Beiträge von Wutzi

    Hallo Jan-Arne, einen herzlichen Geburtstagsgruß mit den allerbesten Wünschen auch von mir. Genieße die bunte Jahreszeit!

    Anbei ein paar ganz frische bunte Gartenblümchen.

    Huhu Climby,

    vom Thüringer Kältepol kommen die allerbesten Wünsche für dein nächstes Lebensjahr. Lass dich auch weiter von den pilzigen Schätzen der Natur überraschen!


    Als Geburtstagsgruß leite ich mal das Foto des abendlichen wärmesuchenden Besuchers von gestern weiter.

    Hallo, du hast zwar einen Querschnitt gemacht, zeigst aber nur die Außenseiten. Aufschlussreich ist das Innenleben. Der Anteil des Fruchtfleisches dominiert den Hut, die Lamellenschicht sollte im Verhältnis schmaler ausfallen.

    Und ja, mehlige Gerüche sind auch bei anderen Pilzen wahrnehmbar. Prominentester Vertreter ist wohl der Mehlräsling.

    Genau genommen ist es die Veränderliche Krabbenspinne, die sich farblich zwischen Gelb und Weiß, je nachdem vor welcher Blüte sie lauert, anpasst. Gefährlich aber nicht für Menschen..

    Muss mal nach ein paar Fotos suchen.


    Gruß Bernd

    Klar Bernd, nicht für Menschen. Aber was sie an Insekten zur Strecke bringen kann, ist enorm. Dass sie sich farblich anpasst, wusste ich allerdings nicht. In gelb hatte ich sie tatsächlich schon mal früher fotografiert.

    Hab auch so ein gefährliches Tier erwischt. Ich glaube, der Killer trägt den Namen Krabbenspinne. Die schrecken auch vor Hummeln nicht zurück.

    Kein Steckenpferd sondern pure Verzweiflung, Steffen🥴. Zur Zeit wächst ja sonst nix. Außerdem ist das schön bequem, wenn Björn gerade solche Pilze gezeigt und bestimmt hat und ich die hier ebenfalls finde, kann ich mit wenig Aufwand neue Arten in meinem Dorf kartieren.

    ==Gnolm7

    Oha- Claudia,

    du hast dich ja doch mit dem gefährlichen Pflanzen- Parasiten Virus angesteckt!

    Ich würde sagen - super! Jetzt noch paar Mikro Bilder dazu und schon wächst die Gemeinde hier!

    LG Hilmi

    <X


    Man könnte auch nochmal drüber schauen, bevor man es weg schickt.

    So verhindert man Bruchlandung. :giggle::giggle::giggle:

    Da hast du Recht Brummel, aber manchmal liest man die alles entscheidenden Informationen erst nach dem Absenden. Da muss man dann eben ganz fix mit der Korrektur sein und mit ein bisschen Glück merkt es niemand ==Gnolm7 - naja, oder nur einer oder so.

    Da hast du Recht, Steffen. Obwohl ich bis eben gerade unsicher war. Aber jetzt hat Björn den Beitrag auch online gestellt. boccaccio hatte einen Pilz an Hirtentäschel und einen an dem sehr ähnlichen Acker-Schmalwand. Beide Arten wachsen bei mir übrigens wild durcheinander und bis zum Beitrag von Björn letzten Onlinetreffen hielt ich sie für dieselbe Art. ==Gnolm12


    Hier ein Foto von beiden nebeneinander:

    Erstaunlich, dass diese Frage seitdem mehr als 4 Jahre lang im Fragenkatalog verblieben ist.

    Ändern wird sich nur was, wenn jeder Einzelne aktiv wird.

    Dss ist im übrigen keine Besonderheit der DGfM/PSV- Themen, sondern gilt allgemein.

    Hallo Wolfgang,

    da muss ich dir hundertprozentig zustimmen.

    Craterelle hat so verwundert reagiert, weil wir uns seinerzeit hier am Rande des Forums in halbjähriger Kleinarbeit über die PN-Funktion als kleine fünfköpfige Gruppe durch die Prüfungsfragen gearbeitet hatten. Dabei haben wir alle Fragen diskutiert und alle unstimmige Fragen gesammelt. Ich hatte sie dann Andreas Gminder geschickt. Dann sind tatsächlich einige Zeit später Fragen geändert und weggelassen worden. Aber ich gestehe, dass wohl niemand aus unserer Gruppe die Fragen nochmals kontrolliert hat. Denn wir hatten die Prüfung nun hinter uns und haben andere Schwerpunkte gesetzt.

    Hallo ihr Freunde der verpilzten Pflanzen,


    heute fand ich ein Hirtentäschel mit deformiertem Stiel und weißem Belag. Auf der Suche nach dem Übeltäter für das kranke Pflänzchen stieß ich auf einen Falschen Mehltau mit dem unaussprechlichen Namen Hyaloperonospora parasitica.

    Könnte ich mit dem Namen wohl richtig liegen?


    Hallo Finalforce,

    weshalb man grundsätzlich den kompletten Inhalt eines Pilzkorbes verwerfen soll, wenn sich ein tödlich giftiger Pilz darin befindet, hat Bibliothekar schon Einiges erklärt. Es besteht immer das Risiko, dass sich Lamellen und kleinere Giftpilzbestandteile unerkannt unter den Speisepilzen versteckt bleiben und dann mit verzehrt werden. Andreas Gminder, hat in seinen Pilzkursen erwähnt, dass bei einem Kind, dass „nur“ in einen Grünen Knollenblättepilz gebissen, ihn aber wieder ausgespuckt hat, Blutveränderungen beobachtet wurden.

    Ansonsten hat ja Da_Schwammalmo ein bisschen was über die Korbsortiererpraxis geschrieben. Wenn sich Grünlinge oder Kartoffelboviste unter den Speisepilzen befinden, kann man das schon entspannter angehen lassen. Wenn jemand allerdings mit Stockschwämmchen ohne Stiele ankommt, wird der Korb komplett verworfen. Ich gebe auch nur eindeutige junge Wiesenchampignons, mit deutlich rötenden Lamellen frei, sonst nichts aus der Gattung Agaricus. Entscheidend ist immer: du musst dir ganz sicher sein. Du trägst die Verantwortung für die Gesundheit der Ratsuchenden.

    Wenn die Leute der Meinung sind, dass sie ihre gesammelten Pilze auch ohne Freigabe verzehren wollen, dann wirst du das nicht verhindern können.

    Mir ist allerdings nur ein Mal passiert, dass ein Unbelehrbarer erklärt hat, seine Karbolchampignons auch weiterhin essen zu wollen. Da bleibt dann nur, gute Besserung zu wünschen.

    Hallo Stefan, kein Typenschild unterm Mikroskop? Unglaublich! Dann will ich es gar nicht so genau wissen😆.

    Hallo zusammen,

    danke für eure Einschätzungen. Wenn die Violettstielige eine Kiefer braucht, dann ist das keine. Nur Lärchen, Fichte und Buche in der Nähe.

    Die Lorchel steht direkt hinter dem Garten, ich müsste sie nur holen. Aber wenn‘s keine Violettstielige seien kann, muss ich sie auch nicht unters Mikroskop legen.

    Hallo zusammen,

    keine spektakulären Funde, aber besser als nichts. Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen auf die Sprünge helfen bei meinem Lorchelfund.


    Ich fange erst einmal ganz unaufgeregt an. Es begann mit der Gassirunde. Der Kater fühlte sich eingeladen und deshalb fiel diese sehr kurz aus. Der hält einfach nicht durch und will nach 500 m wieder Hause gebracht werden. Also schlug ich mit dem Hund danach einen anderen Weg ein.


    Da begegneten uns zunächst seltsame Gewächse:


    Ein Blick unter den Hut eines jüngeren Exemplars offenbarte: plattgelatschte Maiporlinge



    Ein paar nicht näher untersuchte alte Tintlinge, vielleicht auch Mürblinge, standen auch herum.




    Und dann wurde der heutige Arbeitseinsatz auch noch fürstlich belohnt. Ein einsamer kapitaler Fichtenstamm verunziert den kahlen Hang hinter dem Haus. Nach einigem Zureden und Nachdenken über Grundlagen der Physik wie Hebelgesetz, Schwerkraft und so was gelang es, den Stamm zu zerlegen und sicher talwärts zu befördernn.

    Stamm vorher:


    Stamm danach, unten am Berg.



    Die Belohnung nun neben dem Stamm beim Aufräumen. Und nun die Frage: Ist das eine Violettstielige Lorchel?


    oder doch nur ein ältliches Exemplar?


    Danke schon einmal für's Nachdenken.