Hi, ich probiere es morgen Mal aus. Ich hatte die letzten 45 Nächte unter Minus 6. Glaube aber nicht, dass dem Kollegen das sonderlich Eindruck gemacht hat.
LG, Bernd
Hi, ich probiere es morgen Mal aus. Ich hatte die letzten 45 Nächte unter Minus 6. Glaube aber nicht, dass dem Kollegen das sonderlich Eindruck gemacht hat.
LG, Bernd
Hallo Pablo, in der Sendung war bis 23. Und soweit ich das jetzt sehe sollte die 6 auch H. nidulans sein, steht glaube ich als Verdacht auf der Tüte, nicht aber in der Liste. Den würde ich dann als schon geklärt nicht mehr mitschicken.
LG, Bernd
Moin Rudi,
danke für den Vorschlag, schaue ich mir an. Und es besteht ja Hoffnung, dass der Pilz, wenn ihm denn das Wetter genehm ist, auch wieder wächst und sich in Farbe zeigt.
Moin Pablo,
KOH hatte ich probiert (siehe Eingangstext, aber das ist sebstgestrickt aus Holzasche, dürfte max. 10% haben, wirkt aber bleibend auf Ph. robustus, Ph. alni, B. adusta), mit einer geringen Verdunklung, die ich eher auf die Nässe als die Chemie zurückführen möchte, trocken sieht es so aus wie vorher. Nr. 30 ist für die nächste Sendung vorgesehen. Falls sich Werners Vorschlag bestätigen sollte, wäre das vermutlich auch eine neue Art fürs Ländle.
LG, Bernd
Hallo Joe, naja, eine kleine Restunsicherheit bleibt schon, solange das nicht mikroskopisch abgesichert ist. Es gibt ziemlich wenig Bilder aus dem Baltikum. Ganz ähnlich farblich sehen die aus Weißrussland aus Грибное царство Беларуси - Trichaptum biforme
Auch sie Sammlung von beli zeigt ziemlich Farbvariabilität, allerdings mit deutlicherer weißer Kante Trichaptum biforme - Violeettrandige Tramete , November 2020 !
LG, Bernd
Trichaptum biforme passt sehr gut. Der wird laut heimischer Literatur auch bevorzugt an Birke angetroffen und ist wohl mäßig häufig. Hier hat's ja schon deutlich mehr Birkenwald als in Deutschland. Nach offizieller Statistik sind über 20% des Waldes Birkenwald.
Vielen Dank Euch beiden, Bernd
Danke, schöne Vergleichsdarstellung. Larix habe wir hier nicht, zumindest nicht einheimisch. Als Einzelbäume oder auch mal Haine stehen die aber schon gelegentlich auf (ehemaligen) Höfen und alten Friedhöfen. Allerdings meistens L. sibirica. Vermutlich ist der Pilz aber nicht streng an Lärche gebunden?
LG, Bernd
Hallo beli,
danke für den Vorschlag.
Mehr Bilder habe ich leider nicht, soweit ich mich erinnere, war das noch eine lebende Birke, hier und da ein paar größere Äste abgebrochen. Nicht ganz trivial, würde ich aber wiederfinden, sobald es etwas weniger Schnee sein wird.
LG, Bernd
Hallo Werner, vielen Dank. Interessanter Vorschlag. Obwohl bei pilze-deutschland über 1700 Datensätze vorliegen, findet man insgesamt wenig Literatur und Bilder (in Netz). Für Litauen gleich gar nichts (inklusive Bücher). Am ausführlichsten ist noch die polnische Wikipedia (Czyreń gąbczasty – Wikipedia, wolna encyklopedia). Aber sollte der Pilz nicht eher an noch berindetem, frisch abgestorbenen Holz zu finden sein? Die Eichenäste bei mir haben hingegen nur mittig noch etwas Holz, sonst ist das alles schon weiß und mürbe. Allerdings könnte der Pilz auch schon etwas älter sein?
Liebe Grüße, Bernd
Hallo André,
kann eigentlich nichts mit dem Norden zu tun haben, ich habe den Bärlauch hier auch - leider nur 25 km weg - und bin schon etwas nördlicher als Güstrow. Eher hilft da Renaturierung der Kanal-Flüsse zu natürlichen Auen.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
dieses nur resupinate Pilzlein wuchs/wächst an Eichenholz vom Typ "kann man vielleicht mal irgendwann brauchen", das im Freien, aber leicht überdacht im Sand lag, und schon ziemlich lange nicht gebraucht wird - außer zur Verbesserung der Biodiversität.
Keine Ahnung wie der farblich in frisch aussieht. Mein Verdacht geht in Richtung Antrodia. Ziemlich kleine Poren ~3/mm. Keine (bleibende) Verfärbung mit KOH.
Das orange Zeug könnte vielleicht das Myzel davon sein?
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
Hallo Harald, solche disjunkten Areale sind mindestens aus der Botanik (z.B. Fichte, roter Holunder) und der Entomologie (Zwerglibelle, Alpen-Mosaikjungfer) bekannt. Von Mykologie habe ich zu wenig Ahnung, da kann ich Dir jetzt keine konkreten Angaben machen. Aber es würde mich doch sehr wundern, wenn sich die Pilze da komplett anders verhielten, zumal die Mykorrhizapartner, denen nicht viel überbleibt, als den Symbiosepflanzen zu folgen.
LG, Bernd
Hi, rein montane Arten dürfte es in den wenigsten Fällen geben. Die Arten, denen es nach der Eiszeit zu warm wurde, haben sich einerseits in höhere Lagen "montan" zurückgezogen, andererseits in nördlichere Breiten, Skandinavien etwa. Womit disjunkte Areale entstanden. Eventuelle Neuentstehungen von Arten aus dieser Isolierung heraus sind natürlich möglich, entwicklungsgeschichtlich war die letzte Eiszeit aber "gerade erst". So viel Zeit für neue Arten war da noch nicht.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
anbei die Fotodokumentation eines der zu verschickenden Belege für Pablo. Ich habe keinen Arbeitstitel.
Fund an geschädigter Eberesche, aber mit noch einigen Knospen, 2 Konsolen zu 5-6 cm Breite, direkt übereinander. Ungestielt aber relativ schmal ansitzend, 15-20 mm.
Konsistenz saftig, gummiartig, leicht zu schneiden. Geruch angenehm pilzig. Keine Geschmacksprobe. Oberseite ziemlich abgenudelt.
Verfärbung mit KOH unbekannter Konzentration. Dicke 11 mm.
Geringere Verfärbung der Poren; Porengröße 1-3 / mm.
LG, Bernd
Hallo Björn, ist der Adapter für die SLR schon in dem Preis mit inbegriffen? Lässt Du die da fest installiert, das Vorgängermodell etwa, oder ist das kein Problem, die da jedesmal ab- und anzubauen?
LG, Bernd
Moin allerseits,
bei diesem filzigen Becherchen auf einem kräftigen, toten Ast einer ehedem randständigen Kiefer hatte ich zunächst an Eriopeziza [caesia] gedacht, die Ingo mir an anderer Stelle mal vorgeschlagen hatte, also nicht an den wissenschaftlichen Namen, aber daran, dass da so ein filziger Becher gezeigt wurde. Aber das scheint ja farblich nicht zu passen (latein caesius heißt "blaugrau"). Was käme noch in Frage? Vielleicht erlaubt die Filzigkeit ja ausnahmsweise mal eine makroskopische Bestimmung oder wenigstens Eingrenzung? Bilder von heute.
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
Moin Christoph,
das waren die Gurken, nicht die Bananen. Und überraschenderweise hat die EU es fertiggebracht, die Verordnung über die Gurkenkrümmung für ungültig zu erklären, ohne sie mit einer doppelt so langen Verordnung über die Unsinnigkeit der Gurkenkrümmung im Kontext des Klimawandels zu ersetzen.
Hier würde ich es als schwierig erachten, einem Algorithmus zu erklären, wo nach deiner Methode der Knickpunkt ist.
Man kann relativ einfach die maximale Ausdehnung messen, die maximale Breite senkrecht dazu, die relative Lage dieser maximalen Breite zu den Endpunkten - mittig oder (gurkenförmig) eher näher an einem Ende. Das Verhältnis der Flächen beidseitig einer Verbindungslinie der Punkte maximaler Ausdehnung. Eventuell die Lage des Flächenschwerpunkts und dann in Bezug auf die Punkte maximaler Ausdehnung einen Winkel messen - das dürfte aber nicht ganz mit Deinen Zeichnungen zusammenfallen. Alles Sachen, die softwaremäßig einfach zu ermitteln sind.
LG, Bernd
Moin Peter, sehr riskantes Wettangebot, erklärt aber die verbleibende Menge an Chips. Ich wette prinzipiell nicht und weiß auch gar nicht woher man die Chips bekommt. M.E. ein typischer I. obliquus. Eigentlich erstaunlich wie viele es von denen auch an jüngeren Bäumchen gibt, irgendwo müssen die Sporen doch herkommen ...
LG, Bernd
Hallo Thorben, der sieht ja höchst passend aus. Vielen Dank.
LG, Bernd
Hallo, noch ein paar Bilder von dem Pilzchen. Der geht doch noch weiter an dem Stämmchen, und sieht dort etwas anders aus.
Ich muss mich aber korrigieren bezüglich der Angaben zu Litauen.
Es werden die 3 Arten C. gilvescens (Bres.) Dom., 1963; C. resinascens (Rom) Dom., 1963 und C. aneirina (Sommerf.:Fr.) Dom. 1963 unterscheiden, alle nur mit einstelligen Funden.
Geschlüsselt wird (gekürzt)
1 ohne rosa Töne → 2; 1* mit rosa Tönen → C.g.
2 3-4 Poren/mm → C.r.; 2* 1-3 Poren/mm → C.a.
Lineal hatte ich aber wieder nicht mit, muss ich mir wohl mal eins machen, dass man ins Substrat schrauben kann, damit die Hände frei bleiben.
LG, Bernd
Moin,
wenn ich mir die Diagramme von Frank anschaue, da stellt sich mir noch die Frage, kann man eigentlich ausschließen, dass das Substrat in irgendeiner Weise Einfluss auf die Parameter haben kann, die als artspezifisch (das wäre hier wohl die Sporenform und -größe) angesehen werden. Ein anderes Substrat kann ja durchaus ein anderes Bereitstellen von chemischen Substanzen bedingen, was wiederum anderes Wachstum ermöglicht. Denn wenn eine Art auf ein bestimmtes Substrat spezialisiert ist, bedeutet das doch wohl, das sie hier die optimalen Bedingungen und Rohstoffe vorfindet, wohingegen auf einem anderen Substrat die Bedingungen suboptimal sind. Und sollte sich suboptimale Bedingungen nicht auch irgendwo niederschlagen? Oder betrifft das nur makroskopische Merkmale wie Größe und Farbe?
Oder aber, gibt es solche Fälle, wo das Substrat nachweislich erhebliche Auswirkungen auf bestimmungsrelevante (mikroskopische) Merkmale hat - die dann aber wohl nicht mehr bestimmungsrelevant sein werden, sobald man weiß, dass sie ökologischer Natur sind oder sein können.
LG, Bernd
Hallo Frank, hallo Pablo,
danke für Eure Einschätzungen. Ist ein Fund von heute, also sicher nicht in dem Päckchen :D. Sollte ich vielleicht mal markieren, damit ich den wiederfinde, auch wenn der getaute Schnee meinen Wanderweg nicht mehr anzeigen werden wird ... Was käme denn an Gattungen noch in Frage?
Für Litauen finde ich von der von mir vorgeschlagenen Art gar nichts. In Lettland kennt man S. resinascens und auch die S. r. ssp. gilvescens (Taxa so wie auch in der Karte der dgfm), mit der Aussage, dass die Porenmündungen bei dieser ssp. weißlich sein - wobei ich da skeptisch wäre und auch noch fragen würde, bei welchem Wetter, Alter ...
LG, Bernd
Moin,
ich versuch mich erstmalig auch
Tricholoma cf. fracticum, wobei die Gattung ja schon durch den einleitenden Satz getriggert wird ...
LG, Bernd
