Beiträge von kruenta

    Hallo Volker,


    es gibt gerade einen thread mit einer ähnlich aussehenden Koralle, den hier: Clavulina cinerea, Clavulina rugosa oder Clavulina coralloides

    und zwar könnte es sein, dass die Koralle mit dieser Färbung von einem anderen Pilz befallen ist, so etwa, wie das hier Korallenbefall, Korallenschimmel = HELMINTHOSPHAERIA CLAVARIARUM (SYN. PEZIZA NIGRA, PEZIZA CLAVARIARUM, ROSELLINIA CLAVARIARUM, DIPLOCOCCIUM CLAVARIARUM, SPADICOIDES CLAVARIARUM, CLADOTRICHUM CLAVARIARUM)


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    angeregt von Thorbens Beitrag (Clavulina cinerea, Clavulina rugosa oder Clavulina coralloides) und den darauffolgenden Kommentaren habe ich mir die Bilder einer weißen Koralle vom September noch mal angeschaut, wo es auch so aussieht, als könnte die durch Befall verfärbt sein. Standort ist an Kiefer, Fichte, etwas Eiche und Birke, Hasel, Eberesche, Heckenkirsche. Viel Totholz, schattige Lage. Vielleicht 15-20 Fruchtkörper

    vom 3.9.

    vom 6.9.

    Mit diesem Bild liegt dem wohl ziemlich sicher C. cristata zugrunde

    Dabei sind Clavulina rugosa und Clavulina cristata/coralloides immer mal wieder anzutreffen, die zweite jährlich im frühen Herbst, regelmäßig auf dem Weg. Alte Bilder beider Arten


    Und dann wäre da noch diese Koralle (?) die gleich am Waldrand in einem 3 m Hexenkreis üppig vertreten war. Die hatte ich eigentlich auch als C. cristata angesprochen. Wobei ich jetzt zweifele, ob das nicht doch eher R. kunzei oder noch was anderes ist. Mehr Bilder habe ich leider nicht.




    LG, Bernd

    Moin, gestern habe ich auf der Wiese noch eine im Vergleich sehr stämmige Erdzunge gefunden, die ich daher makroskopisch schon als G. cookeanum ansehe.



    Nachdem ich kürzlich Griffith at al. (2013) zu CHEGD in Wales gelesen, dann das Video von Karl vom Depot angesehen habe und Florian gestern noch eine Aufstellung vom NP Kalkalpen gemacht hat, habe ich mal nachgezählt, was sich denn so von meiner ~4 ha Wiese in der einen Saison angesammelt hat. Es sind jetzt knapp 30 Arten, wobei die meisten noch mit cf. oder sogar 2-3 verschiedenen Arbeitsnamen versehen sind. Interessanterweise waren die Entolomas alle nur etwa 2 Wochen (Ende August-Anfang September) vorhanden und sind seitdem verschwunden. Ob es da noch einen Schub in diesem Jahr gibt? So richtig glaube ich nicht dran.


    LG, Bernd

    hier hab ich ein Bild vom 3. Mai d.J. - das sieht schon wie Deine Pilze aus, auch mit der glatten Innenseite. Wobei Ihr am Neckar mindestens 3 Wochen weiter seit vegetationstechnisch gesehen.

    Und - ich bin auch nur Anfänger bei den Pilzen. Nur mit täglicher Beschäftigung mit der Materie, das ist halt der Vorteil auf einem Einzelhof in einer Region mit 10 Leute / km2.


    LG, Bernd

    Hallo Martin,

    also der Pilz selbst sieht schon wie der Haselbecher aus, und Mai ist voll OK, da müssten die schon noch dasein. Auch dass das Hasel ist, würde ich jetzt nicht vehement bestreiten. Sieht nur etwas anders aus als meine Hasel - aber dafür reicht ja schon ein Standort am gedüngten Ackerrand. Was ist das da für ein Belag drauf? Alge? Frühstadium von Flechten?


    LG, Bernd

    Hallo Martin,

    die ersten beiden Bilder, Encoelia ja, es gibt da aber noch Schwesterart(en) an Espe und Hainbuche.


    Der an Hasel ist eher ein später-Winter-bis Frühlings-Pilz, im Sommer habe ich den an den bekannten Stellen vom Frühling zuvor nicht mehr gesehen. Also deswegen würde ich Zweifel anmelden. Auch die rinde sieht mir mehr nach jungen Espen aus.


    LG, Bernd

    Hallo,

    unterseits eines unberindeten, aber noch kaum morschen Kieferasts auf dem Boden habe ich diese filzigen Strukturen gefunden - vielleicht die gleiche Art nur in verschiedenem Alter?

    1) rot-orange


    2) beige (das m.E. jüngere Stadium)



    LG, Bernd

    Hallo Matthias,


    danke, in der Tat, die Nr. 1 ist schon so gut wie getrocknet, der Sand abgefallen - das Substrat ist tatsächlich eine Kiefernnadel!


    Calyptella capula hatte ich mir auch angeschaut, war aber wegen dem Einwand von Andreas (Pilze um Flörsheim Teil 2 zu Nr. 29 im Eröfnungsbeitrag) hier verunsichert. Aber ja, der scheint sehr gut zu passen - ist gleich an der Xylaria-Stelle, wäre jederzeit wiederzufinden.



    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    2 winzige Pilze von der Nachsuche auf der Weide. Eigentlich gibt's ja nicht genug zum Sehen, aber wenigstens für die Nr. 2 bietet sich ein Arbeitsname an


    1) ein orange-beige farbener Pilz, bei dem ich Lamellen annehme, ohne sie gesehen zu haben. Substrat ist ein vergrabenes (vorjähriges) Blatt von einem kräftigen Gras. Der "große" Hut hat etwa 1 mm Durchmesser


    2) ähnliches Substrat nur nicht vergraben, ganz kurz gestielte weiße Becher bis knapp 1,5 mm groß. Hier scheint mir Cellypha goldbachii ein ganz guter Arbeitsname zu sein. Moose waren nicht dabei, also eher kein Rimbachia.

    LG, Bernd

    Hallo,


    hier der Beitrag von S. crocea auf meinem Hof (Könnte das Sarcodontia sein?). Der an dem jungen (toten) Bäumchen fruktifiziert in diesem Jahr, der andere auf'm Nachbarhof nicht. Dass die nicht jährlich kommen, habe ich jetzt auch von anderen Leuten gehört, die den bei sich in der Nähe haben.


    Auffällig bei meinem Pilz ist, dass der an einem Apfel wächst, der maximal 20 Jahre (eher 15) alt geworden ist. Erlegt haben den übrigens die Schafe durch Rindenfressen. Wobei man ja junge Apfelbäume, die aus irgendeinem Grund eingehen und dann stehenbleiben noch seltener findet, als alte Apfelbäume mit toten Ästen. Die Aussage "an alten Apfelbäumen" hat m.E. nichts damit zu tun, dass der Pilz nicht auch an jungen könnte.


    Ein Bild von vor 2 Wochen


    Martin, der Pilz hat auch einen deutlichen und charakteristischen Geruch.



    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    leider wieder ein Einzelstück (ringsrum lange gesucht) und nicht mehr der jüngste, aber mit leidlich charakteristischen Eigenschaften ist vielleicht die Gattung drin. Sah von oben aus wie ein Saftling, allerdings im dichten Gras. Mit den dunklen, dicken und verzweigten Lamellen scheint das aber eher nicht der Fall zu sein. Wenngleich der spitze Hut und der anscheinend dunkelnde Stiel schon in Richtung schwärzender Saftling zeigen würden ... Geruch hatte der Pilz keinen (den Stinker habe ich erst danach eingesammelt und damit den Geruch für einige Zeit KO gesetzt). Hutdurchmesser fast 2 cm, Stiellänge so um 5 cm, wobei der Stiel oben schon ziemlich weich war.



    Vielleicht hat ja jemand ne Idee, wo das hin gehen könnte. Vielen Dank für's Anschauen und für Vorschläge.

    LG, Bernd