Ui, hier wird ja auch gebastelt
Ich hatte mir auch mal ein "Pilzparadies" gebaut, war schon recht aufwendig. Für die einfache und kostengünstige Regelung von Temperatur und Luftfeuchte empfehle ich immer die Inkbird-Steckdosen, da kann man dann einfach seinen Luftbefeuchter und eine Heizquelle seiner Wahl anstöpseln. Ich hatte das etwas aufwendiger gemacht, auf Basis eines Arduinos in Verbindung mit Relais und Funksteckdosen. Außerdem hatte ich CO2 gemessen und entsprechend Frischluft zugeführt, zudem hatte ich Umluft. Für die Feuchtigkeit hatte ich eine Heizfolie und Vermiculite auf dem Boden, ferner mal mit einem Ultraschallnebler experimentiert. Habe leider nicht sooo viele Fotos gemacht, vor allem nicht mit Pilzen drin. Wollte ich eigentlich machen, hatte ich dann aber doch keine Zeit. Naja, hier die paar Fotos von der Entstehung sozusagen.
Wer was von meinem Projekt nutzen kann, ich habe hier den Code und so veröffentlicht: GitHub - oliverk71/Pilzparadies: a fruiting chamber for cultivating fungi which controls humidity, temperature and carbon dioxide level
Umluft hatte ich wegen eines gleichmäßigen Klimas und Verteilung/Erhöhung der Luftfeuchtigkeit. Frischluftzufuhr hatte ich, um den CO2-Gehalt schnell zu senken. Das eine Bild zeigt den Auslass: da hatte ich einfach ein Loch ins Foliengewächshaus geschnitten und einen Petrischalendeckel davor an einem Stück Isolierband aufgehangen. Als Lüfter habe ich preiswerte PC-Lüfter genommen, den für Frischluft habe ich auch einfach aufgeklebt, aber kein Loch ins Zelt geschnitten, sondern einen "Lappen" hängen lassen, als behelfsmäßiges Ventil. Die Funksteckdosen haben den enormen Vorteil, dass man nichts mit 230V machen muss. Solche Geräte kann man dann einfach in die Funksteckdose einstöpseln und mit Arduino ansteuern.
LG Oliver
