Beiträge von kruenta
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Hallo allerseits, in Bezug auf den Stinker habe ich Slavomir Adamcik angeschrieben und er sieht den Pilz als typischen H. foetens s. str. mit der Bemerkung, dass ich die Lamellen wohl nur "half cap" gezählt habe. Was ich in der Tat getan habe - denn irgendwie macht es keinen Sinn, was anderes zu zählen, als das was am Messgerät anliegt. Aber der Begriff scheint dann trotzdem anders definiert zu sein.
LG, Bernd
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Hallo, so ganz ausschließen würde ich hier einen Schleimpilz nicht, da gibt es welche, die reif zu grauem oder braunem Staub zerfallen. Ein Hausschwamm ist es jedenfalls nicht.
LG, Bernd
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Hallo Nobi,
ja, das geht an Matthias, sind jetzt schon drei Arten Geoglossum und eine Trichoglossum, da hat sich schon einiges angesammelt, was sicher auch ganz praktisch ist im direkten Vergleich.
Die Aussage mit der Länge der Haare 200-300 µm stammt aus der heimischen Literatur (Kutorga 2020), wobei ich da eher davon ausgehe, dass das aus anderer Literatur stammt und nicht aus eigenen Untersuchungen.
LG, Bernd
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Hallo Nobi, nachdem ich ja nun schon die Haarlänge vermessen habe ... das ist doch schon mikroskopisch
Sollten die Haare am Stiel bei hirsutum nicht deutlich länger sein?LG, Bernd
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Moin,
wieder von der gleichen Wiese, an der Stelle vielleicht Halbmagerrasen, noch eine schwarze Zunge im Cluster.
der Stiel ist 2 mm dick, damit ergibt sich eine Haarlänge von etwa 100 µm
Nachgewiesen ist im Land nur T. hirsutum - mit 2 aktuellen Funden in die Rote Liste aufgenommen (Daten von 2020) - wobei der hier nur in nassen Biotopen gefunden wurde.
Kann das trotzdem hirsutum sein oder ist T. walteri o.ä wahrscheinlicher?
LG, Bernd
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Hallo, das ist ein Hasenröhrling. Komisch nur dass der madig ist, hatte den bisher noch nie madig.
LG, Bernd
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und noch ein Addendum zur Nr. 2 - die lassen sich ganz leicht olfaktorisch finden, wenn man erst mal weiß, worauf man achten muss. Jetzt ein paar frischere, dann ist der insgesamt bräunlicher, auch die Lamellen. Als ich gestern die Lamellendichte gezählt habe, war der ja schon etwas eingetrocknet.
Wie man es auch dreht ich komme auf ~12 pro cm.
LG, Bernd
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Hallo Wastl, ich würde hierbei eher an Trametes pubescens denken.
LG, Bernd
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Hallo liebe Pilzfreunde,
die Nr. 1, Geoglossum sp., ist nun kein Einzelstück mehr. Und zwar sehen die alle so aus, mit dem winzigen und schlanken sporifizierenden Teil, nur bei der kleinen ist das noch unklar. Ein Exemplar ist offensichtlich schon sehr alt und "schimmelig" oder so. Dann ein großes stämmiges 9 cm über alles und ein kleines Exemplar, das stehen geblieben ist, in Nachbarschaft einer einzelnen Keule.
Kann das fallax sein? So richtig scheint ja keine der (mitteleuropäischen) Arten zu passen, oder?
LG, Bernd
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Hallo Wolfgang, ja schon klar, dass die meisten Bilder älter sind und sich auf die vorherige H. foetens beziehen. Aber auch im Bild aus der Publikation (das u.a. in der Suchmaschine gefunden und angezeigt wird), sieht mir die 6 (foetens) von der Lamellendichte her nicht wesentlich anders aus als 10 (subfoetens). Farblich wäre ich hier eher bei foetens abgesehen von der Eigenschaft, dass meine Pilze keinen hellen Hutrand haben, was ja als Eigenschaft bei foetens beschrieben wird, nicht jedoch bei subfoetens (Danke an nobi_† ). In der Tendenz bleibe ich damit bei H. subfoetens.
Eins der Fotos bei pilze-deutschland von H. foetens stammt ja von Karl W - Karl, hast Du diesen Beleg nach Erscheinen der Aufdröselung noch mal angeschaut, ist das immer noch H. foetens?
Im Baltikum gibt es selbst für H. foetens keinen Beleg. Alle relevanten Synonyme habe ich für die Checkliste von 1986 durchgeschaut, in der neueren Literatur und im Netz nur noch Hodophilus. Ist damit in jedem Fall was Neues für die Region.
Also vielen Dank an alle, die zu dieser Erkenntnis beigetragen haben.
LG, Bernd
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Hallo,
zu 2)
dank Wolfgang habe ich mich an dem Schlüssel versuchen können. Dort wird anhand der Lamellendichte (Lamellen inkl. Zwischenlamellen je 1 cm Hutrand) bei einem Wert von 18 getrennt. Ich komme bei meinem Pilz auf 10-12, ziemlich eindeutig. Dann geht es weiter und man kommt aufgrund der Farben und der deutlichen Verdunklung beim Trocknen zu Hodophilus subfoetens. Wobei mir einige Bilder im Netz, die H. foetens zeigen (sollen?) schon sehr passend erscheinen, auch und gerade in Bezug auf die Lamellendichte.
zu 3)
noch ein Bild mit der abgezogenen Huthaut
und dem Stielbereich oberhalb des Rings
zu 4)
nachdem es bei der Nr. 2 einen deutlichen Geruch gab, hab ich das auch bei der 4 probiert - meistens wird das bei so kleinen Pilzen ja nichts - und siehe da, auch der hat einen charakteristischen, angenehmen Geruch, in Richtung Menthol / Ackerminze
LG, Bernd
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Hallo Wolfgang, danke für den Wegweiser. Tatsächling riecht der Pilz penetrant, so in Richtung Gummi könnte hinkommen. Dann wäre Hodophilus foetens (agg.) ein für mich derzeit ausreichender Arbeitsname.
Springer ist leider hinter der Bezahlschranke.
Beste Grüße, Bernd
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Hallo, es ist immer noch recht trocken auf der Wiese, aber wo das Gras höher ist findet man im Moos doch das eine oder andere
1) meine erste Erdzunge von der Wiese, sehr schlank sah eigentlich aus wie ein toter Halm. Die Zunge ist fast schmaler als der Stiel. Ein Einzelstück. Meine Vermutung geht zu Geoglossum fallax. Da ich aber ohnehin schon zwei Arten aus der Gattung für Matthias ( Mreul(✝) ) habe, passt die dazu gut ins Thema.
2) eigentlich ein charakteristischer Pilz von den Hygrophoraceae, aber da will sich nichts mit den Farben finden lassen. Hutdurchmesser 12 bis 25 mm.
3) das halte ich für eine Stropharia und dann wird es kompliziert, am ehesten passt noch S. inuncta. Allerdings finde ich nirgends Angaben, dass die Huthaut sich komplett abziehen lässt (besser als beim Gummihelmling) und es darunter auch weiß wird. Hutgröße 12-20 mm. Stiellänge >50 mm.
4) noch was von den Hygrophoraceae, Cuphophyllus cereopallidus ist vielleicht ein nicht ganz unplausibler Arbeitsname
LG, Bernd
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Hallo Timm,
klar, das erste ist wohl H. elastica - wobei die Lorcheln ja alle extrem variabel sind, bei der zweiten nehme ich H. macropus an, die kann auf Boden und auf Holz.
LG, Bernd
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Hallo Wolfgang, gibt es da jemand, der diese Arten derzeit bearbeitet und Interesse an dem Beleg zum Sequenzieren haben könnte? Vielleicht selbst? Ich kann die gern verschicken. Diese Keulen sind jetzt seit vielleicht 10 Tagen zu sehen und offensichtlich werden die nicht größer. Das erste Wiederfinden war spannend, obwohl ich genau wusste, dass die auf dem nur wenige qm großen Fleck sind, habe ich ein paar Minuten gebraucht, um sie wiederzufinden. Insgesamt sind es so um die 30-40 Fruchtkörper.
LG, Bernd
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Hallo Ralf,
es gab im letzten Jahr einen Suchaufruf von der Uni HH, wo darum gebeten wurde, möglicherweise viral verformet Pilze zu sammeln und einzusenden, damit man daraus "Biowaffen" gegen "Schädlinge" basteln kann. Virusinfektion: Uni Hamburg sucht „schräge“ Pilze / DGfM
Da das auch im Forum verlinkt wurde, bin ich darauf aufmerksam geworden.
LG, Bernd
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Hallo Ralf, sieht echt schick aus. Ich würde da mit dem Lacktrichterling mitgehen und mal in den Raum werfen, dass es eine Wuchsanomalie aufgrund von vielleicht Virenbefall sein könnte.
LG, Bernd
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Hallo Frank, hallo Werner, beide Belege liegen noch auf dem Schreibtisch. Da Frank Interesse, hat bin ich natürlich liebend gern bereit, da eine Sendung zusammenzustellen und kann dann den Phellinus Nr. 1 auch mit beifügen. Phellinus laevigatus klingt interessant, den hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm - laut der heimischen Literatur gibt es dazu sogar 18 Belege (Funga Lithuanica VI-2, 1996), was schon (angesichts der geringen Mykologendichte) fast als häufig anzusehen ist.
LG, Bernd
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Hallo Christoph,
genau, das sind Birkenporlinge.
LG, Bernd
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Hallo Ingo, nö, die habe ich nicht ausgegraben. Ich glaube auch nicht, dass ich das noch zuordnen kann. Raupen sind schon im lebenden Stadium schwierig und parasitiert dann erst recht. Vom Angebot her wäre eine Gamma-Eule recht wahrscheinlich :D.
Meine Frau hat die C. militaris kürzlich direkt auf dem Hof gefunden, mehrfach, unter Walnuss, wenn die noch sind, kann ich ja mal eine ausgraben. Zur Not würde ich die auch auf der Wiese wiederfinden.
LG, Bernd
