Beiträge von Pilzfinder

    Ja, ich weiß ja auch, was jemand damit meint, wenn er/sie pilzig schreibt. Aber warum schreibt man dann nicht "wie Champignons aus dem Laden"?

    Wenn man eine frische Packung milden Camemberts öffnet, nimmt man diesen "pilzigen" Geruch ja auch wahr.

    Und ich meine nicht "Champignon-Camembert" :)

    Jeder weiß ja auch, was mit "fliederfarben" gemeint ist, aber es gibt ja auch weißen Flieder...Mach ich mir mitunter einen Spaß mit.


    Wie schon oben geschrieben, hier im Thread soll es ja nicht hundertprozentig ernst zugehen.


    Die Franzosen sagen zum Champignon selbst schon auch als Art Champignon, aber halt auch zu allen anderen Pilzen als Oberbegriff.

    Steinpilze heißen dort übrigens Cepes.


    Gruß

    Bernd

    Ja, ich weiß ja auch, was jemand damit meint, wenn er/sie pilzig schreibt. Aber warum schreibt man dann nicht "wie Champignons aus dem Laden"?

    Wenn man eine frische Packung milden Camemberts öffnet, nimmt man diesen "pilzigen" Geruch ja auch wahr.

    Und ich meine nicht "Champignon-Camembert" :)

    Jeder weiß ja auch, was mit "fliederfarben" gemeint ist, aber es gibt ja auch weißen Flieder...Mach ich mir mitunter einen Spaß mit.


    Wie schon oben geschrieben, hier im Thread soll es ja nicht hundertprozentig ernst zugehen.


    Die Franzosen sagen zum Champignon selbst schon auch als Art Champignon, aber halt auch zu allen anderen Pilzen als Oberbegriff.

    Steinpilze heißen dort übrigens Cepes.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    nett hier...


    Ich möchte mal kundtun, dass ich mich regelmäßig wegschmeiße, wenn jemand den Geruch eines Pilzes als "pilzig" beschreibt.

    Diese Aussage trifft schließlich auf jeden Pilz zu und ist immer korrekt oder gibt es eine mir unbekannte Definition für "pilzig".

    Erinnert mich an meine Kinder. Welchen Geschmack hat das Bonbon, das du isst? "Bonbon-Geschmack!"

    Gruß

    Bernd

    ..Kann ein Mycel, das sich ausgehend von einem initialem Punkt 0, immer weiter ausbreitet, sich auch wieder zurückentwickeln hinein in Bereiche, wo es schon mal war (vorausgesetzt, das Substrat hat sich so weit regeneriert, dass es wiederbesiedelbar ist)...


    Vielleicht bleibt das Mycel ja auch in der ganzen Fläche vital, und nur der Ort der Fruchtkörperbildung wandert immer vorwärts?

    ...

    Hallo Rudi,

    wenn ich im Studium richtig aufgepasst habe, dann wächst das Myzel ja nicht nur einmal kreisförmig sondern immer, es versucht auf seiner gesamten Fläche, also auch im Inneren, Bereiche zu erschließen, die gute Bedingungen bieten und fruktifiziert dort, wo es besonders aktiv ist. Es wächst also ständig nach innen und nach außen und nicht nur in Richtung nach außen, denn dieses Wachstum wäre dann ja nicht mehr kreisförmig.


    Gruß

    Bernd

    ...Genauso wie mit dem Komposthaufen. Ich habe jetzt Pilze rund um das Haus, durch meine Sammelei, die früher nicht da waren. Und zwar in einer Buntheit, die ich langsam nicht mehr für zufällig halte. ...


    Ich kann das auch bestätigen. Wir haben Pilzreste daheim immer in den Garten gekippt, unter geeignete Bäume und nach vielen Jahren ließen sich dort auch vermehrt Arten blicken, die vorher nie da waren. In meinem neuen Garten landen Reste auf dem Kompost und nach ca. 10 Jahren stelle ich auch im Garten Arten fest, die dort erstmals auftauchen.


    Allerdings kann es natürlich auch sein, dass sich ein Biotop ja auch ständig weiterentwickelt und dass mein Eltern-Garten einfach erst Zeit brauchte, um einen geeigneten Lebensraum für Pilze darzustellen und dass es mit den Pilzen, die wir dahin entsorgt haben, gar nichts zu tun hat. Wer weiß...


    Gruß

    Bernd

    ...Das wäre ja eine geniale Methode auch gegen z. B. die Schrottschusskrankheit

    . ...Bei der Schrottschusskrankheit am Kirschbaum wäre am Anfangsstadium noch eine Kur - mit Fungizid glaub ich - möglich gewesen. ...

    Seht mir bitte diese kleine Klugschei.serei nach, aber es heißt Schrotschusskrankheit, nicht Schrottschusskrankheit.

    Die Blätter der Kirsche sehen dabei aus, wie wenn man mit einer Schrotflinte in den Baum geschossen hätte- viele kleine Löcher in den Blättern.

    Mit einer Schrottflinte würde man aber den Baum garnicht erst treffen :)

    Nichts für ungut, ich fand das sehr amüsant.


    Gruß

    Bernd

    ...

    Dieses Jahr haben wir wieder eine Kremplingsschwemme, wenn auch viel kleiner mit vielleicht 30-40 FK: Die sitzen aber nicht auf diesen 20qm von vor elf Jahren. Einige sitzen daneben, andere etwa 10m weit weg mit anderen Myzelen dazwischen, ...

    Hallo Marion,

    Nach meinem Kenntnisstand bilden die Myzele an ihrem physiologisch aktivsten Teil die Fruchtkörper. Bei einem Myzel, das stetig kreisförmig nach außen wächst, soll das in der Regel der äußere Kreis sein, siehe Hexenring. Deine Kremplinge haben sich in der Zeit, auch wenn sie keine FK gebildet haben, nach außen von dem ersten Spot entfernt.

    Gruß

    Bernd

    Dann musst du mal definieren, was du unter "sich aufteilen" verstehst.. Für mich ist das eine aktive Handlung und ich bezweifle sehr, dass Pilze handeln können.

    Wenn du meinst, dass ein Pilz irgendwo seine Aktivität einstellt und abstirbt, weil das Weiterleben an einer andern Stelle des Myzels einfacher ist, und dadurch scheinbar meheree Myzele entstanden sind, weil in der Mitte jetzt ein Teil fehlt, kann das natürlich sein.

    Gruß

    Bernd

    hallo,

    ich denke, Kinder die alleine spielen, kann man schon beibringen, was sie essen dürfen und was nicht, unabhängig davon, ob es giiftig ist oder weniger giftig.

    Im Garten gibt es sicher größere Gefahren als ein paar Pilze, die zudem nicht appetitlich aussehen. Eibe, Fingerhut, Thuja, Eisenhut, um nur einige von vielen zu nennen.

    Gruß

    Bernd

    Gleichzeitig stellt sich die Frage, inwiefern dasselbe Individuum Pilz sich möglicherweise aufteilen könnte und an mehreren von einander entfernten Stellen existieren kann.


    Also ein "sich aufteilen" gibt es sicher nicht. Ein Myzel wächst und wächst, immer weiter solange die Bedingungen passen. Und dann können natürlich Teile davon absterben und es verbleiben von dem ursprünglichen Myzel dann abgetrennte, für sich lebensfähige Teile, auch an scheinbar entfernten Orten, übrig.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    der gezeigte Fruchtkörper stammt ja aus einer Gruppe, die schon recht alt war.

    Gerade bei überständigen Pilzen verlieren sich häufig Merkmale für die schnelle Bestimmung.

    Den Falschen Pfifferling pflücke ich so gut wie nie, weil man es in der Regel schon von oben an der Farbe bzw. dem Farbton und an der meist runderen, gleichmäßige Hutform erkennt, mit wem man es zu tun hat. Aber ich muss gestehen, dass ich mich bei dem Kandidaten hier auch gebückt hätte, weil sich die Farbe schon so sehr verwaschen hat, dass man ihn auch für einen, etwas lädierten, betagteren echten halten könnte.

    Gruß

    Bernd

    Hallo IP


    Einfach ein paar Tage warten, dann Fotos mit den üblichen Angaben (siehe angeheftete Themen) von fertig entwickelten Pilzen machen.

    Jetzt ist das alles ein Blick in die Glaskugel, die sehr trüb ist.


    Gruß

    Bernd

    Ganz grobe Regel für den ersten Blick von oben:

    Hut außen hell, innen dunkel => sicher kein Stöckschwämmchen (wie hier)

    Hut außen dunkel, innen hell =>könnte eins sein, dann musst du auf jeden Fall weitere Merkmale unter dem Hut am Stiel suchen, um sicher zu bestimmen.


    Oben ist bei den Themen der Vergleich des Stockschwämmchens mit seinem gefährlichsten Doppelgänger angeheftet, da lohnt es sich, zu gucken.


    Gifthäubling vs. Stockschwämmchen


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    da greife ich das Beispiel des Apfelbaumes doch mal auf: Verkürzt es das Leben eines Apfelbaumes, wenn du immer alle Äpfel abpflückst? Nein!


    Das Pilz-Myzel, auf dem die Fruchtkörper gebildet werden, wächst solange weiter, solange es ein gutes Milieu dafür vorfindet bzw. der nötige Baumpartner lebt oder bis das Substrat, auf dem der Pilz wächst, verbraucht ist.

    Wenn du das Myzel beim Pflücken nicht zerstörst, dann wächst es immer weiter.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Rudi,

    ich hatte ja auch geschrieben "das fängt für mich an, wenn sie grün werden". Dann fängt auch der Hut an, weicher zu werden.

    Bis zu welcher Härte/Weichheit man unverdorbene Pilze mitnimmt, ist natürlich, wie vieles, dem persönlichen Geschmack überlassen.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    was ich mich bei an diesem Video stört: Warum lässt man bei dieser Masse an Steinpilzen, die man gefunden hat, nicht den überständigen Gammel stehen? Der fängt für mich an, wenn die Röhren grün werden.

    Gruß

    Bernd

    Hallo Seba,


    es gibt ein Bakterium, das verschiedenste Pflanzen infiziert und diese Art von Wucherungen auslöst: Agrobacterium tumefaciens.

    Das ist weit verbreitet und wirklich nicht wirtspezifisch. Gib mal den Namen im Netz ein und suche Fotos dazu.


    agrobacterium tumefaciens - Bing images


    Vielleicht wurde in deinem Fall ja eine Möhre, Rote Bete oder wirklich eine Rübe infiziert.

    Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass es so etwas ist. Du wirst es in Zukunft sicher immer wieder finden, wenn du Gemüse dort anbaust.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    schreib mal bitte etwas zum Geruch und Fundort.

    Kannst du das durchschneiden oder ist das zu hart?

    Habe auch schon Wucherungen an den Wurzeln von Obstbäumen gesehen, die ähnlich ausahen.


    Gruß

    Bernd

    Hallo Tim,

    wenn das die Pilze sind, die dein Waldgarten dir bietet, dann kauf weiter im Supermarkt ;)


    Der Erste wird ein Schwefelkopf sein, vmtl. der Rauchblättrige.

    Bei den anderen müssen andere ran, da bin ich nicht fit.


    Gruß

    Bernd

    Klar, wenn nur Kiefer da war, dann scheidet der Goldröhrling aus, aber mir ist der im Schnitt ehrlich etwas zu gelb...

    Und der Ring beim dem Kleinen ist doch eher nach unten gerichtet.

    Gruß

    Bernd