Danke euch,
Ich werde beide wie gesagt beobachten, irgendeine Idee worauf ich beim Champi achten muss? Oder ist das so ein „Finger weg ohne Taschensequenzierer“ Teil? ![]()
Viele Grüße
Danke euch,
Ich werde beide wie gesagt beobachten, irgendeine Idee worauf ich beim Champi achten muss? Oder ist das so ein „Finger weg ohne Taschensequenzierer“ Teil? ![]()
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Hier in York ist der Boden recht feucht aber es ist noch etwas kalt für die Sommerpilze. Es gibt auf dem Campus sowohl sauren, als auch kalkhaltigen Boden, sowie tollen Baumbestand (an einem Stück stehen 5 mächtige Zerreichen auf Lehm, da hoffe ich auf interessantes). Alle meine Funde außer der erste sind an einem Südhang unter mehreren, recht jungen Hainbuchen, ich hoffe da kommt in den nächsten wochen mehr.
1. Als erstes gab es schöne Babies vom schuppigen Porling (tatsächlich ein sehr trivialer Erstfund für mich, ich finde sonst nur tuberaster)
2. Dann gab es ein kleines Rudel teilweise überraschend madenfreier Netzhexen
3. Direkt daneben (Amanita?)Babies, die ich in den nächsten Tagen beobachten werde.
4. Agaricus bitorquis, der wächst hier seit Wochen recht häufig
5. Und ein weiterer hübscher Champignon(?) den ich auch weiter beobachten kann.
Bis jetzt siehts hier von der Pilzflora nicht sehr anders aus als in den süddeutschen Parks, mal sehn was da noch so kommt.
Viele Grüße
Danke euch,
Ich hab irgendwie noch nie wirklich so auf blütenpflanzen geschaut, aber eigentlich müssten wir auf der Ostalb auch tolle orchideen haben, ich muss da echt mal schaun. Sind ja sehr hübsch.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich war heute im Dalby forest, einem Teil der North York moors unterwegs, um mal zu schauen, was es hier so für Pilze gibt. Neben schönen Buchen- und Kiefernwäldern gibt es hier kunterbunt zusammengewürfelte Wälder, von denen wahrscheinlich die Hälfte nicht einheimisch ist. Es gibt aber auch sehr schöne Magerwiesen und in England soll zum Beispiel der rosa Saftling noch gar nicht so selten sein, vielleicht finde ich im Herbst nochmal meinen Weg hierher.
Am Wegrand gabs diese hübsche Blume, ist das eine Orchidee?
Häufig war im Wald zum Beispiel diese Eichenart, Quercus rubra ist das aber nicht oder?
Der häufigste Baum im Wald ist hier warum auch immer Picea sitchensis, unter denen gabs zwar keine Pfifferlinge aber Perlpilze
Erste Fliegenpilze
Und diese mir unbekannte Pilzart, die ich gerade sporen lasse (eventuell Inocybe, Geruch war spermatisch?)
Und dann fand ich unter Lärchen die ersten Goldröhrlinge.
Hier geht es wohl gerade erst los, wir hatten diese Woche zum Glück Regen, auch nach längerer Trockenheit, mal sehen was hier noch so kommt.
Viele Grüße
Danke dir,
War leider ein Einzelexemplar das ich nicht mal mitnehmen konnte aber ich werde noch ein paar Mal an der Stelle vorbeikommen, vielleicht kommt ja noch was nach. Ich hatte noch nie Ritterlinge im Frühjahr aber wenn das passt ist ja alles top. Die haben hier einen recht interessanten Baumbestand in ihren Parks, bin mal gespannt was da im Sommer so an Pilzen kommt.
Viele Grüße
Hallo,
So auf den ersten Blick würde ich den Morchelbecherling hier aber nicht ausschließen, hatte den auch mal augenscheinlich auf Holzspänen. Brich mal ein stück ab und riech daran, riecht das nach Chlor?
Viele Grüße
Hallo,
Wenn du einen einzigen frischen Pilz zum mikroskopieren dabei hast dann müssen die erstmal erkennen, dass das ein Psilo-Pilz ist, ihn selbst bestimmen und dir dann noch nachweisen, dass du 100% wusstest, dass er Psilocybin enthält (das wird nicht passieren). Einen unbekannten Pilz bestimmen zu wollen ist nicht strafbar. Wenn du eine ganze Tüte getrockneter Pilze dabei hast sieht die Sache wahrscheinlich etwas anders aus.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
War heute nochmal auf der Alb unterwegs und die Wälder und Wiesen stehen dank des vielen Regens jetzt absolut prächtig da. Es gibt immer noch herrliche Morchelbecherlinge, am Bach stehen unter jeder zweiten Esche einige. Speisemorcheln vermisse ich allerdings immer noch.
Dass es für die zu früh ist glaub ich auch nicht, die Maipilze zeigen sich nämlich schon, hier glaube ich trotz gelbstich der Bilder an var flavida weil die noch so jung sind. Da sie so schön knackig waren hab ich mir ein paar mitgenommen, irgendjemand meinte hier, dass die wenn man sie dünn cross brät ganz gut sind.
Der Bärlauch steht auch gut da, blüht aber an einigen Stellen noch nicht.
Die Banalitäten wie die gelbstieligen Helmlinge und die Glimmertintlinge erspar ich euch mal.
Viele Grüße
Hallo,
Ich könnte mir hier Lentinus tigrinus oder ähnliches vorstellen, seh die Bilder auf dem Hany nicht so gut aber die Lamellen sehen gesägt aus und zusammen mit dem Velum und der Ökologie könnte das passen.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Die oben genannten scheinen ein sehr sehr gutes Jahr zu haben, ich finde teilweise über 30 Stück unter einer Esche und klein sind sie auch nicht gerade. Oft steht in der Literatur ja, dass sie gerne mit Speisemorcheln zusammen wachsen, von denen habe ich aber leider noch keine einzige gesehen. Heute hatten wir wieder Frost, was wohl auch nicht unbedingt optimal ist.
Die werden teilweise deutlich über handtellerbreit.
Heute auch das erste Mal büschelig.
Mir ist aufgefallen, dass die hier immer an nicht krautbedeckten Hängen auf nacktem Boden unter Esche wachsen, dort wo Scharbockskraut den Boden. Bedeckt finde ich sie nicht.
Heute Abend esse ich gut, hab aber noch ordentlich was stehenlassen.
Hat jemand mir vielleicht noch ein zwei Tipps für die Suche nach Speisemorcheln? Eigentlich sah hier alles perfekt aus, Boden mit viel Kalk und Feuchtigkeit, alte Eschen aber keine Morcheln.
Viele Grüße
Christian
Das frische wollte ich mir eigentlich morgen mit Morchelbecherlingen in die Pfanne hauen aber wenn dich das interessiert verzichte ich da gern darauf.
Ja hab noch das ganz frische und ein älteres Exemplar, heute entnommen, wollte aus dem alten ein paar Sporen rauskitzeln, bin aber noch nicht dazu gekommen.
Viele Grüße
Danke dir, das dachte ich mir nämlich auch, deswegen mache ich grad den Sporenabwurf. Die Lamellen standen aber schon sehr eng.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich war am Wochenende ein paar Runden im Auwald und Nadelwald unterwegs und konnte ein paar schöne Funde machen.
1. Als erstes gab es ein paar Stellen mit Morchelbecherlingen (Disciotis venosa) ich fand zwar nicht viele Stellen, aber wo sie waren, waren immer sehr viele und auch große am Standort.
2. Dann lief mir der erste (schätze ich, meine Nase ist zu) Maipilz (Calocybe gambosa) über den Weg, war ein Einzelgänger. Das Hutfleisch war ziemlich dünn aber die Lamellen standen sehr eng, er sport gerade.
3. Wenn sie so hübsch glänzen fotografiere ich auch rotrandige Baumschwämme (Fomitopsis pinicola)
4. Das ist denke ich Cortinarius vernus, wuchs unter Birke im Nadelwald, auch wenn ich den rosa Stiel ein bisschen vermisse und Espe auch in der Nähe war.
5. Auf Kalkschotter am Wegrand im Nadelwald zwei hübsche Spitzmorcheln. Da lag viel Totholz rum, sind das dann technisch gesehen Rindenmulchmorcheln?
6. Und im Auwald unter Esche noch ein paar halbfreie Morcheln, da ging aber leider ein gestapfter Pfad zielstrebig von Esche zu Esche durch den Bärlauch, also war ich da wohl zu spät.
Ich hoffe, dass die Morcheln durch den vielen Regen und die anschließende Wärme nochmal zu einem Wachstumsschub angeregt werden.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich habe heute wieder einige Morchelbecherlinge gefunden, im Auwald unter Esche auf nacktem, stark kalkhaltigem Boden (weißer Jura), mit körniger Außenseite, Chlorgeruch und schönem Farbkontrast.
Der hier noch mit schöner Herzform:
Dieser hier wuchs am exakt gleichen Standort, hatte aber weder den Farbkontrast, noch die körnige Außenseite, roch aber ebenfalls nach Chlor mit angenehmer Komponente darunter:
Oberseite
Unterseite
Ist das dann einfach ein deutlich älterer Morchelbecherling oder etwas anderes?
Viele Grüße
Die waren tatsächlich sehr lecker, ich weiß nicht warum ich dachte die Morcheln seien denen im Geschmack total überlegen.
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich war heute mal auf der Schwäbischen Alb auf Morchelsuche. Dort sieht es an einigen Stellen absolut traumhaft aus, alles feucht, Kalkzeigerpflanzen natürlich absolut überall und es stehen auch noch einige vitale Eschen rum. Morcheln gab es aber leider keine einzige. Ich habe mal gelesen, Bauernregel ist zur Bärlauchblüte, die fängt bei uns jetzt gerade erst an, die letzten Wochen wars ziemlich kalt. Ganz zum Schluss fand ich dann unter ein paar alten Eschen noch ein paar Morchelbecherlinge und hab mir da mal eine Hand voll als Trostpreis zum Probieren mitgenommen, könnten da die Morcheln nächste Woche wenns ein bisschen wärmer wird noch kommen?
Viele Grüße
Hallo zusammen,
Ich bin bei weitem kein Profi mit dem Mikro, wollte bloß mal wissen wie ich hier vorgehen würde, vielleicht schaffe ich es ja. Ich hab heute einen pechschwarzen Becherling an Nadelholz gefunden, an der Stelle ist Abies alba absolut dominant, Fichte ist eingestreut. Kiefern gibts dort im weiteren Umkreis praktisch nicht, Laubbäume eigentlich auch nicht.
Ich habe noch einen Becher mit einem Teil Substrat. Aufgrund des Standorts dachte ich an den Tannen-Schwarzborstling, der soll ja RL2 sein, wie würde ich denn den absichern?
Viele Grüße
Hallo,
Habt ihr darauf geachtet an welchem Holz der wuchs? Ich hatte den am 20.02. an Tanne, Pilzflora Ehingen beschreibt den auch an Tanne, eventuell noch mit Vorliebe für Kalk. das würde erklären, warum auf der Alb und im Schwarzwald So viele Fundstellen kartiert sind und er im Rest Deutschlands selten ist.
Viele Grüße
Danke dir auf jeden Fall,
Das paper werde ich mir auf jeden Fall anschaun. Habt ihr C. cibarius s. str. schon einmal im reinen Laubwald gefunden?
Viele Grüße
