Beiträge von Pilzfinder

    Das sind wohl Goldröhrlinge/Lärchenröhrlinge (standen die unter Lärchen, das ist ein Muss)


    Die Röhren bräunen beim Drücken, auch wenn es hier eher rosa aussieht.

    Wenn du den kleinen durchschneidest, wird er deutlicher gelb sein als der alte.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ob es jetzt nun genau die Art ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich sehe auf jeden Fall nichts Gefährliches auf den Fotos.

    Und wenn nichts gilbt, dann wird wohl auch kein Karbol-egerling dabei sein.

    Champingnons sind es jedenfalls.

    Gruß

    Bernd

    Zumindest kann oben unter dem Schirm, wie Joseph schon schrieb, könntest du womöglich noch ein Netz erkennen, selbst bei dem alten Ding, den auch ich sicher im Wald gelassen hätte.

    Gruß

    Bernd

    Hallo,


    und ich glaube, ich ziehe den Trüffel mal aus der Diskussion zurück.

    Mich hatte die untypische Form aus der Spur gebracht.

    Ich glaube jetzt auch, dass es Boviste und nur komisch ge- bzw. zusammengewachsen sind.

    Zumal spricht die Menge, in der sie scheinbar vorkommen, auch dafür.


    Aber Fotos von der Stielbasis sind natürlich weiterhin gewünscht, um das Bild rund zu machen.


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    ich denke, dass es sich wegen der Form hier nicht um Boviste handelt sonder vielmehr, dass du es mit einer Trüffel-Art zu tun hast.

    Ich kann dir nicht sagen, welche. Weiße??? Eiche würde bei den Trüffeln als Baumpartner passen.

    Sollte es sich um eine essbare Art handeln, dann sind die Fruchkörper, deren Innneres schon gräulich bzw schwarz sind, sicher nicht mehr genießbar.

    Leider schreibst du nicht, in welcher Gegend du lebst, das wäre auch wichtig. Eher im Süden, vermute ich.

    Bin übrigens auf die gleiche Art in meinem Garten vor einigen Jahren auf Schwarze Sommertrüffel gestoßen, seitdem suche ich bewusster.


    Gruß

    Bernd

    Ich denke, die Menschen sind weiniger empfindlich als manche Tiere.

    Wir zucken bei einem schlichten Kamera-Blitz kurz, das wars. Aber wenn wir mal etwas zu lange einem Schweißer mit einen Elektro-Schweiß-Gerät zugucken, dann wissen wir, wie es Tieren geht, die empfindlicher sind als wir. Und dann dauert das auch bei uns eine Weile, bis Brennen, Tränen, Schmerzen weggehen.

    Ich glaube daher, es ist nur eine Sache der Empfindlichkeit.


    Und, was das Fotografieren betrifft. Man macht kein Bitd mti Photoshop zu einem guten Bild, bei dem ein sich bewegendes Tier aufgrund zu langer Belichtungszeit unscharf geworden ist, was durch Blitzen vermieden werden kann. Still sitzende Tiere kann man dagen bei schlechten Lichtverhältnissen durch lange Belichtungszeiten und Nacharbeiten gut werden lassen, wenn sie es nicht shcon sind.

    Gruß

    Bernd

    Luxusprobleme...

    Die Stile sind mir zuletzt auch häufig aufgefallen, mich regen die "seit" statt "seid" aber persönlich mehr auf.

    Aber ich denke, vieles ist heute der automatischen Rechtschreib-Korrektur von Smartphone und Co. anzulasten, die einfach ohne weitere Kontrollen akzeptiert übernommen wird.

    Gruß

    Bernd

    Hallo

    Natürlich war das nur eine Untersuchung, die ich damals zu diesem Thema überhaupt gefunden habe, und die ist mittlerweile 35 Jahre alt.

    Was seither neues dazu gekommen ist, weiß ich nicht. Aber warum sollte sich das Grundlegende geändert haben. Und es ging da nur um Cd und Cu als Vertreter recht mobiler Elemente.

    Und es stellt sich die Frage, ob die Ergebnise bei pulverisierten Pilzen anders gewesen wären, da sie ja sehr viel mehr zerkleinert sind als eine normal Pilzmahlzeit und demzufolge besser aufgeschlossen werden könnten.

    Alles Wenns und Abers aber ich wollte das auf den Fall mal in die Runde werfen um zu hinterfragen, ob alles, das sich stöchiometrisch in einem Pilz nachweisen lässt, wirklich für den Menschen gefährlich werden kann. Viele Samen z.B. sind auch von der Zusammensetzung her hochgiftig, aber wenn man sie unzerkaut verschluckt, passiert nichts, weil sie den Körper unverdaut passieren.

    Gruß

    Bernd


    Habe den Link zum Original im Netz gefunden:

    Cadmium- und Kupferkonzentrationen in Stuhl, Urin und Blut nach Aufnahme wildwachsender Champignons | SpringerLink


    Cadmium- und Kupferausscheidung nach Aufnahme von Champignon-Mahlzeiten - [PDF Document]

    Hallo,

    eigentlich geht es hier ja nicht um die Schwermetalle, sondern um die Bestimmung, könnt die Diskussion ja ausgliedern wenn ihr wollt...

    Hier ist jedenfalls die Quelle die ich damals gefunden hatte:


    Schellmann, Burghard, Emil Rohmer, Karl-Heinz Schaller & Dieter Weltle (1984): Cadmium- und Kupferkonzentrationen in Stuhl, Urin und Blut nach Aufnahme wildwachsender Champignons. Zeitschrift für Lebensmittel-Untersuchugn und Forschung 178, 445-449

    Es ging damals um Cd und Cu, nicht um Blei, wie ich zuvor schrieb, also um zwei Elemente mit ähnlicher Mobilität im Boden.


    Ich finde den Original-Test auf die Schnelle nicht (dürfte ihn hier auch wohl nicht posten), aber ich hatte es damals (zu Zeiten der alten Rechtschreibung) so zusammengefasst:


    Um die Gefahr einer chronischen Cadmium-Vergiftung für den Menschen durch die Aufnahme wildwachsender Pilze beurteilen zu können, wurde von Schellmann et al. (1984) eine Aufnahme-Ausschei­dungs-Studie durchge­führt. Dabei nahmen 8 Versuchsteilnehmer an drei aufeinanderfolgenden Tagen je drei Mahlzeiten aus wildgewachsenen Wiesen-Champignons ... ein. Das einge­nommene Frischgewicht jeder Mahlzeit und Person betrug 300 bis 500 g.

    ...

    Schellmann
    et al. (1984) bemängelten an der Diskussion um die Gefahr der Cadmiumaufnahme
    aus Wildpilzen, die Annahme vieler Autoren, daß Cadmium aus Pilzen in gleicher Höhe (3 - 8 %)
    wie aus Pflanzen und anderen Nahrungs­mitteln resorbiert werden würde. Diese
    Werte wurden jedoch bezweifelt, es solle eine geringere Resorptionsquote
    diskutiert werden. Begründet wurde dies da­durch, daß die Pilze aus einem
    enzymatisch nicht angreifbaren Chitingerüst bestünden, und der Schluß nahe
    läge, daß die mit den Champignons aufgenom­menen Elemente Cadmium und Kupfer im
    wesentlichen unresorbiert bleiben und vollständig wieder ausgeschieden werden.

    Zur Untermauerung dieser Aussage wurden bei den Versuchspersonen vor dem Versuch die Cadmium- und Kupferspiegel in Blut und Urin gemessen, sowie die normale Ausscheidung der Schwermetalle mit dem Stuhl. Die gleichen Parame­ter wurden während und nach der Pilzaufnahme über mehrere Tage hinweg unter­sucht. Während dieser Zeit wurden cadmiumreiche Lebensmittel gemieden und der Zigarettenkonsum protokolliert.

    Es kam nach der Aufnahme der
    Mahlzeiten zu einer signifikanten Erhöhung (20fach) der untersuchten
    Schwermetalle im Stuhl, was den Erwartungen ent­sprach. Die Cadmium- und
    Kupferspiegel in Blut und Urin, die das Maß für eine erfolgte Resorption
    darstellen und denen eine toxikologische Relevanz zu­zumessen ist, zeigten
    dagegen keine signifikanten Erhöhungen bei Cadmium und Kupfer.

    Die Ergebnisse sprechen dagegen, daß Cadmium und Kupfer aus küchenfertig zubereiteten, wildwachsenden Champignons aufgrund deren schlechter Verdau­lich­keit, in toxikologisch bedeutsamen Mengen resorbiert werden können. Zu­dem lassen die Schwermetallgehalte im Stuhl bei Pilzen nicht den Schluß zu, es habe eine relevante Resorption stattgefunden (Schellmann et al., 1984).


    Gruß

    Bernd

    Hallo Thomas,

    ohne Bild lässt sich das wohl nicht sagen. Wenn die "anderen" aus der Gruppe den Ring hatten und dieser nicht, kannst du auch verschiedene Arten gefunden haben.

    Kannst du was zum Boden sagen bzw. zu dessen ph-Wert? S. granulatus liebt z.b. kalkhaltige Böden. Die Schmierigkeit des Hutes dürfte kein Merkmal sein. Nicht umsonst heißen die auch "Rotzer"


    Gruß

    Bernd

    Hallo,

    hoffentlich bekommen wir den Stiel noch zu sehen.


    Ich kenne es von den Butterpilzen nicht, dass sich die Röhren so sichtbar nach unten wölben und der Hutrand nicht wenigstens ein wenig nach unten übersteht.


    Aber man lernt natürlich nie aus...

    Gruß

    Bernd