Hallo Bernd, auf die Kiefernpollen bist du ja mittlerweile selbst gekommen. Unter dem Mic sehen sie dann so aus.
LG Ingo
Hallo Bernd, auf die Kiefernpollen bist du ja mittlerweile selbst gekommen. Unter dem Mic sehen sie dann so aus.
LG Ingo
Hallo Stefan, den bzw das Artenaggregat hinter dem deutschen Trivialnamen würde ich dir schon auch makroskopisch bestätigen wollen- denn wenn man das Schlafmoos als Masstab nimmt sollten die Wimpern bis um 1mm Länge sein. Damit sollte es auf Holz der genannte sein. Zur Sicherheit müsste man noch unter dem Mikroskop die Wurzeln der Haare zählen und die Sporen betrachten- bei meinen bisherigen Funden mit dem Aussehen und Standort kam aber nie was anderes raus.
Wenn du dich irgendwann mal tiefer damit befassen willst findest du hier einen Schlüssel.
VG Ingo
Hallo Thorben, was ich meinte nennt sich offenbar Tetrapode und ist im zivilen Bereich va als Wellenbrecher im Einsatz.
VG Ingo
Hallo Thorben, Glückwunsch zu den tollen Aufnahmen der kleinen Panzersperren! Ich habe sie letztes Jahr auch gezielt gesucht und schließlich gefunden, aber leider immer schon „drüber“, jedenfalls nie in solcher Qualität.
VG Ingo
Hallo Martin, danke, dass du uns virtuell mit auf deine Exkursion genommen hast- Gipshügel habe ich bisher noch nie besucht!
Die Übersichtsbilder finde ich klasse um einen Eindruck vom Habitat zu bekommen.Von den von dir gezeigten Flechten gefällt mir Xanthocarpia crenulatella am besten. Das Moospolster mit den langen Glashaaren darüber und die eingetrockneten Moose im Hintergrund bilden ein wunderbares "Gärtchen".
Dass du keine Erdflechtengesellschaften finden konntest ist natürlich schade, aber wenn ich mir die ersten Bilder so ansehe frage ich mich auch wo, außer vielleicht an den steilen Gipsaufschlüssen sie wachsen sollen. Da ist ja schon ziemlich hohe Vegetation überall zu sehen. Und an den Gipsabbrüchen ist vermutlich zu viel Bewegung drin als dass sich langsamwachsende Arten etablieren könnten. Das Problem der teils sehr raschen Sukkzession (sicherlich gefördert durch den landwirtschaftl. Stickstoffeintrag) haben wir hier auf dem Sand auch, ich bin immer wieder beeindruckt wie schnell offen liegende Sandflächen zB nach Stromtrassenbau von Jahr zu Jahr mehr verbuschen und innerhalb weniger Jahre wieder alles verschlossen ist. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass die Halden des Gipsabbaus dort vielleicht sogar Rückzugsorte für solche Arten sein könnten. Da hoffe ich dass man es mit der Renaturierung" dann nicht übertreibt und Zackzack wieder Erde drüber gekippt wird und ein paar Wiesenblumen gesät werden, fertig. Das habe ich bei Sandgruben im Nbg'er Umland leider schon erlebt. Jammerschade finde ich, das Gegenteil hätte man tun sollen, die Büsche und Jungkiefern roden und alles möglichst lange offenhalten. Aber gut, da gibt es verschiedene Ansichten..
Viele Grüße,
Ingo
Nein Marco das sollte keine Kritik sein! Wer nicht zweifelt kommt nirgendwohin;) Und wie du schreibst völlig berechtigt:
Der zweite Artikel zeigt klar eine andere Art als der erste, welcher mE die von dir gefundene Art zeigt. Vielleicht lässt sich das klären wenn du die Primärliteratur, die Autoren zur Bestimmung herangezogen haben versuchst zu bekommen?
Liebe Grüße Ingo
Hallo Marco, ein toller Pilz, den du auch schön abgebildet hast. Was lässt dich an C. sexdecimspora zweifeln, außer, dass der offenbar sehr selten dokumentiert ist? deine Angaben passen doch gut zu den Beschreibungen.
VG Ingo
Hallo zusammen,
ich habe schon länger ein paar "Nasenzwicker" (Flügelfrüchte von Ahorn, vermutlich A. speudoplatanus), die ich Anfang des Jahres in einem Sandkasten eingesteckt hab herumliegen. Gestern habe ich sie dann mal eingeweicht und etwas näher betrachtet. Dabei konnte ich Gnomonia cerastis, einen Pyrenomyceten mit auffälligem Sporenschlot finden.
FK in der Cutis eingesenkt, der "Schlot" ragt heraus
Sporen einfach septiert: (12.7) 12.8 - 14.7 (14.8) × (1.8) 2.3 - 2.7 (2.8) µm Q = (4.9) 5 - 6.3 (7.2) ; N = 13
Porus "kongophil", IKI - Asci: 42.91 - 50.6 × 8 (8.7) µm
Viele Grüße
Ingo
Hallo Jörg,
Bisher sehe ich auf dem operierten Auge deutlich schlechter.
das ist bei vielen Augenoperationen zunächst nicht ungewöhnlich. Gib ihm mal ca zwei Wochen Zeit.
Ich drücke Dir die Daumen,
Ingo
Hallo Thorben, die will ich auch mal finden- was für scharfe Sporen! Glückwunsch zum (Wieder)fund.
VG Ingo
Hallo Thorben, ja witzig, ich denke wir haben die selbe Art gefunden (welche auch immer
), die Maße und sogar das Substrat stimmen ja überein!
VG Ingo
Servus zusammen,
ich habe die Eichelschale mit Helicosporium cf vegetum noch etwas feucht aufbewahrt und nun ist noch eine zweite Anamorphe aufgetaucht. Unter der Lupe wächst sie ebenfalls rasig, ist allerdings weiß und man erkennt dunkelbraune Konidiophore in ähnlicher Größe. Mikroskopisch hat sie Sporen mit langen Setulae an beiden Enden. Diese reifen in Sporenbällen an der Spitze der "Konidophoren". Es gibt aber auch sterile Setae. In einer aktuellen Arbeit von Réblová et al. 2021 werden die ähnlichen Arten um Codinaea, Codinaeella, Chloridium und Mensipora diskutiert.
gelbgrün: Helicosporium cf vegetum/virescens ; weiss: Codinaea spec.
Konidiophore: (123.8) 130 - 160.1 (170.9) × (3.4) 4.1 - 5 (5.5) µm Q = (22.5) 26.7 - 38.7 (42.2) ; N = 6
Ausschnittsvergrößerung: Stern: Konidiophorenspitze mit abgelöster Apikalzelle
Réblová et al. 2021 (open access; https://doi.org/10.3390/jof7121097)
(Bemerkung: ich denke diese Zitierweise ist bei einem open access Artikel hier erlaubt, ansonsten entferne ich die Abbildung jederzeit wieder)
Meiner Ansicht nach reifen die Konidosporen am ehesten nach dem Typ C2 nach Reblova an unverzweigten, gestreckten Konidiophoren was für die Gattung Codinaea sprechen würde.
Die Sporen und Setulae- maße würden nach Fungi of GB & I gut zu der wohl sehr häufigen Codinaea fertilis passen, die auch als Schädling im Ackerbau auftritt. Die Konidophoren habe ich allerdings etwas zu lang gemessen. Nach dem Artikel von Reblova wären die Sporen allerdings zu groß für C. fertilis. Hier würde von den Sporenmaßen gut Codinaella lutea passen, jedoch gibt sie noch kürzere Konidiophorenmaße an als für C. fertilis. Kulturell könnte man die beiden wohl an der Abgabe eines gelben Farbstoffes bei letzterer unterscheiden. Ich belasse es daher bei einem cf.
an der Spitze der Konidiophoren sitzt eine Apikalzelle um die herum die Sporen reifen; sie bleiben zunächst noch aneinander haften
Freie Sporen, (12.4) 14.1 - 16.2 (17.2) × (2.1) 2.3 - 2.8 (3.1) µm Q = (4.7) 4.9 - 6.9 (7.2) ; N = 24 gemessen ohne Setulae
Die Setulae messen: (5.6) 6.3 - 7.5 (9.2)
Kommentare gerne willkommen,
Viele Grüße,
Ingo
Hallo Matthias, tatsächlich passen die Sporen von Zottos Kollektion „indet. leaf“ ganz gut. Ich werde ihn mal unter cf Ciborinia spec. einsortieren und auf einen Wiederfund hoffen, es blieb leider ein EinzelFK trotz intensiver Suche.
Danke für deine Meinung!
Viele Grüße
Ingo
Hallo Hilmi, da hast du ja einen tollen Flechten-Teller entdeckt!
Du kannst auch mal mit Peltigera prätextata vergleichen, die ist vergleichsweise häufig.
Die Bestimmung ist für mich als nicht Kenner aber immer eine Herausforderung. Man muss meist Farbe der Lappen trocken und feucht, Bereiftheit (Lupe) und Aussehen der Rhizinen sowie am besten mit Apothecien beurteilen. Und dann ist da für mich oft noch einiges an Interpretationsspielraum.
Aber vielleicht kann sie ja auch jemand so vom Bild her festmachen.
Dein Farn sollte der Mauer Streifenfarn (Asplenium trichomanes) sein.
VG Ingo
Ps: wenn du mal wieder dort hinfährst kannst gerne Bescheid geben, das ist nur ca ne Stunde von mir weg, die Gegend ist toll, Kalkbuchenwälder sag ich nur;)
Hallo zusammen, als ich das Helicosporium aufhob fand ich daneben noch ein sehr graziles Stielbecherchen im Eichenlaubdetritus. Der Hutdurchmesser betrug 1,2mm, der "Stiel" war mit 22mm in Relation extrem lang. An seinem Ende fand ich ein Sklerotium. Oder zumindest meine ich das, mitterweile kommen mir Zweifel und ich ärgere mich dass ich es nicht durchgeschnitten und mikroskopiert habe. Vielleicht war es ja auch irgendein Same. Jedenfalls hatte dieses runde schwarze Gebilde einen Durchmesser von 1,5mm. Von den mir bekannten Skerotienbechern passt keiner. Ciborinia candolleana hatte ich nach einer Recherche "in Sonneberg" noch in Betracht gezogen, der hat aber spitzere Sporen, die hier sind eher ovoid. Von den Sporen passt nach meinen Aufzeichnungen a.e. Ciboria conformata, der um diese Jahreszeit allerdings auf zersetzten Erlenblattadern wächst. Auch in Richtung Samen habe ich gesucht, da gibt es zB Ciboria ploettneriana, die an Veronica Samen wächst, aber ebenfalls von den Sporen her nicht passt.
Hat von euch jemand eine Idee?
Ect. exc.
Exc. vom Rand
Sporen einkernig, (6.9) 7 - 8.2 (8.6) × (3.4) 3.8 - 4.3 (4.5) µm Q = (1.7) 1.8 - 2 ; N = 24
Viele Grüße,
Ingo
Hallo Martin,
In dieses Stadium rücken Flechtenapothecien nie vor
ja zum Glück
so können zumindest die mir nicht vergammeln..
Das bwb ist einfach schon Jahre alt und ist ausgeflockt, warum auch immer. Jedenfalls ist es nicht mehr zu gebrauchen, schaut furchtbar aus.
VG Ingo
Hallo Burkhard und Thorben, ich habe nun nochmal nachgemessen, die Konidiophoren sind im Schnitt 300-450µm lang. Längere konnte ich nicht finden. Damit wäre H. gracile raus. Von den gelblichen bleiben dann noch H. aureum, H. guianenses und H. virescens (= vegetum) übrig. Blasenartige Zellen am Fuße der Konidophoren konnte ich nicht finden damit ist H guianenses eher unwahrscheinlich. H. aureum soll mehrheitlich apikal verzweigte Konidophoren haben während virescens in der Mehrheit unverzweit ist. Hier waren die meisten unverzweigt daher gehe ich davon aus, dass es schon H. virescens sein dürfte.
Vielen Dank nochmal euch beiden.
Ps: so ein schönes Bild der Konidiophoren mit Sporen wie in der Publikation ist mir auch ohne Deckglas nicht gelungen, die Sporen fallen bei der geringesten Bewegung bzw Wasserkontakt sofort ab. Aber was ich beobachten konnte war das Eindrehen der Sporen bei Wasserkontakt. Sie sind offenbar in trockenem Zustand relativ gestreckt und rollen sich bei Feuchtigkeit dann ein. Das erklärt auch warum für die oben erwähnten infrage kommenden gelblichen Arten alle zwischen 2 1/2und 3 1/2 Windungen beschrieben sind wogegen auf meinen Bildern im ersten Beitrag maximal 1 1/2 Windungen zu sehen sind. Man sollte also etwas warten nach dem Einlegen ins Wasser.
Ingo
Servus zusammen, nochmal ein Nachtrag von mir. Gestern abend fand ich die Gyromitra hinten im Kühlschrank wieder- ich bin nicht früher dazu gekommen mich mit ihr zu beschäftigen und nachdem ich sie auch nicht regelmäßig gelüftet hatte ging ich nun davon aus, dass ich sie verschimmelt entsorgen kann. Aber nein, sie war in bestem Zustand und sogar gereift! Damit hätte ich niemals gerechnet nach meinen bisherigen Erfahrungen mit Gyromitras. Als ich die Dose öffnete wurde mir eine Salut-Wolke Sporen entgegen geschossen!
Damit kann ich nun Gyromitra gigas bestätigen.
Paraphysen mehrfach verzweigt mit messingfarbenem Pigment
Sporen mit Kappen an den Polen, zwei kleinen und einem großen Öltropfen
(27.9) 28.3 - 31.2 (31.3) × (11.5) 11.7 - 12.7 (13.1) µm Q = (2.2) 2.4 - 2.6 (2.7) ; N = 16
mein bwb ist leider hinüber, daher ungefärbt, aber auch ohne Färbung erkennt man ein deutliches, überwiegend warziges bis angedeutet netziges Ornament
Ich habe mich sehr gefreut dass ich sie doch noch fest machen konnte, denn das Aussehen war in diesem jungen Stadium ja noch nicht typisch und ich hatte sie außer von Jörgs Beiträgen auch noch nie zuvor gesehen.
Viele Grüße
Ingo
Hallo Volkmar, ja das ist ein "Schimmel" der Gattung Mucor. Wenn du es genauer wissen willst musst du ihn genet. analysieren lassen ![]()
LG Ingo
Hallo Bernd, ich würde dir hier aufgrund der Sporen beipflichten wollen. Den Zucker kannst du am Rand des Apotheciums (Bild3) sehen (Kandis! ![]()
LG Ingo
Hallo Burkhard, danke für den Vorschlag! Die Gattung war mir nicht bekannt. Hätte ich doch einfach mal auf altgriechisch gegoogelt ![]()
Wenn man genau hinsieht dann erkennt man an den mutmaßlichen Konidienträgern in regelmäßigen Abständen auch die Ansatzstellen der Sporen. Die sind bestimmt bei meiner kruden Präparation alle abgefallen.
Ich schau mir die verlinkte Arbeit heute Abend mal an, ob da was passen könnte.
Nochmal herzlichen Dank!
Ingo
Hallo zusammen, Hallo thorben96
auf letztjährigen Eichelschalen fand ich diesen grüngelben Bewuchs. Unter dem Glas fanden sich dann Massen dieser Spiralsporen, ob sie dazu gehören oder woanders herkommen konnte ich nicht herausfinden. Ich habe jedenfalls keine irgenwo anhaftenden Sporen finden können. Eine substratspezifische Suche im Ellis brachte micht nicht weiter.
Aber vielleicht hat ja jemand von euch sowas schon mal gesehen? Und nein, sie haben sich nicht bewegt ![]()
VG Ingo
Schade Matthias, das habe ich wohl falsch verstanden, ich hatte schon gehofft Pestwurz wäre eine Alternative zu Dill… aber wahrscheinlich hat sie nicht genug Aroma ![]()
Hallo zusammen, ich möchte kurz über meine Erfahrung berichten.
Danke Peter für den Tip PEG über Ebay zu kaufen, dort hatte ich auch geschaut aber nur größere Mengen gefunden von einem Anbieter aus Polen mit 8Euro Versandkosten. Nachdem ich noch nicht wusste ob das was für mich ist hab ich mich fürs Abführmittel entschieden, das konnte ich auf dem Arbeitsweg besorgen;)
Ich wollte PEG testen als Schneidhilfe für das manuelle Schneiden kleiner Objekte. Ich wählte als Versuchsobjekt ca 0,5-1mm große Flechtenapothecien von Gyalecta jenensis.
Ich habe dazu das Makrogol auf dem Herd auf niedrigster Stufe in einem kleinen selbstgebauten Alu Töpfchen (Danke Peter) erhitzt. Das Pulver schmilzt zu einer klaren Flüssigkeit, am Boden setzen sich die zugesetzen E'lyte ab.
Dann habe ich einen Tropfen Gylcerin (hatte ich fürs Auto in der Garage) zugesetzt und mit einem Zahnstocher umgerührt.
Von der flüssigen Masse habe ich etwas auf einen OT getropft und gewartet bis es beginnt sich wieder zu verfestigen. Dann habe ich mit einer Pinzette das Apothecium aufgesetzt und dann nochmals eine Schicht PEG darüber gegossen. Nach Erkalten (Gefrierfach 5min) begann ich mit dem Schneiden mit einer Rasierklinge. Das schien zunächst passabel zu gelingen, leider löste sich nach dem dritten Schnitt das PEG vom OT ab. Ich hielt es also fortan zwischen Daumen und Zeigefinger und nutzte den Nagel des Letzteren als Führung- das ging fast noch besser als auf dem OT. Das getrocknete Apothecium war allerdings deutlich härter als das PEG (in diesem Fall war ich froh das höhere Molgewicht gewält zu haben), was einen kräftigen Schnitt einem Zug verlangte.
Die Schnitte rollten sich immer ein (Rama Effekt nenn' ich das mal zur Veranschaulichung). Das stellte sich allerdings als kein so großes Problem dar wie befürchtet, da sich die Rollen in Wasser zum Glück wieder relativ gut ausrollten ohne dass das Präparat brach. Das mag aber nicht mit jedem Objekt funktionieren.
Ein Problem war allerdings die Orientierung- auch wenn ich versuchte den Schnitt möglichst orthogonal zur Apothecienoberfläche zu führen waren bei den meisten Schnitten die Asci und Paraphysen leicht schräg angeschnitten, was natürlich bedingte, dass die Sporen im Ascus nicht alle in einer Schärfeebene lagen.
Ich habe die Schnitte direkt auf einen frischen OT mit einem Tropfen Wasser überführt. Das PEG löste sich alsbald auf und störte auch nicht beim Mikroskopieren. Ich habe es nicht vorher abgezogen. Allerdings sollte man das möglichweise vor dem Färben doch machen, ich stellte fest, dass sich mit Lugol braune Kristalle bildeten. (Das mag allerdings auch an Flechten- oder Algeninhaltstoffen gelegen haben, ich werde das mal beobachten).
Als Resumee kann ich festhalten, dass das PEG meine Erwartungen hinsichtlich einer schnellen und (relativ) einfachen Möglichkeit ein sehr keines Objekt zum Schneiden zu befestigen ohne optische Einschränkungen beim Mikroskopieren in Kauf nehmen zu müssen erfüllt hat. Mit entsprechend größerem Aufwand (und Übung bei der Schnittführung) ist da sicherlich noch mehr drin, aber wie oben gesagt ging es mir um eine mögichst zeitsparende Methode.
Peter (PBR), ich würde mich freuen über deine weiteren Erfahrungen zu lesen!
Viele Grüße
Ingo
Hallo Martin,
dass es Gegenden gibt ohne Schiftflechten - Ui!
Ja so unterschiedlich ist das, ich fand damals in Kornburg auch nur eine einzelne ca 3cm große Plaque an einer Hasel in direkter Gewässernähe, das wars! Auf der Alb waren die Buchenstämme großflächig damit überzogen, und das war noch weit oberhalb des Flusstals.
Vielleicht fahre ich heuer im Frühjahr/Sommer mal rüber
Das würde mich sehr freuen mit dir mal hier um die Bäume zu ziehen! hier gibt's einige interessante Flechtenwälder v.a. die ganzen sandbewohnenden Arten sind bestimmt ein Schmankerl für dich:)
Lieber Jörg,
Das erinnert mich ein wenig an junge Zipfellorcheln
jetzt wo du es sagst könnte ich mir das bei den auffällig hochgezogenen Falten auch vorstellen.
das war sie von ihrer faltigsten Seite...
Vielleicht kannst Du die ja demnächst noch einmal besuchen.
Leider ist das ausgeschlossen da (mit Kleinkindern) fast eine Tagesreise weit weg von meinem Wohnort. Wir haben da nur Urlaub gemacht. Aber wenn sich einer der lokalen Mitleser berufen fühlt, kann ich gerne eine Wegbeschreibung geben.
Hey Matthias,
Spitzmorcheln und Rote Pestwurz mögen sich
achsooo mit Pestwurz gehn die auch? - ich wusste ja bisher nur von Dill...
Hallo Öhrling,
Allerdings meine ich auf Foto Nr. 8 rechts zwei unscharfe Blättchen vom Scharbockskraut zu erkennen
unscharf ja, aber…
zum Glück ist kein APR was? ![]()
Danke für eure Kommentare!
Ingo
