Beiträge von kruenta

    Moin,

    war gerade auf der Wiese und dabei gab es mit der lilafarbigen Wiesenkoralle einen Hammerfund, den ich Euch nicht vorenthalten will

    1) Ramariopsis pulchella (ich gehe mal davon aus, dass es die ist und keine Verwechslungsarten in Frage kommen), etwa 3 cm hoch über alles, danben auche kleinere


    2) Cordyceps militaris


    3) Lamellenpilz aus der Ellerlingsecke, leicht hellblau, grau bemehlt, wenn man das abwischt, wird es ockerbraun; mit auffällig oben verdicktem Stiel. Der große hat einen Hutdurchmesser von 28 mm


    4) gleich daneben, bis 50 mm groß


    5) ein kleiner Saftling (10 mm Hutdurchmesser), die meisten waren schon ausgetrocknet, aber einer sah noch ganz gut aus

    LG, Bernd

    Moin Pablo,

    die Fotos im (schräg geführten) Schnitt nachgereicht. Mit KOH nach ~15 sek.


    Der genannte Onnia leporina geht in der aktuellen Beschreibung auf Jahn zurück, Westf. Pilzbrief 11 (1978) - indirekt zitiert nach der folgenden Arbeit. Vielleicht hast Du den ja?

    Laut finnischer Literatur (Niemelä & Kotiranta 1983) soll der im Norden des Landes sehr verbreitet sein. Karstenia 23-1 1983-4.pdf

    Da auf der Webseite offen zugänglich und herunterladbar, dürfte das OK sein.


    LG, Bernd

    Hallo,

    ich sehe den ja ziemlich oft (weil ich in einer birkenreichen Gegend im Wald wohne), aber das habe ich so noch nicht gesehen (wobei ich den auch selten abmache). Insgesamt muss der sehr wirksame und breit wirkende Mengen an Antibiotika haben. Ich habe den schon gefunden an Bäumen, die mindestens 3 Jahre am Boden lagen, wo das Holz sehr morsch ist, aber der "Pilz" (ist ja eine Nebenfruchtform - NFF) immer noch wie frisch aussieht. Trotz alledem wird auch der irgendwann zersetzt, vielleicht gibt es sogar Spezialisten, die nur auf solchen NFF parasitieren? Die Pilzwelt ist noch immer voller Überraschungen, da ist so vieles noch unbekannt

    LG, Bernd

    Hallo,

    neben dem purpurfarbenen Becherling gibt es noch einen weiteren Becherling, der weitgehend vergraben ist, aber anscheinend außen borstig ist. Also vermutlich Geopora oder so, aber ziemlich klein bis max 12 mm. Jung innen hellgrau, älter dunkelbraun.


    LG, Bernd

    Hallo,


    Mreul(✝) einen Pilz habe ich eingesammelt, vermutlich nehme ich später noch einen dazu, der dann reifer sein sollte. Smardaea gefällt mir sehr gut.

    Tuppie die Wespe ist eine Mellinus arvensis, die Farbe sieht auch mit mehr Licht so aus.


    Etwas mehr gesucht sind noch einige weiter unter den Nadeln aufgetaucht, insgesamt etwa 10-15 Stück in der Größe 4-10 mm.

    Biotop mit Suchhinweis :D

    weitere Bilder mit Größen- und Farbvergleich

    LG, Bernd

    Hallo, auf reinem Sand, zudem Südhang, habe ich 3 Stück von diesem Becher gefunden. Fast schwarz aber mit einem leichten Tuck in Richtung purpur/lila, gleichmäßig gefärbt (innen/außen/Fleisch). 7-10 mm groß. Ein Lineal hatte ich jetzt leider nicht mit. Aber die Kiefernnadel helfen ja auch schon bei der Größenvorstellung.


    Biotop

    Becher


    Mit der Farbe und auf Sand dürfte es doch nicht viel geben?

    LG, Bernd

    Moin,

    auf der Wiese wächst an fetteren Stellen auch reichlich Beinwell. Am Stielansatz ist fast überall dieser kleine weiße Pilz, der schnecklingsartig daherkommt zu sehen. Jetzt vermute ich aber, dass es sich um Atheniella delectabilis handeln könnte. Beim Geruch ist mir nichts aufgefallen, aber dazu muss man wohl auch ein ganzes Büschel pflücken. Beim Geschmack bleibt ein seifiger Nachklapp. Größe so bis 12 mm. Wachstum teils im Cluster.

    IMGP4838.JPG


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    1) dass der grellgelbe Becher Bisporella citrina ist, ist wohl klar, die Frage ist, ob der auch so hell sein kann, oder ob dass eine der Schwesterarten B. pallidens, subpallida sein könnte. Auf Schwarzerle.

    2) ein kleiner gelber Becher auf Kiefernzapfen

    3) weiße winzige Becher an (vor)vorjährigem Schnitt auf der Weide, der Halm hat einen Durchmesser von etwa 4 mm

    LG, Bernd

    Hallo, also die Bilder von Funghizzle sind eindeutige Chagas. Da gibt es keinen Zweifel. Das Eröffnungsbild von Pilzfreund ist aber ganz genauso eindeutig kein Chaga. Es gibt manchmal komische Knollen, die man sich gründlicher angucken muss - es gibt ja auch verschiedenen Ursachen für diese Maserknollen - aber das hier gehört nicht dazu. Es lohnt sich nicht, dafür den Baum zu verletzen.

    Hier mal ein Bild von einem etwas größeren Chaga der letzten Wochen, die Hauptknolle ist etwa 30*30*30 cm, und setzt sich dann noch etwa 1,5 m in der Verletzung nach oben fort.

    LG, Bernd

    Hallo, glibberig der schmierig ist der eigentlich nicht, der hat schon so die Konsistenz, dass der Begriff "Wachskruste" zutrifft. Ich kann das ja mal mit Streichholz und Rasierklinge ausprobieren. Auf alle Fälle gab es an diesen Birkenästen kein Haareis, und da wo es Haareis gab, gibt es keine solchen Krusten.


    LG, Bernd

    Servus Felli,

    beim Herausziehen eines die Sicht verstellenden Grashalms, habe ich einen der Pilze mit herausgezogen. Und vermessen. Bei der Dicke habe ich wohl etwas hochgestapelt, sind wohl eher 0,2 mm. Grasreste gibt es reichlich.

    Was das Rote am Ansatz ist - keine Ahnung, das kriege ich mit meiner Optik auch nicht raus. Auch nicht, ob es dazugehört, was ich aber schon annehme.

    Macrotyphula filiformis wäre auch eine neue Art für Litauen. Was anderes wohl erst recht ... [edit: ist wohl synonym zu M. juncea]

    LG, Bernd

    Moin, bei der Nachkontrolle an der Stelle, wo die vermutlich neue Xylaria gefunden wurde, habe ich heute diese fadenförmigen Objekte gefunden. Die erste Hoffnung, dass es zu der Xylaria gehören könnte und diese dann kein einzelstück mehr wäre, bestätigt sich aber nicht. So um die 30 mm lang, 0,5 mm dick, an fast der gleichen Stelle (20 cm) wieder in der Kombination Boden, alte Grashalme, Pferdemist. Bisher nicht gebuddelt und geprüft von wo aus die wachsen. Die meisten Macrotyphula sind doch aus dem Wald, gibt es da einen vernünftigen Kandidaten für die Weide? Oder kann das noch was ganz anderes sein?

    Suchbild



    Danke für's Anschauen und für eventuelle Vorschläge.

    LG, Bernd

    Hallo,

    den Pilz würde ich auch Thelephora palmata nennen

    und die Flechte ist eine aus der Gattung Peltigera, evtl. P. canina. Da kann Dir Ingo ( Sennepilz ) vielleicht weiterhelfen, sofern das ohne Bilder der Unterseite hier geht.


    LG, Bernd

    Hallo, da es ein Geweih hatte, kommt so viel nicht in Frage. Für ein Reh erscheinen mir die Stangen zu gedrungen. Also am ehesten wohl ein Jungtier von einem der Hirsche.


    Foto in Hörner-oben-Position wären nützlich gewesen, ebenso wie eine Größenangabe. Der beißt nicht mehr


    LG, Bernd

    Hallo, bin durch Zufall über diesen Beitrag gestolpert. Sowas hatte ich auch vor ein paar Tagen und erstmal als Hoffnungslos sp. abgelegt, aber das Aussehen in Verbindung mit der Anwesenheit der Fencheltramete, passt doch sehr gut.

    LG, Bernd

    Hallo, eigentlich hatte ich ja immer gedacht (anscheinend nicht nur ich), dass Sand-Reitgras auf der Wiese eher nicht so gut ist bzgl. der Artenvielfalt, weil das meist als stark expandierend und anderes verdrängend zählt, in gewisser Weise eine Pionierart, die (weil nicht gern gefressen) dabei hilft, aus Wiese, Weide und sonstigen Kahlstellen Wald zu machen, indem Bäumchen in deren Schutz ungestört keimen und wachsen können. Gleichwohl sind das natürliche Vorgänge, die einem dynamischen Wechsel von Beweiden und Bewuchs unterlagen. Wenn man denn anfängt, regelmäßig solche Sand-Reitgräser abzusuchen findet man interessante Sachen.

    1) weiße bis beigefarbene Keule, teils verzweigt, mit deutlich abgesetztem Stiel (Clavaria / Clavulinopsis sp.), ich gehe davon aus, dass das alles die selbe Art ist da auf 2 qm gesammelt

    von dem 1 mm großen Lamellenpilz, den man auf den ersten Bildern sieht, sind mir keine Bilder der Lamellen gelungen ...


    2) ein Einzelstück, eine winzige filigrane weiße Koralle (Ramariopsis sp.)


    LG, Bernd