Hallo Pablo,
viel anders geht mir das bei den Flechten ja auch nicht. Aber zum Glück kann man sie ja auch einfach nur fotografieren ohne einen Namen zu kennen.
Björn
Hallo Pablo,
viel anders geht mir das bei den Flechten ja auch nicht. Aber zum Glück kann man sie ja auch einfach nur fotografieren ohne einen Namen zu kennen.
Björn
Hallo zusammen,
freut mich, daß die Flechtenfotos gefallen.
Laricifomes scheint in der Tat selten zu sein, da er nur im natürlichen Lärchenvorkommen in naturnahen Standorten zu finden ist. Daß es in D nur 3 Funde gibt, mag auch daran liegen, daß das Verbreitungsgebiet dann eher in den Zentralalpen liegt. In der Schweiz gibt es wohl einige Funde mehr, aber häufig ist er da sicherlich auch nicht.
Björn
Hallo zusammen,
hier der Teil meiner Flechtenfunde aus La Thuile in Aostatal. Den Anfang soll aber mal ein echter Pilz machen:
1. An Lärche. Von der Optik her sollte das Laricifomes officinalis sein, was wohl ein eher seltener Fund wäre. Ich habe Mario mal ein Stück mitgenommen, mal schauen, ob sich das mikroskopisch bestätigen läßt.
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5. Rhizocarpon sp.
6. Physcia spp.
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11. Rhizocarpon sp.
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19. Pseudevernia furfuracea
20. Letharia vulpina
21. Bryoria sp.
22. Letharia vulpina
23. Vulpicida pinastri
24. Letharia vulpina
25.
26. Pseudevernia furfuracea
27. Polycauliona polycarpa
28. Rhizoplaca chrysoleuca
29. Rusavskia elegans
Und vom 22.03. gab es dann noch diesen Fund von Flavocetraria nivalis
Björn
Hallo Claudia,
ein bißchen Nachschub kommt noch. Das kann aber noch etwas dauern, weil ich diese und nächste Woche auf Workshops und Konferenzen bin. Bei Nr. 10 würde ich auch zu Umbilicaria tendieren, hab auch eine Probe mitgenommen, hatte aber noch keine Zeit reinzuschauen.
Björn
Hallo zusammen,
hier eine weitere Ladung Flechten aus La Thuile im italienischen Aostatal vom 20.03.2019
1. Pseudevernia furfuracea
2. Letharia vulpina
3. Rusavskia elegans
4. Physcia sp.
5. Usnea sp.
6. Physcia sp.
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12. Lecanora muralis
13. Rhizocarpon sp.
14. Vulpicida pinastri
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17. Umbilicaria cylindrica
18. Rhizocarpon sp.
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22. Umbilicaria cylindrica
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25. Rhizoplaca chrysoleuca
26. Usnea sp.
Björn
Hallo zusammen,
nachdem ich am Samstag Abend gegen 11 von meiner Konferenz in den italienischen Alpen zurück gekommen bin, ging es am Sonntag Morgen trotz Erkältung bei herrlichem Wetter mit einer großen Truppe auf eine MAB-Pilzexkursion in die Rheinaue in Monheim, wo zahlreiche Pilze auf uns warteten:
1. Puccinia lapsanae auf Lapsana communis
2, Peronospora alsinearum auf Stellaria media
3. Zwei Rindenpilze, um die Mario sich kümmert
4. Meottomyces dissimulans
5. Bjerkandera adusta
6. Uromyces ficariae auf Ficaria verna
7. Uromyces rumicis auf Ficaria verna
8. Neoërysiphe galeopsidis auf Lamium cf. purpureum
9. Noch ein Porling, der in Marios Händen ist
11. Rutstroemia bolaris
12. Morchella semilibera
13. Daldinia concentrica
14. Schleimpilz
15. Mollisia sp.
16. Schleimpilz
17. Peronospora aparines auf Galium aparine
18. Hyaloperonospora niessliana auf Alliaria petiolata
19. Phaeobotryosphaeria visci auf Viscum album
20. Hier scheitere ich leider an der Bestimmung der Pflanze (im Feld wurde sie mir als Anemone nemorosa in die Hand gedrückt, aber da paßt der Rost nicht). EDIT: Sieht stark nach Puccinia adoxae auf Adoxa moschatellina aus.
21. Coelosporium senecionis auf Senecio sp.
22. Peronospora ficariae auf Ficaria verna
Björn
Hallo zusammen,
hier kommt ohne große weitere Worte ein weiterer Schwall Flechten aus dem Aostatal.
1.
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3. Physcia sp.
4. Rusavskia elegans
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7. Rhizocarpon sp.
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9. Rhizoplaca chrysoleuca
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14. Fulgensia sp.
15. Pseudevernia furfuracea
16. Usnea sp.
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18. Vulpicida pinastri
19. Physcia spp.
20. Physcia caesia
21. Lecanora muralis
22.
Björn
Hallo Claudia,
die Venus-Fliegenfallen-Usnea hat einfach Apothecien. Damit kommen eigentlich nur 2 Arten in Frage, sie sich mittels Mikroskop und Chemie trennen lassen sollten. Das muß aber bis zu Hause warten. Ansonsten bin ich immer neugierig Ideen zu hören. Ist ja nicht schlimm, wenn man daneben liegt.
Björn
Hallo zusammen,
ich verbringe gerade eine Woche in La Thuile im Aostatal auf einer Konferenz. Die Nachmittage sind dabei frei, damit man auch Skifahren kann. Da ich nicht Skifahre, nutze ich die Zeit um die Gegend auf Schneeschuhen zu erkunden - wobei ich heute feststellen mußte, daß so wenig Schnee liegt, daß man die eigentlich auch gar nicht braucht. Dabei sind mir auch zahlreiche Flechten über den Weg gelaufen, die ich hier zeigen möchte. Viele haben keinen Namen bekommen, sehen aber trotzdem ganz hübsch aus.
1.
2. Usnea sp.
3. Rusavskia elegans
4. Letharia vulpina
5. Vulpicida pinastri
6. Rhizocarpon sp.
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9. Cladonia sp.
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14. Habe ich glaube ich im kleinen Wirth schon gesehen, der liegt aber gerade zu Hause
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17. Usnea sp.
18. Usnea sp.
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Björn
Hallo Claudia,
welche Cladonia aus der Untergattung Cladina das jetzt genau sein könnte, ist anhand des Fotos schwer zusagen. Aber die wachsen tatsächlich alle auf dem Boden. War der Ast noch in der Luft oder lag der eventuell schon 10 Jahre auf dem Boden?
Björn
Hallo Claudia,
Nr. 8 sieht nach einer Cladonia aus. Wuchs die auf dem Boden?
Björn
Hallo Pablo,
ich hab gerade noch mal in die Phanerochaete reingeschaut. Da waren leider gar keine Sporen zu finden; nicht mal reife Basidien hat es gegeben. Bleibt es also bei Phanerochaete sp.
Den Steccherinum werde ich jetzt mal als fimbriatum ablegen. Die anderen Arten, die in FE12 erwähnt werden, sollen ja weiß bis cremefarben sein und entsprechende Fotos im Netz sehen auch so aus, also deutlich heller als mein Fund.
Björn
Hallo Thorben,
zum Pilz kann ich wie üblich nicht viel sagen, aber was mir bei deinem ersten Bild auffällt, ist der Algenbelag auf der Rinde (sieht nach Trentepohlia aus). Da die flechtenbewohnenden Pilze ja oft deren Algen auslutschen, könnte ich mir schon vorstellen, daß das hier in eine ähnliche Richtung geht.
Björn
Hallo Pablo,
ich habe gestern noch mal in den Steccherinum reingeschaut.
Eine Schnalle habe ich gefunden. Sporen waren leider keine zu sehen (eventuell ist eine mal kurz durchs Bild geschwommen, die wäre dann ungefähr 4x2 µm groß gewesen). Ich hatte den Fund gestern Abend auch noch in der Corticiaceaen-Gruppe auf Facebook vorgestellt, wo Teppo Helo der Meinung war, daß der Fund trotz fehlendem Violett-Ton als S. fimbriatum angesehen werden kann.
Die Phaenerochaete muß unterdessen noch ein bißchen warten.
Björn
Hallo Pablo,
ich habe gerade mal bei Nr. 1 KOH angewendet, erstmal mit 3% und dann mit 20% (sind die beiden einzigen Konzentrationen, die ich im Haus habe und groß mischen wollte ich jetzt auch nicht). Das Ergebnis war beiden mal gar keine Verfärbung. Also doch Phaenerochaete?
Bei Nr. 12 werde ich noch mal reinschauen. Gibt es da irgendwelche Tricks, wie man so einen Steccherinum unterm Mikro zubereitet? Meiner ist da irgendwie sehr schmockig. Ansonsten was die Farbe angeht, gibt es von Karl bei pilze-deutschland Fotos von S. fimbriatum, die genau meinem Exemplar entsprechen. Aber schauen wir mal, was das Mikro noch so sagt.
Björn
Hallo zusammen,
also hier war letzte Woche auch noch wenig bis gar nichts an Frühlingspflanzen zu sehen. Die Wärme und der Regen der letzten Tage scheinen da einiges getan zu haben.
Björn
Hallo zusammen,
gestern ging es wieder mal auf APR-Exkursion. Ziel war das Berghofer Holz in Bochum. Letztes Jahr war diese Tour schon einmal angesetzt, mußte dann aber wegen sturmgesperrter Wälder abgesagt werden. Für dieses Wochenende war wieder Sturm angesagt, aber der Wind von Samstag war wohl nicht stark genug um den Wald zu sperren. Und am Sonntag morgen war das Wetter erstmal ganz nett: Kaum Wind und deutlich weniger Regen als angesagt. Das änderte sich dann erst gegen Mittag, aber da waren wir dann auch schon wieder langsam aber sich auf dem Rückweg. Da es in den letzten Tagen viel geregnet hatte, gab es auch einiges an Pilzen zu bestaunen:
1. Unbekannter Pilz auf Buche. Auffällig sind die kristallbesetzen Zystiden, die reichlich vorhanden sind. Schnallen sind an einigen Septen vorhanden, die meisten Septen scheinen aber schnallenlos zu sein. Das gilt insbesondere für die Septen am Fuß der Zystiden. Sporen habe ich leider keine gefunden. Geht das wieder Richtung Phaenerochaete?
2. Exidia truncata
3. Tremella mesenterica
4. Myxarium nucleatum
5. Calloria neglecta
6. Daedaleopsis tricolor
7. Botryobasidium vagum. Die einzige Basidie, die ich gefunden habe und die halbwegs gut zu beobachten war, hatte zwar nur 3 statt 6-8 Sterigmen, aber die Anordnung sah schon so aus, als wenn da einfach die Hälfte fehlt.
8. Steccherinum ochraceum
9. Polyporus brumalis
10. Radulomyces molaris
11. Sarcoscypha austriaca
12. Unbekannter Rindenpilz auf Laubholz. Insgesamt etwas unschön in der mikroskopischen Handhabung. Auffällig sind dicke, kristallbesetzte Zystiden und Hyphen ohne Septen, die ich als Skeletthyphen interpretieren würde. EDIT: Ich würde zu Steccherinum fimbriatum tendieren.
13. Peronospora arvensis auf Veronica hederifolia agg.
14. Peronospora ficaria auf Ficaria verna
15. Uromyces ficariae auf Ficaria verna
Björn
Hallo Claudia,
nur eine kurze Antwort, weil es gleich in den Regen auf Exkursion geht:
Bei Nr. 3 hast du zwei Flechten, links Evernia prunastri, rechts Pseudoevernia furfuracea, erkennbar an den Isidien. Letztere ist auch in Bild 17 zu sehen. Nummr 19 erinnert mich spontan an Lobaria, die dann aber vom Baum gefallen sein müßte.
Björn
Hallo Felli,
die Fotos scheinen verschütt gegangen zu sein.
Björn
Hallo zusammen,
Pablo ist genial! Jetzt habe ich noch mal reingeschaut und tatsächlich hier und da Basidien gefunden, die teilweise pleural sind. Sporen waren leider nicht wirklich zu finden, nur an einer Basidie hingen einige unreife Exemplare. Ansonsten fiel mir noch auf, daß die Sterigmen hier extrem lang sind, das ist so bei CoNE und FE12 nicht gezeichnet.
Björn
Hallo Pablo,
bei 1 hatte ich zwar versucht, so wenig Stereum wie möglich abzurasieren, aber meine feinmotorischen Fähigkeiten sind ja in der Pilzwelt berücksichtigt
Wobei die Zystiden aber auch nicht so recht zu Stereum passen würden oder irre ich da?
Anonsten gab es auch noch diesen Fund hier. Mikroskopisch war da nicht viel zu machen, außer Hyphen gab es wenig bis gar nichts zu sehen. Aber dann habe ich mal einen Klecks KOH drauf gegeben und diese weinrote Verfärbung beobachtet. Reicht das aus um den Pilz als Rhizochaete radicata ablegen zu können?
Björn
Hallo zusammen,
Mario hatte mich die Tage gebeten, auch noch mal in mein Stück reinzuschauen und zu prüfen ob die Sporen nicht evtl. doch amyloid sind. Auch wenn die Fotos nicht besonders geworden sind, würde ich sagen, daß die Sporen nicht amyloid sind. Allenfalls konnte man eine gewisse Rauigkeit der Sporen erahnen.
Björn
Hallo zusammen,
nachdem sämtliche geplanten Pilzexkursionen am Wochenende wegen schlechten Wetters und mangelnder Teilnehmerzahl abgesagt wurde, habe ich mich gestern Nachmittag, nachdem der Regen dann endlich mal nachgelassen hatte, auf eine kleine Tour durch den Duisburger Stadtwald begeben und ein bißchen Rindengedöns und andere Kleinheiten eingesammelt.
1. Der weiße Rindenpilz scheint hier auf Stereum auf Buche zu wachsen. Auffällig waren im Mikroskop leicht dunkle Zystiden
Überblick, man erkennt schon die Zystiden
Zystide in groß
Basidie, 4-sporig ohne Basalschnalle
Noch mehr Zystiden. Auffällig, daß der untere Teil oft verdickt war, gefolgt von einer oberen, dünneren Spitze
Sporen. Ob die aber zum Pilz gehören, kann ich nicht sagen, da ich an den Basidien keine Sporen gefunden habe
Und hier das ganze nach Zugabe von KOH etwas entzerrt
2. Schizophyllum commune
3. Porostereum spadiceum. Ein echter Kaventsmann, der den Ast auf einer Länge von bestimmt einem Meter bedeckte. So kniete ich mich dann auch voller Vorfreude nieder um den Pilz abzulichten, um dann einen unangenehmen Geruch in meiner Nase zu bemerken. Ich hatte mich doch nicht etwa in Hundescheiße gekniet? Das zum Glück nicht, aber ich war wohl vorher reingetreten ![]()
4. Auf Fraxinus. Hier weiß ich nicht so recht weiter. Die taillierte, 6-sporige Basidie läßt mich zu Sistotrema tendieren. Da gibt es aber scheinbar keine Arten mit Zystiden. Und auch sonst paßt keine der anderen 4+-sporigen Gattungen wie Botryobasidium.
Zystiden im oberen Teil mit Kristallen besetzt
Die einzige Basidie, die ich finden konnte. Tailliert, 6-sporig. Das würde ja Richtung Sistotrema verweisen.
5. Hier wird es dann wieder einfach: Bulbillomyces farinosus. Der weiße Belag auf dem letzten Bild entpuppte sich dann im Mikroskop als Sistotrema brinkmannii. Man beachte auch den Kugelspringer im dritten Bild.
6. Stereum hirsutum
7. Trametes versicolor
8. Polyporus brumalis
9. Leptosphaeria maculans auf Alliaria petiolata
10. Rhopgraphus filicinus auf Pteridium aquilinum mit leckeren Croissant-Sporen
Björn
Hallo zusammen,
ich hatte ja auch was von dem Pilz mit nach Hause genommen (aus dem Teil, der dem 2. Makrofoto entspricht, als im Zweifel wohl der ältere und reifere Teil) und den gerade mal unters Mikroskop gelegt. Wenn man da mal KOH zugibt, löst sich das ganze Gewulse sogar sehr angenehm auf und es fallen bräunliche Zystiden auf:
Björn
