Beiträge von Wutzi
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Hallo Steffen, ganz klar der Wald gammelt, ist also überständig und muss weg
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Leider muss ich heute auf eure gute Gesellschaft verzichten🥲.
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Hallo Steffen, und ich wäre beim dunkel Violetten Pilz beim violetten Lederporling. Da hast du jetzt schon 3 Arten gefunden😆.
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Hallo, du hast zwar einen Querschnitt gemacht, zeigst aber nur die Außenseiten. Aufschlussreich ist das Innenleben. Der Anteil des Fruchtfleisches dominiert den Hut, die Lamellenschicht sollte im Verhältnis schmaler ausfallen.
Und ja, mehlige Gerüche sind auch bei anderen Pilzen wahrnehmbar. Prominentester Vertreter ist wohl der Mehlräsling.
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Genau genommen ist es die Veränderliche Krabbenspinne, die sich farblich zwischen Gelb und Weiß, je nachdem vor welcher Blüte sie lauert, anpasst. Gefährlich aber nicht für Menschen..
Muss mal nach ein paar Fotos suchen.
Gruß Bernd
Klar Bernd, nicht für Menschen. Aber was sie an Insekten zur Strecke bringen kann, ist enorm. Dass sie sich farblich anpasst, wusste ich allerdings nicht. In gelb hatte ich sie tatsächlich schon mal früher fotografiert.
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Schick Steffen, also nicht die Mücken😆. Das sieht jetzt nach Stemonitis aus. Aber das ist nur eine Vermutung. lamproderma wird’s wissen.
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Hallo Claudia,
"Dreck" und Co. werden doch nicht etwa Dein neues Steckenpferd werden?

Ich kann, ganz ehrlich gesagt, damit wenig anfangen und plane auch nicht, mich näher damit zu Beschäftigen.
LG,
Steffen
Kein Steckenpferd sondern pure Verzweiflung, Steffen🥴. Zur Zeit wächst ja sonst nix. Außerdem ist das schön bequem, wenn Björn gerade solche Pilze gezeigt und bestimmt hat und ich die hier ebenfalls finde, kann ich mit wenig Aufwand neue Arten in meinem Dorf kartieren.

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Oha- Claudia,
du hast dich ja doch mit dem gefährlichen Pflanzen- Parasiten Virus angesteckt!
Ich würde sagen - super! Jetzt noch paar Mikro Bilder dazu und schon wächst die Gemeinde hier!
LG Hilmi

Man könnte auch nochmal drüber schauen, bevor man es weg schickt.
So verhindert man Bruchlandung.



Da hast du Recht Brummel, aber manchmal liest man die alles entscheidenden Informationen erst nach dem Absenden. Da muss man dann eben ganz fix mit der Korrektur sein und mit ein bisschen Glück merkt es niemand
- naja, oder nur einer oder so. -
Hallo Steffen, da hast du einen schicken Schleimi gefunden und mit ein bissi Glück, kann dir lamproderma vielleicht verraten, welchen.
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Hallo Claudia,
Glückwunsch zum Fund!
Hatte Björn nicht so etwas in der Art am Mittwoch gezeigt? Ebenfalls am Hirtentäschel?LG,
Steffen
Da hast du Recht, Steffen. Obwohl ich bis eben gerade unsicher war. Aber jetzt hat Björn den Beitrag auch online gestellt. boccaccio hatte einen Pilz an Hirtentäschel und einen an dem sehr ähnlichen Acker-Schmalwand. Beide Arten wachsen bei mir übrigens wild durcheinander und bis zum Beitrag von Björn letzten Onlinetreffen hielt ich sie für dieselbe Art.

Hier ein Foto von beiden nebeneinander:
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Erstaunlich, dass diese Frage seitdem mehr als 4 Jahre lang im Fragenkatalog verblieben ist.
Ändern wird sich nur was, wenn jeder Einzelne aktiv wird.
Dss ist im übrigen keine Besonderheit der DGfM/PSV- Themen, sondern gilt allgemein.
Hallo Wolfgang,
da muss ich dir hundertprozentig zustimmen.
Craterelle hat so verwundert reagiert, weil wir uns seinerzeit hier am Rande des Forums in halbjähriger Kleinarbeit über die PN-Funktion als kleine fünfköpfige Gruppe durch die Prüfungsfragen gearbeitet hatten. Dabei haben wir alle Fragen diskutiert und alle unstimmige Fragen gesammelt. Ich hatte sie dann Andreas Gminder geschickt. Dann sind tatsächlich einige Zeit später Fragen geändert und weggelassen worden. Aber ich gestehe, dass wohl niemand aus unserer Gruppe die Fragen nochmals kontrolliert hat. Denn wir hatten die Prüfung nun hinter uns und haben andere Schwerpunkte gesetzt.
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Hallo ihr Freunde der verpilzten Pflanzen,
heute fand ich ein Hirtentäschel mit deformiertem Stiel und weißem Belag. Auf der Suche nach dem Übeltäter für das kranke Pflänzchen stieß ich auf einen Falschen Mehltau mit dem unaussprechlichen Namen Hyaloperonospora parasitica.
Könnte ich mit dem Namen wohl richtig liegen?
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💃💃💃
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Servus
Aus meiner sicht wäre der gesamte Fund zu verwerfen da die Gifthäublinge Amanitin enthalten und dieser meines
Wissens nach ein Kontaktgift darstellt.
Kontaktgiftig würde ja bedeuten, dass schon das reine Berühren ausreicht, um sich zu vergiften, da dieses Gift durch die Haut aufgenommen wird. So ist das natürlich nicht. Pilzen mit Kontaktgift sind keine bekannt. Was nicht heißt, dass es nicht doch irgendwo in wenig erforschten Gefilden welche gäbe. Es gab vor einiger Zeit mal die Meldung, in einem Urwald wäre so ein Pilz entdeckt worden. Aber was genaueres habe ich seitdem nicht erfahren.
Ich merke gerade, ich schweife ab...
Die Amanitine der Gifthäublinge werden durch den Verdauungsprozess rausgezogen. So gelangen sie in die Blutbahn und schädigen dauerhaft die Leber.
Hier reichen schon kleinste Mengen. Auch wenn diese Menge nicht ausreicht für eine tödliche Vergiftung, bedeutet es dennoch, dass für den Rest des Lebens ein Organschaden vorliegt.
Genau darum ist es wichtig, wenn tödlich giftige Pilze im Korb liegen, alles zu verwerfen.
Wie genau dies gehandhabt wird, liegt im ermessen des Pilzberaters/PSV. Das heißt, ab wann besteht die Möglichkeit einer Vergiftung? Es gibt jede Menge Pilze, die als potentiell "tödlich giftig" eingestuft werden. Das sind diese dann auch, aber erst ab einer gewissen Menge. So war es bei mir mal mit einem Kleinschirmling - viele Arten enthalten Amanitine, aber in wesentlich geringeren Mengen, als Gifthäublinge, um wieder zum aktuellen Beispiel zurück zu kommen. Dieser lag intakt (!) obenauf. Die Speisepilze in diesem Korb wurden nach Begutachtung freigegeben. Aber auch nur, weil der Ratsuchende so sorgsam damit umgegangen ist.
In der Prüfung, übrigens, gibt es diesen Spielraum nicht. Ist ein tödlich giftiger Pilz dabei, oder auch nur Teile davon, dieser Korb darf niemals frei gegeben werden.
Ganz wichtig ist aber auch noch, dass du dem Ratsuchenden die jeweiligen Merkmale genau erklärst und ihm aufzeigst, wie er die beiden Arten unterscheiden kann. Hier im Beispiel Stockschwämmchen/Gifthäubling solltest du noch anmerken, dass beide Arten auf ein und dem selben Substrat wachsen können. Auch untereinander vermischt.
LG Matthias
Voll geil thx
Bin für jeden Tipp für die praktische Prüfung dankbar. Das heißt das Amanitine wenn sie Bestandteile der anderen Pilze berühren das Gift nicht an diese weitergeben können, egal um welche pilzgattung es sich handelt?
Hallo Finalforce,
weshalb man grundsätzlich den kompletten Inhalt eines Pilzkorbes verwerfen soll, wenn sich ein tödlich giftiger Pilz darin befindet, hat Bibliothekar schon Einiges erklärt. Es besteht immer das Risiko, dass sich Lamellen und kleinere Giftpilzbestandteile unerkannt unter den Speisepilzen versteckt bleiben und dann mit verzehrt werden. Andreas Gminder, hat in seinen Pilzkursen erwähnt, dass bei einem Kind, dass „nur“ in einen Grünen Knollenblättepilz gebissen, ihn aber wieder ausgespuckt hat, Blutveränderungen beobachtet wurden.
Ansonsten hat ja Da_Schwammalmo ein bisschen was über die Korbsortiererpraxis geschrieben. Wenn sich Grünlinge oder Kartoffelboviste unter den Speisepilzen befinden, kann man das schon entspannter angehen lassen. Wenn jemand allerdings mit Stockschwämmchen ohne Stiele ankommt, wird der Korb komplett verworfen. Ich gebe auch nur eindeutige junge Wiesenchampignons, mit deutlich rötenden Lamellen frei, sonst nichts aus der Gattung Agaricus. Entscheidend ist immer: du musst dir ganz sicher sein. Du trägst die Verantwortung für die Gesundheit der Ratsuchenden.
Wenn die Leute der Meinung sind, dass sie ihre gesammelten Pilze auch ohne Freigabe verzehren wollen, dann wirst du das nicht verhindern können.
Mir ist allerdings nur ein Mal passiert, dass ein Unbelehrbarer erklärt hat, seine Karbolchampignons auch weiterhin essen zu wollen. Da bleibt dann nur, gute Besserung zu wünschen.
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Ich werf mal noch den Erlengrübling in die Runde. Falls man dem je begegnen sollte, findet die Begegnung wahrscheinlich im Auwald statt.
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Liebe Claudia,
unter dem Mikroskop wirst Du vermutlich das kleine Typenschild (DNA) auch nicht finden. Sinnvoll wäre eine ausführliche Dokumentation und eine Sequenzierung.
Beste Grüße
Stefan F.
Hallo Stefan, kein Typenschild unterm Mikroskop? Unglaublich! Dann will ich es gar nicht so genau wissen😆.
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Hallo zusammen,
danke für eure Einschätzungen. Wenn die Violettstielige eine Kiefer braucht, dann ist das keine. Nur Lärchen, Fichte und Buche in der Nähe.
Die Lorchel steht direkt hinter dem Garten, ich müsste sie nur holen. Aber wenn‘s keine Violettstielige seien kann, muss ich sie auch nicht unters Mikroskop legen.
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Hallo Matthias, beim dritten Mal schreiben ist aus dem L ein M geworden. Danke für den Hinweis und selbstverständlich ist das keine Morchel. Meine Frage sollte eigentlich der Violettstieligen Lorchel gelten.
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Hallo zusammen,
keine spektakulären Funde, aber besser als nichts. Vielleicht könnt ihr mir ein bisschen auf die Sprünge helfen bei meinem Lorchelfund.
Ich fange erst einmal ganz unaufgeregt an. Es begann mit der Gassirunde. Der Kater fühlte sich eingeladen und deshalb fiel diese sehr kurz aus. Der hält einfach nicht durch und will nach 500 m wieder Hause gebracht werden. Also schlug ich mit dem Hund danach einen anderen Weg ein.
Da begegneten uns zunächst seltsame Gewächse:
Ein Blick unter den Hut eines jüngeren Exemplars offenbarte: plattgelatschte Maiporlinge
Ein paar nicht näher untersuchte alte Tintlinge, vielleicht auch Mürblinge, standen auch herum.
Und dann wurde der heutige Arbeitseinsatz auch noch fürstlich belohnt. Ein einsamer kapitaler Fichtenstamm verunziert den kahlen Hang hinter dem Haus. Nach einigem Zureden und Nachdenken über Grundlagen der Physik wie Hebelgesetz, Schwerkraft und so was gelang es, den Stamm zu zerlegen und sicher talwärts zu befördernn.
Stamm vorher:
Stamm danach, unten am Berg.
Die Belohnung nun neben dem Stamm beim Aufräumen. Und nun die Frage: Ist das eine Violettstielige Lorchel?
oder doch nur ein ältliches Exemplar?
Danke schon einmal für's Nachdenken.
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Also ich lerne gerade, dass es sich nicht lohnt, Beiträge von Pilze11 zu öffnen. Schade um die Zeit.
