Beiträge von Tricholomopsis

    Servus beli,


    coole Funde :-).


    Nur kurz zur Hebeolma cf. birrus: der wurzelnde Stiel bestätigt die Sektion, aber da gibt es mehr Arten. Hebeloma birrus ist alles andere als häufig. Hast du einen Beleg? Nebenbei angemerkt: Hebeolma birrus steht ein bisserl im Verdacht, ein Corpse Finder zu sein, also Tierleichen als Stickstoffquelle zu nutzen. War da irgendwo ein Nagetierbau? Oder hat jemand eine Leiche verscharrt? (nicht ganz ernst gemeint - und dann wären es sicher mehr Fruchtkörper)


    Wie gesagt: Corpse Finder-Status ist nur ein Verdacht aufgrund naher Verwandter in Australien und Nordamerika, die das machen. Hebeloma radicosum ist da friedlicher - der holt den Stickstoff ja bekannterweise aus den Mäuseurinalen.

    Hebeloma birrus wäre absolut cool - muss aber anatomisch überprüft werden.


    Ach ja, dein Erdritterling gilbt. Er ist also aus der Gruppe um Tricholoma scalpturatum (was ich vermute) und Tricholoma argyraceum.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Michi,


    die Stielbasis passt auch nicht zu Armillaria mellea.


    Armillaria borealis kann man an Steineiche in Portugal ausschließen. Armillaria ostoyae kann zwar hell ausfallen und kann auch mal an Leubholz gehen, aber irgendwie passt das nicht zusammen, denke ich.

    Ob in Portugal nicht noch etwas neben Armillaria gallica gibt, weiß ich aber nicht. Hier an dem Foto traue ich mir keine sichere Bestimmung zu - außer Hallimasch und dass es weder der Ringlose ist (logisch), noch der Honiggelbe, noch der Nordische. Da fehlt mir jedenfalls der Heimvorteil, die hiesigen Hallimasche ein bisserl zu kennen zu meinen ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Lieber Eberhard,


    es gibt auch bei Ascomyzeten dikaryotische Myzelien. In der Gattung Tuber beispielsweise kommen dikaryotische Myzelien vor, also eine Plasmogamie ohne Karyogamie wie bei Basidiomyzeten.

    Streng genommen sind auch die ascogenen Hyphen ein dikaryotisches Myzel, auch wenn es nur kurzzeitig auftritt und vergleichsweise klein ist. Insofern hat Stefan nicht unrecht, du aber auch nicht.

    Erisyphe ist ein Höherer Pilz mit einer Dikaryophase. Vielkernigkeit ist kein Kennzeichen von Niederen Pilzen allein, denn auch bei Psathyrellaceen sind vielkernige Myzelien bekannt (frisch wachsende Myzelien, insbesondere Vorläuferhyphen - mit Wirtelschnallen) oder bei anderen entsprechenden Basidiomzeten mit Wiortelschnallen (z.B. Phanerochaete). Was vermutlich gemeint ist, ist eine syphonale oder syphanocladiale Organisationsstufe wie z.B. bei Zygomycota (also ein ganzes Myzel, das ohne oder fast ohne Septen auskommt und daher wirklich polykaryotisch ist. Das wiederum tritt nicht bei Ascomycota auf, schon gar nicht bei so abgeleiteten Gruppen wie den Echten Mehltauen. Und die Falschen Mehltaue sind keine Pilze (sie haben auch kein Chitin, sondern Zellulosezellwände und sind mit den Braunalgen verwandt).


    Darauf wollte Stefan sicher raus. Echte Mehltaue sind genauso "nieder" wie Steinpilze, Morcheln, Parasole oder Becherlinge - es sind Höhere Pilze ohne begeißelte Stadien und mit Dikaroyphase.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    "Leucoagaricus leucothites würde ich auch nicht als Speisepilz bezeichnen."


    Diese Art wird vom FA Toxikologie auf der Liste der uneinheitlich bewerteten Speisepilze geführt, was meinem Verständnis nach bedeutet, dass einige sie für essbar halten und andere nicht. Ist das ein Fehler?

    Servus Craterelle,


    Fehler ist relativ. Es ist eher Ansichtssache.

    Es ist unbestritten, dass Viele diesen Egerlingsschirmling vertragen und essen können. Ich hatte heuer jedenfalls drei Fälle vom Giftnotruf, die auf den Verzehr von Leucoagaricus leucothites beruhen.

    Die Aussage "die meisten Arten der Gattung sind zwar essbar, die Verwechslungsgefahr mit ... ist ... jedoch sehr groß" (S. 301) finde ich zudem bedenklich.

    Die Uneinheitlichkeit der Bewertung des Rosablättrigen Egerlingsschirmpilzes beruht ja auf diversen Fällen, bei denen Probleme auftraten (gastro-intestinal). Dann wäre da noch Leucoagaricus nympharum, den offenbar auch manche vertragen, der aber bei anderen teils unangenehm heftige Vergiftungen auslöst. Ich halte daher die Gattung für problematisch.

    In der Pilzberaterausbildung der BMG ist Leucagaricus leucothites kein Speisepilz. Jetzt kann man natürlich diskutieren, ab welcher Zahl von Unverträglichkeiten man von einem Giftpilz spricht. Oder zumindest die Art nicht mehr als Speisepilz führt. Da gibt es bei solchen Pilzen eben nicht nur weiß und schwarz, sondern viel Grautöne. Daher schrieb ich auch nur "ich würde ihn nicht als Speisepilz bezeichnen". Die DGfM ist sich offenbar auch unsicher. Daher würde ich dann doch erwarten, dass sowas keine Kochmütze im Buch bekommt.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Claudia, servus beinand,


    ich glaube nicht, dass Stefan das Buch diskreditieren will. Kleine Fehler ist aber realtiv - zumindest, wenn es um die mittlerweile 5. Auflage geht. Manches mag für den Inhalt des Buches wirklich eine Kleinigkeit sein, wenn ich aber auf S. 44 eine Großaufnahme von Leccinum brunneogriseolum / cyaneobasileucum sehe mit typischerweise rein weißen Schuppen am Stiel, dann tut mir "Leccinum scabrum" schon etwas weh. Auch wenn die Birkenrotkappe auf S. S. 159 keine schwarzen, sondern rote Stielschuppen hat. Nicht, dass das tragisch sei, aber das sind jetzt wirklich leicht kenntliche Arten.

    Das mit Chlorophyllum tut schon mehr weh. Gerade hier wäre wichtig, giftige und essbare Arten nebeneinander zu stellen. Dann nur den Geruch als Unterschied zu lesen (was ich nicht nachvollziehen kann) und dass Chlorophyllum brunneum keine Schnallen hätte (was falsch ist und zudem makroskopisch nicht weiterhilft)... Dabei gibt es so gute Merkmale wie den Ring oder die meist entsprechende Stielknolle oder der starke Kontrast zwischen Shcuppen und Huthaut drunter...

    Ich weiß jetzt auch, woher der (sorry) Unsinn kommt, Lepista (nuda) hätte cremeweißes Sporenpulver (S. 281) - das findet man als Abgrenzung von Rhodocybe zu Lepista (ich habe das hier im Forum mal als Trennmerkmal gelesen - und mich gefragt, woher das den kommt).

    Und auf S. 445 haben dann die Rötelritterlinge plötzlich weißesd Sporenpulver - sorry, das tut einfach weh.


    Wie ich selber schon schrieb - jeder, der Bücher schreibt, macht irgendwo Fehler. Insbesondere dann, wenn man über Pilze schreiben muss / soll / darf, die man selber nicht kennt. Egal, ob das jetzt die Gattung Leccinum betrifft, die Safranschirmlinge i.w.S. oder sonstige.

    Wenn in der Einleitung klar wird, dass Begriffe wie Höhere und Niedere Pilze der Autorin inhaltlich nicht klar sind, tut das für ein Einsteigerbuch nichts zur Sache, kann aber durchaus ein bisserl weh tun. In der ersten Auflage bin ich selber sehr tolerant, was solche Dinge angeht. In der zweiten übersieht man auch einiges... in der fünften aber könnte man aber doch den einen oder anderen Faux Pas überarbeiten.


    Schade finde ich generell, dass die Gegenüberstellung von Giftpilzen und Speisepilzen auch oft dürftig ausfällt - z.B. Gifthäubling vs. Stockschwämmchen. Dass man aufpassen musss, hilft wenig weiter, wenn nicht im Schlüssel nochmal auf die wichtigsten Merkmale eingegangen wird.

    Beim Rauchblättrigem vs. Grünblättrigem Schwefelkopf wird auf die Stielfarbe als Trennmerkmal nicht einmal eingegangen (oder ich habe es übersehen), sondern primär die Lamellenfarbe verwendet - das ist problematisch, da sie beim Grünblättrigem nicht grün sein muss (sterile Frostexemplare...). An der Stielspitze kann man sie aber immer trennen (es ist so einfach)


    Leucoagaricus leucothites würde ich auch nicht als Speisepilz bezeichnen.


    Der Riesenrötling hat kein leuchtend lachsrosa Sporenpulver (S. 435), sondern wie die Rötlinge eben ein Braunrosa, Mykologenrosa eben. Das fände ich sehr verwirrend - was man auch hier im Forum manchmal erkennen kann, wenn über Sporenpulverfarben von Dachpilzen, Scheidlingen und Rötlingen diskutiert wird.


    Jetzt höre ich auch lieber auf. Ich finde die Menge an Fehlern, Auslassungen und Problemchen hier und da einfach zu groß. Das Grundkonzept finde ich sehr gut - und das Buch ist sicherlich auch sehr nützlich in weiten Teilen. Man sollte sich nur nicht darauf verlassen (wie bei den meisten Büchern), sondern immer auch andere Beschreibungen ansehen. Dann wird man nicht mehr glauben, Rötelritterlinge hätten weißes Sporenpulver.


    Mein Tipp: immer selber mal nachsehen - sind die Lamellen bei Schwindlingen wirklich angewachsen (bei einigen sind sie frei)? Sind die Lamellen in der Gattung Amanita immer frei? - Nein, oft eben nicht... Sind die Lamellen bei Amanita immer weiß? - Nein, die können auch leuchtend gelb, gelbgrünlich oder kühl gelblich sein (heimische Arten), in Südeuropa auch Rötlingsrot bis rotbräunlich...


    Daher finde ich insgesamt, dass dieser Grundkurs nützlich sein kann, man aber mindestens ein zweites Buch haben sollte, in dem man immer kritisch vergleicht (besser drei oder vier).


    Und was auch klar sein sollte: das ideale Pilzbuch gibt es nicht.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand,


    für mich auch ganz klar Hypholoma (sub)lateritium. Der Ziegelrote hat jung gerne dieses häutige Velum. Das Weiße auf dem Hut ist das Velum universale - Hypholoma hat ja (wie alle Strophariaceae) prinzipiell beide Vela, was man vor allem jung sieht. Ich will natürlich nicht ausschließen, dass es ein sehr untypischer Grünblättriger ist, der ein überdeutliches Velum hat, aber bei dem kenne ich das Velum partiale nur spinnwebartig - das Velum universale kann hier aber auch mal deutlich ausfallen.

    Bei dem Foto ist der häutige Ring, der beim Wachsen abfallen wird, aus beiden Vela aufgebaut - man sieht das auf einem Foto sehr schön - eine kleine Doppelhaut, die untere geht auch auf den Hut rauf und die obere ist das echte Velum partiale - und das kenne ich eben nicht vom Grünblättrigen, wo das Velum partiale cortinaartig sein sollte. Da kenne ich nur das Velum universale jung etwas häutig.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Thomas,


    ich habe leider die Gattung Hygrophoropsis längere Zeit sträflich vernachlässigt. Daher kann ich leider ohne Mikroskopie auch nichts exaktes sagen. Von den Weißlamelligen Afterleistlinge wurden jedenfalls mehrere Taxa beschrieben, die erstmal geklärt werden müssten (was ist alles Synonym, was sind nur Farbmutanten).

    Das, was du abbildest, dürfte das sein, was Ludwig als Hygrophoropsis aurantiaca fm. albida abbildet. Er zeigt da einen blassen, gelbhütigen Afterleistling mit relativ dunklem Stiel. Davor zeigt Ludwig einen schwarzstieligen, der aber keibne weißen Lamellen hat als H. aurantiacus fm. nigripes - dieser Name ist nach Mycobank aber Craterellus lutescens (dort npch als Cantharellus), was das Wirrwarr schon gut zeigt.

    Ich werde in Zukunft auch mehr auf solche interessanten Aufsammlungen achten. Zumindest Hygrophoropsis rufa meine ich jetzt für mich im Griff zu haben und damit auch H. fuscosquamula, der sich deutlich unterscheidet (und der eben auch blasse Lamellen hat).


    Kurz gesagt: deinen Pilz "kenne" ich, kann aber den korrekten Namen nicht nennen - habe das früher aber nicht weiter beachtet gehabt, da ich dummerweise von reinen Farbformen des Falschen Pfifferlings ausging und mich eben wie gesagt nur am Rande mit der Gattung beschäftigt habe.


    Im Moment passt als Etikett zumindest "H. aurantiaca fm. albida ss. Ludwig" - ohne damit zu sagen, dass diese Namenszuordnung passt noch die Rangstufe passen muss.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Lieber Dieter,


    das, was dein Link zeigt, ist das, was ich hier als Amanita battarrae bezeichne und eben nicht Amanita umbrinolutea. Diese Art ist kräftiger, wächst im Nadelwald und hat mehr Grau bis Düstergrau und die sehr deutliche Zonierung. Dein Fund entspricht der wärmeliebenden Art im Laubwald, die eben mehr braun-gelb ist, wie der Name "umbrinolutea" auch aussagt. Deshalb habe ich als Vergleich das Foto von den SetasExtramadura als Vergleich verlinkt ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Pablo,


    für den Saftwirrling ist mir der Porling zu grau und das "Röten" ist mir zu braun und es gibt keinerlei Exsudattropfen. Ich vermute eher einen Schillerporling. Zuerst dachte ich an eine unzypische Datrona, aber dazu passen die Hutknubbel nicht, die gebildet werden (wären wenn, dann kleine Kanten). Die Farben sprechen hier mehr für Inonotus, sag ich mal so. ;-)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Otto,


    die Bestimmung wurde ja bereits geliefert - ich finde hier den Fliegenpilz aber sogar als eindeutig bestimmbar -du hast ja die klar rote Huthaut unter dem Velum universale des Hutes gezeigt - und dieses typische orangegelb des Fleisches unter der Huthaut ist einmalig. Der Königsfliegenpilz ist auch gelb, aber nach oben fehlt das klare Rot. Der Fliegenpilz ist zwar wohl ein kleines Artenaggregat, aber das hier entspricht sehr genau dem Fliegenpilz im engsten Sinn.


    Bestimmungsmerkmale für die Gattung / Art:

    Zwei Vela, Velum universale weiß, in Flocken aufbrechend (dafür ist der Pilz noch zu jung - abwer am Hut sieht man schon das Aufreißen in kleine Flecken); Velum partiale auch vorhanden, häutig

    Lamellen jung weiß (haben viele Amaniten, aber nicht alle) - Anwachsweise fast egal, frei bis angeheftet oder mit Zahn herablaufend...

    Hut und Stiel mit Sollbruchstelle, problemlos hier abtrennbar (bricht da wie ein Täubling, viele Kugelzellen an der Bruchstelle)

    Huthaut gut differenziert, dünn, etwas gummiartig, aber trotzdem dünn tortenstückartig abziehbar (kannst du mal versuchen - am Hutrand beginnen, man kann sie dann fast bis zur Mitte abziehen und dabei bildet sich ein klares "Tortenstück".

    Innerhalb der Gattung bleibt dann nicht mehr viel - wegen der Hutfarbe und dem orangelben Fleisch. Perlpilze sind nur dezent weinrötlich bis fleischfarben unter der Huthaut.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus René,


    auf Kompost, in Beeten / Gärten (usw.) muss man auch an Lepsita sordida denken, die farblich extrem variabel ist. Da ist aber zumindest feucht der Hutrand durchscheinend gerieft, was ich hier aber nicht erkenne.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus beinand, servus Dieter


    es gibt Scheidenstreiflinge mit Velum partiale, das aber nur jung erkennbar ist und dann sofort verschwindet (nur bei Amanita lactea länger als Ring sichtbar, der dann abfällt, bei den anderen deutlich stärker reduziert). Das, was hier als Ring zu erkennen ist, ist klar das Velum universale.


    Ich vermute, dass das erste Bild einen anderen Scheidenstreifling zeigt als die anderen Fotos. Zu dem ersten kann ich nur anhand des Fotos und ohne weitere Infos gar nichtsa sagen.


    Zum zweiten aber durchaus. Das entspricht ziemlich genau dem, was hier als Amanita umbrinolutea interpretiert wird: Setas Extremadura : Amanita Umbrinolutea - was auch mehr meiner Interpretation der Art entspricht - Hut mit Brauntönen und Gelbtönen, Ockerflecken der Volva (aber keine Areolen auf der Volva), Hut nicht so klar mit Ring abgesetzt wie bei der robusteren, größeren, im Nadelwald vorkommenden Amanita battarrae, die kein Gelb zeigt, sondern mehr graudunkelbraun / hellgraubraun ist (also dunkler Ring am Riefungsende, Rest blass cremegraubraun, Volva kräftig, mit Rostflecken)


    Ich meine mit Amanita umbrinolutea auch das, was im Laubwald und mehr mediterran vorkommt als die Nadelwaldart mit dem klaren Ring auf dem Hut, was ich als Amanita battarae kenne - also das, was Pablo als die alte Interpretation kennt - dieses Hin und Her zeigt aber, wie schwierig es im Moment ist.


    Für mich als Arbeitsname: Amanita umbrinolutea s.str., aber natürlich ohne Garantie ;-)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus ihr drei,


    für mich sieht das sehr nach Amanita submembranacea aus. Die Hutfarbe ist mit Olivtouch - auf meinem Bildschirm, die Volva ist zwar häutig, sieht aber zerbrechlich aus (die Volvakonsistenz ist ein wichtiges Bestimmungsmerkmal - hier ist eine Beschreibung vom Finde wichtig, da das am Foto nicht immer zu sehen ist... hier sollte sie nicht zäh sein, sondern schnell brechen, wenn man zupackt), der Stiel ist deutlich ornamentiert (was Amanita fulva neben den Farben vom Hut und der Volva völlig ausschließt).

    Amanita vaginata ist im Prinzip ein nomen dubium bzw. wird als Aggregatname verwendet - wenn man irgendwas als Amanita vaginata bvezeichnet, sollte der Hut grau sein, die Volva zäh sein, ohne Ockerflecken und die Sporen rund... Ich weiß nicht genau, was Amanita vaginata s.str. ist.


    Amanita battarae fällt auch weg - es fehlt die Zweifarbigkeit / der Ring auf dem Hut.


    So vom Foto her für mich insgesamt eine Amanita submembranacea ;-)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Ben


    Zum Schluss und konkret: Lieber Christoph (Tricholomopsis), ich empfinde Deine Art zu schreiben als oftmals "ruppig", grob, z.T. unfreundlich und sogar beleidigend - das ist mir in der Tat schon mehrfach in Deinen Beiträgen aufgefallen. Darf soviel Ehrlichkeit sein? Ja, ich denke schon, denn wer öffentlich schreibt, darf auch öffentlich Antwort erhalten. So also "höre" ich.

    natürlich darf so viel Ehrlichkeit sein. Du zitierst ja selber das Sender-Empfänger-Modell: der Sender, also Schreiber denkt etwas, möchte diese Nachricht weitergeben an den Empfänger. Dafür kodiert er sie (hier in Schriftform und in deutscher Sprache). Der Empfänger dekodiert die Nachricht und interpretiert sie. Der Empfänger ist derjenige, der durch das Dekodieren den Inhalt der Nachricht nun festlegt. Das entspricht der Aussage, die du zitierst (Heinz v. Foeörster) - sie entspricht dem aus der Biologie bekannten Sender-Empfänger-Modell der Kommunikation.


    Hier ist es ja ganz genauso - du emfpindest meine Schreibe oftmals als ruppig, z.T. unfreundlich und sogar beleidigend. Das finde ich natürlich schade und wäre neugierig, welche Kodierungen, die ich verwende, um das, was ich mitteilen will, auszudrücken, diese Empfindung bei dir auslöst. Bei den meisten meiner Beiträge versuche ich, Bestimmungstipps zu geben. Die sind dann ohnehin neutral formuliert und dürften nicht in die Kategorie fallen, denke ich.


    Beispiel dich betreffend:


    Das dürfte ja nicht in eine der Kategorien fallen (siehe Baumpilz)


    Von dir kommt da nicht mal eine Reaktion - keine Danke, auch kein "glaub ich nicht" oder sonstwas. Das wiederum empfinde ich als unhöflich, nebenbei angemerkt.


    Ist auch kein Einzelfall:

    deine Anfrage: Friesiert


    Meine Antwort:



    Auch da: keinerlei Reaktion, kein Danke, kein gar nichts... Empfand ich auch da als unhöflich. Ich weiß aber nicht, ob es unhöflich gemeint war oder ob du es als o.k. im Internet findest, nicht zu reagieren (oder es bei mir nicht machst, weil ich dir irgendwie negativ aufgefallen wäre) - du siehst, viel Raum zur Spekulation, was die Kommunikation in Foren / im Internet sehr schwierig macht. Jedenfalls höre ich auf, weitere Beispiele zu suchen (es gibt mehr, mir fällt es bei dir als Muster auf...).


    Dann sind da Beiträge, in denen ich versuche, Dinge zu erklären. Seien es Fachbegriffe, seien es andere wissenschaftliche Fachdiskussionen. Ich vermute, dass du die auch nicht meinst.

    Bleiben also die Anfragen, bei denen ich selber rückfrage, nachhake oder deutlich eine Meinung vertrete. Ruppig kann ich da teils durchaus nachvollziehen, da ich - das gebe ich ehrlich zu - wenig Verständnis aufbringen kann, wenn beispielsweise jemand unbekannte Pilze abrupft, vor allem, wenn es viele sind, dann alle möglichen Merkmale wegschneidet, um dann mit schlechten Fotos eine Bestimmung rausleiern zu wollen, um sie dann eventuell sogar noch zu essen. In solchen Fällen, das gebe ich zu, kommentiere ich auch mal etwas deutlicher, ruppiger. Beleidigend möchte ich aber nicht wirken. Zwischen dem Punkt, eine Meinung deutlich zu vertreten und das Gegenüber zu beleidigen, liegen in meinen Augen Welten. Aber auch hier gilt natürlich: die Botschaft wird interpretiert, dekodiert - und kann dann beleidigend erscheinen, auch wenn sie nicht so gewollt ist.

    Und umgekehrt genauso.


    Die Selbstwahrnehmung ist immer extrem subjektiv und entspricht dem, wie man wirken will. Ich sehe mich selber als hilfsbereit, als erklärend, als jemand, der versuchen will, seine eigene Erfahrung und sein Wissen zur Verfügung zu stellen, um anderen zu helfen, sehe mich aber auch als jemanden, der sich für Pilzschutz einsetzt und der sich zudem im Bereich Pilzberatung (real, vor Ort) als Vergiftungsprophylaxe einsetzt. Negativpunkte sieht man selber nicht und erkennt sie nicht - oder will sie nicht erkennen - oder erkennt sie, gewichtet sie aber anders. Deshalb ist Rückmeldung auch so wichtig, denn das, was andere zurückgeben, Schilderungen, wie sie manches einschätzen, helfen, die Selbstwahrnehmung mal zu hinterfragen. Auch hier ist wieder das Sender-Empfängermodell Thema, aber die Wahrscheinlichkeit steigt, sich etwas objektiver einzuschätzen, wenn man ehrliche Rückmeldung bekommt.


    Hier in diesem Thread sehe ich beispielsweise keine beleidigenden Inhalte, die von mir kommen - falls du welche findest, wäre ich dankbar für Beispiele.


    Um aber zum Thema zurückzukommen - für mich bleibt eine Onlinepilzberatung ein NoGo. Und das ist für mich eine Onlinebestimmung, die am Ende dazu dient, dass die so bestimmten Pilze verzehrt werden. Falls es Argumente geben sollten, die hier Möglichkeiten einer solchen Online-Beratung aufzeigen, wäre ich auch daran interessiert, da es ohnehin seit Jahren ein Thema ist - sowohl in der DGfM als auch in der BMG. Jedes Argument, egal ob pro oder kontra, hilft in der Diskussion.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Rudi


    auch wenn ich mich in die Nesseln setze, ich glaube, alles was belehrend ist oder auch nur so rüberkommt, ist eine Zumutung für Erwachsene (wobei auch Jugendliche und Kinder da meist abwehrend reagieren).

    in dem Punkt sehe ich das dann doch etwas anders. Versetz dich mal in die Lage, jemand würde auf eigene Faust anfangen wollen, zum Bergsteigen zu gehen. Und nimm mal an, du wärst entweder Teil der Bergrettung oder ein Bergführer / Ausbilder. Und jetzt würde jemand in ein Bersteigerforum, der sehr wenig bis kein Grundwissen hat, nachfragen, ob ein Knoten (der unscharf und verwckelt fotografiert wurde) so passen würde. Und nimm an, derjenige welche würde dann eine gefährliche Route nehmen wollen, bei der schon Schwerverletzte und Todesfälle vorgekommen wären.


    Wie würdest du dich dann verhalten? Würdest du da eine Belehrung, dass das gefährlich ist, auch als Zumutung empfinden? Oder wäre es dann "schlimm", jemandem von dem gesunden und tollen Hobby Bergsteigen abzuhalten, weil derjenige die Antwort als zu belehrend aufgefasst hätte?


    Jetzt kann man sagen, dass es doch egal sei, solange derjenige allein aufsteigt und nicht Dritte mitgefährdet - derjenige also ohne Ausbildung und ohne Gespür für die Gefahren andere, die noch weniger wissen, mitnimmt und gefährdet.


    Das Bild passt natürlich nicht 1 zu 1, da beim Bergsteigen durch Anfänger, die sich selbst überschätzen (was meist bei Anfängern vorkommt) dann immer Dritte gefährdet werden. Die Bergrettung bringt sich ja selbst in Gefahr.


    Ein paar Parallelen gibt es aber. Ich kenne einen Fall aus Augsburg, wo "Papi", der sich mit Pilzen auskannte, seine Kinder zwang, mitzuessen, da das, was auf den Tisch kommt, auch gegessen wird. Die Kinder wollten sich verweigern, da die Champignons komisch rochen (Karbolegerlinge). "Papi" war sogar Arzt, hatte aber leider wenig Pilzwissen und wusste nicht, dass es giftige Champigons gibt. Dass Dritte mit reingezogen werden, ist also immer möglich.


    Wie sieht es in der realen Pilzberatung aus? Der Pilzberater muss zu 100% sicher sein, dass die freigegebenen Pilze nicht giftig sind. 99,9% reicht nicht aus. Dafür haben die Pilzberater Mühe und Kosten auf sich genommen. Um 100% sicher zu sein, braucht man mglw. Geruch, Fleischkonsistenz, Lamellenablösbarkeit, eine Lupe, um Velumspuren zu finden usw. All das geht am Foto nicht oder nur teilweise sehr eingeschränkt.


    Jetzt weiß man aber als Pilzberater, auf was man alles achten muss. Man weiß aber auch, dass viele Stockschwämmchensammler jahrelang erfolgreich waren, sich nicht zu vergiften, obwohl die Gifthäublinge nicht kennen (und noch nie davon gehört haben). Letzteres sorgt dafür, dass Pilzvergiftungen als Gefahr nicht ernst genommen werden. Es sind dann nur die Grünen Knollis und ganz wenig andere, die gefährlich erscheinen. Sollte man jetzt solche Stockschwämmchensammler nicht warnen, weil das zu belehrend wäre? Was wäre, wenn jemand weiterhin für die ganze Familie Stockschwämmchgen sammelt, aber z.B. den Gifthäubling nicht kennt? Raushalten? Oder nur ganz wertneutral anmerken, dass es Doppelgänger gibt? Und dann auf eine Replik, dass man das "schon im Gefühl habe" und deshalb nicht fehlgreifen könne, schlucken, ohne nachdrücklich zu warnen?


    Alles konstruierte Fälle (bis auf den aus Augsburg) - denn solche Stockschwämmchensammler kenne ich nicht aus Foren, sondern nur von physischen Begegnungen im Wald.


    Ich traue weiterhin den Disclaimer rein rechtlich nicht. Weiß ich davon, dass jemand Pilze isst, die per Forum "bildbestimmt" sind, ist er zwar primär selbst verantwortlich. Wenn ich aber davon weiß und trotzdem eine Bestimmung abgebe und mich da irren sollte, dann habe ich, davon gehe ich aus, dennoch grob fahrlässig gehandelt. Derjenige, der die Fotos eingestellt hat, vertraut ja dann trotzdem auf der Expertise. Und wenn ich "PSV" im Profil anklicke (wobei ich etwas schade finde, dass man als Nicht-DGfM-Pilzberater hier ja eher nichts markieren kann), dann gebe ich diese Expertise ja sogar direkt an. Das dient dann immer auch dazu, dass die Bestimmung ernster genommen wird. Und da ist mir persönlich trotz allem das Risiko zu hoch.


    Ich finde es insgesamt wichtig, davor zu warnen, dass es Giftpilze gibt - auch jenseits der bekanntesten Knollis. Ich finde es auch wichtig, zu erklären, was Pilzbestimmung zu schwierig macht und dass es per Foto nur eingeschränkt geht. Die Sicherheit, mit der hier teils am Foto "bestimmt" wird, konterkariert das allerdings auch. Denn es wird suggeriert, dass man eben auch ohne Beschreibung und nur am Foto bestimmen kann. Man sieht da aber nicht, dass es vielleicht zwanzigmal gutgeht, dann aber auch mal schief läuft - zum Essen viel zu gefährlich.


    Ich gönne jedem seine Pilzmahlzeit - ich esse ja selber gerne mal Pilze. Aber ich finde eben, dass man keine Pilze essen sollte, die man nicht selber zu 100% (auf Aggregatebene) kennt. Und dazu gehört auch heute noch Zeit, Mühe, Lernen und Erfahrung. Die Verfügbarkeit von Foren, Bildersammelseiten, Bestimmungsapps und diversen Büchern suggerieren, dass es auch so geht. Die Foren fördern dies m.M.n. teilweise. Daher wünsche ich mir persönlich, dass die Leitungsebenen von Pilzforen hier mit draufsehen - und ich wünsche mir, dass eben keine Politik des "naja, was soll schon passieren - und wenn, dann ist derjenige eben selber schuld... werden wir zu konkret, dann geht derjenige zufb und da ist es ja nochschlimmer" betrieben wird.


    Für mich ist das ein gewises Manko, was ich hier an dem Forum sehe, da ich eben nicht glaube, dass ein Disclaimer alleine ausreicht. Und deshalb ziehe ich mich eben sofort zurück, wenn ich merke, dass es um's Essen und nicht um die Bestimmung an sich geht - bzw. warne dann davor, zu essen (Beispiel - der "Kräuterseitling", der keiner ist - allein die Idee, das zu essen, ohne genau zu wissen, was es ist, finde ich gruseilg). Da bleibe ich halt Spaßbremse - auch in Sachen Naturschutz. Ich kriege die Krise, wenn ich sehe, dass jemand von einem unbekannten Pilz ein Backblech voll präsentiert, am besten geputzt und ohne Stielbasis, und dann wissen will, was es ist. Dem Sammler wäre dann egal, ob es was häufiges oder extrem seltenes ist. Eventuell essbar heißt "alles abrupfen" - im Forum bekomme ich schon einen Namen für den Pilz. Und genau gegen diese Mentalität sollten sich m.M.n. auch und gerade Pilzberater einsetzen. Ich bin ja auch bei der Pilzberatung keine Sortierstation.


    Unbekannte Pilze - o.k., dann nimmt man eine kleine(!) Kollektion mit, jung und alt, macht eine Beschreibung, macht gute Fotos, versucht auch mal selbst einen Bestimmungsversuch... Und auch bei einer Bestimmung, sollte man doch erst dann anfangen, diese Art zu kulinarischen Zwecken zu sammeln, wenn man sie mehrfach gesehen und sicher bestimmt hat, eben kennengelernt hat. Dem wirken Forn eben wohl leider durchaus entgegen (und fb sowieso).


    Ich finde das schade. Andere finden es gut so. Jeder hat da seine eigene Sicht auf die Dinge. Vermutlich mag ich einfach Pilze als Organismengruppe zu sehr - ich finde es eben traurig, wenn wirklich alles gerupft wird. Und Kostversuche bei nicht sauber bestimmten Pilzen finde ich einfach nur sowas von unnötig und auch durchaus wahnsinnig - man kann Pilze in jedem Supermarkt kaufen. Warum muss es ein Risikospielchen sein? Jedenfalls stehe ich persönlich für solche Spielchen eben nicht zur Verfügung. Und ich äußere auch in Zukunft durchaus meine Meinung dazu. Was Naturschutz angeht, bin ich allerdings (leider) bereits abgestumpft worden. Ich schau mir manche dieser Postings nur noch an, schüttle den Kopf und denke mir meinen Teil. Da sind m.M.n. dann schon die Mods gefragt - wer ein Forum leitet ist auch für die Forenpolitik mit verantwortlich ;-).


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Stephan


    @Christoph: Der Wolfstäubling war scharf, aber erträglich scharf und nicht lange anhaltend. 2Proben :)


    ah, sehr interessant, danke. Mir geht es hier um die Abtrennbarkeit oder Nichtabtrennbarkeit von Russula fuscorubra, die scharf ist, während Russula torulosa s.str. fast mild ist. Ich habe aber erst einmal selbst Russula fuscorubra gefunden - der war für mich wirklich mild (ich esse aber Chillies, habe daher ein etwas anderes Schärfeempfinden). Russula fuscorubra hingegen ist brennend/beißend scharf. Russula torulosa dürfte mehr ozeanisch verbreitet sein, während Russula fuscorubra weiter nach Osten vorzustoßen scheint. Jedenfalls ist das mein Eindruck.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Esther,


    oh ja, Wacken - da werden Erinnerungen wach. Mein genialstes Wacken-Erlebnis war das Satyricon/Darkthrone-Konzert 2004. Hier ist die Setlist von damals: Satyricon Concert Setlist at Wacken Open Air 2004 on August 7, 2004 | setlist.fm


    Transilvanian Hunger und Under a funeral moon - absolute Highlights... und dann Mother North mit Nocturno Culto an der Gitarre - zum Niederknien. Gänsehaut pur...


    Die Liebe zu Deep Purple teile ich aber zu 100%, trotz meiner Black-Metal-Lastigkeit.


    Daher möchte ich auf das von Jon Lord komponierte Conderto for Group and Orchestra hinweisen:



    1969 uraufgeführt - ich habe die Originaufnahme gewählt und nicht die erneute Aufführung 2012. Wer das Konzert nicht kennt und jetzt Hard Rock der 60er vermutet - nein, es ist Klassische Musik, die mit Hard-Rock-Elementen verschmolzen wird. Erst sind beide getrennt - die Band ersetzt das Orchester, das Ochester die Band. Doch je länger das Konzert dauert, umso mehr verschmelzen Band und Orchester zu einer Einheit. Man findet viele wunderschöne Melodien, Harmoniebögen und kleine Überraschungen, aber auch Rhytmusfiguren, die eben klar aus dem Hard-Rock stammen.

    Die Schlagzeugkadenz ist ein Kind der damaligen Zeit und wirkt heute vielleicht unnötig - daran erkennt man aber auch die Jazzverwurzelung von Deep Purple. Der Kompositionsstil der klassischen Parts erinnert mich immer wieder an Leonard Bernstein.


    Nichts zum Nebenbeihören :-)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Stephan,


    zu den meisten wurde ja schon alles gesagt :-). Der Wolfsröhrling ist toll! Rubroboletus pulchrotinctus hätte ein Stielnetz und blaut meist nur im Hut - und stinkt nach Satanspilz.


    Deine Russula torulosa - wie hat die denn geschmeckt,also wie scharf war die denn?


    Und zu dem gelben Glibberdingens - war an dem Baumstamm zufällig auch ein Stereum - nicht, dass das Tremella aurantia ist.


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Servus Pablo,


    den Biber und den Bären sollte man wohl nur per Mikroskop unterscheiden wollen. Ob die Unterschiede in der Schärfe konstant sind, weiß ich nicht genau (dachte ich früher). Laub- vs. Nadelholz ist auch nicht sicher als Unterschied, es gibt zu oft Fremdgänger. Die Fruchtkörpergröße schwankt auch... Bleibt also die Amyloidie und die Form der Skelettelemente.


    Und ja, ich kenne Biber und Bär nur ungestielt (und sie riechen deutlich, aromatisch-harzig, wie ich finde) - Lentinellus inolens kenne ich meist zwar einseitig getrichtert, aber bei dem Stiel und den mehreren Hüten aus einem Stiel bleibt wenig anderes übrig - Lentinellus flabelliformis / micheneri wächst ja nicht büschelig (und ist auch genabelt).


    Liebe Grüße,

    Christoph