Beiträge von Tricholomopsis

    Servus Menedemos,


    die Abzweigung über den elastischen Stiel ist nicht ganz sauber. Klar, gemeint sind Rüblinge im weiteren Sinn - aber es gibt auch andere Pilze mit elastischem Fleisch. Und es hängt von der Witterung ab - Spätherbstpilze mit eh schon elastischem Fleisch werden nach dem ersten Frost richtig gummiartig und sind noch fit.


    Rüblinge mit dickem Stiel wie der Gefleckte Rübling sind eher Hartgummi als elastisch. Manche nehmen auch ein 360°-Verdrehen, ohne dass der Stiel bricht - geht bei vielen, aber nicht allen "Rüblingen".


    Trichterlinge i. w. S. haben auch oft sehr elastisches Fleisch - sie sind wie Rüblinge, nur laufen dann die Lamellen herab. Ich würde eher generell nach der Fleischkonsistenz gehen, nicht nur auf den Stiel bezogen. Und noch ein Tipp: sei vorsichtig mit dem Begriff "Weißsporer" - darunter laufen bei manchen Büchern auch Artren mit gelbem, rosafarbigem bis grünem Sporenpulver, ganz zu schweigen von vielen Cremesporern. Hellsporer wäre besser. Weißsporer wird aber gerne immer und immer wieder abgeschrieben - ist einfacher, da man sonst ja die Sporenpulverfarben einzeln prüfen müsste. Sind alle "weiß", ist das nicht mehr nötig, denn dann haben die ja per Dogma alle weißes Sporenpulver ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Und ich wüßte gerne den Art-, nicht nur den Gattungsnamen. Wenn´s denn möglich ist. Nur am Bild und ohn Mikro. ;)

    Servus Christina,


    was soll man da sagen? Das Leben ist kein Wunschkonzert... Bei vielen Pilzen geht das einfach nicht. Um Pflanzen als Beispiel zu nehmen: man kann auch nicht einfach ein Foto von einem Frauenmantel oder einem Taraxacum machen und dann einen Artnamen im engen Sinn erwarten (man muss dann z. B. die Pflanze züchten, um die Primärblätter zu sehen).


    Bei vielen Pilzen geht das nicht, was du willst. Es sei denn, der Name ist egal, Hauptsache, da steht einer, auch wenn er falsch sein kann. Wäre es so einfach, Pilze zu bestimmen, wäre es irgendwie auch langweilig... ;-).


    Wenn ich ein Greiskraut fotografiere, reicht mir die Gattung oder wenn überhaupt, dann die Sektion. Die Artbestimmung bei Senecio ist mir zu anstrengend, da mikroskopiere ich lieber einen Fälbling oder eine Gallerträne ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    bei mir wuchs Lepista irina im Garten - bzw. wächst immer noch. Ein paar habe ich gegessen - schmeckt hervorragend. Der Geruch am Frischpilz ist so auffällig, dass man den Pilz wirklich nicht verwechseln kann - er riecht beim leichten Antrocknen (also wenn er ein bisserl liegt und zimmerwarm wird) wie Listerine-Mundwasser, gemischt mit etwas mädesüß. Ein unglaublicher Geruch. Beim Braten geht das aber weg - mir hat er auf Toast hervorragend geschmeckt. Ein Bisserl süßlichlicher Geschmack blieb, so, als hätte ich die Pilze mit wenig Honig karamellisiert, aber nur als hintergründiger Geschmack, nicht störend oder aufdringlich. Für mich ein hervorragender Speisepilz, während Lepista glaucocana für mich ungenießbar ist *schüttel*.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus kso,


    ich finde sowas immer traurig. Es ist völlig egal, wie selten etwas ist - wenn erkannt wird, dass es eine "essbare Gattung" ist, wird alles weggerupft. Neulich war hier mal ein Thread über einen Fund von Boletus fulvomaculatus im Forum - die Quintessenz: der wurde gegessen...


    Unabhängig davon, ob dieser Steinpilz wirklich Artrang verdient oder ob die hier vorgestellte weiße Rotkappe ein Blässling ist oder doch eigenständig - sobald man einen Pilz essen kann, spielen solch "unwichtigen" Punkte wie Seltenheit, Besonderheit, Biodiversität keine Rolle mehr. Gut, dass die sammler nicht wissen, dass man Orchideen essen kann...


    Das ist die Crux mit Röhrlingen - findet man etwas wirklich seltenes und will den Fund verifizieren, dann wird sehr häufig alles weggerupft, bevor es ausgereift ist. Oder schlimmer: ausgerupft und dann wieder weggeworfen. Wenn ich dann hier Anfragen über einen unbekannten Pilz sehe mit der Frage, ob man den essen kann - und da dann einen ganzen Korb voll gesammelt oder zig Fruchtkörper lieblos auf einem Tisch, dann muss ich mich oft sehr zusammenreißen, nicht wirklich deutlich zu werden.


    Auf dem untersten Bild sieht man, dass die Hutpberfläche wohl auf Druck deutlich bräunt, aber nicht schwärzt. Möglicherweise ist es Leccinum roseotinctum - den ich bisher nicht von so klein auf gesehen habe, sondern nur ältere Fruchtkörper (in einem streng bewachten Naturschutzgebiet - ich hatte dort einen Kartierungsauftrag). Daher war ich überrascht, wie filzig der Hut ganz jung ist. Wäre toll gewesen, den alt zu sehen. Zum Glück gibt es Schutzgebiete, in denen auch ein Röhrling ausreifen darf.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    Ritterlinge können es nicht sein - das Velum partiale ist eine saubere, reine Haut. Das gibt es in der Gattung nicht (da sind Ringe aufsteigend vom Velum universale gebildet).


    Die Lamellen sind jung rein weiß - wenn man die leider sehr schlechten Fotos genauer anschaut. Egerlinge/Champignons sind auch raus.


    Ich sehe da auch eine Amanita, vielleicht Perlpilz (bzw. am wahrscheinlichsten), aber anhand der Fotos ist eine saubere Bestimmung nicht möglich.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Alejandro,


    man kann am Foto auch nicht erkennen, ob z. B. ein Stielnetz vorhanden ist. Neben der Hutfarbe ist auch die Oberflächenbeschaffenheit der Huthaut wichtig - man kann auch da nichts wirklich erkennen. So ist nichtmal die Gattung sicher erkennbar.


    Den Satanspilz kann man m. E. ausschließen.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Christine,


    du hast doch einen Namen: Gallertränen


    Was ändert es am Foto, ob da nun Dacrymyces oder Dacrymyces stillatus drunter steht? Das Foto ist das gleiche und die Bildästhetik wird auch weder besser noch schlechter. ;)


    Ich sehe in den Fotos auch mehr als eine Art. Dacrymyces stillatus erkenne ich nur hinsichtlich der Fotos 3 und 7.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus kso,


    Sporenmaße sind nie verkehrt (sonst: Hutdeckschicht, Caulohymenium usw.). Für aussagekräftige Sporenmaße braucht man richtig ausgereifte Fruchtkörper. Idealer wäre eine Kollektion von jung bis alt, um die Änderung der einzelnen Merkmale (makroskopisch) zu sehen. So ist beispielsweise wichtig, wann die Poren anfangen, schmutzig dunkel zu werden (bzw. ob sie das machen)... Bei Albinos wäre aber auch dieses Pigment weg.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Plejades,


    man kann doch sehr gut das ockerfarbene Sporenpulver in den Astgabeln sehen. Damit ist es ganz eindeutig eine Ramaria (s. l.). So helle Ramarien gibt es nur sehr wenige. Ramaria suecica, beispielsweise, aber die wächst in der Nadelstreu, nicht an Holz. Ich vermute daher auch Ramaria gracilis. Wenn es sehr kalt ist, kann der Anisgeruch unauffällig sein. Nimmt man sie dann mit und sie kommt zuhause auf Zimmertemperatur, riecht sie sehr intensiv.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Bernd,


    danke für den Hinweis auf die Wolgaschwaben - daran hatte ich gar nicht mehr gedacht.


    Einer deiner Aussagen kann ich nicht so ganz glauben:


    Bei der Haltung welche Pilze essbar sind und welche nicht greift man auf Jahrtausende "Try & Error" zurück. Dass viele Pilze gefährlich sind, kann man wohl als Allgemeinwissen der Menschheit ansehen. Jeder Fall einer Vergiftung, tödlicher Allergie, noch dazu so kurz nach dem Verzehr, würde sehr wahrscheinlich mit den fraglichen Pilzen in Verbindung gebracht werden. Entsprechend würden diese Pilze im Ranking als Speisepilze herabgestuft werden. Da dies nicht geschehen ist, würde ich davon ausgehen, dass es noch Randbedingungen gibt, die diese Allergie triggern und die es früher so nicht gab.

    Zum einen sind es oft nicht Jahrtausende, aber in wenigen Fällen wäre das schon möglich. Aber unabhängig davon - das Trial & Error-Verfahren greift eben beim Krempling nicht. Wenn die ganze Familie jahrelang Kremplinge gemeinsam isst, dann wird ein Einzelfall nicht auf den Pilz zurückgeführt. Wäre er giftig, müssten ja alle betroffen sein. Also muss es Zufall gewesen sein...


    Bei uns wurden bis in die 20erJahre bzw. eigentlich bis in die 40er Jahre Kremplinge verzehrt, auf dem Markt gehandelt... auch da griff Trial & Error nicht. Es kam sogar der Verdacht auf, dass Kremplinge Probleme machen können, aber das war ja leicht zu widerlegen. Bis eben Julius Schaeffer in der Nachkriegszeit an einem reinen Kremplingsgericht starb. Da erst - nachdem klar war, dass es wirklich Kremplinge waren (der Tote war ein berühmter Mykologe) - galt der Krempling als nachweislich gefährlich.


    Auch Cortinarius orellanus galt als essbar bei uns (durch Trial & Error). Wenn zwei Wochen nach der Mahlzeit die Nieren Probleme bekommen, wurde das nicht auf den Pilz zurückgeführt. Hier war erst nach einer Massenvergiftung in Polen klar, dass es ein tödlich giftiger Pilz ist.


    Der Grünling wurde bei uns seit - ich denke - 500 Jahren gegessen, ohne Verdacht. Todesfälle sind aber bekannt.


    Bei so kryptischen Fällen greift Trial and Error nicht, weshalb nicht zwingend davon auszugehen ist, dass es noch andere Randbedinungen gibt, die diese Allergie triggern und die es früher dann nicht gab... Die Argumentation klingt genauso, wie zur Zeit Schaeffers (es kann der Krempling ja nicht sein, denn das wäre doch aufgefallen... usw.).


    Möglich ist zwar Vieles, aber ich denke nicht, dass es wahrscheinlich ist, dass das Syndrom "was neues" ist.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Sebastian,


    genau das sind die beiden Fälle aus Nürnberg bzw. einer davon. Ich hatte im Kopf, dass einer der beiden überlebt hätte. Dann sind aber leider beide gestorben oder einer der beiden Fälle stammt nicht aus Nürnberg, sondern wurde wegen des Todes dazu genommen für die retrospektive Betrachtung... Bei uns in Bayern sammeln vor allem Menschen mit Migrationshintergrund aus Osteuropa Kremplinge. Ich habe aber vor kurzem eine bayerische Kremplingssammlerin ohne Migrationshintergrund kennengelernt. Sie wusste nichts vom Syndrom...


    Liebe Grüße und danke für's Raussuchen,

    Christoph

    Servus Ogni,


    Nr. 2 würde ich mal mit Mallocybe leucoblema vergleichen.


    Nr. 1 ist interessant, aber Agaricus impudicus sehe ich da nicht - der müsste am Stiel Velumbänder haben (Blutegerlinge haben wenn, dann an der Stielbasis Velumreste, nicht aber den Stiel nach oben).


    Nr. 3 sieht sehr nach Bjerkandera aus.


    Nr. 4 ist für mich klar Lepsita sordida - man sieht auch schön den gerieften Hutrand.


    Nr. 5 sollte nach Mehl riechen. Wenn nicht, dann habe ich erstmal keine Ahnung


    Nr. 6 - das Prunulus purus-Aggregat (Mycena-pura-Aggregat) ist noch nicht aufgearbeitet worden. Man weiß, dass es 10 Arten sind (oder waren es 8? Muss nochmal nachschauen), von denen nur eine beschrieben ist (plus weitere Arten, die schon beschrieben sind).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus KSO,


    cooler Fund, aber es sind noch Babies. Leccinum roseotinctum kenne ich relativ glatthütig und im Alter gerne mit kleinen Flecken, ähnlich einem Gefleckten Rübling. Leccinum percandidum kann man m.E. ausschließen, denn der schwärzt auf Druck am Hut.

    Ich sehe eine deutlich überstehende Huthaut und eine ziemlich filzige Huthaut. Insofern kann das ein Albino der Heiderotkappe sein, wobei ich sowas noch nicht gefunden habe.

    Manche schmeißen das alles als Heiderotkappe zusammen, auch L. roseotinctum und L. percandidum. Ich meine, diese beiden zu kennen und kann kein Albino einer Birkenrotkappe in den beiden sehen.

    Vielleicht entspricht dein Fund auch Leccinum chioneum ss. lannoy & Estadès. Ich fürchte aber, dass die Babies nicht sauber bestimmbar sind. Trotzdem ein spektakulärer Fund.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    m.E. haben Ahemi und kruenta beide Recht.

    Ahemi hat korrekterweise gewarnt, da der Kahle Krempling nach neuesten Erkenntnissen giftig ist, und zwar oft erst nach langer Zeit und häufigeren Konsum.

    Kruenta wendet ebenso korrekt ein, daß der Pilz viel in Osteuropa gegessen wurde und immer noch wird. Auch in Westeuropa wurde er früher zu den Speisepilzen gezählt. Auch das Argument, die (sicherlich wohlmeinende) Nachbarin nicht zu verprellen, ist relevant.

    Nun können Holl und alle anderen, die dies hier lesen, selbst entscheiden, ob sie diesen Pilz (oder eben Alkohol oder Zigaretten) zu sich nehmen wollen. Sie sollten aber auf jeden Fall zuerst mehr darüber lesen, worauf Ahemi ja schon hinwies. Auch hier im Forum gibt es schon etliche Beiträge über dasselbe Thema. (Suchfunktion!)

    Servus beinand,


    ich nehme dieses Posting heraus, weil es ein paar Dinge anspricht, die ich gerne versuchen will, zu erläutern.


    Zunächst: Der Kahle Krempling ist ausreichend erhitzt nicht giftig, also kein Giftpilz. Daher hinken alle Vergleiche mit Giftpilzen. Das Verzehren von Kahlen Kremplingen kann aber zum Tod führen. Nur ist es keine Vergiftung.

    Auch sind es keine neuesten Erkenntnisse - dass Kremplinge töten können, weiß man schon lange. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist ein bayerischer Mykologen an einer Kremplingsmahlziet gestorben. Das ist nicht neu. Daher kann jeder, der neugierig ist, ausreichend Informationen zum Kremplings-Syndrom finden.


    Warum Kremplinge tödlich sein können? Sie lösen eine Autoimmunreaktion aus. Das eigene Immunsystem zerstört dabei die Roten Blutzellen, was zum Tod führt. Das kann auch nach einer längeren Pause passieren (früher hat mna Kremplinge gegessen, 20 Jahre später isst man sie noch einmal und das war einmal zu viel).

    Offenbar enthalten Kremplinge Antigene, die senen auf Roten Blutzellen entsprechen. Wenn unser Immunsystem diese Antigene als Feind interpretiert, wars das quasi.


    Daher hinkt auch der Vergleich mit Alkohol oder Nikotin. Diese Stoffe sind nicht erst scheinbar harmlos und dann tritt spontan der Tod auf. Wenn, dann tritt irgendwann Krebs auf oder man wird immer mehr "kaputt gehen" (Raucherlunge usw.). Bei Kremplingen passiert erst gar nichts und irgendwann ist die nächste Mahlzeit lebensgefährlich.


    Die Fälle aus Nürnberg sind in einem medizinischen Fachjournal publiziert. Ich kann's gerne mal raussuchen. Ich hatte schon vorher im BMG-Forum darüber informiert, weil ich die damals zugezogene Pilzsachverständige kenne.


    Auch in Osteuropa sind übrigens auch Fälle des Kremplings-Syndroms bekannt. Es ist keine Eigenart Mittel- oder Westeuropas.


    Was schwer zu ermitteln ist: wie hoch ist das Risiko, das Kremplingssyndrom zu entwickeln? Wie hoch ist im Vergleich das Risiko, beim Autofahren zu sterben? Ich nehme das als Vergleich, weil man da auch "spontan sterben" kann. Da man aber nicht weiß, wie viele Fälle früher auftraten (also als Kremplingssyndrom erkannt wurden/beachtet wurden), kann man keine Statistik führen. Ich weiß nur, obwohl bei uns wirklich wenige noch Kremplinge essen, immer noch schwere Fälle auftreten.


    Deshalb esse ich keine Kremplinge. Ich gebe sie auch nicht bei der Pilzberatung frei. Wenn aber jemand frei entscheidet, dass er (oder sie) das Risiko eingehen will, weil der Genusswert so hoch sei, ist das die persönliche Entscheidung. Manche gehen Bergsteigen und nehmen das Risiko des Todes für das Gefühl am Gipfel auf.


    Da es aber so viele Speisepilze gibt – auch häufige – sehe ich das Eingehen des Risikos bei Kremplingen als völlig unnötig an. Wozu, frage ich mich?


    Nochmal zum Thema giftig... es schadet m.E., den Krempling als giftig zu bezeichnen. Denn wenn jemand dann erzählt, seit 40 Jahren Kremplinge zu essen, fällt das Argument ("doch, er ist trotzdem giftig") wie ein Kartenhaus zusammen. Kremplinge zu essen ist reines russisches Roulette. Das trifft es besser. Und fachlich löst er potentiell tödliche Autoimmunreaktionen aus.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    für Amanita citrina var. alba aber schon. Ich hätte den auch so eingeschätzt aber das Bild ist wirklich suboptimal.


    VG Jörg


    P.S. Ich muß mich revidieren. Die Hutfarbe paßt nicht so recht.

    Servus Jörg,


    Amanita citrina hat ein dickliches, brüchiges Velum universale, dass auf dem Hut dicke, kleine Platschen hinterlässt. Das Velum ist nie so dünn häutig. Wäre der Hut (und das Velum) weiß, würde es irgendwie so aussehen: Amanita citrina - Monaco Nature Encyclopedia - auf dem Foto sieht man das sehr gut.


    Bei Amanita gemmata (= A. junquillea) hat man zwar normalerweise kleine Punkte wie beim Panther, aber manchmal bleibt es häutig wie hier zu sehen: Okkergul fluesvamp (Amanita gemmata)


    Man sieht aber hier im Eröffnungsposting zu wenig - die Huthaut ist mir für nen Grünen Knolli zu glatt - müsste ich raten, würde ich Amanita gemmata in untypisch sagen.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus romana,


    ich kann Ingo (sennepilz) nur Recht geben. Passt sehr gut, auch der Lamellenansatz. Hier ein Foto zum Vergleich von mir - aber trocken und ohne regennassen Hut. Bei mir ist das an entsprechenden Standorten ein sehr häufiger Pilz.



    Liebe Grüße,

    Christoph