich hab sonst nix anderes gefunden.
Wie sieht es bei euch aus, gibt’s noch röhrlinge?
Viele Grüße
Hallo
Ich hatte gefühlt mal ordentliches rumoren im Magen mit leichtem Durchfall von sicher bestimmten und garantiert durchgegarten Schopftintlingen (ohne Alkohol und die symptomatik traf auch nicht auf eine Coprinus Vergiftung zu), ich denke die haben mir zu stark auf den Magen geschlagen, individuelle Unverträglichkeiten können dazukommen. Eine akute Schwermetallvergiftung halte ich für sehr unwahrscheinlich, ebenso glaube ich nicht dass bei dir bleibende Schäden zu erwarten sind, ich denke wie einige hier, dass du eventuell nicht alle Pilze richtig durchgegart hast (5 Minuten beim Parasol), oder dass eventuell durch die scheinbar größere Menge an konsumierten Pilzen, viel aufgesogenes Fett beim Parasol, getrunkenem Alkohol, oder sogar eine Kombination aus alledem eine Magenverstimmung/falsche Pilzvergiftung zustande kam. Wenn es dir jetzt wieder gut geht denke ich hast du keine Probleme mehr zu erwarten. Abschließend bleibt zu sagen, dass man Wildpilze lieber ein paar Minuten zu lang als zu kurz gart und wie Schupfnudel schrieb beim konsum von anischampignons auf die Menge achtet, da diese teilweise größere Mengen an Schwermetallen enthalten.
Viele Grüße
Hallo,
Natürlich muss ich euch allen im Bezug auf Verzehr recht geben, doch mmn ist das immer noch der braune büschelrasling
Viele grüße
Hi,
Laut wiki enthält die Gattung Hydnum in Europa 14 Arten, von denen einige noch in Varietäten eingeteilt werden, Semmelstoppelpilz im weiteren Sinne kann man denke ich daher getrost sagen.
Viele grüße
Hi,
Der erste und der letzte sollten Gallenröhrlinge sein, die Gelbporer mit den blauen Druckstellen sollten Maronen sein.
Viele grüße
Hallo,
Würde alle deine Funde bis auf nr1 auch so sehen, von den ersten hab ich keine Ahnung.
Viele grüße
Joa es gibt doch den ein oder anderen Schleierling im Wald, ist die schwäbische alb ein guter Ort für Cortinarien?
Viele grüße
Hi,
Okay danke, ich kann da nur Angaben aus dem Internet und dem BLV nehmen, beide schreiben, dass C. delibutus unter Laubbäumen wächst. Ich habe einiges an violetten/braunvioletten Cortinarien gefunden, aber bei denen hab ich komplett aufgegeben, dafür hab ich noch viel zu viel anderes zu lernen. Sonst nur eine Stelle mit Cortinarius rubellus was mir aufgefallen wäre. Ich denke du hattest welche im Sinn, darf ich fragen welche? Vielleicht halte ich dann mal Ausschau.
Edit: Cortinarius bolaris steht auch ab und zu mal rum.
Viele grüße
Uff okay danke,
Ich dachte die Schleimfüße hätten deutlich schleimige Stiele, es war eigentlich auch recht feucht, gestern hat es gut geregnet. Ganz trocken war der Stiel natürlich nicht aber das hatte ich noch als normale moosfeuchte abgetan. Der Standort war aber wirklich in so einem kleinen dichten Fichtenwäldchen mit so ca 50-100 cm hohen Fichten unter denen man nach Steinis sucht. Laubbäume waren schon in dem Wald aber schon ein ganzes Stück entfernt, kann C. delibutus auch unter Fichte?
Viele grüße
Hi,
Schließt du Amanita citrina sicher aus? Vielleicht seh ich es nur nicht richtig, aber die Volva sieht mir so von unten nicht deutlich lappig abstehend aus. Auch die Radialfaserung im Hut fehlt mir etwas.
Viele grüße
Hallo,
Ein Steinpilz sollte das nicht sein, vielleicht ein Hasenröhrling (Gyroporus castaneus)?
Viele grüße
Hallo zusammen,
Tja eigentlich hatte ich ja versprochen von Cortinarius die Finger zu lassen, aber hier bin ich vorsichtig optimistisch, dass die Bestimmung möglich ist.
Gefunden im Nadelwald, oberflächlich sauer (Steinpilz, Maronen, Flockis im Wald), aber da auf der schwäbischen alb garantiert auch Kalk im Boden.
Der erste stand einzeln, aber an mehreren Standorten, bleibt da überhaupt was anderes als der dunkelviolette Schleierling (Cortinarius violaceus)?
Der zweite war an einem einzigen Standort in einem Zehnertrupp zu finden, Hut deutlich schleimig, Stiel ein wenig, Fleisch weiß, Geruch angenehm pilzig. Ziegelgelbe Schleimköpfe (Cortinarius varius)?
Könnt ihr mir das bestätigen/korrigieren?
Viele grüße
Hi beli,
Vorab, ich kenn mich überhaupt nicht aus, aber ich werfe mal für die ersten den umbrabraunen Scheidenstreifling Amanita badia in den Ring. Der soll wohl jung am Rand blass sein, im Alter dann nicht mehr. Da die Bestimmung nur durch ein bisschen stöbern zustande kam kann das auch grottenfalsch sein.
Viele grüße
Christian
Huch da habe ich wohl nicht richtig auf den Stiel geschaut und war zu fokussiert auf die Unterscheidung zum Galli, sorry.
Viele grüße
Tja es soll wohl auch Leute geben die den bitteren Geschmack beim Galli nicht wahrnehmen können, andere reagieren wiederum unterschiedlich stark darauf. Manche essen den Galli dann, da er aber inzwischen von einigen als leicht giftig eingestuft würde, rate ich davon ab. Darf ich fragen welcher der Pilze bitter war? Den würde ich dann entsorgen.
Viele grüße
Hi,
Die gelbporigen sollten Steinpilze sein,
mein Monitor zeigt beim letzten Bild in den Röhren einen leichten rosastich, was kein gutes Zeichen ist, der Stiel sieht allerdings nicht wie ein Galli aus. Im Zweifel: Geschmacksprobe. Kleines Stückchen probieren oder nur mal an der Schnittstelle lecken, sollte den bitteren Doppelgänger entlarven.
Viele grüße
Hi,
Die rosafarbenen Röhren sprechen hier eher für den Gallenröhrling.
Edit: auch das dunkle Stielnetz ist kein gutes Zeichen. Probier einfach mal ein klitzekleines Stückchen (und spucks danach wieder aus), wenn es ein Galli ist solltest du das schnell merken.
Viele grüße
