Beiträge von Bergwald

    Hallo Gernot,

    weißt du wie groß die Apothecien sind oder kannst du dies anhand der Fotos "berechnen"?

    L. carpinea soll eigentlich recht häufig sein, L.subcarpinea selten.

    VG

    Thomas

    Hallo Renate,

    für mich sind die Bilder schon spektakulär, denn die Aufnahmen sind klasse und z.B. Cortinarius saporatus=Breitknolliger Klumpfuß oder Hericium coralloides=Ästiger Stachelbart bekommt man so prachtvoll auch nicht gerade jeden Tag gezeigt, oder findet die gar.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Axel,

    wenn du es so siehst, schreibe ich natürlich noch was.

    Sich nur auf den einen Beitrag stützen, scheint mir zu wenig (Google mal im Internet). Die Schäfer sind verständlicherweise ZUM TEIL befangen. Natürlich auch andere Betroffene. Aber das nur nebenbei.

    Ich finde nicht, dass man ein Lebewesen töten sollte (wer wägt das ab), um eventuell ein anderes zu erhalten, wobei der Hinweis auf die Wölfe, die wahren Gründe verdeckt . Auch wenn es dir hier ausschließlich um die Wiesen geht, ist die Verhältnismäßigkeit von grundlegender Bedeutung. Ein einzelnes Problem herauszugreifen und isoliert zu betrachten, heißt sämtliche Bezüge außer Acht zu lassen. Wichtig ist auch zu schauen, wo es Wölfe denn überhaupt gibt (Verbreitungskarten im Internet). Wieso sind in den riesigen wolfsfreien Gebieten die Wiesen Pilze auch gefährdet, Orchideen und zahllose andere. Dazu muss man nur in die roten Listen schauen.

    Außerdem sind nicht die Wölfe am Niedergang - nicht nur der z. B. Saftlinge verantwortlich- sondern es starben bereits endlos viele Arten aus, sterben aus und werden aussterben, ohne dass auch nur ein Wolf, nur in der Nähe war. Es ist wichtig den/die wahren Täter zu benennen.

    Wenn man nun sämtliche Wölfe, die sich in einem Gebiet mit Magerwiesen aufhalten (und das sind bundesweit gesehen mehr als wenige) tötet - und das wäre ja nötig-, und wenn ich jetzt noch unterstelle, dadurch einige Pilze erhalte, aber gleichzeitig Millionen Einzelne aus ganz anderen Gründen vernichtet werden, sogar hunderte ganze Arten, stelle ich mir die Frage, sollen alle Wölfe in den entsprechenden Gebiete mit einem fraglichen Ergebnis für die Wiesen getötet werden, aber das Artensterben geht ungebremst weiter. Von mir ein klares Nein. Hier sind ganz andere Maßnahmen dringendst nötig, die dann nicht nur die Wiesen schützen, sondern den ganzen Reichtum unserer Natur. Mit einem Abschuss von Wölfen werden die brennenden Probleme und längst notwendigen Gesamtmaßnahmen nicht einmal marginal gelöst. Ich hoffe dass aus meinem vorherigen Beitrag klar wurde, dass alles versucht werden muss, um jeden Schaden zu vermeiden, nur nicht um jeden Preis.

    Es sind z.b. auch nur zu einem verschwindendem Teil die Pilzsammler am Rückgang der Pilze schuld, aber für gewisse Interessengruppen sind Sündenböcke sehr praktisch. Wenn es mit den Stickstoffeinträgen, dem Cadmium, Blei, usw. usf........ so weitergeht, werden die Wiesen Pilze sicher ein Problem sein, aber es wird in viel größerem Maß zahllose Arten treffen und trifft es schon lange. Das ganze nur auf Wiesen Pilze zu reduzieren, greift meines Erachtens zu kurz und lenkt von der wahren Katastrophe ab.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Uwe,

    meinst du mit Wölfen oder Menschen? Es gibt schon lange Städte, Dörfer und Siedlungen. Auch damals gab es Schafhaltung um diese Siedlungen, aber auch in ziemlicher Wildnis. Die sogenannten Konflikte gab es immer.

    Ohne einen direkten Vergleich zu machen und um dieses Thema mal im Hinblick auf die Verhältnismäßigkeit ins Bewußtsein zu bringen: Von Januar bis November 2019 wurden im Straßenverkehr 2.815 Menschen getötet und 352.600 verletzt. Viele davon völlig schuldlos. Nur nebenbei: Die Zahl der Tiere, die bei Kollisionen mit Autos ("dient" also nicht einmal der Nahrungsdeckung) getötet, oder schwerstverletzt in den Wald rannten um manchmal nach Tagen elend zu verenden kann nur in etwa geschätzt werden (Kaskoversicherungsfälle), liegt jedoch um Potenzen höher, als die gerissene Schafe.

    Ich hoffe ich muss mich nicht dahin erklären, dass all dies tragisch ist, ja und auch was die Schafe anbetrifft! Jedes ist wertvoll, wie all die anderen auch.

    Wieviele Menschen fahren auf Grund dieser schrecklichen Fälle nicht mehr Auto und gar wieviele sind für ein Autoverbot. Die autofreien Inseln sind eben nur eine kleine Enklave. Was tun? Ich sehe nur, dass diesbezüglich tunlichst wenig getan wird. Da müsste man sich ja persönlich einschränken.

    Letztendlich muss dies jede/r für sich selbst entscheiden, sicher auch im Meinungsaustausch.

    Dies ist ein Pilzforum und das Thema betrifft nur peripher die Pilze. Daher werde ich möglichst nichts Weiteres dazu schreiben, allenfalls kurz, wenn's mir unbedingt notwendig erscheint.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Axel,

    wurde dort auch über die verschiedenen Möglichkeiten von Schutzmaßnahmen gesprochen?

    Das Thema ist sehr beladen, dennoch muss die Frage erlaubt sein, wie es tausende von Jahren möglich war, Schafhaltung zu betreiben. Aber auch der heutige Blick, über die Grenzen in andere Länder, in denen es ein Nebeneinander gibt, sollte zu entsprechenden Überlegungen führen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Tolle Darstellungen Chris.

    Das macht richtig Freude. Ich war, als ich vor etwa einem Jahr zum ersten Mal mit einer einfachen 10-fach Lupe einige Flechten anschaute, total begeistert, was sich einem da offenbart. Erst recht unter dem Bino. So geht es mir jetzt auch mit deinen Bildern. Wobei du auch noch wichtige Informationen beifügst.

    Danke dir.

    Bestimmt werden jetzt einige Forumsteilnehmer sich intensiver damit beschäftigen, denn ich bin auch erst durch Anregung Dritter zu diesen faszinierenden Pilzen gekommen.

    LG

    Thomas

    Hallo Chris,

    vielleicht kannst du die bereits "angekündigten" Flechten auch noch einstellen? Gegebenenfalls kann man die auch komprimieren.

    Viele Grüße

    Thomas

    Bei Nr. 2 könnte ich mir Physcia aipolia vorstellen, kann aber nicht erkennen, ob auf der oberen Rinde Maculae sind. Sonst mal mit Physcia stellaris vergleichen.

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Matthias, Hallo Gernot ,

    was ich hier überhaupt nicht richtig einordnen kann, sind die grünen "Lappen" oder was immer auch dies sein mag. Gehört dies zu der Krustenflechte, oder um was handelt es sich dabei?

    Viele Grüße

    Thomas

    Hallo Pablo,

    besten Dank für deine Einschätzung. Ich muss nächstes Mal ein Stück des Pilzes mitnehmen und mikroskopieren🔬, wobei mir bezüglich dieser Pilze die Erfahrung fehlt. Die bekomme ich natürlich auch nur, wenn ich solche Pilze auch mikroskopiere und gegebenenfalls die Bilder hier einstelle.

    Dir und allen hier im Forum einen schönen, entspannten und erholsamen vierten Advent.

    LG

    Thomas

    Hallo Harzi,

    ich kenne mich mit Hunden wirklich recht gut aus, aber von dieser Rasse hatte ich bisher noch nichts gehört. Von der Größe entspricht er ziemlich einem Riesenschnauzer. Aber wenn man genau hinsieht, bemerkt man schon die Unterschiede. Ein wirklich toller Hund. Denke mal, der muss ordentlich beschäftigt werden. Aber macht sicherlich auch Riesenspaß.

    LG

    Thomas

    Hallo zusammen,

    gestern am Taubenberg - ist von München aus gesehen in Richtung Miesbach-, hatte ich den unten abgebildeten Pilz an einem alten Baumstamm gesehen und wollte ihn nur einfach mal so fotografieren. Immer der gleiche Fehler, denn daheim wollte ich dann plötzlich doch wissen, um welchen Pilz es sich handeln könnte. Daher sind die Angaben auch mehr als mager, die Oberfläche war glatt und die Farbe zwischen fast weiß bis creme eventuell leicht hellocker. Nahaufnahmen hatte ich gemacht, da ich dies gerne immer probiere. Ich habe einen leichten Verdacht, dass es sich um Cylindrobasidium laeve den ablösenden Rindenpilz handeln könnte. Wäre dies denkbar oder kann man diesen, wenn auch nur anhand der wenigen Angaben, ausschließen?

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    Viele Grüße

    Thomas