Beiträge von Wutzi

    Hallo Michael,

    der sieht schon sehr nach einem durchweichten Mehlräsling aus. Das können schon mal ziemliche Brocken werden. Und wenn du mal an ihnen gerochen hast, wirst du dich immer gut daran erinnern können ==Gnolm7. Ich hab die neulich im Mischpilzgericht gehabt. Im Essen war der Geruch nicht wahrnehmbar. Geschmacklich mit den anderen besser als erwartet. Nur die Hände behalten das Aroma leider eine ganze Weile. Aber Seife hilft da auch.

    Hallo Jonas, ergänzend zu Uwe, wenn der Nelkenschwindling ein wenig angetrocknet ist, ist der Stiel wie Gummi und du kannst einen Knoten hineinmachen. Das unterscheidet ihn auch von vielen anderen Arten.

    Hallo Jonas, (welcome). Bei deinem Fund könnte ich mir ein Samthäubchen - Conocybe vorstellen. Aber sicher wird sich noch jemand melden, der mehr Experise bei den Minis hat.

    finde den übrigens, entgegen der allgemeinen Meinung, getrocknet sehr gut. Gerade für Soßen und derlei als würzpilz.

    Den solltest du sparsam verwenden. Neben der Marone ist er auch noch ziemlich strahlenbelastet.

    Der düstere Röhrling sieht toll aus, so einen habe ich leider noch nie erwischt (bei mir im sauren Buchenwald). Danke fürs Bilder teilen!

    Hallo Rabea, so knackig erwisch ich sie auch selten. Heute sahen die eher langweilig aus.


    Mir gefällt der junge Blaustielige Schleimfuß.... Schöne Funde. Dankeschön.

    BG Andy

    Hallo Andy, die wachsen immer an denselben Stellen. Aber meist lassen die Schnecken nicht zu, dass man sie auch in älteren Stadien sieht. Der kleine Kerl war heute auch schon wieder weg.


    Hallo !

    Ich bin neidisch auf die Schafporlinge!

    Tolle Funde - auch bei uns explodiert der Wald !

    Grüßle Hilmi

    Moin Hilmi,

    naja, aber bei dir gibts ja auch Pilze, die ich hier nicht zu Gesicht bekomme. Wärs anders, wäre das Forum nur halb so unterhaltsam.


    Hallo Reinhard,

    mir geht’s da ganz genau wie dir. Ein Dreiviertel Jahr nur Rindengedöns und dann alles auf einmal. Da kannst du dich nur mit einem Bruchteil der Arten beschäftigen, die du zum ersten Mal siehst.

    Hier veranstalten Hitze und Luftfeuchtigkeit heute ein großes Pilzsterben. Danach wird’s auch wieder nur durchschnittliches Pilzwachstum geben.

    Und die Saftlinge wagen sich bei der Wärme ebensowenig hervor, wie zuvor bei der Trockenheit.


    Hier ein Steinpilzfriedhof.

    Hallo

    Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Pilze kommen, Pilze gehen. Sind die Nährstoffe aufgebraucht, ist Ende. Ändert sich etwas an der Umgebung, z. B. wenn gedüngt wird, ist auch Ende. Dann findet man die Pilze plötzlich woanders. Wichtiger wäre nicht überall Monokulturen anzubauen und ein paar Wiesen mehr zu schützen.

    Im Wohnviertel geht ein Hund Gassi und schon mögen die Pilze nicht mehr.

    Hallo Uwe, das ist eher keine Aufregung, sondern Frust. Es geht nicht nur um Pilze. Wir können uns über ein Zuviel an Artenvielfalt ja schon lange nicht mehr beklagen. 600 Quadratmeter mit dem Mähroboter heißt, wo früher Blumen und Insekten waren, ist jetzt gelbgrüner Rasen. Jeder hat die Möglichkeit seinen kleinen Beitrag für den Erhalt der Natur zu leisten - oder wie hier, sie zu zerstören. Für mich kommen Mähroboter gleich nach Laubsaugern.

    Hallo zusammen,

    für Mitte August ist das Artenspektrum an Pilzen ungewöhnlich groß hier bei mir im sauren Fichtenwald. Heute fand ich die ersten Cortinarien und Albatrellus, die sich sonst Zeit lassen bis September. Maronen und Perlpilze wachsen alle 5 Meter und niemand ist da, der sie erntet. Die wenigsten Menschen hier gehen in den Wald zum Pilze sammeln. Und sie verpassen eine grandiose Vielfalt an pilzlichen Formen und Farben. Hier einmal eine kleine Auswahl. Der letzten Woche.


    1. Selbst der Waldgeist zu Hause leidet an einer Pilzinfektion durch Angebrannten Rauchporling


    2. Hundekeule neben Hasenstäubling


    3. Düsterer Röhrling


    4. Entoloma griseocyanea


    5. ungewöhnlich gefärbte Goldröhrlinge


    6. Schönfußröhrling von seiner besten Seite


    7 eine der Lacktrichterlingsarten


    8. erste Hallimasch, die zur Pilzberatung gebracht wurden


    9. Brennholz nicht abzudecken hat manchmal auch Vorteile: hier den Buchenschleimrübling


    10. Perlpilze im Haufen - einfach, weil sie es können.


    11. Die ersten Schafporlinge


    12. Erste Cortinarien: Hier der Blaustielige Schleimfuß.


    13. Violette Lacktrichterlinge


    14. Gesellige Glöckchennabelinge


    15. unter der Feuerleiter ein Rötlicher Holzritterling


    16. eine Gruppe Anisegerlinge


    17. verhexte Flockis


    18. Amanita fulva


    19. Fliegenpilz


    20 Löwengelber Stielporling -Perser (Persönlicher Erstfund)


    21. Namenlose Telamonien


    22. Lärchenröhrlinge gleich hinterm Haus und überall im Wald


    23. Königsfliegenpilze


    Normalerweise ist der Königsfliegenpilz längst Geschichte, wenn die Fliegenpilze auftauchen. Aber in den letzten 2 Wochen spielt die Pilzwelt verrückt, alle wachsen gleichzeitig. Von mir aus darf das gern so bleiben, auch, wenn mir wohl bald Schwimmhäute wachsen werden.🥴

    Hallo

    Den hätte ich jetzt als Blutrote Filzröhrling Hortiboletus rubellus bestimmt. Gut das Licht ist etwas suboptimal, aber diese rötliche Hutfarbe. BG Andy

    Hallo Andy, gutes Stichwort. Ich bin auch unsicher, wie der Pilz einzuordnen ist. Fotos bei Tageslicht wären aussagekräftiger.

    Hallo pnop, stell dir vor, du würdest empfindliche Lebensmittel transportieren. Z.B. eine Torte. Das Fiasko im Beutel wäre dassselbe. Pilze sollten möglichst luftig und nicht in dicht gestapelt transportiert werden und: Dreck und Maden gehören auch nicht in den Sammelkorb. Dann hast du zu Hause viel mehr Spaß an deinen Pilzen.

    Hmm, was mich wundert, ist die lebhafte Rötung der Lamellen in Verbindung mit dem gilbenden Stiel. So habe ich das bei den Karbolchampignons noch nie gesehen. Ich kenne die eher mit cremefarbenen und später braunen Lamellen. Aber bei der Xanthoderma gibts ja auch mehrere Arten.

    Das Stielnetz des Gallis ist überall braun.

    Hallo Wutzi,

    der Gallenröhrling kann durchaus ein weißes Stielnetz an der Stielspitze zeigen. Nicht alles glauben was in vielen Pilzbüchern steht. Hinterfragen ist immer gut und hilft das gespeicherte Wissen besser zu beurteilen,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Matthias, das habe ich noch nie beobachtet. Entweder braunes Stielnetz oder zu alt. Dann gar keins mehr.

    Hallo Pilzenoob, einen entscheidenden Unterschied erkennst du an der Stielspitze, z.B. 1., 3., 4. Foto. Da hast du den Stiel nich nicht angefasst und gedrückt und daher ist ein feines weißes Netz gut erkennbar. Das Stielnetz des Gallis ist überall braun.