Beiträge von Alexander

    Hallo Heide,


    die Pilze haben sehr gut geschmeckt, zwar nicht besser als viele heimische Waldpilze, aber besser als die meisten Zuchtpilze :)


    Hier ein paar Bilder von frischen Buna shimeji = Hypsizygus tessellatus aus dem Kühlregal:



    Deine Golden Needles kann ich gar nicht zuordnen. Sind die frisch? Würde ich gerne mal unverpackt sehen.

    Ne, nur die ersten drei Bilder zeigen frische Pilze, der Rest sind getrocknete Pilze.

    Wenn Du das Bild anklickst und in voller Größe aufmachst, kann man sogar Enoki / Flamulina velutipes / Collybia velutipes in verschiedenen Sprachen auf der Verpackung lesen.


    Gekauft habe ich mir nur Buna-shimeji frisch, da frisch, hübsch und relativ günstig für solche Exotik :) Wird heute Abend verspeist.

    Hallo zusammen,


    gestern war der Paparazzo-Alex im Asia-Laden am Neuen Messplatz in Mannheim. Es gab mehr Pilze als sonst, als ob ich in einer kleinen Asia-Zuchtpilz-Ausstellung gewesen bin ^^ Ich zeige Euch am besten gleich die Bilder ohne viel Kommentar. :)


    Kühlregal (wofür kann hier "Ganoderma" stehen?):



    Buna-shimeji steht, wenn ich es richtig verstehe, für Hypsizygus tessellatus, Syn. Hypsizygus marmoreus = Marmorierter Holzrasling / Buchenrasling



    "Enoki" soll Samtfußrübling = Flammulina velutipes, Syn.: Collybia velutipes sein:




    Und die getrockneten Pilze im Regal, zum Glück großteils mit Angabe des wissenschaftlichen Namen:thumbup::


    "Affenkopfpilz" = Igel-Stachelbart = Hericium erinaceus


    "Velvet pioppini" = Südlicher Ackerling = Agrocybe aegerita


    "Wurzelnder Samtfussrübling" = "Golden Needle Mushroom" = Flammulina velutipes, Syn.: Collybia velutipes


    "Namekopilze" = Japanisches Stockschwämmchen = Pholiota nameko



    Silberohr = Snow Fungus = Tremella fuciformis



    Tricholoma matsutake = Matsutake = Echter Krokodil-Ritterling



    Keine Ahnung, das lag zusammen mit Matsutake im Regal. Hat jemand vielleicht eine Idee um welche Art es sich hier handelt?



    Shiitake und Mu-Err habe ich nicht fotografiert, weil es sie in solchen Geschäften immer obligatorisch gibt.

    Hallo

    Ich habe gestern Nacht 4 Stunden Steinpilze gedörrt (Severin 2940) und danach in frisch ausgewaschene Einmachgläser verteilt. Heute morgen waren die Pilze im Glas feucht. Was habe ich falsch gemacht? Und kann ich die Pilze bedenkenlos nochmals dörren?

    Vielen Dank für die Antworten.

    Gruss

    Tom

    Hallo Tom,


    kannst Du ein paar Fotos von den getrockneten und feuchten Pilzen zeigen?

    Ansonsten wurde schon alles von meine Vorrednern gesagt - Pilze in der Luft "nachtrocknen". Danach können sie noch mal gerne in den Dörrautomat für eine halbe Stunde (damit die noch enthaltene (Luft-)Feuchtichkeit auch reduziert wird) bevor sie in ein Glas gehen.

    Hallo Alexander,


    Du isst Xerula radicata? Nach was schmecken die denn?


    Hallo Alexander,


    dann werde ich die auch mal testen. Ist Du die mit Huthaut?


    RudiS

    Ja, der gesamte Hut mit Haut wird verwendet. Nur der Stiel wird komplett abgeschnitten, weil zu zäh.

    Der Pilz ist zwar nicht ergiebig, lässt sich aber dafür relativ schnell putzen und zubereiten. Während die anderen Pilze noch geputzt und geschnitten werden, zischt X. radicata bei uns bereits in der Pfanne als kleine Vorspeise für die hungrigen Pilzer :) Quasi als Vorgeschmack für spätere Pilzmahlzeit.


    Und ja, in Bayern scheint die Lage zumindest stellenweise viel besser als in BW sein. Das hat uns auch beli hier gezeigt.

    Hallo Alexander,


    Du isst Xerula radicata? Nach was schmecken die denn?

    Hallo Rudi,


    ja, ich esse Xerula radicata. Einfach mit Salz und Pfeffer würzen und mehlieren , dann auf jeder Seite 5 Minuten mit Butter anbraten - köstlich! Geht ein wenig Richtung Parasol für mein Geschmack. Sogar meine ältere Tochter die "kein Bock mehr auf Pilze" hat isst sie gerne freiwillig ^^

    Hallo zusammen,


    langsam geht es aber bei uns richtig los! Gestern habe ich mich gefreut wieder mit Beorn und Fredo unterwegs zu sein.:) Es gab zwar "nur" ca. 300g verwertbare Pilze am Ende, aber so viele gute Speisepilze habe ich seit den Pfifferlingen in Juni nicht gesehen. Und die Artenvielfalt war einfach grossartig, so macht es auch Spass durch Matsch und Gestrüpp zu klettern! ;)


    Leider kann ich nur Handyfotos beim schlechten Abendlicht zeigen weil Kamera vergessen ...


    Mein persönliches Highlight - eine wunderschöne große Rotkappe!!! Pablos hat sie als Eichenrotkappe bestimmt. Leider nur der Stiel verwertbar:



    Mehlräslinge:


    Mehrere Steinpilze, leider allesamt madig bis auf die wenigen Hutränder.



    Ein ganzes Büschel von Xerula radicata:



    Grüner Anistrichterling (für mich Erstverkostung mit durchaus positivem Ergebnis!):


    Hier noch die Gesamtausbeute (vor dem Putzen und viel wegschneiden):


    oben: Täublinge, Rotkappe

    mitte: Steinpilzhüte, Goldröhrlinge, Maronen, Flockis, Xerula radicata

    unten: Grüne Anistrichterlinge, Stäubling (evtl. Flaschenstäubling). Mehlräslinge, Rotfussröhrling

    Hi Alex!

    Danke Dir!


    Denkst du, der ist noch okay?

    Ich befürchte fast schon dass der schimmelig ist .....

    Hallo Michi,


    da habe ich nichts zu diesem grauem Schimmer auf Deinen Fotos geschrieben weil ich einfach nicht weiss was es ist.

    Bei Verdacht auf Schimmel muss man natürlich die Pilze entsorgen. Aber wenn Du die Art bereits kennst, wirst Du diese früh oder spät wieder finden und dann probieren. Oder - noch wahrscheinlicher - der Riesenporling findet Dich wenn Du gar nicht nach ihm suchst ^^

    Hallo zusammen,


    für mich sind das auf den ersten Blick ganz junge Kupferrote Gelbfüsse.

    Maria, wenn Du heute die Pilze holst, werden sie hoffentlich etwas weiter gewachsen sein und dann vielleicht sieht die Hutfarbe auch etwas "typischer" aus.

    Gibt's hier jemanden, der ihn isst? Wie schmeckt er? Wie bereitet ihr ihn zu?

    1) meine Frau und ich essen ihn :)

    2) gut, für uns sind Reiesenporlinge und Sklerotienporlinge die besten der essbaren Porlinge. Es sind zwar keine Lieblingspilze, aber absolut OK.

    3) Braten oder Einlegen/Einkochen. Die schwarzen Stellen schneide ich lieber ein bisschen ab.


    Mal sind die Finger danach schrecklich braun/schwarz, mal nicht. Ich weiss nicht ob es von Witterung oder von Substrat oder von sonst was abhängt.

    Hallo Alexander,


    Die Reizker und Habichtspilze durften im Wald bleiben.:) Denn uns schmecken die Reizker nicht und beim Habichtspilz habe ich keine Ahnung wie man ihn verwendet bzw. zubereitet.:)


    LG Angelika

    Oh... bei uns werden die beiden Arten (bzw. Artengruppen) gerne gebraten oder für Pilzmischpfanne verwendet. Reizker scharf angebraten finde ich lecker :) Habichtspilze habe ich nur ein paar Mal "pur" in der Pfanne probiert, fand ich sehr lecker und angenehm würzig.

    Hallo Walther,


    freut mich sehr dass zumindest im Schwarzwald es so gut aussieht und Glückwunsch zu den tollen Funden! :) Vielen Dank fürs Zeigen!

    Gestern gingen meine Frau und ich, zusammen 171 Lebensjahre...

    Wow, Respekt! :thumbup: Eigentlich habe ich gedacht dass "86" in Deinem Benutzernamen für 1986 als Dein Geburtsjahr steht ^^ Falsch gedacht.

    Hallo zusammen,


    ich war ab Mitte der Woche leider erkältet, sonst hätte ich am Wochenende einige Wälder ausgespäht...

    Gestern nachmittag dann doch für 1,5 Stunden in ein naheliegenden Wald gefahren. Also, die Wüstenphase ist jetzt definitiv vorbei. Es ist stellenweise ganz trocken, stellenweise geht es noch. Ich habe wieder Schmierröhrlinge gefunden, obwohl alt und vereinzelt. Ansonsten gab es nicht viel zu sehen - Milchlinge, Täublinge, Wulstlinge, Parasole und viele anderen sind alle nicht da. Aber es tut sich was - von hübschen saftigen Kiefernbraunporlingen bis zu Schwarzschneidigen Dachpilzen und Austernseitlingen (für die ich leider ein paar Tage zu spät kam) sind einige Pilze doch frisch herausgekommen.

    Hallo Angelika!

    Hallo Zusammen!


    Im Nordschwarzwald fangen die Pilze so langsam an zu wachsen. Es war zwar nicht viel, wie gewöhnlich da, aber eine gute Mahlzeit konnte ich dennoch zusammentragen.

    Das sieht schon mal richtig gut aus :thumbup: Von solchen Pilzen in solchen Mengen können wir im Nordwesten von BW zurzeit nur Träumen.

    Eine Sache interessiert mich aber noch: hast Du etwa den Reizker und die zwei Habichtspilze nicht mitgenommen??! =O

    Jetzt mal zur Grösse der Pilze auf Bild 4

    ca. 20 cm hoch und Hutdurchmesser 15 - 20 cm. Können Maronen so groß werden?

    Na, da haben die Bilder aber getäuscht. Maronen sind das nie. Aber Steinpilz paßt. Wenn man Fotos macht, ist der beste Fotostandort der Wald. Man hat Tageslicht und es gibt gleich etwas Umgebung. Damit hat man dann schon Vorstellungen über die Größe und Substrat. Farbechter sind die dann auch.

    Hallo Uwe,


    der 2. Pilz von rechts, der kleinere - vielleicht ist das doch eine Marone?

    Ich bin mir bei der Belichtung nicht sicher, aber die Röhren scheinen mir etwas dunkel verfärbt zu sein. Auch die Größe passt - da liegt eine 20 Cent Münze in der Nähe zum Vergleich.

    Hallo Hans,


    hier meine unverbindliche Tipps :):


    1+2 sind Birkenpilze, welche Art auch immer. Da gibt es mehrere ähnlich aussehende Arten, die zum Glück allesamt essbar sind. Hier ist nur wichtig die Pilze dieser Birkenpilz-Gruppe von anderen Gruppen und Arten zu unterscheiden.

    3 sind Butterpilze. Für Anfänger wohl einer der leichtesten Arten, denn Butterpilze haben einen Ring bzw. Ringreste - auf Deinen Fotos gut zu erkennen. Wenn man einen Röhrling mit Ring hat, schliesst es schon unzählige Möglichkeiten aus. Es bleiben nur wenige Arten (zumindest in Mitteleuropa, kA wie es sosnt wo ist), und fast alle diese Arten gehören zur selben Gattung Suillus.

    4 das ist schwer, ich kann mich zwischen Maronen und Steinpilzen nicht ganz entscheiden, wie meine Vorredner auch. Vielleich sind sogar beide Arten auf dem Bild.

    5 Kuhröhrling

    6 Wieder ein Röhrling mit einem Ring, bzw. mit einer Teilhülle die die Röhren bei jungen Pilzen abdeckt und später reisst und als Ring zurück bleibt. Ein einfacher Fall, wenn wir mehr Bilder der Hüte "von oben" hätten. Ich tippe wieder auf ganz normalen Butterpilz. Lärchenröhrling wäre auch möglich, die Pilze sind mir aber nicht knall gelb-rot genug wie Lärchen- oder Goldröhrlinge, sondern eher dreckig hell-braun wie Butterpilze.