Hallo Jörg,
vielleicht ist es ja auch ein Virus, der alle die gelöschten Exif-Daten direkt an Steffen schickt ;-D Da das ganze closed source ist, kann man das a priori ja nicht wissen.
Björn
Hallo Jörg,
vielleicht ist es ja auch ein Virus, der alle die gelöschten Exif-Daten direkt an Steffen schickt ;-D Da das ganze closed source ist, kann man das a priori ja nicht wissen.
Björn
Ja, aber eigentlich kann man den gelben Flausch nicht sehen, der bildet nämlich keine eigenen Fruchtkörper, sondern wächst parasitisch auf dem Hymenium von Granulobasidium vellereum.
Björn
ZitatUnd ich bin nicht dabeiiiii
Und die große, rote Schwipp-Schwapp-Welle verpaßt du dann auch!
Björn
Hallo zusammen,
ich bin heute auch wieder dabei und kann unsichtbare Pilze zeigen.
Björn
Hallo zusammen,
Armillaria mellea ist übrigens ein dankbarer Hallimasch für Mikroskopiker, denn er hat keine Schnallen, während die anderen Arten wenigstens teilweise Schnallen an den Basidienbasen haben.
Björn
Hallo H.S.,
für den Fall, daß dir das nicht bewußt ist: Mit dem Erscheinen der Fungi Europaei Band 14 ist der Band 3 von den Fungi of Northern Europe überholt und kann zur Bestimmung von Hebelomas nicht mehr verwendet werden.
Björn
Hallo BrunoJ,
auf welchem Holz wuchs dein Porling denn? Vom Standortbild her würde ich auf Buche tippen und das wäre ja das bevorzugte Substrat von C. gilvescens, während C. pseudogilvescens laut Ryvarden & Melo fast ausschließlich auf Salix und Populus vorkommt.
Björn
ZitatIch muss schon im Juni in die Eifel fahren.
Stefan, Du darfst in die Eifel fahren! ![]()
Björn
Hallo Inge,
ohne sorgfältige mikroskopische Dokumentation wird man da zu keiner Bestimmung - nicht mal auf Gattungsebene - kommen.
Björn
ZitatIch komme heute sicher etwas später dazu, habe noch eine Weiterbildung.
Birkenbestimmung für Fortgeschritten? ![]()
Bjöen
Hallo zusammen,
ich ergänze mal ein paar Bilder eines Fundes vom 7.2.2026 aus dem Duisburger Stadtwald.
Sporen in Wasser
Ein Präparat in Phloxin B gefärbt zeigt schön die trimitische Hyphenstruktur
Verästelte Bindehyphen
Extrem dickwandige Skeletthyphen
Vegetative Hyphen mit Schnallen, viersporige Basidien, keine Zystiden
Und alles auch noch mal in Kongorot gefärbt
Björn
Hallo zusammen,
ZitatWer zuhause Pilze anbauen möchte, hat folgende Möglichkeiten:
Ich möchte noch eine weitere Anbaumöglichkeit von Pilzen in Wohnungen erwähnen: Einfach im Badezimmer das Lüften einstellen ![]()
Björn
Hallo zusammen,
leider wird bei den Stuttgartern nicht das Keimverhalten gezeigt. Das ist eigentlich ein sehr dankbares Bestimmungsmittel bei reifen Fruchtkörpern.
Björn
Hallo Pilze_Münsterland,
einen Schlüssel für die Sarcoscypha-Arten kannst du hier finden. Wichtige Merkmale sind einerseits die Haare auf der Außenseite des Fruchtkörpers (glatt oder lockig), der Ölinhalt der Sporen (zwei große Tropfen bei jurana, mit kleinen Tröpfchen bei den beiden anderen Arten), das Keimverhalten der Sporen (Konidien vs. Keimschlauch) und ein Stück weit die Form der Sporen (austriaca hat Sporen, die oben und unten eine kleine Delle haben. Diese sieht man aber nicht aus jeder Perspektive).
Björn
Hallo zusammen,
wobei man selbst an Fundorten, wo schon Fruchtkörper mikroskopiert wurden, nicht sicher sein kann, daß alle Fruchtkörper dort zur gleichen Art gehören. Ich kenne eine Stelle, da wachsen austriaca und coccinea durcheinander.
Björn
Zitatund bin gespannt, was die Fungis so zu zeigen haben
Pralle Schläuche und lange Ständer warten auf dich! ![]()
Björn
Hallo Hilmi,
du mußt doch nur eins und eins zusammenzählen: Wenn Strumpfhosen so wunderbar gegen Zecken helfen, dann ist die Lösung gegen Hirschlausfliegen einfach sich eine Strumpfhose über den Kopf zu ziehen ![]()
Björn
Hallo Marcel,
die angehängte Datei ist aber nur das Supplemental Material des eigentlichen Artikels.
Björn
ZitatIch denke, das hängt vom Inhalt ab. Einen Vortrag über Barbypuppen würde ich nicht begrüßen.
Du möchtest lieber einen Vortrag über alte Männer hören? ;-D
Ich denke, wir sollten da schon bei mykologischen Themen bleiben. Es ist ja nicht so, daß wir jemals bei einem Meeting festgestellt hätten, daß niemand Pilze zu zeigen hat. Irgendwas wächst bekanntlich immer. Wenn man über das mykologische hinausgeht, dann franst das Ganze eben sehr schnell aus. Ansonsten ist der Zoom-Raum aber ja rund um die Uhr verfügbar und man könnte dann Vorträge zu anderen Themen einfach mal auf einen anderen Tag terminieren.
Björn
Hallo Karl-Heinz,
zum einen dauert es immer eine gewisse Zeit bis Vorträge dann auch im Youtube-Kanal erscheinen, zum anderen erscheint nicht jeder Vortrag auch auf Youtube.
Björn
Hallo zusammen,
ich habe jetzt noch mal verschiedene Präparate des Porlings gemacht. In Kongorot konnte ich die Gloeozystiden mit ihrem öligen Inhalt gut erkennen. Ich habe dann auch noch Präparate in Wasser und ohne jegliches Quetschen gemacht sowie Präparate in 3% KOH ohne Quetschen. Kristallschöpfe auf den Zystiden blieben leider trotzdem Fehlanzeige. In der Literatur liest man allerdings, daß die Zahl der Zystiden und ihre Kristalligkeit durchaus gering sein kann. Andere Arten in der Gattung passen mit den Hüten und Gloeozystiden ja auch alle nicht. Was mich allerdings auch noch wundert: In der Literatur wird eigentlich fast immer Laubholz als Substrat angegeben, allerdings hatte Hans Bender die Art auch mal auf Nadelholz.
Zu möglichen Aufzeichnungen: Die mag es zwar geben, aber wir reden hier von einer Fläche von 200 ha, wo in vielen Fällen auch keine Monokulturen, sondern Mischwälder stehen. Da ist es dann also nicht so einfach herauszubekommen, was Baum X mal war.
Björn
Hallo zusammen,
ich war am letzten Samstag im Wuppertaler Arboretum, einem Wald in dem verschiedenste Bäume in Rein- und Mischkultur gepflanzt sind um sie auf ihre Eignung als Forstbäume der Zukunft zu untersuchen. Das ist einerseits sehr nett, weil man dann auch im Flachland mal die Chance auf Pilze an Tannen bekommt, andererseits auch sehr ernüchternd, weil dort sehr wenig Totholz im Wald liegt. Außerdem ist die Bestimmung der ganzen exotischen Bäume natürlich alles andere als trivial. An einer Stelle gab es dann einen stehenden, mehrere Meter hohen Stumpf eines Nadelbaums (Sumpfzypresse?, Mammutbaum?), am dem sehr zahlreich ein weißlicher Porling wuchs. Leider entpuppt sich die Bestimmung als schwierig.
Pilz am Fundort
Poren unter dem Mikroskop bei 40x und 100x Vergrößerung
Sporen in Wasser. Sporenmaße
4.8±0.3 µm × 3.8±0.2 µm, Q=1.2±0.1
4.0-5.3 µm × 3.5-4.4 µm, Q=1.2-1.4
N=28
Sporen waren weder amyloid noch dextrinoid und sind glatt
Hymenium: Septen der generativen Hyphen ohne Schnallen, Basidien 4-sporig ohne Basalschnalle, Zystiden wahrscheinlich nicht vorhanden (auch wenn es an einigen Stellen größere Blobs gab, siehe unten), Hyphensystem monomitisch, Hyphen weder amyloid noch dextrinoid
Hier einige Beispiele für die oben erwähnten Blobs, die eventuell Zystiden sind oder aber auch nicht
Da ich die Poren als regulär bezeichnen würde, landet man damit bei Bernicchia und auch Ryvarden in Teilschlüssel E. Interpretiert man die Blobs oben als Zystiden, gelangt man zu Oxyporus, aber da paßt dann keine Art. Ohne Zystiden kommt man bei Leptoporus mollis oder Rigidoporus raus, aber das paßt auch nicht. Was übersehe ich hier?
Björn
Hallo Stefan,
Melanoleuca melaleuca hat laut Funga nordica weder Cheilo- noch Pleurozystiden. Zystiden taugen also nicht als Merkmal.
Björn
