Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Raphael,

    die Steinpilze schaun aber schon stark nach B. aestivalis aus.

    Ich glaub, wie Hias nicht an R. anthracina.

    Die R. anthracina var insipida aus den Kalkalpen hat keinerlei Brauntöne. Sehr wohl aber R. acrifolia, die hier nicht selten ist. Komisch ist allerdings, dass Du das Röten nicht bemerkt hast.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    die beiden letzten Bilder des "Scheibchentintlings" sind Mycenen.

    Dein Zweifarbiger Scheidenstreifling, der in den Büchern immer A. battarae genannt wird, heißt in Nadelwäldern in unseren Gefilden A. umbrinolutea. Die echte A. battarae ist eine mediterrane Laubwaldart.

    Der "Nitrathelmling" sollte aber dann schon auffällig nach Schwimmbad riechen, wenn es einer der Nitrathelmlinge sein soll.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Shrieker,

    zum Täubling kann ich bei dem Foto nicht viel sagen.

    Wenn Nr.2 sicher ein Scheidenstreifling ist, was nur anhand des Fotos ohne Stielbasis nicht sicher erkennbar ist, dann bleibt nur der Rotbraune, Amanita fulva.

    Nr. 3. Ist ein Haarschleierling aus der Untergattung Phlegmacium, Schleimkopf.

    Und zwar einer aus den Variecolores, wahrscheinlich Cortinarius variecolor.

    Bei Anfragen im Forum ist es sinnvoll die Fruchtkörper komplett mit Stielbasis, sowie von oben und unten zu zeigen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfi,

    von den Porlingen 8 und 9 wären Porenbilder ndd schlecht gewesen.

    Bei Nr. 8 denk ich auch an Saftporling in weiterem Sinne. Aber ned unbedingt an die üblichen Tyromyces chioneus oder Oligoporus tephroleucus. Deine schaun ziemlich dickfleischig aus.

    Bei Nr.9 wär dss Substrat interessant. Ohne Poren zu sehen würd ich am ehesten an Coriolopsis trogii denken.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kadir,

    Andreas hat ja schon geschrieben, dass es einer der Zonenmilchlinge ist. Ich würd aber eher auf Lactarius zonarius tippen.

    L. acerrimus sollte auch so jung schon wenigstens ansatzweise queradrige Verbindungen am Lamellenansatz haben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andreas,

    solch tolle Meldungen bestätigen für mich wieder meine Annahme, dass vllt viele "seltene Arten" gar nicht so selten sind, sondern einfach besondere Fruktifikationsbedingen brauchen.

    Kann gut sein, dass Du die nächsten Jahre vergebens danach schaust.

    Hier im Bamberger Raum sind z.B. seit langem mehrere Kaiserlingsfundorte bekannt. Vor 3 Jahren fruktifizierten sie nach einem verregneten Frühsommer wieder überall, obwohl sie vorher jahrelang nicht erscheinten. Es konnten sogar neue Fundorte entdeckt werden.

    Ich denke, dass das besonders bei eigentlich eher mediterran verbreiteten Arten, wie z.B. den hier seltenen Boleten so ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Norbert,

    der Hut kann durchaus rötliche Töne haben, der Stiel sollte aber tatsächlich kein rot haben. Ich seh hier aber auch kein rot. Die Schwammerl sind natürlich auch stark durchnässt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Norbert,

    ich denke, dass das ein Xerocomus, also einer aus der näheren Ziegenlippenverwandtschaft ist.

    Die leuchtend gelben Poren und das weiße Basismycel würden mich zu X. subtomentosus s. str. leiten.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Pablo,

    S. centunculus muss das heißen, ja.

    Den Namen hab ich falsch im Kopf ghabt.

    Danke für die Korrektur.

    Ich sollte doch ab und zu erst nachschaun bevor ich was schreib.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi DFuchs,

    grundsätzlich sind einige Deiner Funde einfach noch Babys die man gemäß dem Motto "Keine Kinder, keine Leichen" gar nicht versuchen sollte zu bestimmen.

    Zu den Ausführungen vom Pablo fällt mir noch ein, dass der Löwengelbe Dachpilz auch Pluteus chrysophaeus sein könnte.

    "Pluteus cervinus" ist mittlerweile ein Aggregat mit vielen Arten. Der echte P. cervinus sollte nach Rettich riechen.

    Die Simocybe ist mikroskopierpflichtig. Wahrscheinlich wird S. comptulus oder S. sumptuosa rauskommen.

    Nr 6 halte ich trotz Maisfeld für einen Täubling und die gewellten Lamellen für ein Trockenartefakt.

    Mycena sanguinolenta seh ich auch so und der interessante Knubbel ist ein Knubbel.;)

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Luca,

    Frauentäublinge sind das bestimmt nicht.

    Die haben ja auch keine weißen Lamellen.

    Für mich schaun die so aus der Ferne nach Pfirsichtäublingen, Russula violeipes aus.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfi,

    der Problemfall Nr. 4 sollte P. thomsonii sein.

    P. phlebophorus ist es bestimmt nicht. Den kenn ich aus unseren Buchenwäldern. Der hat immer Brauntöne, wächst oft an morschen (Buchen-) stämmen und wird viel größer. Die Huthaut ist zwar mit der Lupe erkennbar aderig, aber nicht so wie bei P. thomsonii.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Genau. Einfach nur trocknen. Dann kann man sie mikroskopischen Merkmale, die es bei solchen Gattungen einfach zur Bestimmung braucht, irgendwann nachholen. Ich hab das nicht so auf dem Schirm gehabt, dass Du grad erst anfängst Dich näher mit Pilzen zu beschäftigen. Ich hatte eigentlich nur geantwortet, weil Du deine Bilder verständlicherweise auch benamsen willst und das bei solchen Gattungen ohne Mikroskopie halt nicht geht.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Michael,

    ist halt schad. Ein Gattungslenner könnte mit den Fotos durchaus was anfangen, auch ohne Beschreibung. Und so ein Beleg ist ja gleich gemacht...

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Michael,

    klar kannst Du die Fotos unter diesem Namen ablegen, bringen tut das aber nicht viel. Solche Pilzchen sind nicht makroskopisch bestimmbar. Wenn Du jetzt noch einen Beleg gemacht hättest, sodass der Fund iwann mal z.B von einem Gattungsspezialisten oder von Dir selbst mikroskopisch nachbestimmt werden könnte, dann hätte es Sinn solche Fotos mit einem Arbeitsnamen zu versehen, sonst macht das aber nicht viel Sinn.

    An liabn Gruaß,

    Werner